Garten


L. B.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte des Pflanzenschutzes und der Pflanzenpflege auf Berufslehrniveau. Sie decken Themen wie die Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten, die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, sowie biologische, chemische und physikalische Bekämpfungsmethoden ab. Die Karteikarten sind ideal für angehende Gärtner und Landwirte, die ihr Wissen über den Schutz und die Pflege von Pflanzen erweitern möchten.
Flashcards
38
Students
4
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
04.09.2017 / 27.02.2022

Flashcards

 

Integrierter Pflanzenschutz 

heisst: Pflanzenschztmassnahmen so kombinieren, dass die Umwelt möglichst wenig belastet wird. Bekämpfungmassnahme erst dann einsetzen , wenn die wirtschaftliche Schadenschwelle überschritten ist.

Idirekte / vorbeugende Massnahme

- Kulturwahl  ( Sorten wahl )

- Standortwahl

- Kulturmassnahmen ( schneiden, Pfählen , Windschutz , Düngen)

- Resistenzzüchtung und Sortenwahl

-Hygiene  ( Schnittwerkzeuge Desifizieren )

Quarantänemassnahmen ( Geschlossene Räume , Meldepflicht, Neophyten ausbreiten )

Pflanzenstärkung ( Tee ,  Inusystem stärken )

Direkte/bekämpfende Massnahen

- Biotechnische Bekämpfung

- Physikalische /mechanische Bekämpfung

- Chemische Bekämpfung

- Biologische Bekämpfung

Biotechnische Bekämpfung

Die Schädlinge werden chemische oder physikalische Reize angelockt.

- Abwehrstoffe

-Chemische Pheromone ( Sexuallock-Stoffe , Verwirrungstechnik, Pflanzenlockstoffe )

- Physikalische Lockstoffe ( Farbklebetafeln, Lichtreize , Schall )

Physikalische/mechanische Bekämpfung

Anwendung von Hitze, Druck, Barrieren

- Absperrmassnahmen gegen Schädlinge ( Netze, Leimringe )

- Mechanische Vernichtung ( Zerquetschen, Abschiessen )

- Fangen ( Einsammeln, Fallen stellen )

- Thermische Verfahren ( Bodendäpfung, Heisswasserbad)

- Wildkrautbekämpfung : ausreissen, abflamen , hacken,

Chemische Bekämpfung

Bekämpfung von Schaderregern durch giftigen chemischen Substanzen.

- Spritzen, Giessen, Stäuben, Nebel, Räuchern, Sprühen, Beizen.

Biologische Bekämpfung

Förderung von lebenden Organismen oder daraus gewonnenner Substanzen

-Nützlinge einsetzen ( einheimische oder gezüchtete Räuber und Parasiten)

- Mikroorganismen einsetzen ( Bakterien, Pilze, Viren)

Pflanzen ( Tagetes gegen Nematoden ) oder Pflanzensäfte ausbringen ( Pyrethrum gegen Insekten )

-Einheimische Nützlinge fördern ( Wildhecken, Stein- und Asthaufen, Nistkästen, Ackerrandstreifen

Abbau, Abbaubarkeit

- Bezeichnet  die Eigenschaften eines Stoffes, durch biochemische, chemische und physikalische Reaktionen umgewandelt werden zu können,.  Endprodukte sind  Reaktionen  andere Verbindungen  ( Metaboliten) .

Abbaukurve

-  Verlauf der Abnahme von Rückständen auf Pflanzen oder im Boden , auf einer Zeitachse aufgetragen.

Abdrift

 Unerwünschte Verwehen durch den Wind ( Spritzbrühe  oder Stäubeprodukten)

Abiotisch

 Unbelebte Faktoren, Schadursachen wie Frost, Sonnenbrand, Nährstooffmangel, Trockenheit.

Absorption

Aufnahme von Flüssigkeiten , Dämpfe , Gäsen durch Flüssigkeiten oder feste Körper  ( Pflanzen , Boden)

ADI :  Acceptable daily intake = Dosis eines Stoffes , die bei der täglichen Aufnahme durch einen Menschen während seines ganzen Lebens keine offensichtlichen Gefahren birgt.

