Brunetti


S. P.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der Volkswirtschaftslehre mit Fokus auf staatliche Einnahmen und Ausgaben, Steuersysteme sowie deren Auswirkungen auf Unternehmen und Haushalte. Sie erklären zentrale Begriffe wie Steuerarten, Haushaltsplanung, Inflation und internationale Finanzbeziehungen. Berufslernende profitieren von diesem Überblick, da er wirtschaftspolitische Zusammenhänge verständlich macht und für berufliche wie private Finanzentscheidungen relevant ist.
Cartes-fiches
22
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
21.01.2018 / 25.03.2026

Cartes-fiches

Kapitalmarkt

 

Markt, auf dem sich die Unternehmen und der Staat Geld in Form von lagfristigen Krediten beschaffen können.

Nachhaltige Staatsfinanzierung

Die Ausgaben des Staates sind lagfristig (über einen Konjunkturzyklus hinweg) durch die ordentlichen Einnahmen gedeckt.

Staatsquote

Ausgaben aller öffentlichen Haushalte und der obligatorischen Sozialversicherungen, gemessen als Prozentsatz des nominalen BIP.

Rechnungsabschluss

Gegenüberstellung der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben eines öffentlichen Haushalts. Diese definitiven Zahlen liegen im Gegensatz zum Budget, das die geplanten Einnahmen und Ausgaben zeigt, erst mit einer gewissen Verzögerung vor.

Föderalismus

Die einzelnen Gliedstaaten (Kantone oder Bundesländer) eines Landes bewahren ein grosses Mass an politischer Eigenständigkeit.

Steuer

Abgabe, die der Staat von Unternehmen und Haushalten einfordert und der keine direkte Gegenleistung gegenübersteht.

direkte Steuer

Steuer, die aufgrund von persönlichen Merkmalen der steuerpflichtigen Personen oder Unternehmen erhoben wird, etwa aufgrund des Einkommens oder des Vermögens.

indirekte Steuer

Steuer, dei auf Markttransaktionen im weitesten Sinne erhoben wird. Ein typisches Beispiel ist die Mehrwertsteuer.

Gebühr

Zahlungen an den Staat für klar definierte Gegenleistungen, wie z.B. für das Ausstellen eines Reisepasses.

Inflationssteuer

Einnahmen, die der Staat durch übermässige Geldschöpfung erzielt. Alle Haushalte und Unternehmen, die Geld halten, bezahlen diese Steuer, da sich ihr Geld durch die Inflation laufend entwertet.

Internationaler Währungsfonds (IWF)

Internationale Organisation, die unter anderem zum Ziel hat, die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu fördern.

Finanzpolitik

Massnahmen zur Steuerung der Einnahmen und Ausgaben des Staates.

Steuerinzidenz

Analyse der Verteilungswirkung einer Steuer. Diese zeigt auf, welche Bevölkerungsgruppe eine Steuer schliesslich bezahlt.

Crowding-out

Veränderung privater Investitionen, weil durch die staatliche Nachfrage nach Krediten die Zinsen steigen. Private Investitionen sind meist effizienter als staatliche, wegen dem Wettbewerb und dem Konkursrisiko.

Zwillingsdefizit

Gleichzeitiges Auftreten eines Budgetdefizits und eines Handelsbilanzdefizits (Importe höher als Exporte) in einem Land.

Handelsbilanz

Stellt die Exporte eines Landes den Importen gegenüber. Der Saldo der Handelsbilanz entspricht den Nettoexporten.

Steuerglättung

Gleichmässige Besteuerung über die Zeit hinweg.

Makroökonomische Stabilisierung

Wirtschaftspolitische Massnahmen zur Glättung konjunktureller Schwankungen.

Monetisierung der Verschuldung

Finanzierung einer Staatsverschuldung über die Geldschöpfung. Dies führt zu einer hohen Inflation und reduziert damit zusätzlich den realen Wert der bestehenden Verschuldung.

Mehrwertsteuer

Indirekte Steuer, die als Prozentsatz des Mehrwerts (Verkaufspreis abzüglich Preis der Vorleistungen) der verkauften Güter erhoben wird.

Vorsteuerabzug

Eine Unternehmung kann die MWST, die sie auf Vorleistungen für die Produktion bezahlt hat, von der MWST abziehen, die sie dem Staat schuldet.

Pensionskasse

Vorsorgeeinrichtung von Unternehmen oder der öffentlichen Hand, über welche die berufliche Vorsorge (2. Säule) abgewickelt wird.

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