SPT-Muskel

Muskelphysiologie und Muskelfunktion

Muskelphysiologie und Muskelfunktion


F. Z.
Diese Lernkarten erklären Aufbau, Funktion und Regulation der Skelettmuskulatur mit Fokus auf Aktin-Myosin-Interaktion, Querbrückenzyklus und Myokine. Sie beschreiben Muskelstrukturen von Sarkomeren bis zu Muskelfasern, Energiestoffwechsel, Calciumabhängigkeit und hormonelle Muskelwirkungen. Ideal für Medizinstudierende oder Interessierte, die physiologische Grundlagen der Muskelkontraktion und -regulation vertiefen möchten.
Karten
27
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
02.11.2017 / 08.07.2026

Lernkarten

Aufbau von Muskel?

Muskel 

Muskelstrang

Muskelfaserbündel

Muskelfaser

Myofibrille

Sarkomer

Was kannst du über die Zellkerne der Muskelzelle sagen?

 

Die Zellkerne liegen seitlich peripher.

Die Skelettmuskulatur wir wie gesteuert?

vom ZNS willkürlich

Wie sind die Kontraktionen der Skelettmuskulatur?

rasch

Welche Formen kann die Skelettmuskulatur haben?

breit, platt

spindelförmig, gefiedert

zwei-, drei- oder vierköpfig

Welche Energiestoffe werden in der Skelettmuskulatur gespeichert?

Glycogen und Fette werden zwischen den Myofibrillen gespeichert.

Wie wird Sauerstoff in der Zelle gespeichert?

 

Wie kann dieser Speicher gesteigert werden?

Durch Myoglobin.

 

Durch Ausdauertraining.

Was kannst du über die Mitochondrien in den Zellen sagen?

Diese sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich gross aber auch unterschiedlich in der Anzahl.

Wie lange ist eine Muskelfaser?

0.1-15cm

Aus welchen 6 Komponenten besteht eine Muskelfaser?

Kontraktile Myofibrilen (80% des Muskelvolumens)

Sarkoplasma

Mitochondrien

Sarkoplasmatisches Retikulum (Calcium-Netzerk)

Myoglobin

Glykogen- und Fettspeicher

Aus was bestehen Myofibrilen?

Myosin (A-Streifen, dick) und Aktin (I-Streifen, dünn)

Sarkomer 

Titin 

Tropomyosin

Troponin

Was ist ein Sarkomer?

Bereich zw. zwei Z-Streifen = kleinste funktionelle Messeinheit

 

Was ist Titin?

elastische Faser = bringt gedehnte Muskelfaser in ursprüngliche Länge

Wieviele Bindungsstellen hat ein Myosinkopf?

zwei, je eine für das Aktin und das ATP

Welche Funktion hat der Myosinkopf in Bezug auf das ATP?

Er spaltet das ATP wie ein Enzym = ATPase

Was definiert der Myosinkopf?

 

Der Muskelfasertyp.

Was für einen Einfluss haben Myosin und Aktin auf die Kraftentwicklung?

Umso mehr Kreuzbrücken zwischen dem Myosin und dem Aktin, umso mehr Kraftenwicklung.

Aus was besteht ein Aktin-Filament?

Aktin (perlschnurartig und verdrillt)

Tropomyosin (um Aktinperlschnur geschlungen)

Troponin (Bindungsstelle für Ca+ und Inhibitionsstelle für Querbrücke mit Myosin

Neue Definition der Muskelfunktion?

Muskelfasern verteilen biologische Informationen im ganzen Organismus.

Wie funktioniert der Querbrückenzyklus von Zellwand zum Sarkoplasma?

 

1. Erregung auf Muskelzellwand

2. Ausbreitung auf Quertubuli und sarkoplasmatischem Retikulum

3. Wände werden für Ca2+-Ionen durchlässig und setzt dieses frei ins Sarkoplasma

4. Ca2+-Ionenkonzentration steigt 

Von was ist die Frequenz des Aktionspotenzials abhängig?

Von der Ca2+-Ionenkonzentration.

Wie funktioniert der Querbrückenzyklus zwischen Aktin und Myosin?

1. Trennung von Myosin und Aktin durch ATP

2. ATP-Spaltung in ADP + P-Rest -> Winkel zwischen Myosinkopf und -hals öffnet sich

3. + 4. Bindung von Myosin und Aktin (unter Anwesenheit von Ca+-Ionen)

5. Kraftschlag 1 durch Ablösung des P-Restes

6. Kraftschlag 2 durch Ablösung von ADP

1. ....

Was versteht man unter dem Begriff "Datenautobahn Muskulatur"?

 

Der Muskel hat hormonähnliche Funktion.

Wie werden die Hormone des Muskels genannt?

Myokine

Wieviele Myokine kennt man?

600

Wie wirken Myokine?

Im Zellwachstum und in der Zellregulation sowie im Imunsystem.

Was macht das Myokin Inerleukin-6?

fördert den Fettstoffwechsel

erhöht die Insulinempfindlichkeit

erhöht die Pankreas- und Leberfunktion

hat eine antiinflammatorische Wirkung

 

ist der Antagonist zum Fettgewebe -> reduziert die Gefahr von Entzündungen und dessen Folgeerkrankungen

Lernen