Mengen, Relationen und Graphen

Mathematische Grundlagen der Informatik

Mathematische Grundlagen der Informatik


C. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte der Mengenlehre und ihre Anwendung in der Mathematik auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Mengen, Elemente, Teilmengen, Potenzmengen und deren Eigenschaften, sowie die Definitionen und Gesetze, die diese Konzepte regeln. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Mathematik, die ein tiefes Verständnis der Mengenlehre und ihrer grundlegenden Prinzipien erlangen möchten, um komplexere mathematische Strukturen wie Relationen und Graphen zu verstehen.
Flashcards
14
Students
1
Language
German
Category
Maths
Level
University
Created / Updated
19.02.2018 / 19.02.2018

Flashcards

Wie hiess der Begründer der Mengenlehre?

Georg Cantor (1845 - 1918)

Wie definierte Georg Cantor die Mengenlehre?

Als "Zusammenfassung von bestimmten, wohlunterschiedenen Objekten unserer Anschauung
oder unseres Denkens zu einem Ganzen"

Wie werden die Objekte die wir zu einer Menge M zusammenfassen genannt?

Elemente

Was besagt das Extensionalitätsprinzip?

Mengen sind durch ihre Elemente eindeutig bestimmt.

Eine Menge ist wie ein Sack: Ein Objekt ist drin oder nicht.

Ein Objekt ist „nur einmal” in einer Menge.

Mit welchen beiden Methoden können Mengen angegeben werden?

Elemente aufzählen (wenn Menge endlich ist)
z.B. {1,2,3}

 

Elemente durch Eigenschaften (Prädikate) beschreiben.
z.B. M := {x | P(x) } M ist hierbei die Menge aller Elemente, die die Eigenschaft P haben. Sie können auch sagen: P(x) ist wahr.

Was bedeutet folgende Mengenangabe?

 

M = {x | x € Z ; 0 < x; x < 4 }

M ist die Menge aller ganzen Zahlen, die grösser als 0 und kleiner als 4 sind.

Was bedeutet..

\(A \subset B\)

Teilmenge

A ist Teilmenge von B, wenn alle Elemente von A auch Elemente von B sind

Was bedeutet..

\(A \cup B\)

Vereinigung

Die Vereinigungsmenge der Mengen A und B ist die Menge, die alle Elemente von A und von B enthält.

Was bedeutet..

\(A \cap B\)

Durchschnitt

Der Durchschnitt der Mengen A und B ist die Menge, die alle Elemente enthält, die sowohl in A als auch in
B enthalten sind.

Was bedeutet

\(A \setminus B\)

Komplement von B in A

Das Komplement von B in A ist die Menge, die aus den Elementen besteht, die in A aber nicht in B enthalten sind.

Was bedeutet..

\(\varnothing\) oder {}

Leere Menge

Die Menge, die keine Elemente enthält.

Nenne Beispiele für Teilmengen der Menge:

M := {3; 1; 5; 11}

Die Mengen {3} ; {1; 5} ; {3; 1; 11} und {11} sind Beispiele von Teilmengen von M. Auch
die leere Menge {} und die Menge M selbst sind Teilmengen der Menge M

Wie wird die Potenzmenge einer Menge gebildet?

z.B. von M = {1, 2}

Die Potenzmenge P(M) von M ist die Menge aller Teilmengen von M.

P(M) = {{},{1}, {2}, {1, 2}}

Welche 5 bzw. 10 Gesetze gibt es?

Neutralitätsgesetze,

Komplementärgesetze,

Kommutativgesetze,

Assoziativgesetze,

Distributivgesetze

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