Geografie, (Wirtschaft, Umwelt und Raum)
Schwarze Punkte Modul 2
Schwarze Punkte Modul 2
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Lernkarten
Agglomeratonseffekte
Konstenvorteile oder- nachteile, die ein Unternehmen aus der räumlichen Konzentration mit anderen Unternehmen an einem Standort erfährt.
Lokalisationsvorteile
ergeben sich durch die räumlichen Anhäufung mehrer Betriebe derselben Branche.
- einen gemiensamen grösseren Arbeitsmarkt
- einen grösseren Arbeitsmarkt mit ausgeblideten Facharbeitern
- vorhandene Zulieferbetriebe
- örtliche Anwesenheit von Beratungsinstiutionen und Forschungseinrichtungen.
Urbanisationsvorteile
entstehen durch die räumliche Konzentration mehrer Betriebe verschiedener Branchen an demselben Ort.
- ein ausgebautes Verkehrsnetz
- entsprechende Serviceleistungen der Städte und Gemeinden,
- die Möglichkeit der Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen.
Standortfaktoren
- Naturgegebene Bedingungen
- Arbeitskräftepotenzial
- Abgaben und Steuern
- Herrschende Gesetze
- Grundstückpreise
- Transportmöglichkeiten
- Absatzmöglichkeiten
- Agglomerationsvorteile
primärer Sektor
Land-, Forst-, Fischereiwirtschaft und Bergbau
sekundärer Sektor
Industrie und Gewerbe
tertiärer
Dienstleistungen
quartären Sektor
Forschung, Entwicklung und Informationsverarbeitung
Strukturwandel - Fourastié
Das Sektor-Model skizziert die Veränderung der Erwerbsstrukur einer Volkswirtschaft während ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.
Nachhaltigkeitsdreieck
drei Sektoren
- Umweltziele: Artenvielfalt bewahren, Klimaveränderung bremsen
- Wirtschaftliche Ziele: Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten, Einkommen und Beschäftigung erhalten
- Gesellschaftliche Ziele: Gesundheit und Sicherheit garantieren, Gleichstellung von Mann und Frau
Nachhaltigkeit
Wenn den Bedürfnissen der heutigen Generationen entsprochen werden kann, ohen die Möglichkeit künftiger Generationen zu gefährden, deren eigene Bedüfnisse zu befriedigen.
Agenda 21
Anlässlich der Umwelt- und Entwicklungskonferenz 1992 in Rio de Janeiro wurde die Agenda 21, ein weltweiter Aktionsplan zu Lösung aller wichtigen Umwelt- und Entwicklungsprobleme, verabschiedet.
- betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft, nichtstaatliche Organisationen und Bevölkerung
Biodiversität
Auch Artenvielfalt: Vielfalt des Lebens auf der Erde, von der genetischen Vielfalt über die Vielfalt aller Tier- und Pflanzenarten bis hin zur Vielfalt der Lebensräume (Ökosysteme)
öffentliche Güter
Wie frische Luft, das saubere Wasser, die intakte Landschaft, der gesunde Wald oder die fischreichen Meere ausserhalb der Hoheitsgewässer, stehen allen zur Verfügung.
Umweltökonomie
ist ein Zweig der Wirtschaftswissenschaften, der einerseits die Entstehung von Umweltproblemen aus einem ökonomischen Blickwinkel erklärt und andererseits vornehmlich markwirtschaftliche Lösungen für die Umweltprobleme anbietet.
externe Kosten
Kosten die z.B. bei der Produktion eines Produktes entstehen (Abwasser Reinigung, verschmutzung der Luft usw.....)
Bodendegradation
Verschlechterung des landwirtschaftlich genutzten Bodens infolge unsachgemässer Bewirtschaftung, meist durch Erosion durch Wasser und Wind.
Desertifikation
Ausbreitung von Wüsten in Trockengebieten infoge natürlicher klimatischer Veränderung und menschlicher Einflüsse durch Über- und Fehlnutzung.
Direktzahlungen
Staatliche Beiträge an die Landwirte. Über diesen Lohn gibt der Staat die gemeinwirtschaftlichen (Landschaftsgestaltung und -pflege) und ölkologischen Leistungen (naturnaher Landbau) der Landwirtschaft ab.
