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Lernende 15 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 15.11.2017 / 19.10.2020
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Was sind die wichtigsten Grundsätze des Schweizerischen Tierschutzgesetzes und Verordnung in Bezug auf Qualzuchtverbot, was sind verbotene Zuchtformen?

  • Zwerghunde mit einem Erwachsenengewicht von weniger als 1500g
  • Reptilien mit Enigma-Syndrom
  • Tanzmaus
  • Blauweisse Belgier in Reinzucht
  • Teleskopaugen, Himmelsgucker, Blasenaugen bei Goldfischen
  • Kängurukatze
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Die wichtigsten Bestimmungen der TSchV

Allgemeine Grundsätze

Beschreibe Tiergerechte Haltung (Art. 3 TSchV)

  1. Tiere sind so zu halten und mit ihnen ist so umzugehen, dass ihre Körperfunktionen und ihr Verhalten nicht gestört werden und ihre Anpassungsfähigkeit nicht überfordert wird.
  2. Unterkünfte und Gehege müssen mit geeigneten Futter-, Tränke-, Kot- und Harnplätzen, Ruhe- und Rückzugsorten mit Deckung, Beschäftigungsmöglichkeiten, Körperplegeeinrichtungen und Klimabereichen versehen sein
  3. Fütterung und Pflege sind angemessen, wenn sie nach dem Stand der Erfahrung und den Erkenntnissen der Physiologie, Verhaltenskunde und Hygiene den Bedürfnissen der Tiere entsprechen.
  4. Tiere dürfen nicht dauernd angebunden gehalten werden
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Die wichtigsten Bestimmungen der TschV

Haltungsbestimmungen

Was ist zum Sozialkontakt zu beachten? (Art. 70 TSchV)

  1. Hunde müssen täglich ausreichend Kontakt mit Menschen und, soweit möglich, mit anderen Hunden haben.
  2. Werden Hunde für mehr als drei Monate in Boxen oder Zwingern gehalten, so müssen sie Sicht,-Hör- und Geruchkontakt zu einem anderen Hund in einem angrenzenden Gehege haben. Davon ausgenommen sind Hunde die tagsüber mindesten fünf Stunden ausserhalb des Geheges Kontakt mit Menschen oder mit anderen Hunden haben.
  3. Für Nutzhunde sind die Kontakte mit Menschen und anderen Hunden dem Einsatzzweck anzupassen.
  4. Welpen dürfen frühestens am Alter von 56 Tagen von der Mutter oder der Amme getrennt werden.
  5. Mutter oder Ammenhündinnen müssen sich von ihren Welpen zurückziehen können.
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Die wichtigsten Bestimmungen der TSchV

Haltungsbestimmungen

Was ist in Bezug auf Bewegung zu beachten? (Art. 71 TschV)

  1. Hunde müssen täglich im Freien und entsprechend ihrem Bedürfniss ausgeführt werden. Soweit möglich sollen sie sich dabei auch unangeleint bewegen können.
  2. können sie nicht ausgeführt werden, so müssen sie täglich Auslauf haben. Der Aufenthalt im Zwinger oder an der Laufkette gilt nicht als Auslauf.
  3. Angebunden gehaltene Hunde müssen sich während des Tages mindesten 5 Stunden frei bewegen können. In der übrigen Zeit müssen sie sich in einem Bereich von mindestens 20 man einer Laufkette bewegen können. Sie dürfen nicht mit einem Zughalsband angebunden werden.
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Die wichtigsten Bestimmungen der TSchV

Haltungsbestimmungen

Was ist in Bezug auf die Unterkunft, Böden zu beachten? (Art 72 TSchV)

