Pflanzenschutz ,Pflege
Garten
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Flashcards
Integrierter Pflanzenschutz
heisst: Pflanzenschztmassnahmen so kombinieren, dass die Umwelt möglichst wenig belastet wird. Bekämpfungmassnahme erst dann einsetzen , wenn die wirtschaftliche Schadenschwelle überschritten ist.
Idirekte / vorbeugende Massnahme
- Kulturwahl ( Sorten wahl )
- Standortwahl
- Kulturmassnahmen ( schneiden, Pfählen , Windschutz , Düngen)
- Resistenzzüchtung und Sortenwahl
-Hygiene ( Schnittwerkzeuge Desifizieren )
Quarantänemassnahmen ( Geschlossene Räume , Meldepflicht, Neophyten ausbreiten )
Pflanzenstärkung ( Tee , Inusystem stärken )
Direkte/bekämpfende Massnahen
- Biotechnische Bekämpfung
- Physikalische /mechanische Bekämpfung
- Chemische Bekämpfung
- Biologische Bekämpfung
Biotechnische Bekämpfung
Die Schädlinge werden chemische oder physikalische Reize angelockt.
- Abwehrstoffe
-Chemische Pheromone ( Sexuallock-Stoffe , Verwirrungstechnik, Pflanzenlockstoffe )
- Physikalische Lockstoffe ( Farbklebetafeln, Lichtreize , Schall )
Physikalische/mechanische Bekämpfung
Anwendung von Hitze, Druck, Barrieren
- Absperrmassnahmen gegen Schädlinge ( Netze, Leimringe )
- Mechanische Vernichtung ( Zerquetschen, Abschiessen )
- Fangen ( Einsammeln, Fallen stellen )
- Thermische Verfahren ( Bodendäpfung, Heisswasserbad)
- Wildkrautbekämpfung : ausreissen, abflamen , hacken,
Chemische Bekämpfung
Bekämpfung von Schaderregern durch giftigen chemischen Substanzen.
- Spritzen, Giessen, Stäuben, Nebel, Räuchern, Sprühen, Beizen.
Biologische Bekämpfung
Förderung von lebenden Organismen oder daraus gewonnenner Substanzen
-Nützlinge einsetzen ( einheimische oder gezüchtete Räuber und Parasiten)
- Mikroorganismen einsetzen ( Bakterien, Pilze, Viren)
Pflanzen ( Tagetes gegen Nematoden ) oder Pflanzensäfte ausbringen ( Pyrethrum gegen Insekten )
-Einheimische Nützlinge fördern ( Wildhecken, Stein- und Asthaufen, Nistkästen, Ackerrandstreifen
Abbau, Abbaubarkeit
- Bezeichnet die Eigenschaften eines Stoffes, durch biochemische, chemische und physikalische Reaktionen umgewandelt werden zu können,. Endprodukte sind Reaktionen andere Verbindungen ( Metaboliten) .
Abbaukurve
- Verlauf der Abnahme von Rückständen auf Pflanzen oder im Boden , auf einer Zeitachse aufgetragen.
Abdrift
Unerwünschte Verwehen durch den Wind ( Spritzbrühe oder Stäubeprodukten)
Abiotisch
Unbelebte Faktoren, Schadursachen wie Frost, Sonnenbrand, Nährstooffmangel, Trockenheit.
Absorption
Aufnahme von Flüssigkeiten , Dämpfe , Gäsen durch Flüssigkeiten oder feste Körper ( Pflanzen , Boden)
ADI : Acceptable daily intake = Dosis eines Stoffes , die bei der täglichen Aufnahme durch einen Menschen während seines ganzen Lebens keine offensichtlichen Gefahren birgt.
Adsorption: Ablagerung von Gasen oder gelösten Stoffen an der Oberfläche , zum Beiispiel von Kontakgiften an Pflanzenteilen
Adult: Erwachsen, geschlechtsreif
Aerosol: Schwebeteilchen aus fein verteilter Flüssigkeit in der Luft ( Nebel)
Akarizide: Pflanzenbehandlungmittel die auf Milben wirken.
Aktivsubstanz: Aktiver Wirkstoff synthetischer oder natürlicher Herkunft, der die gewünschte Wirkung auslöst.
Akute Toxizität, akute Wirkung: Wirkung einer Substanz nach einmaliger Aufnahme
Allergie: Überempfindlichkeit auf eine Substanz, die meist Ausschläge, Hautirritatonen , Atem- oder ander Beschwerden verursacht
Antagonismus: Gegenwirkung- die Wirkung einer Substanz wird durch eine andere Substanz reduziert oder aufgehoben.
Antidot: Gegemittel zur Behandlung von akuten Vergiftungen
Aphizide: Pflanzenbehandlungsmittel, die auf Blattläuse wirken.
