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Jan Thurnheer
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Funktionentheorie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Singularitäten, Potenzreihen, Laurentreihen und analytische Funktionen, einschließlich ihrer Eigenschaften und Anwendungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Mathematik, die sich mit komplexen Funktionen und ihren theoretischen Grundlagen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
06.10.2017 / 13.11.2017

Cartes-fiches

Def: (komplexe Differenzierbarkeit)

Sei \(U \subset \mathbb{C}\) offen und z in U. Eine Funktion f von U nach C heisst komplex diffbar in z_0 fwenn der folgende Grenzwert existiert:

\(lim_{h \rightarrow0 } \frac{f(z_0+h)-f(z_0)}h{}\)

als logische Formel also:

\(\forall \epsilon >0 \exists \delta <0 \forall z \in U \backslash\{ z \} : \quad |z -z_0| < \delta \Rightarrow |f'(z_0) - \frac{f(z)-f(z_0)}{z-z_0}|\)

Def: (analytische Funktion)

Eine Funktion \(f: U \rightarrow \mathbb{C}\) heisst analytisch, fall sie komplex differenzierbar ist und ihre Ableitung stetig ist.

Thoerem: f ist genau dann analytisch, wenn die Cauchy-Riemann-Gleichungen erfüllt sind und u,v sind stetig differentierbar

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Def: (Cauchy-Riemann-Gleichungen)

\(\frac{\partial u(x,y)}{\partial x} = \frac{\partial v(x,y)}{\partial y} \land \frac{\partial u(x,y)}{\partial y} = -\frac{\partial v(x,y)}{\partial x} \)

Def: (harmonische Funktion)

Eine Funkton heisst harmonisch, wenn sie die Laplace-Gleichung erfüllt. d.h

\(\Delta f = 0\)

Theorem: u und v sind harmonische Funktonen

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Def: (konforme Abbildung)

Eine analytische Abbildung, welche Winkelerhaltend ist nennt man konform.

Theorem: Eine Funktion f ist genau dann konform, wenn sie analytisch ist und ihre Abbildung nie null ist. Für eine konforme Abbildung gilt:_______________

 

\(< Df(z_0) v , Df(z_0) w> = |f'(z_0)| < v,w >\)

Def: (Potenzreihe)

Eine Potenzreihe ist eine Reihe der Form:

\(f(z) = \sum_{k = 0}^\infty a_k z^k\)

 

Theorem: Berechnung des Konvergenzradiuses

\(\frac{1}{R} = lim_{i \rightarrow \infty} \frac{|a_{i+1}|}{|a_i|}\)

oder

\(\frac{1}{R} = limsup_{i \rightarrow \infty} |a_i|^{\frac{1}{i}}\)

 

Satz: (von Abel)

f(z) ist konvergent für |z| < R

f(z) ist gleichmässig konvergent für |z| < p < R

f(z) ist nicht konvergent für |z| > R

Satz: Sei f(z) eine Potenzreihe mit einem Konvergenradius R > 0. Dann gilt:

f ist analytisch auf B(0,R)

die Ableitung der Potenzreihe hat denselben Konvergenzradius

Def: (Exponentialfunktion)

\(exp(z) := \sum_{k = 0}^\infty \frac{z^k}{k!}\)

ist analytisch und hat Konvergenzradius unendlich.

Def: (Sin(x))

\(sin(x) = \frac{1}{2i}(e^{iz}-e^{-iz} ) = \frac{1}{i}\sum_{k = 0}^\infty \frac{(-1)^{n}}{(2n+1)!}z^{2n+1}\)

Def: (Cos(x))

\(cos(x) = \frac{1}{2}(e^{iz}+e^{-iz}) = \sum_{k = 0}^\infty \frac{(-1)^n}{2n!}z^{2n}\)

Theorem: (Cauchy-Produkt)

Seien \(\sum_{k = 0}^\infty a_k z^k\) und \(\sum_{l = 0}^\infty b_l z^l\) zwei absolut konvergente Potenzreihen. Dann gilt für die Multiplikation:

(\(\sum_{k = 0}^\infty a_k z^k\))*(\(\sum_{l = 0}^\infty b_l z^l\)) = \(\sum_{k = 0}^\infty (\sum_{l = 0}^l a_l b_{n-l}) z^k\)

