OTA
Springertätigkeit, Lernen lernen, Hygiene, Schweigepflicht, Berufsbild OTA
Springertätigkeit, Lernen lernen, Hygiene, Schweigepflicht, Berufsbild OTA
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Cartes-fiches
Nennen sie 3personen, für die im Gesundheitswesen die Schweigepflicht nach Paragraph 203 StGB gilt
- Ärzte
- Hebammen
-Krankenpfleger
Nenne drei Möglichkeiten bei denen man von der Schweigepflicht entbunden sein kann
- Weitergabe von Arztbriefen, Befunden an den weiterbehandelnen Arzt
- im Strafverfahren wegen fehlerhafter Behandlung
- (mutmaßliche) Einverständnis des Patienten
Nenne drei mögliche Folgen der Verletzung der Schweigepflicht nach Paragraf 203 StGB bei der beruflichen Ausübung ineinem pflegerischen Beruf
- Haftstrafe bis zu 2 Jahren
-Geldstrafe
- Kündigung
Nenne die Definition von "noskomiale Infektionen"
Eine nosokomiale Infektion ist eine Infektion mit lokalen oder systemischen Infektionszeichen als Reaktion auf das Vorhandensein eines Erreger oder ihrer Toxine, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer ambulanten oder stationären medizinischen Maßnahme steht, sofern die Infektion nicht bereits vorher bestand.
Nenne die Kardinalsymptome einer Infektion
Calor = Hitze
Rubor = Rötung
Dolor = Schmerz
Tumor = Schwellung
Functio laesa = eingeschränkte Funktion
Nenne die 4 häufigsten nosokomialen Infektionen in der REihenfolge der Häufigkeit
- Harnwegsinfektionen (40%)
- Bronchopulmonale Infektionen (20%)
- Postoperative Wundinfektionen (15%)
- Primäre Sepsis (8%)
Nenne die Infektionskette im Krankenhaus
Infektionsquellen
Infektionsübertragung
Eintrittspforte
Empfänger
Nenne drei Infektionsquellen aus der belebten und unbelebten Natur
- der Mensch selbst
- Gegenstände ( Geräte, Instrumente)
- Umgebung ( Räume)
Wie wird die pysiologische Hautflora eingeteilt?
transiente Hautflora ( vorübergehend auf der Haut befindlich)
residente Hautflora
Nenne drei Eintrittspforten für den Erreger
- Wunden
- über die Haut / Schleimhaut
- natürliche Körperöffnungen
Was Bezeichnet man als Kontamination?
Als Kontamination bezeichnet man die Verunreinigung eines Objekts, z.B. durch Mikroorganismen oder schädliche Substanzen
Nennen sie vier Folgen einer nosokomialen Infektion
- Schmerzen
- Behandlungserfolg nicht erreicht
- Invalidität und Frühberentung
- Tod
Erkläre den Begriff : Perioperative Pflege
Perioperative Pflege ist eine an den individuellen Bedürfnissen eines Patienten angepasste Pflege während der prä-, intra- und postoperativen Phase
Nennen sie 8 Aufgaben des Springerdienstes (präoperativ)
- Vor- und Nachbereitung des OP-Saals
- Kontrolle derGeräte
- Hilfe bei der korrekten Lagerung des Patienten
- Bereitstellen der Materialien
- Anschließen der Geräte am entsprechenden Platz
- anbringen der Neutralelektrode
- Anreichen von Sterilgut
- Dokumentation der Schnittzeit
- Hilfe beim sterilen Ankleiden
Nenne 5 Beispiele/Situationen im OP die eine hygienische Händedesinfektion erfordert
-nach Berührung des Nasemundschutz
- Vor / Nach Patientenkontakt
- nach dem Toilettengang
- nach dem Ausziehen der Schutzhandschuhe
- vor dem Öffnen von Sterilgut
Nennen sie das Ziel der hygienischen Händedesinfektion
Ziel ist die Verminderung der transienten Hautflora und damit die Unterbrechung der Infektionskette
Nenne 5 Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße hygienische Händedesinfektion
- Fingernägel kurz und rund
- kein Nagellack
- Spender mit dem Ellenbogen betätigen
- 30 Sekunden einreiben
- für die Dauer der Einwirkzeit müssen die Hände feucht bleiben
- durch definiertes Aneinanderreiben gleichmäßig verteilt
Beschreibe die korrekte Handhabung des Mundschutz
Der Mundschutz wird vor Betreten des Saales aufgesetzt.
Nach jeder Operation soll der Munschutz gewechselt werden.
Nimmt man den Munschutz ab, soll er nicht wieder augesetzt werden, sondern ein neuer genommen werden.
Den Mundschutz nicht mit den Fingern berühren.
Definition von "Non-Touch-Technik"
Non-Touch-Technik beschreibt das Prinzip des verlängerten Armes um die Sterilität zu gewährleisten . Prinzip von der Verhinderung von Kontamination und berührungslosem Arbeiten.
Nenne drei Grundsätzliche Kriterien, die beim Einschleusen eines Patienten beachtet werden müssen.
Kommunikation
Wohlbefinden
Sicherheit
Auf was müssen sie beim Einschleusen eines Patienten achten, der prämediziert ist?
