Pharmakologie
Verschiedene Verabreichungsformen und gewisse Definitionen
Verschiedene Verabreichungsformen und gewisse Definitionen
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Flashcards
Filmtablette
Wirkstoff, mit dünner, lückenloser Lacklösung überzogen
Dragees
Gepresster Wirkstoff mit einem Überzug aus Wachs oder Zucker
Brausetablette
Nicht überzogene Tablette, die sich unter Freisetzung von Kohlendyoxid in Wasser auflöst
Retardtablette
Tabletten mit verzögerter Arzneistofffreigabe
Kapsel
Flüssiger oder Pulverförmiger Arzneistoff, von einer Gelatinehülle ummantelt
Creme
Wirkstoff eingebettet in streichfähige Fettgrundlage mit mehr Wasseranteil als die Salbe
Suppositorium
Wirkstoff in einer fetthaltigen Grundmasse, die bei Körpertemperatur schmilzt
Lösung
Fester Wirkstoff der vollständig gelöst in geeignetem Lösungsmittel ist
Suspension
Feine Verteilung von unlöslichen Feststoffteilchen in einer Flüssigkeit
Emulsion
feine Verteilung einer öligen und einer wässerigen Phase
paraenterlae Anwendung
Arzneimittel wird unter Umgehung des Magen-Darm Traktes angewendet
Pharmakokinetik
was der Organismus mit dem Arzneimittelt macht
Pharmakodynamik
Wirkung des Arzneistoffes auf den Organismus
Pharmakologie
Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erforschung der Wirkung von Arzneimitteln auf den lebenden Organismus beschäftigt
Resorption
Aufnahme des Arzneistoffes/Wirkstoffes in die Blutbahn durch Oberflächen des Körpers
Verteilung
Transport des Arzneimittelstoffs mit dem Blut in einzelne Körperbereiche und Wirkort
Biotransformation
chemische Umwandlung eines Stoffes mit dem Ziel einen wasserlöslichen Stoff zu erhalten, der über die Nieren ausgeschieden werden kann
First - Pass - Effekt
Als First-Pass-Effekt wird derjenige Anteil eines Medikamentes bezeichnet, welcher nicht den systemischen Kreislauf erreicht. Die Umwandlungen in der Leber sind dafür verantwortlich
Plasmahalbwertszeit
Gibt an, wie lange es dauert, bis die Hälfte der im Blut (bzw. im Organismus) vorhandenen Wirkstoffmenge ausgeschieden wird
Antagonierung
Prozess, bei dem ein Arzneistoff an einen Zellulären Rezeptor bindet und diesen blockiert
Therapeutische Breite
Als therapeutische Breite bezeichnet man den Bereich zwischen minimaler Dosis für eine therapeutische Wirkung und den Bereich der Dosis, der zu einer toxischen Wirkung führt
Inkompatibilität
unerwünschte physikalisch-chemische Reaktion des Wirkstoffes mit dem Lösungsmittel, dem Behälter oder einem anderen Wirkstoff -> meist: ausserhalb des Körpers
Interaktion
Veränderung der Wirkung einer Substanz, die durch das Einwirken einer anderen Substanz im Organismus hervor gerufen wird
Tranquilizer
Beruhigungsmittel -> dämpfen die Emotionalen Reaktionen (z.B angstlösend) lassen die geistige Leistungsfähigkeiten aber unberührt
Hypnotika
Schlafmittel -> Stoff, der in geeigneter Dosierung ein, dem physiologischen Schlaf, ähnlichen Zustand herbeiruft
Wirkung von Benzodiazepinen am GABA - Rezeptor
-> verstärken die Signalübertragung von GABA:
-> Beruhigung, Anxiolyse
-> Schlaffördernd (hypnotisch)
-> Muskelrelaxation
-> antikonvultiv (krampflösend; Antiepileptika)
Gruppe der Hypnotika (Schlafmittel)
- Benzodiazepine
- Benzodiazepin- Analoga
- Antihistaminika
Gruppe der Beruhigungsmittel (Tranquilizer)
-Benzodiazepine
(-Distraneurin (R) )
Benzodiazepine im Alter
- die Elimination von Benzo`s ist verlangsamt ->
erhöhtes Risiko für Sturzgefahr! Und für Tagesmüdigkeit!
Kurzwirksame Benzo`s
Dormicum (R)
Mittellang wirksames Benzo
Temesta (R)
Langwirksames Benzo
Valium (R)
Nebenwirkungen Benzodiazepine
- Stören den physiologischen Schlafablauf
- Toleranzentwicklungen
- Hangover
- Paradoxe Reaktion
- Anhängigkeit
- Zentrale Dämpfung u.A Sturzgefahr
- Interaktion mit Psychopharmaka und/oder Alkohol
- Entzugssymptomatik
- Rebound - Effekt
Toleranzentwicklung
Wirkung nimmt aufgrund Wiederholter oder chronischer Einnahme über einen Bestimmten Zeitraum ab
Hangover
unerwünschte Nachwirkung (Müdigkeit am Folgetag nach Schlafmittel Einnahme)
Paradoxe Reaktion
die Reaktion des Körpers auf einen Wirkstoff, die das Gegenteil des beabsichtigten Effektes ist (z. B Schlafmittel machen unruhig)
Zentrale Dämpfung von Benzo`s
- Konzentrationsstörung
- Verwirrtheit
- Gleichgewichtsstörung ! -> Desshalb die Sturzgefahr
Nebenwirkungen bei Absetzen der Benzodiazepine
- Entzugssymptome (v.a nach zu abruptem Absetzen)
- Rebound - Phänomen: -> Verstärktes Auftreten der ursprünglichen Symptomatik beim Absetzen des Medikamentes
Entzündungshemmend
Antiphlogistisch
Schmerzlindernd
Analgetisch