Def: (Kurvenintegral)

Sei f eine stetige Funktoin und y eine C1-Kurve. Dann ist das Integral von f über y definiert durch:

\(\int_y f(z) dz := \int_a^bf(y(t))\dot{y(t)}dt\)

Dieses Integral ist von der parametrisierung unabhängig

Def: (Länge einer Kurve)

Die Länge einer C1 - Kurve ist defniert durch:

\(l(y) = \int_a^b |\dot{y(t)}|dt\)

Satz: Das Kurvebubtegrak pber \(f = z^n\) entlang des Kreises \(y_r\) ist gegeben durch:

\(\int_{y_r} z^ndz = \cases{0,n \neq -1 \\2 \pi i,n = -1}\)

Abschätzung : (für Kurvenintegrale)

\(|\int_yf(z)dz| \leq sup[|f(y(t)|)] \cdot l(y),t \in (a,b)\)

Theorem: (Satz von Cauchy)

Für ein einfaches zusammenhängedes Gebiert G und eine analtytische Funktion f gilt für wege die in G liegen:

\(\oint_\lambda f(z)dz = 0\)

\(\int_{\lambda_1} f(z)dz = \int_{\lambda_2} f(z)dz\) für wege mit gleichem Anfangs und Endpunkt

\(\int_{\lambda}f(z)dz = F(\lambda(1))- F(\lambda(0))\) d.h es existiert also eine Stammfunktion

 

Def: (Windungszahl)

Sei \(\gamma\) eine geschlossene Kurve in \(\mathbb{C}\) und sei \(z_0 \in \mathbb{C}\) ein Punkt der nicht auf der Kurve liegt, dann ist die Windungszahl des Weges in Bezug auf den Punkt defniert durch:

\(n(\gamma,z_0) : = \frac{1}{2 \pi i} \int_\gamma \frac{dz}{z-z_0}dz\)

Satz: (Cauchy - Integralformel)

Sei \(U \subset \mathbb{C}\) offen mit  \(\overline{B(z_o,R)} \subset U\) die abgeschlossene Kugel. Sei f auf U komplex diffbar, dann gilt für ein a in der abgeschlossenen Kugel:

\(f(a) = \frac{1}{2 \pi i} \int_{\partial B(z_o,R)} \frac{f(z)}{z-a}dz\)

Theorem: (Mittelwertsatz)

Betrachtet man als Kurve einen einfach positiv durchlaufenen Kreis mit Mittelpunkt \(z_0\) und Radius R, so erhält man den Mittelwertsatz:

\(f(z_0) = \frac{1}{2 \pi} \int_{0}^{2 \pi} f(z_0 + Re^{it})dt\)

Wobei die Kurve in einem einfach zusammenängenden Gebiert sein muss und f analytisch auf diesem Gebiet sein muss.

Theorem: (Eigenschaften von Analytischen Funktionen)

- Jede analytische Funktion ist beliebt oft differenzierbar

- jede analytische Funktion lässt sich lokal in einer Potenzreihe entwickeln

- Wenn f(z) auf einem Gebiert G holomorph ist und stetig auf dem Abschluss von G ist, dann nimmt f das Maximum am Rande an.

 

Theorem: (Satz von Liouville)

Wenn eine Funktion beschränkt und holomorph ist ist auf ganz C, dann ist Sie konstant.....

Theorem: (Komplexe Ableitung)

Ist eine Funktion f analytisch, so ist die komplexe Ableitung an der Stelle \(z_0\) gegeben durch:

\(f'(z_0) = \frac{\partial f(z_0)}{\partial x} + i \frac{\partial f(z_0)}{\partial x}\)

Def: (Homotopie)

Sei U eine offene Teilmenge der komplexen Zaheln mit p,q in U. Seien  \(\gamma_1, \gamma_2 : [0,1] \rightarrow U\) zwei C1-Kurven mit \(\gamma_1(0) = \gamma_2(0) = p \land \gamma_1(1) = \gamma_2(1) = q\). Eine C1-Homotopie in U zwischen \(\gamma_1\) und \(\gamma_2\) ist eine C1-Funktion

\(\phi: [0,1] \times [0,1] \rightarrow U\)

so das für alle \(s,t \in [0,1]\) gilt:

\(\phi(s,0) = p \\\phi(s,1) = 1 \\\phi(0,t) = \gamma_1(t) \\\phi(1,t) = \gamma_2(t)\)

Theorem: (Potenzreihenentwicklungssatz)

Sei U von C eine offene Teilmenge und sei f komplex diffbar. Für ein z_0 in U gibt es genau eine Potenzreihe

mit positiven Konvergenzradius, die in einer Umgebunb von z_0 die Funktion f darstellt. D.h jede komplex diffbare Funktion ist lokal als Potenzreihe darstellbar....