Applikation: Ausbringen eines Präparats, also stäuben, spritzen, giessen, räuchern , streuen
Arborizide: Pflanzenbehandlungsmittel, die auf verholzte Pflanze wirken.
Ascosporen: Geschlechtlich entstandene Wintersporen von Schlauchpilzen
Atemgift: Substanz, die über die Atemwege in den Körper gelangt und dort wirkt.
Aufwandmenge: Menge eines Pflanzenschutzmittels zur Behandlung einer bestimmten Flächeneinheit
iBakterien: Meist einzellige, sehr kleine Mirkoorgansimen
Bakteriosen: Krankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden
Bakterizide: Substanzen, die auf Bakterien wirken
Basidiosporen: Geschlechtlich entstandene Wintersporen vo Basidienpilzen
Begfeitkräuter,Beikräuter : wird ebenfals auch Unkräuter genannt , die nicht erwünscht sind.
Beizmittel: Pflanzenbehandlungsmittel als Schutz für Samen und Knollen oder Zwiebeln
Benetzungsfähigkeit: können mit Flüssigkeit auf einer Oberfläche einen Film bilden.
Biologisch abbaubar : sind Stoffe die von Mikroorganismen oder von andere Lebewesen restlos abgebaut werden.
Biotechnischer Pflanzenschutz: Einflussnahme auf das Verhalten von Parasiten mit optischen oder akustischen Reizen: weiter auch mit anderen verschiedene Substanzen die den Lebenszyklus von Schadeninsekten stören ohe sie direkt zu töten.
Biotisch: Lebewesen betreffend, biotische Faktoren von Lebewesen stammende Einflüsse oder Schäden.
Biotop : Unbelebter Raum eines Ökosystems: Lebensraum für Tiere und Pflanzen wo mehr oder weniger einheitlichen Bedienungen brauchen
Biozide: Natürliche oder synthetische Substanzen die Organismen abtöten können.
Biozönse: Belebter Teil eines Ökosystems, Gesamtheit der Tiere und Pflanzen, die in vielfältigen Wechselwirkungen untereinander in einem einheitlichen Lebensraum leben.
Blattdünger: Flüssigdüngermittel die direkt über die Pflanzen gesprüht werden und wird durch die Oberfläche ( Epidermis ) direkt ins Blatt gelangen.
Blattherbizide: Unkrautbekämpfung wo über Blätter und Stängel aufgenommen werden.
Bodenherbizide: " für de Boden für Unkräuter die nehmen es über die Wurzel auf.
Chlorosen: Verfärbung von Pflanzenteilchen wie Blätter meistens durch abiotische Faktoren verursacht zum Beispiel Lich- oder Nährstoffmangel
Chronische Toxizität , chronische Wirkung: wirkung eines Wirkstoffs bei siederholter Aufnahme über längere Zeit
Desinfektion: Abtöten von Mikroorganismen meist durch Dämpfen oder chemische Behandlung
Diapause: Ruhephase im Entwicklungszyklus von Insekten.
Emulgator: Hilfsstoff,der die Mischung oder feinste Verteilung einer wasserunlöschen Flüssigkeit in Waser ermöglicht.
Emulsion: FeinsteVerteilung zweier verschiedener , normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung ( Fett in der Milch)
Endotherapeutisches Produkt : Systemisch wirkendes Produkt
Entomolie: Insektenkunde
Fadenwürmer: Nematoden , Älchen
Felderversuch: Versuch im kleinen Parzellen , um zu prüfen ob ein bestimmtes Präparat unter den gegebenen Bedingungen wirksam ist
Fensterfrass: Von Rauben verursachten Schäden an Blättern, die nur noch Kutikula an der Oberfläche ( Epidermis ) bleibt.
Frassgift: Produkt,das durch den Parasiten gefressen wird und über die Verdauungsorgane wirkt.
Fruchtwechsel : Gezielter Wechsel i Anbau verschiedener Pflanzenarten auf demselben Grundstück .
Fundatrix: Im Frühjahr aus einem Eischlüpfende Stammmutter bei Blattläusen.
Fungistatisch : Das Wachstum der Pilze hemmend
Fungizide: Produkte die auf Pilze wirken.
Gasphase: Gasförmiger Zustand von bestimmten Substanzen oder Produkten, die dann im Boden oder an der Pflanze auf verschiedene Erreger wirken.
Giftklassen: Einteilung der Pflanzenschutzmittel , Dünger und anderer Produkte nach ihrer Gesamtgefährlichkeit in sechs Klassen gemäss Giftgesetzgebung von 1970 in der Schweiz bis 2005 gültig
1. Nennen je 5 Krankheiten und Schädlinge , die an Rosen besonders häufig sind ?
Schädlinge : Krankheiten:
- Blattläuse - Rosenmosaikvirus
- Rosengallwespe - Sternrusstau
- Aufwärtsbohrender Rosentrieber - Echter/Falscher Mehltau
- Rosenblattwespe - Ringfleckenkrankheit