Signale und Systeme 1

Vorlesung an der TU Wien

Vorlesung an der TU Wien


M. S.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Signal- und Systemtheorie auf universitärem Niveau. Sie decken Themen wie die Definition und Berechnung von Signalen, ihre Darstellung in verschiedenen Formen, sowie die Eigenschaften und Stabilität von Systemen ab. Besonders betont werden die Zerlegung von Signalen in gerade und ungerade Anteile, die Eigenschaften komplexer Signale und die Analyse von Systemen wie kausalen, zeitinvarianten und linearen Systemen. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Elektrotechnik, die ein tiefes Verständnis der Signalverarbeitung und Systemanalyse entwickeln möchten.
Cartes-fiches
47
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.11.2017 / 30.10.2023

Cartes-fiches

Zeitliche Verschiebung: \(x(t-t_0)\)

Zeitliche Spiegelung

Zeitliche Skalierung \(x(at) \ \ , \ \ für \ a>0\)

Komplexe Signale - Darstellung mittels Real- und Imaginärteil

\(x(t)\ \ = \ \ x_R(t) + jx_I(t) \ \ = \ \ \Re \lbrace x(t)\rbrace + j\Im\lbrace x(t)\rbrace\)

Komplexe Signale - Berechnung Realteil

\(x_R(t) = \frac{1}{2} [x(t) + x^*(t)]\)

Komplexe Signale - Berechnung Imaginärteil

\(x_I(t) = \frac{1}{2j} [x(t) - x^*(t)]\)

Komplexe Signale - Darstellung mittels Polarform (Betrag und Phase)

\(x(t) = |x(t)| \cdot e^{j\angle x(t)}\)

Ein Signal heißt GERADE wenn gilt:

Ein Signal heißt UNGERADE wenn gilt:

Berechnung - Geraden Anteil eines Signals

\(x_g(t)=\frac{1}{2}[x(t)+x(-t)]\)

Berechnung - Ungerader Anteil eines Signals

\(x_u(t)=\frac{1}{2}[x(t)-x(-t)]\)

Korrekte Zerlegung eines Signals in geraden und ungeraden Anteil:

\(\int\limits_{-T}^T x_u(t) \, \mathrm{d}t = \ ?\)

0

Komplexe Signale

Ein Signal heißt konjugiert gerade, wenn gilt:

Komplexe Signale

Ein Signal heißt konjugiert ungerade, wenn gilt:

Korrekte Zerlegung eines komplexen Signals in geraden und ungeraden Anteil:

Berechnung - Konjugiert gerader Anteil eines komplexen Signals

\(x_{g^*}(t) = \frac{1}{2}[x(t)+x^*(-t)]\)

Berechnung  - Konjugiert ungerader Anteil eines komplexen Signals:

\(x_{g^*}(t) = \frac{1}{2}[x(t)-x^*(-t)]\)

Realteil von \(x_{g^*}(t)\) ist :

Imaginärteil von \(x_{g^*}(t)\) ist:

Realteil von \(x_{u^*}(t)\) ist:

Imaginärteil von \(x_{u^*}(t)\) ist:

\(\int\limits_{-T}^T x_{g^*}(t)\mathrm d t = \ ?\)

\(\int\limits_{-T}^T x_{u^*}(t)\mathrm d t = \ ?\)

 Ein Signal heißt periodisch, wenn gilt:

Ein Signal heißt zeitbegrenzt, wenn gilt:

Ein Signal heißt linksseitg, wenn

Ein Signal heißt rechtsseitig, wenn

Ein Signal heißt kausal, wenn gilt:

\(x(t) = 0 \ \ \ für \ \ \ t <0\)

Ein Signal heißt antikausal, wenn gilt:

\(x(t) = 0 \ \ \ für \ \ \ t > 0\)

Ist die Kausalitätsbedingung nicht erfüllt, bezeichnet man das Signal als ...

Kausale Signale - Beziehung zwischen geradem und ungeradem Anteil

Ein Signal heißt (wert) beschränkt, wenn gilt:

\(|x(t)| < M_x < \infty\)

Was ist ein kontinuierliches System?

Ein (zeit-) kontinuierliches System ist eine Abbildung \(\mathcal{H}\), die einem zeitkontinuierlichem Eingangssignal ein zeitkontiniuerliches Ausgangssignal zuordnet: \(y(t) = \mathcal{H} \lbrace x(t) \rbrace\).

Definition - Lineares System (Superpositionsprinzip)

\(\mathcal{H} \lbrace a_1x_1(t) + a_2x_2(t) \rbrace = a_1 \mathcal{H} \lbrace x_1(t)\rbrace + a_2 \mathcal{H} \lbrace x_2(t) \rbrace \ \ \ , \ \ \ a_1, a_2 \in \mathbb{R(C)}\)

Definition - Zeitinvariantes System:

\(y(t-t_0) = \mathcal{H} \lbrace x(t-t_0) \rbrace\)

Was bedeutet LTI - System?

Linear Time Invariant System
 

Ein System, das sowohl linear als auch zeitinvariant ist.

Definition - Kausales System

Hängt das Augangssignal zu einem bestimmten Zeitpunkt \(t_0\) nur von dem Verlauf des Eingangssignals bis einschließlich zu diesem Zeitpunkt ab, so bezeichnet man das System als kausal: \(y(t_0) = \mathcal{H} \lbrace x(t \le t_0) \rbrace\)

Definition - BIBO - Stabilität

Bounded Input - Bounded Output

Reagiert ein System auf ein beschränktes Eingangssignal mit einem beschränkten Ausgangssignal, bezeichnet man das System als stabil:

\(|x(t)| < \infty \ \ \ \Rightarrow \ \ \ | \mathcal{H} \lbrace x(t) \rbrace| < \infty\)

Definition - Sprungfunktion \(\varepsilon (t)\)

\(\varepsilon(t) =\begin{cases} 1, \ \ \ t>0\\0, \ \ \ t<0 \end{cases} \)

Weitere Bezeichnungen: \(\sigma(t)\) oder \(\sigma_{-1}(t)\).

Für \(t=0\) ist die Sprungfunktion nicht definiert. Man wählt hier den Wert 0,5.

Étudier