NBW PMA 2017
Eidg. HR-Fachausweis
Eidg. HR-Fachausweis
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Flashcards
Handlungsfelder: In welchen Bereichen bietet das HRM einen Mehrwert?
- Personalführung
- Chancengleichheit & Diversity
- Gesundheit
- Wissen & Kompetenz
Was verstehen Sie unter dem Mehrwert Personalführung?
- Führung
- Kommunikation
- Partizipation
- Motivation
- Arbeitsorganisation
- Arbeitszeit
Was verstehen Sie unter dem Mehrwert Chancengleichheit & Diversity?
- Work-Life-Balance
- Demografie
- Inklusion
- Frauenförderung
Was verstehen Sie unter dem Mehrwert Gesundheit?
- physische & psychische Gesundheit
- organisationelle & individuelle Resilienz
Was verstehen Sie unter dem Mehrwert Wissen & Kompetenz?
- Personalentwicklung
- lebenslanges Lernen
- Wissenstransfer & -management
Fitform Ausgangslage:
Sie haben die neu geschaffene Stelle als HR bei der Fitform, eine soziale Institution, die eine Schreinerei in Zürich und Lausanne betreibt. Diese stellt Möbel sowie Kinderspielzeug aus Holz her und beschäftigt 40 von 100 angestellten mit einem Handicap.
Aufgabe 1: Im Gespräch mit der Assistentin des Geschäftsführers legen Sie die Aufgabenteilung fest. Welche Aufgaben gehören in Ihr Gebiet als HR-Fachperson?
- Services (Admin,Abrechnung und Zusatzleistungen) / kein Mehrwert
- Resourcing (Personalplanung, -gewinnung, -betreuung, -erhaltung, -entwicklung) / Mehrwert
- Steuerung (Personalpolitik und -controlling) / Mehrwert
Fitform Aufgabe 2:
Aus der letzten MA-Umfrage geht hervor, dass vorallem die Verkäufer in den Filialen Informationen bezüglich Unternehmensstrategie vermissen. Sie erhalten vom Geschäftsführer den Auftrag Massnahmen zu ergreifen. Was sind Ihre Vorschläge? Nennen Sie mind. 3 Vorschläge.
- Analyse in Zusammenarbeit mit Beteiligten
- Erstellung Grobkonzept (Inhalt, Kommunikation, Medien, Häufigkeit)
- Genehmigung durch GL
- Controtlling (Kennzahlen, Resultat, Wirkung, Wahrnehmung)
Was bedeutet Personalmarketing? (Definition)
Die Erreichung und Erhaltung eines positiven Images als attraktiver Arbeitgeber auf dem internen sowie externen Arbeitsmarkt.
Fitform Aufgabe 3:
In Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer beschliessen Sie, eine Personalpolitik zu erstellen. Welche Inhalte schlagen Sie vor? Nennen Sie mind. 3 Vorschläge.
- Sinn und Zweck
- Wie sind wir organisiert
- Wie werden HRM-Prozesse umgesetzt
- Was erwarten wir von MA
- Was bieten wir MA
Um Massnahmen im Rahmen des Personalmarketings ergreifen zu können, benötigt das Unternehmen Informationen. Welche Instrumente schlagen Sie vor? Nennen Sie 6 Beispiele.
- externe Befragungen
- externe Informationsquellen (Personalberatungsbüros)
- Statistiken und Umfrageergebnisse
- interne MA-Befragung
- Infos aus Austrittgesprächen
- Infos aus Beurteilungssysteme und -formulare
Nennen Sie die Zielgruppe des internen Personalmarktes.
aktuelle Mitarbeitende
Nennen Sie die Zielgruppen des externen Personalmarktes.
- zukünftige / ehemalige Mitarbeitende
- Einflussgruppen (Personalvermittler, RAV-Zentren, Berufsverbände etc.)
Nennen Sie mind. 6 mögliche Massnahmen für den internen Personalmarkt.
- Betriebsklima
- Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Einführung und Einarbeitung
- flexible Arbeitszeitmodelle
- Mitarbeiterführung und Führungsstil
- attraktive Salär-, Sozial- und Zusatzleistungen
Nennen Sie mind. 6 mögliche Massnahmen für den externen Personalmarkt.
- Schnuppertage und Tag der offenen Tür
- Sponsoring
- professioneller Rekrutierungsprozess
- Auftritt an Messen
- allgemeine PR-Auftritte
- Hochschulkontakte
Was ist das Ziel der Personalplanung im HR?
Den richtigen Mitarbeiter, in der benötigten Anzahl, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen.
In welchem Zusammenhang stehen Personalpolitik und Personalmarketing?
Die Personalpolitik beinhaltet Aussagen zu Aspekten wie Personalgewinnung, finanzielle Leistungen, Entwicklung, Aus- / Weiterbildungen etc., welche Faktoren für das Personalmarketing sind.
Nennen Sie die Nutzen sowie Vorteile einer systematischen Personalplanung.
- Verminderung von kostenintensiven "Feuerwehrübungen"
- frühzeitige Erkennung von Personalabbau und dadurch sozialverträgliche Gestaltung möglich
- Vermeidung von Leerläufen, Wartezeiten, Blindleistungen, Doppelspurigkeiten durch gute Einsatzplanung
- systematische Förderung und Entwicklung der MA, somit gezielt und nutzenbringend für die Unternehmung
- lanfristige Personalgewinnung - wichtige Qualifikationen müssen nicht unter Zeitdruck / trockenen Markt eingekauft werden
Was ist der Unterschied zwischen Stakeholder und Shareholder?
- Stakeholder = Interessen- und Anspruchsgruppen
- Shareholder = Aktionäre