Lektion 2. Häufigkeitsverteilungen

LERNZIELE Nach der Bearbeitung dieser Lektion werden Sie wissen, ... ... wie Sie eine zunächst unübersichtliche Menge beobachteter Daten so aufbereiten, dass diese Daten an Aussagekraft gewinnen. ... welche Darstellungsformen für qualitative beziehungsweise quantita- tive Daten geeignet sind. ... wie Sie die jeweils passende Aufbereitungsform für Ihre Daten wählen.

LERNZIELE Nach der Bearbeitung dieser Lektion werden Sie wissen, ... ... wie Sie eine zunächst unübersichtliche Menge beobachteter Daten so aufbereiten, dass diese Daten an Aussagekraft gewinnen. ... welche Darstellungsformen für qualitative beziehungsweise quantita- tive Daten geeignet sind. ... wie Sie die jeweils passende Aufbereitungsform für Ihre Daten wählen.


J. S.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Konzepte der Häufigkeitsverteilungen und deren grafische Darstellungen auf Universitätsniveau. Sie umfassen die Aufbereitung und Darstellung von qualitativen und quantitativen Merkmalen, einschließlich Histogramme, Streudiagramme, und Tortendiagramme. Die Lernkarten sind ideal für Studierende der Mathematik, die ihre Fähigkeiten in der Datenanalyse und Visualisierung vertiefen möchten.
Karten
25
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Mathematik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.02.2018 / 13.03.2018

Lernkarten

Die gezählte ........  lässt sich ent- weder als die reine Anzahl (absolute Häufigkeit), als Anteil der Merkmalsausprägung an der Gesamtzahl (relative Häufigkeit) oder als Prozentwert (prozentuale Häufigkeit) angeben 

Häufigkeit

Formel für Relative Häufigkeit 

= absolute Häufigkeit : 

Gesamtzahl Beobachtungen

Formel für  : Prozentuale Häufigkeit 

= relative Häufigkeit . 100 

In einer Umfrage wollen Sie die Befragten veranlassen, zu einem Problem Stellung zu neh- men, dem man nach Ihrer Überzeugung auch neutral gegenüberstehen kann. Die Antwort soll auf einer Skala von „stimme voll zu“ bis „lehne vollständig ab“ gegeben werden. 

In einer Gruppe von 30 Bewerbern haben sich 6 für eine Spezialaufgabe qualifiziert. 0,2 ist 

In einer Tabelle, in der Daten zu 150 Werkstücken gesammelt sind, ist als relative Häufig- keit der Eigenschaft „zu rau“ 0,02 angegeben. Das bedeutet: 

In einer Urne liegen 2 gelbe, 3 rote und 5 blaue Kugeln. 

Für die tabellarische Darstellung von 2 Merkmalen je Beobachtung verwendet man 

In einem Säulendiagramm 

In einem Tortendiagramm 

Ein Blasendiagramm 

In welchen Skalen werden quantitative Daten gemessen? 

mindestens eine Invervallskala, oder Verhältnisskala

Was ist ein diskretes Merkmal ? 

Es kann nur eine bestimmte Anzahl vorher definierter Werte vorkommen. 

 

Bsp.

Anzahl der Gäste eines Restaurants an einem Tag (ermittelt an allen Tagen des Jahres 2011), Anzahl der bei einem Basketballspiel geworfenen Körbe, Anzahl der Fahrzeuge, die in einem Zeitintervall von 10 Minuten eine Kreuzung passieren. 

Was ist ein Stetiges Merkmale ?

Regel zu stetigen Merkmalen: 
Ein Merkmal ist stetig, wenn zwischen zwei Werten immer noch ein weiterer existiert und dazwischen auch wiederum usw. d.h. wenn prinzipiell jeder Zwischenwert erzielt werden kann, dann liegt ein stetiges Merkmal zugrunde. 

Die Werte stammen aus einem Kontinuum. 

Bsp. Temperatur um 12:00 Uhr mittags in Bonn (ermittelt an allen Tagen des Jahres 2011), Gewicht der Patienten einer Arztpraxis oder die Dauer eines Boxenstopps. 

Empfehlungen für die Klasseneinteilung bei quantitativen Merkmalen: 

  • Wählen Sie Klassen, die alle dieselbe Breite haben. Sinnvolle Ausnahmen können die erste und die letzte Klasse sein.

  • Wählen Sie als Klassengrenzen „glatte“ Zahlen.

  • Finden Sie einen vernünftigen Kompromiss zwischen Klassenzahl und Klassenbelegung

    (Klassenzahl in der Regel zwischen 5 und 20).

  • Zur Bestimmung der Klassenbreite wird zunächst
    (Maximalwert – Minimalwert)/Klassenzahl
    berechnet und das Ergebnis danach mathematisch gerundet; wenn nötig, wird das Ergeb- nis so angepasst, dass das Ziel „glatte Klassengrenzen“ erreicht wird. 

Formel für Klassenbreite? 

Maximalwert – Minimalwert : 

Klassenzahl 

Die Anzahl der Ehen eines berühmten Filmschauspielers 

Mehrfaches Vorkommen derselben Merkmalsausprägung ist eher typisch 

Bei der tabellarischen Darstellung quantitativer Merkmale 

Hat man stetige quantitative Daten beobachtet und will diese nun grafisch darstellen 

Bei quantitativen Merkmalen 

Bei quantitativen Merkmalen 

was ist ein Histogramm ? 

Besondere Form eines Säulendiagramms 

PS  Die Säulenhöhe in einem Histogramm entspricht der Häufigkeitsdichte. 

Summenpolygon ??

Grafische Darstellung kumulierter Werte 

Zusammenfassung

 

Sie wissen jetzt, dass es Unterschiede in der Aufbereitung qualitativer beziehungsweise quantitativer Daten gibt.

Sie haben gelernt, dass die Aufbereitung von Beobachtungen mit einem Merkmal andere Hilfsmittel erfordert als es bei zwei Merkmalen der Fall ist.

Ihnen ist bekannt, dass die Darstellung kumulierter Häufigkeiten mindestens eine Ordinalskala voraussetzt. Sie wissen, dass bei der Aufbereitung quantitativer Merkmale regelmäßig Klasseneinteilungen erforderlich sind und kennen Faustregeln für eine sol- che Einteilung.

Die Unterschiede zwischen absoluter, relativer und prozentualer Häufigkeit sind Ihnen klar. Im Einzelnen haben Sie eindimensionale Häufigkeitstabellen und Kreuztabellen, Säulen und Balkendiagramme, Tortendiagramme, Blasendiagramme, Histogramme, Summenpolygone und Streudiagramme kennengelernt.

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