Dbs1 - HSR

Datenbanksysteme 1

Datenbanksysteme 1


J. K.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die relationalen Datenbanken auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie das 3-Ebenen-Modell, Attribute, Entitäten, Assoziationen und verschiedene Joins ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Informatik, die sich mit der Analyse und dem Entwurf relationaler Datenbanken vertraut machen möchten. Sie bieten praktische Beispiele und Definitionen, die das Verständnis der relationalen Algebra, der referenziellen Integrität und der Datenmodellierung erleichtern.
Flashcards
62
Students
7
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
03.01.2018 / 12.01.2020

Flashcards

Aus was besteht ein Datenbanksystem?

DBS = DBMS + (n*) DB (DB = Datenbasis)

Möglichkeiten mit einem Datenbanksystem?

  • Abfragemöglichkeiten
  • Mehrbenutzerbetrieb
  • Datenintegrität (Datenkonsistenz, Datensicherheit, Datenschutz)
  • Strukturierte Daten
  • Kapslung der Daten von Programm

Was beinhaltet Datenintegrität?

  • Datenkosistenz
  • Datensicherheit
  • Datenschutz

Welche Datenbankparadigmen gibt es?

  • Hierarchisches Modell
  • Netzwerkmodell
  • Relationenmodell
  • Postrelationales Modell
    • Objektrelationales Modell
    • Objektorientiertes Modell
  • Trends- NoSQL, NewSQL

DBMS Funktionen

  • Transaktionen
  • Synchronisation von parallelen Zugriffen
  • Sicherheit
    • Authentifizierung
    • Authorisierung
  • Backup and Recovery
  • Datenstrukturen
  • Abfragesprache und Programmierschnittstelle

Komposition

Ist Teil von.

Ohne Haupt-Teil ist die komponierte Klasse nicht existierfähig. Bsp: Wenn das Auto gelöscht wird werden auch die komponierten Klassen Rad, Türe, etc. gelöscht.

Aggregation

Das selbe wie Komposition, aber Aggregatsobjekte können auch ohne Hauptteil existieren.

Assoziation

Beziehung zwischen 2. Klassen

Generalisierung

Mehrere gemeinsame Attribute werden in einer Oberklasse zusammengefasst

Spezialisierung

Unterklassen erben alle Attribute der Oberklassen

ANSI 3-Ebenen Modell:

Welche 3 Ebenen existieren?

  • externe Ebene
  • konzeptionelle Ebene
  • Interne Ebene

ANSI 3-Ebenen Modell:

Interne Ebene

  • Speicherungsstruktur
  • Definition durch internes Schema

ANSI 3-Ebenen Modell:

Externe Ebene

  • Sicht einer Benutzerklasse auf eine Teilmenge der Datenbank
  • Definition durch externes Schema

ANSI 3-Ebenen Modell:

Logische Ebene

  • Logische Struktur der Daten
  • Definition durch logisches Schema

ANSI 3-Ebenen Modell:

Mapping

Zwischen den Ebenen ist eine mehr oder weniger komplexe Abbildung notwendig

ANSI 3-Ebenen Modell:

Wieso diese Aufteilung?

Datenunabhängigkeit

  • Erlaubt die Reorganisation einzelner Schichten, ohne dass die darüberliegenden Schichten angepasst werden müssen
  • Benutzer haben verschiedene Sichten auf Datenmengen. Sicht kann sich auch ändern
  • Reorganisation der logischen Struktur der Datenbank vom DBA  ohne Tangierung der Benutzer
  • Änderung der Soeicherungsstruktur ohne Beeinflussung der logischen Struktur

Beziehung zwischen Spezialisierung und Generalisierung?

is-a

Disjunkte Generalisierung

Disjoint (Subtyp Generalisierung)

Objekt ist Instanz von genau einer Unterklasse

überlappende Generalisierung

overlapping (Dynamische Generalisierung)

  • Objekt kann Instnaz von mehreren überlappenden Unterklassen sien. Kann während Laufzeit ändern.
  • Sollte nicht verwendet werden und Modellierung von Rollen ersetzt werden.

Vollständig- / Nichtvollständige Generalisierung {complete}, {incomplete}
 

o vollständig: alle Subklassen sind definiert
o nicht vollständig: zusätzliche Subklassen sind erlaubt
 

Abstrakte Basisklasse (Abstrakte Generalisierung)
 

Keine Instanzen der Basisklasse erlaubt!
 

DDL

Data Definition Language

DBMS

Database Managament System

Datenkatalog

Data Dictionary

Data Dictionary

Datenkatalog

UML

Unified Modeling Language

DML

Data Modelling Language

Definition der Datenbankstrukturen

  • Datenstrukturen (Schema) mit DDL (Data Definition Language) beschreiben
  • DDL-Parser übersetzt DDL-Beschreibung und generiert die Struktur. DBMS verwaltet Strukturinformationen als Systemdaten.
  • Systemdaten sind Datenkatalog (Data Dictionary mit Datenbeschreibungen, Zugriffsberechtigungen, Referenzdaten, etc.)

Datenbank Entwurf (Ablauf)

• Entwurf des DB Schemas (UML oder ER)
• Definition des DB-Scheas mit DDL
• Generierung der Datenbank
• Eingabe von Testdaten
• Definition und Test von Abfragen und Views
 

Entwicklung der DB-Applikation

  • Call-Level interface (API)
    • Programm greift über Programmierschnittstelle auf Datenbank zu (JDBC, ODBC)
  • Embedded SQL
    • Angwendungsprogramme werden z.b. in C/C++ geschrieben mit speziellen Konstrukten für DBMS-Zugriffe
    • DML-Precompiler analysiert DBMS-Zugriffe und übersetzt diese in Aufrufsequesnzen von DBMS-Zugriffsprodzeduren. Programme könenen normal kompiliert werden und mit DB Bibliothek gelinkt werden.

DBMS Architektur

Analyse und Entwurf von relationalen Datenbanken

  • Anforderungsanalyse
  • Konzeptioneller Entwurf
    • Darstellung als UML oder ER Modell ist Technlogie-neutral
  • Logischer DB-Entwurf
    • Logisches Modell der DB-Objekte, abhängig vom DB-Paradigma
  • Physischer DB-Entwurf
    • SQL-Skript mit Definitionen der DB-Objekte

Datenmodell

Konzept zur Beschreibung von Datenbanksystemen

Komzeptionelles Modell

• definiert Objekte und Eigenschaften
• definiert Zusammenhänge und Beziehungen
• legt Konsistenzbedingungen fest
• ist Lösungs und Technologieabhängig
 

ER-Diagramm

Entity Relationship

• klassische Datenmodellierung
• ist statisch
• Grafische Darstellung der Entitätstypen und der Assoziationen
• ER-Modell modelliert Entitätsmengen (Typen) mit den Beziehungen zwischen den Mengen
(Assoziationen) grafisch
 

UML vs. ER

UML erweitert ER-Technik um dynamische Aspekte

Logisches Modell

Konzeptuelles Datenbankschema (zB. UML) wird um datentechnische Angaben erweitert (zB. Feldformate)

Entität

Individuelles Element (Objekt) beschrieben durch Attribute, eindeutig identifizierbar. Bsp: Angestellter "Fritz Meier"

Entitätsmenge

Menge von Entitäten. Bsp: Alle Angestellten die in "Zürich" wohnen.

Attribut

Beschreibung eines bestimmten Merkmals. Bsp: Attribut Geburtstag mit Wertebereich "Datum"

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