Korollar: Für die Potenzreihenentwicklung einer analtytischen Funktion git:

\(a_k = \)

\(a_k = \frac{1}{2 \pi i} \int_{\partial B(R,z_0)} \frac{f(z)}{(c-z_0)^{k+1}}dc\)

Korollar: (Cauchy - Abschätzung)

Sei \(|f(z)| \leq M\) für alle \(z \in \partial B(z_0,R)\), dann gilt:

\(|a_k| \leq \frac{M}{R^k}\)

Def: (Laurent-Reihe)

\(\sum_{n = - \infty}^\infty a_n (z-z_0)^n = \sum_{n = 0}^\infty a_n (z-z_0)^n + \sum_{n = 1}^\infty a_{-n} (z-z_0)^{-n}\)

Korollar: Auf welchem Gebiert konvergiert die Laurentreihe ?

Die Laurentreihe konvergiert auf dem Kreisring um z_0.

Theorem: (Laurentreihenentwicklungssatz)

Sei U eine offene Teilmenge mit \(\overline{B(z_0,R_1,R_2)}\) in U und sei f auf U eine analytische Funktion. Dann hat f eine Laurentreihenentwicklung auf \(B(z_0,R_1,R_2)\) und diese Laurentreihenentwicklung ist eindeutig!!!

 

Def: (Isolierte Singularität)

Sei U als Teilmenge von C offen mit \(z_0 \in U\) und sei \(f: U \backslash \{z_0\} \rightarrow \mathbb{C}\) eine analytische Funktion. Wir sagen, dass \(z_0\) eine isolierte Singularität ist.

Def:(Hebbare Singulrität)

Wenn \(a_{-n} = 0, \quad \forall n\in \mathbb{N}\) also H(z) = 0 d.h

\(H(z) = \sum_{n = -k}^{-1}a_n (z - z_0)^n = 0\) für \(z \in B_{\epsilon}(z_0) \backslash \{z_0\}\) so nennt man \(z_0 \) eine hebbare Singularität, da wir die Definitinslücke durch f(z_0) = a_0 schliessen kann.

Def: (Pol der Ordnung k)

Exisitert ein k grösser null mit \(a_{-k} \neq 0 \quad \) und für alle l <-k gilt: \(a_l = 0\) so nennen wir z_0 einen Pol der Ordnung k von f. Also wenn für den Hauptteil gilt:

\(H(z) =\sum_{n = -k}^{-1} a_n (z-z_0)^n\)

Def: (Wesentliche Singularität)

Wenn \(a_{-n} \neq 0\) für unendliche viele n in N ist, wenn also der Haupteil nicht durch eine endliche Summe darstellbar ist.

Def: (Residuum von f in z_0)

Das Residuum von f in der isolierten Singularität \(z_0\) ist defniert durch:

\(Res_{z_0}(f) = a_{-1}\)

für eine hebbare Singularität gilt: \(Res_{z_0}(f) = 0\)

für alle isolierten Singularitäten gilt:

\(Res_{z_0}(f) = \frac{1}{2 \pi i} \int_{\partial_{z_0}B(\delta)}f(t)dt\)

Thoerem: (Riemann Hebbarkeitssatz)

Es sei G ⊆ C  ein Gebiet und z 0 ∈ G  , weiter sei f : G ∖ { z 0 } → C  eine holomorphe Funktion.

Existiert eine Umgebung U  von z 0  in G  , sodass f  auf U ∖ { z 0 } } beschränkt ist, dann gibt es eine auf ganz G  holomorphe Funktion f ~  mit f ~ | G ∖ { z 0 } = f  .

 

Étudier