Kap. 6 und 7, Hämatologie und Hämostase

Med. Praxisassistentin Labor Kapitel 6 und 7, Hämatologie und Hämostase Selbst erstellte Übungsfragen aus dem Ordner Laborlehrmittel Medizinische Praxisassistentin

Med. Praxisassistentin Labor Kapitel 6 und 7, Hämatologie und Hämostase Selbst erstellte Übungsfragen aus dem Ordner Laborlehrmittel Medizinische Praxisassistentin


H. Z.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Blutbestandteilen, Gerinnung und Laboranalysen wie Hämatokrit, Hämoglobin und Quick-Wert. Sie erklären Messverfahren, Fehlerquellen und Referenzbereiche für Zellzahlen sowie die Bedeutung von Blutausstrichen und Antikoagulation. Ideal für Medizinstudierende oder Laborpersonal zur Vertiefung hämatologischer und hämostaseologischer Kenntnisse.
Flashcards
62
Students
11
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
24.01.2018 / 16.06.2026

Flashcards

Wo entsteht das Blut?

im roten Knochenmark

ein Teil im lymphatischen Systems

Aus was besteht das Blut?

45% Blutzellen (Hämatokrit)

55% Blutplasma

Was sind die Aufgaben des Blutes?

  • Transport von: Wasser, Gasen, Nährstoffen, Metaboliten, Elektrolyte
  • Temperaturregulation
  • Pufferfunktion
  • Infektabwehr
  • Hämostase

Wie hoch ist die Gesamtblutmenge eines Erwachsenen?

ca. 7-8% des Körpergewichts

bsp. Erwachsener mit 65 kg ⇒ ca 5L

Wo findet die Blutbildung statt und mit was beginnt sie?

im Knochenmark

mit der PS = pluripotente Stammzelle

Aus was wird ein Blutausstrich hergestellt?

 

aus EDTA Blut, nich älter als 2 Std.

Was wird zur Blutbilddifferenzierung versandt?

2 schöne Blutausstriche

das EDTA Blut

Was wissen wir über die Färbelösung?

blau - basiche Farbstoffe

rot - sauere Farbstoffe

basisch verbindet sich mit sauer und sauer mit basisch

Warum ist der Blutausstrich zu blau?

zu hoher PH-Wert

Leitungswasser statt Puffer

ungenügende Spülung

zu dicke Ausstriche

zu lange Färbezeit

falsches Antikoagulanz

Warum ist der Blutausstrich zu rot?

zu tiefer PH-Wert

entionisiertes Wasser statt Puffer

Warum ist der Blutausstrich zu blass?

zu starke Spülung

zu kurze Färbezeit

Was ist Hämatokrit?

Anteil der Erythrozytenvolumens gemessen am Gesamtblutvoumen. Angabe in L/L

Welches Aussehen der Plasmasäule weisst auf welchen Fehler hin?

dunkelgelb ► ikterisch ► erhöhte Billilrubinkonzentration

rötlich ► hämolytisch ► Zerstörung der Erythrozyten

milchig trüb ► lipämisch ► erhöhte TG-Konzentration

blass hellgelb ► tiefe Billirubinkonzentration, Anämie

Nenne 3 Fehlerquellen in der Präanalytik beim Hämatokrit.

Gewebeflüssigkeit

Hämolyse

mangelhaft durchmischtes EDTA-Blut

ungenügende Kapillarfüllung

Welche Fehlerquelle bezüglich des Kitt gibt es?

zu alter Kitt oder zu wenig Kitt

Nenne mögliche Fehlerquellen bei der Hämatokrit bestimmung.

  • Präanalytik
  • Kitt
  • Zentrifuge
  • Messung

Welche Fehler bei der Zentrifugation des Hämatokrits gibt es?

zu kurze Zentrifugation

nicht austariert

offene Kapillarseite nach aussen gerichtet

Nenne Fehler bei der HK-Messung.

keine horizontale Kittbegrenzung

LC-Schicht mitgemessen

zu späte Messung

 

Was ist Hämoglobin?

  • grosses Protein
  • im EC eingelagert
  • gibt die rote Farbe
  • besteht aus 4 Häm-Molekülen und 4 Globinketten
    • eisenhaltiger Farbanteil (Häm) = 5%
    • Proteinanteil (Globinketten) = 95%

Was sind die Erythrozyten-Indizes?

  • MCV      = mittleres zelluläres Volumen der EC (mean cell volume)
  • MCH      = mittleres zelluläres Hämoglobin der EC ( mean cell hemoglobin)
  • MCHC   = mittlere zelluläre Hämoglobin-Konzentration (mean corpuscular hemoglobin conzentration

Welche Basis stellen die EC indizes dar?

  • mikroskopische Beurteilung des roten Blutbildes
  • Plausibilitätsprüfung der verschiedenen Parameter
  • Einteilung der Anämien

Wie ist der Refernzbereich des MCV?

80 - 100 fl (Femtolliter)

Referenzbereich MCH?

27 - 32 pg (Picogramm)

Referenzbereich MCHC?

315 - 365 g/l

WBC?

Leukozyten

RBC?

EC = Erythrozyten

HGB?

Hämoglobin

HCT?

Hämatokrit

PLT?

Anzahl der Thrombozyten

PCT?

Thrombozytenkrit

MCV?

mitttleres EC-Volumen

MCHC?

mittlere Hämoglobinkonzentration

RDW?

EC-Verteilungsbreite

MPV?

mittleres Thrombozytenvolumen

PDM?

Thrombozytenverteilungsbreite

LYM?

Anteil Lymphozyten

MXD?

Anteil Monozyten (Esophile und Basophile)

Neut?

Anteil der Neutrophilen

MON?

Anteil Monozyten

GRA?

Anteil Esino-, Baso- und Neutrophile Leukozyten

Study