Wirkung der Prämedikation: Entspannt, Schläfrig
Nebenwirkung: Verwirrtheit, Angst
Deniniere den Begriff "Sterilzone" und begründe deren Notwendigkeit
Die Sterilzone ist ein fiktiver, sichtbarer, steriler, baulich nicht vorgegebener Bereich ohne sichtbare Grenzen, in dem steriles Arbeiten gewährleistet wird.
Notwendigkeit um steriles Arbeiten zu gewährleisten, durch das Verhindern von hohem Keimaufkommen um OP-Gebiet.
Was muss vor dem Anreichen von Sterilgut überprüft werden?
- Mindesthalbarkeits-, bzw. Verfallsdatum
- Unversehrtheit der Verpackung
- ist die Verpackung trocken / sauber
- Vorhandensein von gefärbten Indikatorstreifen
- Unversehrtheit/ Vorhandensein der Blomben am Container
Nenne den günstigsten Zeitraum und die optimale Methode für eine präoperative Rasur.
Am günstigsten ist eine Rasur unmittelbar vor OP- Beginn ( auf Station bevor es in den OP geht), die Rasur sollte mit einem elektrischen Rasierer erfolgen, denn dieser verurdacht weniger Hautirritationen und somit weniger Wundinfektionen
Anforderungen bei der Präparatversorgung
- Präparatbegleitschein ausfüllen (Patientendaten), mit Datum und Entnahmeort versehen
- passendes Gefäß bereitstellen ( nicht zu groß/ zu klein)
-richtige Fixierung wählen
- immer Schutzhandschuhe tragen
- auch das Gefäß mit den Patientendaten versehen
- Gefäße nummerieren
Beschreibe die Handhabung bei einem Schnellschnitt
- gegebenenfalls Schnellschnitt vorher in der Pathologie ankündigen
- Begleitschein ausfüllen und mit der Telefonnummer des Saals versehen
- Präparat nicht in Formalin geben
- zügigen Transport organisieren und Präparat mit "SS" kennzeichnen
Vorgehensweise bei der Aufbereitung von Medizinprodukten
- alle Instrumente im 45° Winkel öffnen und im Entsorgungscontainer ablegen
- Container nicht überfüllen
- kaputte Instrumente kennzeichnen
-Zerlegung der Instrumente in ihre Einzelteile
- evtl. Vorreinigung
Kriterien beim Anbringen der Neutralelektrode
- muss ganzflächig aufliegen
- auf der Seite des OP-Gebiets
- Strom soll nicht das Herz kreuzen
- nicht auf Metall, Knochenvorsprüngen, Narben anbringen
- Patient darf keinen Herzschrittmacher haben
- Sicherheitsabstand von 15 cm zum OP-Gebiet, aber nicht zu weit weg
Nenne 10 Kriterien/ Maßnahmen zur postoperativen Übergabe des Patienten
- Kontrolle auf Unversehrtheit ( Verbrennungen, Dekubitus)
- Patient liegt trocken, sauber
- Patient hat keine Lagerungsschäden, ansonsten Dokumentation
- Neutralelektrode abnehmen
- mit Beingurt fixieren
- alle Unterlagen vorhanden und ausgefüllt
- Patient mit Blick nach vorne rausfahren
Definieren sie "Lernen"
Unter Lernen wird idR ein (Erfahrungs-)Prozess verstanden, der das Verhalten einer Person und das Verständnis langzeitig verändert
Nenne 4 Lerntypen
auditiv, visuell, motorisch, kommunikativ
Was sind die zentralen Aspekte von folgenden Lerntheorien:
Behaviorismus
Konstruktivismus
Kognitivismus
Behaviorismus = Verhältnis von Reiz und Reaktion
Konstruktivismus = Lernen durch persönliche Erfahrung
Kognitivismus = Beobachten der Umgebung
Wo und wann war die erste OTA-Ausbildung in Deutschland?
1990 in Mühlheim an der Ruhr
Nach welcher Verordnung/ Empfehlung werden wir ausgebildet?
Nach der DKG Empfehlung vom 17.09.2013 zur Ausbildung und Prüfung von OTAs und ATAs
Nenne 6 Aufgaben einer OTA
- Vor- und Nachbereitung des OP-Saals
- sterile Assistenz ( instrumentieren unter dem Wissen der Fachbereiche
- unterile Assistenz ( Springertätigkeit)
- Sicherstellung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen
- Administrative Aufgaben
- Anlernen von neuen Mitarbeitern/Schülern
Ergänzen Sie das Pflegeverständnis nach ICN
P
F
L
E
G
E
P= professionell
F=flexibel, fürsorglich
L=lebensnah, leistungsstark
E=effizient, einsatzbereit
G=gewissenhaft, geduldig
E=engagiert, einfühlsam
Nenne die Ziele der Krankenpflege laut WHO 1973
- Gesunheit fördern
- Krankheit verhüten
- Gesundheit wiederherstellen
- Leiden lindern
Nenne vier Anforderungen an das OP-Pflegepersonal
- Flexibilität
- rasche Reaktionsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe
- psychisch und physisch belastbar
- Kompetenz