BWL


Max Flach
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Unternehmensanalyse, Marktstrategien, Produktionsfaktoren und Unternehmensethik ab, wobei Begriffe wie USP, UAP, SWOT-Analyse und Code of Conduct zentral sind. Besonders nützlich für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis von Unternehmensführung, Kundenbeziehungen und Marktmechanismen vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
27.10.2017 / 18.02.2021

Flashcards

Was ist ein Bedürfnis?

Ein Bedürfnis ist das ist das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen. Die Beseitigung des Mangels nennt man Bedürfnisbefriedigung.

 

Existenzbedürfnisse

Essen, Trinken, Schlafen

Sicherheitsbedürfnisse

Job, Gesetze, Polizei

Soziale Bedürfnisse

Freunde, Familie, Partnerschaft, Liebe

Wertschätzungsbedürfnisse

Status, Wohlstand, Karriere, Macht

 

Selbstverwirklichungsbedürfnisse

Individualität,, Talententfaltung

Nenne ein Beispiel zu der Maslowschen Bedürfnispyramide

Ich habe Hunger (Existenzbedürfnis) und esse etwas zu Hause (Sicherheitsbedürfnis) weil ich mich alleine fühle lade ich Freunde ein (soziales Bedürfnis) bei meinen Freunden gebe ich mit meinem neuen Trottinett an (Wertschätzungsbedürfnis)  und erzähle wie ich meinen persönlichen Schwimmrekord (Selbstverwirklichungsbedürfnis) an diesem Wochenende übertroffen habe.

 

Individualbedürfnisse

Die einzelne Person entscheidet wann sie was wie tut.

 

Kollektivbedürfnisse

Sind Bedürfnisse die viele gleichzeitig haben ein Beispiel dafür wäre ein Fitnesszentrum oder die Mobilität.

 

Bedarf

Ist wenn die Kaufkraft für ein Bedürfnis vorhanden ist.

 

Kaufkraft

Ist der Betrag der übrig bleibt nach dem alle Fixkosten wie Krankenkasse, Miete, Strom, Wasser übrig bleibt.

Nachfrage

Ist wenn tatsächlich etwas gekauft werden will.

Angebot

Das Angebot sorgt dafür, dass die Nachfrage befriedigt werden kann.

 

Überlege dir ein Beispiel für die Begriffe Kaufkraft, Bedarf, Angebot und Nachfrage

Nachdem ich all meine Rechnungen bezahlt habe, habe ich 1000 CHF. (Kaufkraft). Dieses Geld reicht aus um mir ein Ipad Pro kaufen zu können (Bedarf). Da ich mir auch tatsächlich ein Ipad kaufen will entsteht eine Nachfrage. Was dazu führt, dass ein Unternehmen diese Nachfrage bedienen will um Geld zu verdienen (Angebot).

 

Freie Güter:    

unbegrenzt verfügbar, kostenlos z.B. Luft, Sonnenlicht, Sand

Wirtschaftliche Güter:

begrenzte Verfügbarkeit,nicht kostenlos

z.B. Nahrungsmittel, Autos, Beratungsdienste

 

Materielle Güter:

Güter, die angefasst werden können.

 

Konsumgüter:

Güter die von privaten Haushalten (Konsumenten) verwendet  werden.

 

Investitionsgüter:

Güter die von Unternehmen verwendet werden z.B.Maschinen

Immaterielle Güter:

Güter, die nicht angefasst werden können.

Güter, die gleichzeitig mit der Herstellung verbraucht werden

z.B. Arbeit des Friseurs Rechte

Gesetzlich geschütztes Recht, ein bestimmtes Gut zu produzieren oder zu Verkaufen 

z.B. Patente, Lizenzen, Marken

 

Minimum Prinzip

Ein vorgegebenes Ergebnis ist mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz zu erreichen

Gegebener Ertrag, minimaler Aufwand

 

Maximumprinzip

Mit einem vorgegebenen Mitteleinsatz ist das größtmögliche Ergebnis zu erzielen.

Gegebener Aufwand, Maximaler Ertrag

 

Wertschöpfung

Die Differenz zwischen dem Verkaufserlös   und dem Wert der eingesetzten Waren oder Dienstleistungen(Vorleistungen) ist die Wertschöpfung eines Unternehmens.

 

Welches sind die drei Unternehmensziele?

Die drei Unternehmensziele sind Ökonomisch, Sozial, und Ökologisch und stehen gegenseitig in einer Beziehung

Ökonomische Ziele:

Profit sollen den Erfolg eines Unternehmens sicherstellen

 

Soziale Ziele

 

People betreffen das Wohlergehen der von der Unternehmerischen Tätigkeit betroffenen Personen

 

Ökologische Ziele

Planet

beinhalten Vorgaben die auf Ressourcen und Umweltschonung abzielen

 

Welches sind die drei Zielbeziehungen?

