Pharmakologie

Verschiedene Verabreichungsformen und gewisse Definitionen

Verschiedene Verabreichungsformen und gewisse Definitionen


L. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Pharmakologie und richtet sich an Berufslehrlinge. Sie behandelt die Wirkstoffe, ihre Wirkungen und Reaktionen im Organismus, sowie spezifische Medikamente wie Benzodiazepine und deren Nebenwirkungen. Die Karteikarten erklären auch die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik, sowie die Anwendung und Umwandlung von Arzneimitteln. Ideal für angehende Mediziner, die sich mit den Grundlagen der Pharmakologie vertraut machen möchten.
Flashcards
42
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
06.10.2017 / 07.11.2017

Flashcards

Filmtablette

Wirkstoff, mit dünner, lückenloser Lacklösung überzogen

Dragees

Gepresster Wirkstoff mit einem Überzug aus Wachs oder Zucker

Brausetablette

Nicht überzogene Tablette, die sich unter Freisetzung von Kohlendyoxid in Wasser auflöst

Retardtablette

Tabletten mit verzögerter Arzneistofffreigabe

Kapsel

Flüssiger oder Pulverförmiger Arzneistoff, von einer Gelatinehülle ummantelt

Creme

Wirkstoff eingebettet in streichfähige Fettgrundlage mit mehr Wasseranteil als die Salbe

Suppositorium

Wirkstoff in einer fetthaltigen Grundmasse, die bei Körpertemperatur schmilzt

Lösung

Fester Wirkstoff der vollständig gelöst in geeignetem Lösungsmittel ist

Suspension

Feine Verteilung von unlöslichen Feststoffteilchen in einer Flüssigkeit

Emulsion

feine Verteilung einer öligen und einer wässerigen Phase

paraenterlae Anwendung

Arzneimittel wird unter Umgehung des Magen-Darm Traktes angewendet

Pharmakokinetik

was der Organismus mit dem Arzneimittelt macht

Pharmakodynamik

Wirkung des Arzneistoffes auf den Organismus

Pharmakologie

Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erforschung der Wirkung von Arzneimitteln auf den lebenden Organismus beschäftigt

Resorption

Aufnahme des Arzneistoffes/Wirkstoffes in die Blutbahn durch Oberflächen des Körpers

Verteilung

Transport des Arzneimittelstoffs mit dem Blut in einzelne Körperbereiche und Wirkort

Biotransformation

chemische Umwandlung eines Stoffes mit dem Ziel einen wasserlöslichen Stoff zu erhalten, der über die Nieren ausgeschieden werden kann

First - Pass - Effekt

Als First-Pass-Effekt wird derjenige Anteil eines Medikamentes bezeichnet, welcher nicht den systemischen Kreislauf erreicht. Die Umwandlungen in der Leber sind dafür verantwortlich

Plasmahalbwertszeit

Gibt an, wie lange es dauert, bis die Hälfte der im Blut (bzw. im Organismus) vorhandenen Wirkstoffmenge ausgeschieden wird

Antagonierung

Prozess, bei dem ein Arzneistoff an einen Zellulären Rezeptor bindet und diesen blockiert

Therapeutische Breite

Als therapeutische Breite bezeichnet man den Bereich zwischen minimaler Dosis für eine therapeutische Wirkung und den Bereich der Dosis, der zu einer toxischen Wirkung führt

Inkompatibilität

unerwünschte physikalisch-chemische Reaktion des Wirkstoffes mit dem Lösungsmittel, dem Behälter oder einem anderen Wirkstoff -> meist: ausserhalb des Körpers

Interaktion

Veränderung der Wirkung einer Substanz, die durch das Einwirken einer anderen Substanz im Organismus hervor gerufen wird

Tranquilizer

Beruhigungsmittel -> dämpfen die Emotionalen Reaktionen (z.B angstlösend) lassen die geistige Leistungsfähigkeiten aber unberührt

Hypnotika 

Schlafmittel -> Stoff, der in geeigneter Dosierung ein, dem physiologischen Schlaf, ähnlichen Zustand herbeiruft

Wirkung von Benzodiazepinen am GABA - Rezeptor

-> verstärken die Signalübertragung von GABA:
                        -> Beruhigung, Anxiolyse
                         -> Schlaffördernd (hypnotisch)
                        -> Muskelrelaxation
                        -> antikonvultiv (krampflösend; Antiepileptika)

Gruppe der Hypnotika (Schlafmittel) 

- Benzodiazepine
- Benzodiazepin- Analoga
- Antihistaminika

Gruppe der Beruhigungsmittel (Tranquilizer)

-Benzodiazepine
(-Distraneurin (R) ) 

Benzodiazepine im Alter

- die Elimination von Benzo`s ist verlangsamt ->
erhöhtes Risiko für Sturzgefahr! Und für Tagesmüdigkeit!

Kurzwirksame Benzo`s 

Dormicum (R)

Mittellang wirksames Benzo

Temesta (R)

Langwirksames Benzo

Valium (R)

Nebenwirkungen Benzodiazepine

- Stören den physiologischen Schlafablauf
- Toleranzentwicklungen
- Hangover
- Paradoxe Reaktion
- Anhängigkeit
- Zentrale Dämpfung u.A Sturzgefahr
- Interaktion mit Psychopharmaka und/oder Alkohol
- Entzugssymptomatik
- Rebound - Effekt
 

Toleranzentwicklung

Wirkung nimmt aufgrund  Wiederholter oder chronischer Einnahme über einen Bestimmten Zeitraum ab

Hangover

unerwünschte Nachwirkung  (Müdigkeit am Folgetag nach Schlafmittel Einnahme)

Paradoxe Reaktion 

die Reaktion des Körpers auf einen Wirkstoff, die das Gegenteil des beabsichtigten Effektes ist (z. B Schlafmittel machen unruhig)

Zentrale Dämpfung von Benzo`s

- Konzentrationsstörung
- Verwirrtheit
- Gleichgewichtsstörung ! -> Desshalb die Sturzgefahr

Nebenwirkungen bei Absetzen der Benzodiazepine

- Entzugssymptome (v.a nach zu abruptem Absetzen)
- Rebound - Phänomen: -> Verstärktes Auftreten der ursprünglichen Symptomatik beim Absetzen des Medikamentes

Entzündungshemmend

Antiphlogistisch

Schmerzlindernd

Analgetisch

Study