Grundlage


P. G.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Dynamik und Regeln von Gruppen, basierend auf verschiedenen Modellen und Theorien. Sie beleuchten Phasen wie Forming, Storming, Norming und Performing, wobei Konflikte, Machtkämpfe und die Entwicklung von Beziehungen zentrale Themen sind. Besonders hilfreich sind sie für Studierende der Medizin, die verstehen möchten, wie Gruppen funktionieren und wie man effektiv in Arbeitsgruppen kooperiert.
Karten
11
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.12.2017 / 01.06.2019

Lernkarten

Was ist eine Gruppe in soziologischen Sinne?

Mindestens drei oder mehr Mitglieder die in einer irgendwie gearteten regelmässigen Beziehung stehen

Wieviele Phasen hat das bekannteste Modell betreffend Gruppenprozesse?

Wie heissen diese einzelnen Phasen, Schlagwörter dazu?

Vier oder fünf Phasen

Forming: Kennenlernen, Aufbauen, Orientierung

Storming: Scheinharmonie, Machtkampf, Grenzen austesten 

Norming: Regeln, Normen, Rollenfestigung 

Performing: Effektives Arbeiten

je nach Modell zusätzlich Reforming: Sich trennen und neu formieren

Was passiert in der Phase des Formings?

Was geht den meisten gedanklich durch den Kopf in dieser Phase?

Unsicherheit ist in einer neuen Gruppe das vorherrschende Gefühl

Wer sind die anderen? Welche Regeln gelten? Wo ist mein Platz?

Was passiert in der Phase des Stormings?

Es kommt zu Auseinandersetzungen und aufstellen der Rangordnung

In dieser Zeit finden offene und unterschwellige Rivalitäten und Konflikte statt, bis alle ihren Platz gefunden haben. 

Was passiert in der Phase des Norming?

Schwierigkeiten für Neue in dieser Phase?

Es entsteht ein WIR-Gefühl

Die Mitglieder nehmen sich so wie sie sind

Schwierigkeiten: Für Neue ist es schwieriger sich in so ene Gruppe einzuleben, da sich alle schon zurechtgefunden haben

Was passiert in der Perfoming Phase?

Effektives und konstruktives Arbeiten

Wenn alle vorherigen Phasen überwunden wurden steigt die Kooperationfäghigkeit und bereitschaft

Wie heisst ein bekannter Professor der eine weitere Theorie betreffend der Gruppendynamik aufgestellt hat?

Was sagt er grundsätzlich in seiner Theorie?

Prof. O. Geramanis

Aussage: Nach Prof. Geramanis werden keine Phasen mehr unterteilt in Gruppenprozesse

Das Geschehen in der Gruppe ist eine aktiv zu steuernde Interaktion die von diversen Fragestellungen geleitet wird. 

Was leitet die Gruppe?

Spezielles daran?

Wahrnehmung: was ist los? Hier und jetzt

Mitteilung: sich miteinander verständlich machen, mit wem rede ich und worüber?

Entscheidung: wollen wir so oder anders?

Speziell: mit jeder neuen Person in der Gruppe werden die Fragen neu gestellt

Was muss man sich für Fragen stellen betreffend einer Einigung über die Art der Beziehung in einer Gruppe?

Interessen und Beweggründe?

Fachlichkeit?

Fragenstellungen?

Einflussnahme?

Was will ich in dieser Gruppe?

Zusammen bleiben? Wenn ja, zu welchen Bedingungen?

Was macht eine reife Gruppe aus?

Empathie

Autonom

Autark

Vertrauen

Verantwortung

Kann über ihre Konflikte reden

Hat Kompetenz im Umgang mit Ungleichheiten und Ungewissheit

Ein ideales Team ist demnach?

flexibel, kreativ, netwerfähig, Einzelfallregelung, Task Force = Arbeitsgruppe

Lernen