Die drei Zielbeziehungen sind Zielharmonie, Zielneutralität und Zielkonflikt

Zielharmonie

  • Die Verfolgung eines fördert die Erfüllung des anderen Zieles

  • Wirtschaftswachstum (Profit)- hoher Beschäftigungsgrad (People)

  • Positives Firmenimage durch Solaranlagen (Planet) - Umsatzsteigerung (Profit)

  • Absatzsteigerung (Profit) - Arbeitsplätze erhalten (People)

Zielneutralität

  • Die Erfüllung einer Zielsetzung hat keinen Einfluss auf die Erreichung eines anderen Ziels

  • Die Senkung des Papierverbrauchs im Büro (Planet) hat keine Auswirkung auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter (People)

Zielkonflikt

  • Die Erfüllung einer Zielsetzung beeinträchtigt die Erreichung eines anderen Zieles

  • Höhere Löhne für Mitarbeiterzufriedenheit (People) ←→ Führt zu kleinerem Gewinn (Profit)

Wertschöpfung

Die Produktion ist für die Wertschöpfung verantwortlich:

Produktion ist im Wesentlichen ein Kombinationsprozess in dem betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren (Input) zu absatz reifen Sachgütern oder Dienstleistungen (Output) transformiert (Prozess) werden.

=Input → Prozess → Output

 

Betriebswirtschafltiche Produktionsfaktoren

Elementarfaktoren

gehen unmittelbar in die betriebliche Leistung ein

  • Werkstoffe - werden bei der Produktion verbraucht

    • Rohstoffe

      • Hauptbestandteil des Produkts

    • Hilfsstoffe

      • Nebenbestandteil des Produktes

      • wertmässig von geringer Bedeutung

    • Betriebsstoffe

      • werden bei der Herstellung verbraucht

      • gehen aber nicht ins Produkt ein

    • Montageteile

      • werden dazugekauft

      • gehen ohne Veränderung ins Produkt ein

  • Betriebsmittel - werden bei der Produktion gebraucht

    • Maschinen, Infrastruktur, Fabrikgebäude

  • Ausführende Arbeiten

    • sind alle Tätigkeiten die direkt in der Produktion eingesetzt werden

Betriebswirtschafltiche Produktionsfaktoren

Dispositive Faktoren

  • Ergänzen die Elementarfaktoren

  • Zur Leistungserstellung bedarf es einer optimalen Koordination der Produktionsfaktoren

  • → Management und Führung, Prozesse und Abläufe, Planung und Strukturierung der Geschäftstätigkeiten

Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren:

  • Arbeit

    • ist jede Tätigkeit der Menschen zu Erzielung von Erwerbseinkommen

  • Boden/Natur

    • ist weder vermehrbar noch transportierbar (knappes Gut)

  • Kapital

    • sind finanzielle und sachliche Mittel, die zur Herstellung von Sachgütern oder Dienstleistungen benötigt werden und nicht für den Konsum eingesetzt werden.

 

Einfacher Wirtschaftskreislauf

Erweiterter Wirtschaftskreislauf

Erklärungen:

  1. Öffentliche Aufträge

  2. Subventionen:

  3. Sozialleistungen:

  4. Staatliche Konsumausgaben:

  5. Kapitalexporte:

 

Was beeinhaltet BWL - Betriebswirtschaftslehre?

Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich aus der Froschperspektive mit dem einzelnen Unternehmen und dessen unmittelbarer Umwelt.

  • Wie kann der Gewinn gesteigert werden?

  • Wie soll ein Unternehmen organisiert sein?

  • Wie sollen Mitarbeiter geführt werden?

  • Welche Investitionen soll ein Unternehmen tätigen?

  • Wie soll ein Produkt vermarktet werden?

  • Welcher Anbiet hat die günstigsten Rohstoff?

→ Sicht auf eigene Unternehmung, Berücksichtigt aber auch die umliegenden Märkte mit möglichen Kunden, die Politik (Staat)=, und die anderen Unternehmen (Konkurrenz, Lieferanten, Partner)

 

Was beeinhaltet die VWL - Volkswirtschaftslehre?

Die Volkswirtschaftslehre befasst sich aus der Vogelperspektive mit gesamtwirtschaftlichen Vorgängen und Zusammenhängen.

  • die Beziehung zwischen privaten Haushalten, Unternehmen, banken, dem Staat und anderen Ländern

  • Arbeitslosigkeit

  • Angebot und Nachfrage

  • Konjunkturpolitik

  • Inflation

→ Betrachtet immer die ganze Wirtschaft eines Landes oder sogar mehrere Länder → Verzicht auf Details

 

Welche drei Wirtschaftssektoren gibt es nenne Beispiele?

  • Primärer - Rohstoffgewinnung

    • z.B.. Landwirt, der Milch produziert

    • Land und Forstwirtschaft, Gartenbau und Jagd

    • Firscherei, Fischzucht

  • Sekundärer - Fabrikation/Verarbeitung

    • z.B. Käserei

    • Bergbau

    • Industrie

    • Energie- und Wasserversorgung

    • Baugewerbe

  • Territärer - Dienstleistung

    • Käse-Spezialitäten-Geschäft

    • Handel und Reperatur

    • Gastgewerbe

    • Verkehr

    • Information und Kommunikation

    • Finanz, Versicherung

    • Gesundheits und Sozialwesen

    • Erziehung und Unttericht

    • Imobilien

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