Extensive Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Bodens mit wenig Arbeitskraft- und Kapitalgütereinsatz. (z.B. Alpwirtschaft)
Grüne Revolution
beschreibt dei Ertragssteigerung der Getreideproduktion ab den 1960er- Jahren durch den konsequenten Einsatz von Hochertragssorten, Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel und Bewässerungstechniken.
- Abhängigkeit von teurem Saatgut, Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel
Integrierte Produktion
sucht den Mittelweg zwischen der herkömmlichen Landwirtschaft un dem Biolandbau. künstliche Zusatzstoffe sind erlaubt, allerdings so wenig wie möglich und gerade so viel wie nötig.
intensive Landwirtschafe
Landwirtschaftsform mit grossen Einsatz von Kapitalgütern (Dünger, Geräte, Maschinen)
Label
Produkte-Kennzeichnugen oder Marken, die die Konsumenten über besondere Merkmale oder Qualitäten der Produkte informieren. (bio)
Monokultur
Der Boden über Jahre durch die selbe Kulturpflanzenart genutzt wird.
Nomadismus
Zyklische Wanderbewegung entlang einer Anzahl vorbestimmter Orte, z.B. zwischen Weidepläzen für die Wanderviehwirtschaft.
Energieträger
Alle Rohstoffe, die in Energie umgewandelt werden können.
- fossile Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas)
- regenerative Energieträger (Wasser, Erdwärme, Sonnenerngie, .....)
- Kernernergieträger (Uran)
Erneuerbare Energieträger
Energieträger, deren Vorräte sich ständig wieder ergänzen lassen oder in den von Menschen fassbaren Zeiträumen vermehrbar sind.
Graue Energie
Vorgelagerter Energieverbrauch, der für die Herstellung und die Bereitstellung von Waren und Dienstleistugen benötigt wird, z.B. beim Bau von Häusern, der Produktion von Maschinen u.a.
Kernenergie
Die Bindungsenergie eines Atomkerns. In der Frage nach den Energieträgern für die Wirtschaft meint der Begriff die in einem Kernkraftwerk bei der Kernreaktion frei werdende und nutzbare Energie.
Primärenergie
Die in der Natur in ihrer ursprünglichen, also nicht umgewandelten Form vorkommende Energie, z.B. Steinkohle, Sonnenenergie, Wind, fliessendes Wasser.
Wärme Kraft Koppelung
Hier wird Strom erzeugt und gleichzeitig Abwärme zum Heizen genutzt.
Mobilität
Bezeichnet die Fähigkeit und die Bereitschaft des Menschen zur Veränderung (der Positon im Raum), beweglich zu sein, Orte frei aufsuchen zu können.
- auch soziale Mobilität: Veränderung der Positon des Einzelnen in der Gesellschaft
Leistungsabhänigie Schwerverkehrsabgabe (LSVA)
Siet dem 1. Januar 2001 erhobene, vom Transportgewicht, der Transportdistanz und dem Schadstoffausstoss abhängige Abgabe für die Benützung des Schweizer Strassennetzes. (Kosentwahrheit)
Neue Eisenbahn Alpentransversale (NEAT)
Grossprojekt zur Erneuerung der alpenquerenden Schieneninfrastruktur bestehend aus den beiden Alpen-Basistunnel Gotthard und Lötschberg sowie deren Zufahrten.
Ursachen der Verkehrszunahme
- Tertiärisierung (berufliche Mobilität)
- Arbeitsteilige Produktion
- Höhere Einkommen und mehr Freizeit
- Massenmotorisierung
Freizeitverkehr
Rund 40% der im Inland absolvierten Tagesdistanzen gehen auf das Konto der Freizeitaktivitäten.
Modal Split
Modal Split wird in der Verkehrsstatistik die Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel genannt.
Verkehrspolitik
- NEAT: Gotthard und Lötschbergtunnel einbindung in das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes
- Bahen wurden Privatisiert - unternehmerischer Handeln
- umweltgerecht
Alpenschutzartikel
- Schutz vor Transitverkehr
- Der alpenquerende Güterverkehr von Grenze zu Grenze erfolgt auf der Schiene.
- Die Transitstrassen-Kapazität darf nicht erhöht werden