  1. Für Hunde, die im Freien gehalten werden, müssen eine Unterkunft und ein geeigneter Liegeplatz vorhanden sein. Ausgenommen sind Herdenschutzhunde, während sie eine Herde bewachen.
  2. Hunden muss geeignetes Liegematerial zur Verfügung stehen.
  3. Hunde dürfen nicht auf perforierten Böden gehalten werden.
  4. Bei Boxenhaltung und Zwingerhaltung müssen die Gehege den Anforderungen nach Anhang 1 Tabelle 10 entsprechen. Das BLV legt in Abweichung von Anhang 1 Tabelle 10 besondere Mindestflächen fest für Boxen in Tierheimen für Hunde, deren Aufenthalt maximal drei Wochen dauert oder die tagsüber in Gruppen in einem grossen Aussengehege gehalten werden.
    1. Bei Boxenhaltund und bei Zwingerhaltung müssen für jeden Hund eine erhöhte Liegefläche und eine Rückzugsmöglichkeit vorhanden sein. In begründeten Fällen, namentlich bei kranken oder alten Hunden, kanna uf die Rückzugsmöglichkeit verzichtet werden.
  5. Nebeneinander liegende Zwinger oder Boxen müssen mit geeigneten Sichtblenden versehen sein.
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Die wichtigsten Bestimmungen der TSchV

Umgang und Erziehung

Was muss im Umgang mit Hunden beachtet werden? (Art. 73 TSchV)

  1. Aufzug und Erziehung der Hunde sowie der Umgang mit ihnen müssen die Sozialisierung gegenüber Artgenossen und menschen sowie die Gewöhnung an die Umwelt gewährleisten. Für Nutzhunde ist die Sozialisierung dem Einsatzzweck anzupassen.
  2. Massnahmen zur Korrektur des Verhalten von Hunden müssen der Situation angepasst erfolgen. Verboten sind:
    • Strafschüsse
    • das Verwenden von:
      • Zughalsbändern ohne Stopp,
      • Stachelhalsbändern,
      • anderen Führhilfen mit nach innen vorstehenden Elementen
    • übermässige Härte, wie das Schlagen mit harten Gegenständen
  3. Zum Ziehen dürfen nur geeignete Hunde verwendet werden. Ungeeignet sind insbesondere kranke, hochträchtige oder säugende Tiere. Die Hunde sind in geeignete Geschirre einzuspannen.
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Die wichtigsten Bestimmungen der TSchV

Umgang und Erziehung

Was muss in Bezug auf Hilfmittel und Geräte beachtet werden? (Art 76 TSchV)

  1. Hilfsmittel dürfen nicht derart verwendet werden, dass dem Tier Verletzungen oder erhebliche Schmerzen zugefügt werden oder dass es stark gereizt oder in Angst versetzt wird.
  2. Die Verwendung von Geräten, die elektrisieren, für den Hunde sehr unangenehme akustische Signale aussenden oder mittels chemischer Stoffe wirken, ist verboten.
  3. Auf Gesuch hi nkann die kantonale Behörde Personen, die sich über die notwendigen Fähigkeiten ausweisen, die Verwendung von solchen Geräten ausnahmsweise zu therapeutischen Zwecken bewilligen. Die Befähigung ist durch die kantonale Behörde zu prüfen. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) legt nach Anhörung der Kantone in der Prüfungsverordnung Inhalt und Form fest.
  4. ....
  5. Hilfsmittel, die zur Verhinderung von Bissen um den Fang des Hundes platziert sind, müssen anatomisch richtig geformt sein und ausreichendes Hecheln ermöglichen.
  6. Das Anwenden von Mitteln zur Verhinderung von Laut-und Schmerzensäusserungen ist verboten. Ausgenommen sind am Halsband befestigte Geräte, die auf das Bellen hin ausschliesslich Wasser oder Druckluft ausstossen.
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Die wichtigsten Bestimmungen der TSchV

Verwaltungsrechtliche Massnahmen

Was muss beachtet werden in Bezug auf Verantwortung der Personen, die Hunde halten oder ausbilden? (Art. 77 TSchV)

Wer einen Hund hält oder ausbildet, hat Vorkehrungen zu treffen, damit der Hund Menschen und Tiere nicht gefährdet. Bei der Beurteilung der Verantwortlichkeit für Herdenschutzhunde wird deren Einsatzzweck zu Abwehr fremder Tiere berücksichtigt