2a - LP1 - Pflegetechniken (venöse Zugänge, Infusionen)
2a - LP1 - Pflegetechniken (venöse Zugänge, Infusionen)
2a - LP1 - Pflegetechniken (venöse Zugänge, Infusionen)
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Flashcards
Definieren Sie den Begriff „Isotonie“.
Konstanter osmotischer Druck
Auf der verordneten Infusion lesen Sie: 1000 mosmo/l. Was bedeutet dies für sie als Pflegefachfrau?
Ich darf diese Infusionslösung nicht peripher verabreichen, da ansonsten die Gefässe platzen würden, da der osmotische Druck zu stark ist. Diese Infusionslösung müsste ich durch einen ZVK laufen lassen.
Man darf eine Infusionslösung mit höchstens 800 mosmo/l peripher verabreichen.
Auf allen Infusionen findet man die Aufschrift „steril und pyrogenfrei“. Was heisst das?
Dass alle Mikroorganismen abgetötet und auch aus der Lösung entfernt wurden.
Welche Lösungen werden auch Basislösungen genannt und kommen am häufigsten zum Einsatz?
Kristalloide Lösungen, weil sie am häufigsten zum Einsatz kommen und als Trägerlösung für Medikamente verwendet werden. Sie enthalten Elektrolyte, Kohlenhydrate oder eine Mischung der beiden Komponenten.
Elektrolytenlösung z.B. NaCl, Ringerlösung (bleiben ca. nur 20 min in den Gefässen)
Kohlenhydratlösung enthalten meistens Glucose
Mischlösungen enthalten Glucose und Elektrolyte in unterschiedlichen Mengenverhältnissen.
Welche Infusionslösung kann im Akutfall / drohender Kreislaufschock schnell eingesetzt werden?
Schock = Blutdruck- und Pulsabfall
Verliert man viel Blut, so kann der Sauerstoff und die Nährstoffe nicht mehr ausreichend das Gehirn versorgen
-> Organversagen
Volumenersatzmittel (kolloide Lösungen = in einer Flüssigkeit gelöste Teilchen grösserer Moleküle) verbleiben länger im Körper als Elektrolytlösungen und bewirken «ein Auffüllen der Gefässe» z.B. nach grösserem Blutverlust. Da die Moleküle sehr gross sind können sie nicht in den Kapillaren in das Interstitium gelangen und verbleiben bis zu ihrem Abbau oder ihrer Ausscheidung im Gefässraum.
Weitere Lösungen:
Ernährungslösungen: Es stehen Lösungen mit unterschiedlichen Einzelstoffen oder Kombinationen wie z.B. Proteinen, Kohlenhydraten, und Lipiden zur Verfügung
Erklären Sie den korrekten Umgang mit der Punktionskanüle beim Legen einer peripheren Venenverweilkanüle.
- aseptisches Arbeiten
- am Arm von vorne nach hinten Venen suchen
- Wenn möglich in einem Halbkreis stechen
- Pat. über Ablauf informieren
- Nachdem gestochen wurde Nadel ein wenig zurückziehen, damit beim Einführen des Schlauches keine Vene durchstochen wird
- Nachdem die Nadel zurückgezogen wurde, nicht mehr nach vorne schieben, da ansonsten von dem Schlauch etwas abgeschnitten werden könnte -> Thrombosegefahr
Eine häufige Folge einer Infusionstherapie ist eine Phlebitis. Wie können Sie dies verhindern?
- Die Regeln der Asepsis strikt einhalten
- In Absprache mit dem Arzt keine hypertonen Infusionslösungen in periphere Venen (mit geringem Durchmesser) verabreichen
- Die Infusionsgeschwindigkeit streng nach Vorschriften einstellen
- Die Schädigung der Venenwand vermeiden, indem Sie die Kanüle sehr sorgfältig fixieren
Welche Symptome können bei einer Phlebitis auftreten?
Typische Symptome einer Venenentzündung sind:
- Rötung der Haut
- Überwärmung und teils erhebliche Schmerzen (besonders bei Muskelanspannung) im betroffenen Bereich
d- ie entzündete Vene ist als druckschmerzhafter geröteter harter Strang tastbar
- Fieber, tritt vor allem bei bakteriellen Entzündungen auf.