Industrial Management

RUB, VL5+6: Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN

RUB, VL5+6: Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN


F. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Industrial Management auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Prozessmodellierung, BPMN, und die Unterscheidung zwischen Funktions- und Prozessorientierung. Die Karteikarten erklären die Qualitätsdimensionen von Prozessmodellen, die Aufteilung komplexer Modelle in Teilmodelle, und die verschiedenen Phasen des GPM-Lebenszyklus. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Geschäftsprozessmanagement vertiefen und effiziente Prozessmodellierungstechniken anwenden möchten.
Cartes-fiches
9
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.02.2018 / 17.02.2018

Cartes-fiches

Wie unterscheiden sich Funktions- und Prozessorientierung?

Funktionsorientierung: Typische Abteilung in der Industrie.

Jede Funktion (Abteilung) für sich (optimal) geregelt

-> Unternehmensorientiert

 

Prozessorientierung: Es reicht (oft) nicht aus, dass jede Einzelaufgabe (Funktion) optimal erfüllt wird, sondern die Definition der Aufgabenstellung impliziert einen verzahnten Ablauf (Prozess), welcher optimiert sein muss

-> Kunden- und Marktorientiert

 

 

 

 

Beschreiben Sie die unterschiedlichen Ursprünge des Geschäftsprozessmanagements!

 

Quality School:

• Deming Cycle: Plan, Do, Check, Act

• Six Sigma

• Continuous quality improvement (KVP)

• Statistical Process Control

• Any sequences of work activities is a process

• Performance metrics

• Lean

• Elimination of Variation

 

Business process re-engineering:

• Business revolution

• End-To-End work across an enterprise

• crossing functional boundaries

• IT

• customer value

• focus on process design

• dont automate,obliterate

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Phasen umfasst der GPM-Lebenszyklus?

 

Prozessidentifikation -->

Prozesserkundung --> Prozessanalyse --> Prozess-Re-design --> Prozessimplementierung --> Prozessüberwachung

 

 

Aus welchen wesentlichen Symbolen besteht die Prozessmodellierungsnotation BPMN 2.0?

 

Flussobjekte: Aktivität, Ereignis, Gateway

Verbindende Objekte: Sequenzfluss, Nachrichtenfluss, Assoziation

Artefakte: Anmerkung, Gruppierung, Eigene Symbole

 

 

 

Welche wesentlichen Besziehungskonventionen gelten bei der Modellierung von Prozessen?

 

 

• Aktivität: [Objekt] + [Verb]

• Ereignis: [Objekt] + [Partizip Perfekt]

• Gateway: Entscheidungsrelevante Frage am Gateway; mögliche Antworten an Sequenzflüssen

 

 

 

 

Was ist ein Standardfluss?

• Wird durchlaufen, wenn alle anderen Bedingungen nicht zutreffen

• muss nicht verwendet werden, nur bei Gefahr des " stehenbleibens"

 

Was sind angeheftete Ereignisse? Wofür lassen sie sich sinnvoll einsetzen?

Wenn ein bestimmtes Ereignis bei einer Aufgabe eintritt, wird eine andere Aufgabe gestartet und entweder:

- volllinien: die aktuelle Aufgabe abgebrochen

- gestrichelt: die aktuelle Aufgabe weiter ausgeführt

 

 

 

 

Welche Möglichkeiten sehen Sie,um große und komplexe BPMN-Modelle sinnvoll in Teilmodelle aufzuteilen und diese Teilmodelle zu verknüpfen?

Seven Process Modelling Guidelines (7PMG):

1. Nutze so wenig Elemente wie möglich

2. Minimiere die Pfade pro Elemente

3. Nutze Start- und Endereignis

4. Modelliere so strukturiert wie möglich

5. Vermeide Oder-Gateways

6. Verb-Objekt-Bezeichner nutzen

7. Modelle mit mehr als 30 Elementen aufteilen

 

 

 

 

 

Welche Qualitätsdimensionen von Prozessmodellen lassen sich unterscheiden?

Validation - Zutreffend? Vollständig?

Certification - Wartbar? Verständlich? Nützlich?

Verification - Regeln der Modellierungsnotation beachtet?

 

Étudier