Drucktechnik

Fragen vom Lehrgang

Fragen vom Lehrgang


T. N.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Techniken der Druckveredelung und Farbverarbeitung, die für Universitätsstudenten relevant sind. Sie decken Themen wie Echtheit, Lichtechtheit, Druckfarbenbestandteile und verschiedene Drucktechniken ab, darunter Offsetdruck, Lackierung, Kaschierung und Prägung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Drucktechnik, die ein tiefes Verständnis der Materialeigenschaften und Verarbeitungsschritte erlangen möchten, um hochwertige Druckerzeugnisse zu produzieren.
Flashcards
11
Students
5
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
28.10.2017 / 20.02.2024

Flashcards

Nennen Sie die Bestandteile einer Druckfarbe?

•Farbmittel  5 – 25%

•Bindemittel  70  - 85 %

•Trägersubstanz  70  - 85 %

•Hilfsmittel  3 – 6 %

Farbmittel: meist unlösliche Farbpigmente, selten lösliche Farbstoffen

Beschreiben Sie die kombinierte Farbtrocknung von Offsetdruckfarben?

Sofort nach dem Aufbringen der Druckfarbe saugt das
Papier das dünnflüssige Mineralöl mittels seiner Kapillaren
auf (haarfeine Poren von capillus [Iat.] Haar). Die größeren
Harzmoleküle verbleiben mit den Pigmenten auf der Papieroberfläche.
Das Wegschlagen geschieht sehr schnell und ist bereits
nach wenigen Minuten abgeschlossen.
Farben, die nur durch Wegschlagen trocknen, sind allerdings
nicht wisch- und scheuerfest.

 

 Erklären Sie den Begriff "Echtheitseigenschaften von Druckfarben"

 

Echtheitseigenschaften einer Druckfarbe bestimmen die Widerstandsfähig~eit der Druckfarbe gegen Einflüsse
chemischer oder physikalischer Art bei der Verwendung der jeweiligen Druckerzeugnisse.

Wasserechtheit, Lacklösemittel-Echtheit, Lichtechtheit
Alkali-Echtheit, Seifen-Echtheit, Paraffin- und Wachs-Echtheit,
Waschmittel-Echtheit, Käse-Echtheit, Speisefett-Echtheit,
Gewürz-Echtheit.

 

Beschreiben Sie Lichtechtheit

Durch die Energie des Lichtes, besonders der UV-Strahlen, wird das Pigment der Druckfarbe
zerstört. Als Maßstab für die Lichtechtheit einer Druckfarbe gilt die Wollskala. Sie reicht von WS 1 als niedrigste Stufe bis WS
8 als höchste Stufe der Lichtechtheit.

Der Lichtechtheitsmaßstab wurde von der Textilindustrie übernommen und besteht aus acht mit verschiedenen Textilfarbstoffen eingefärbten Wollproben, deren Lichtechtheit genau festgelegt ist. Ein unter Normbedingungen hergestellter Druck (Normdruckprobe), zur Hälfte lichtsicher abgedeckt, wird zusammen
mit der Wollskala so lange belichtet, bis eine deutliche Veränderung des belichteten Druckes sichtbar ist. Die Druckfarbe
hat die Lichtechtheit WS 5, wenn sie sich durch
Lichteinwirkun

Beschreiben Sie das Grundprinzip des Offsetdrucks!

Beruht auf dem Prinzip der gegenseitigen Abstossung von Wasser und Öl. Auf der Druckplatte sind die Stellen, die Farbe annehmen sollen lipophil, die anderen Stellen hydrophil. Ein Feuchtmittel schützt die Stellen auf denen keine Farbe übertragen  werden soll.

Druckwerk nimmt Farbe vom Farbkasten auf - überträgt es auf Gummituch - diese überträgt es mit dem Gegendruck von einem Druckzylinder auf das Papier

Nennen Sie drei Druckveredelungsmöglichkeiten

  • Prägung
  • Kaschierung
  • Lackierung
  • geprägte Kaschierung

Beschreiben sie die Prägung

Im Hochdruckverfahren wird ohne Farbe auf Briefpapier, Visitenkarten oder Urkunden gepresst.

Ist auch mit Silber- und Goldprägungen möglich.

Nachträgliche Strukturprägungen auch möglich

Beschreiben Sie die Lackierung

Lackierung mit matten oder glänzenden Drucklack.

Im Inlineverfahren möglich - ökonomischer aber besser wenn man erst nach dem Druck lackiert.

  • Insert-Lackierung: mit öl- oder wasserbasierenden Lacken während des Druckvorgangs - kostengünstig aber schlechtes Glanzergebnis
  • Offline-Dispersionslackierung: mit wasserbasierenden Dispersionslacken. Duftlackierung möglich
  • UV-Lackierung: Umweltschonend da keine Lösungsmittel benötigt. sehr hohe Wertigkeit

Beschreiben Sie Kaschierung

Teuer aber effektvoll: Besserer Schutz als Lackierung.  Papier wird mit Folie überzogen - nur vollflächig möglich

Beschreiben Sie geprägte Folienkaschierung.

Nach der Kaschierung mit Polypropylenfolie werden Papier bzw. Karton über einen Kalander unterschiedliche Designs aufgeprägt

Beschreiben Sie die technischen Grundprinzipien der maschinellen Falzung!

Man unterscheidet zwischen Parallelbrüchen (Falze liegen parallel zueinander), Kreuzbrüchen (Falze kreuzen sich) und Speziellen Falzarten. Anzahl der Falzbrüche hängt von der Dicke des Papiers und der Größe des Bogens ab.

Es gibt Schwertfalzung (Falzmesser drückt Bogen zwischen zwei rotierende Falzwalzen) und

Taschenfalz (Transportwalze drückt Bogen ind Falztasche - Bogen biegt sich nach unten - Falzwalzen erfassen ihn

Kombifalz (Kombination zwischne Schwertfalzung und Taschenfalzung)

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