Adsorption: Ablagerung von Gasen oder gelösten Stoffen an der Oberfläche ,  zum Beiispiel von Kontakgiften an Pflanzenteilen

Adult:  Erwachsen, geschlechtsreif

Aerosol: Schwebeteilchen aus fein verteilter Flüssigkeit in der Luft ( Nebel)

Akarizide: Pflanzenbehandlungmittel die auf Milben wirken.

Aktivsubstanz:  Aktiver Wirkstoff synthetischer oder natürlicher Herkunft, der die gewünschte Wirkung auslöst.

Akute Toxizität, akute Wirkung:  Wirkung einer Substanz nach einmaliger Aufnahme

Allergie: Überempfindlichkeit auf eine Substanz, die meist Ausschläge, Hautirritatonen , Atem- oder ander Beschwerden verursacht

Antagonismus:  Gegenwirkung- die Wirkung einer Substanz wird durch eine andere Substanz reduziert oder aufgehoben.

Antidot: Gegemittel zur Behandlung von akuten Vergiftungen

Aphizide: Pflanzenbehandlungsmittel, die auf Blattläuse wirken.

Applikation: Ausbringen eines Präparats, also stäuben, spritzen, giessen, räuchern , streuen

Arborizide: Pflanzenbehandlungsmittel, die auf verholzte Pflanze wirken.

Ascosporen:  Geschlechtlich entstandene Wintersporen von Schlauchpilzen

Atemgift: Substanz, die über die Atemwege in den Körper gelangt und dort wirkt.

Aufwandmenge:  Menge eines Pflanzenschutzmittels zur Behandlung einer bestimmten Flächeneinheit

iBakterien: Meist einzellige, sehr kleine Mirkoorgansimen

Bakteriosen:  Krankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden

Bakterizide: Substanzen, die auf Bakterien wirken

Basidiosporen:  Geschlechtlich entstandene Wintersporen vo Basidienpilzen

Begfeitkräuter,Beikräuter :  wird ebenfals auch Unkräuter genannt , die nicht erwünscht sind.

Beizmittel:  Pflanzenbehandlungsmittel  als Schutz für Samen und Knollen oder Zwiebeln

Benetzungsfähigkeit:  können  mit Flüssigkeit auf einer Oberfläche einen Film bilden.

Biologisch abbaubar : sind Stoffe die von Mikroorganismen oder von andere Lebewesen restlos abgebaut werden.

Biotechnischer Pflanzenschutz: Einflussnahme auf das Verhalten von Parasiten mit optischen oder akustischen Reizen: weiter auch mit anderen verschiedene Substanzen die den Lebenszyklus von Schadeninsekten stören ohe sie direkt zu töten.

 Biotisch:  Lebewesen betreffend, biotische Faktoren von Lebewesen stammende Einflüsse oder Schäden.

Biotop :   Unbelebter Raum eines Ökosystems:  Lebensraum für Tiere und Pflanzen  wo mehr oder weniger einheitlichen Bedienungen brauchen

Biozide:  Natürliche oder synthetische Substanzen die Organismen abtöten können.

Biozönse:  Belebter Teil eines Ökosystems, Gesamtheit der Tiere und Pflanzen,  die in vielfältigen Wechselwirkungen untereinander in einem einheitlichen Lebensraum leben.

Blattdünger:  Flüssigdüngermittel die direkt über die Pflanzen gesprüht werden  und wird durch die Oberfläche ( Epidermis ) direkt ins Blatt gelangen.

Blattherbizide:  Unkrautbekämpfung wo über Blätter und Stängel aufgenommen werden.

Bodenherbizide:  " für de Boden für Unkräuter die nehmen es über die Wurzel auf.

Chlorosen: Verfärbung von Pflanzenteilchen wie Blätter meistens durch abiotische Faktoren verursacht zum Beispiel Lich- oder Nährstoffmangel

Chronische Toxizität , chronische Wirkung:  wirkung eines Wirkstoffs bei siederholter Aufnahme über längere Zeit

Desinfektion: Abtöten von Mikroorganismen meist durch Dämpfen oder chemische Behandlung

Diapause: Ruhephase im Entwicklungszyklus von Insekten.

Emulgator:  Hilfsstoff,der  die Mischung oder feinste Verteilung einer wasserunlöschen Flüssigkeit in Waser ermöglicht.

Emulsion:  FeinsteVerteilung zweier verschiedener , normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung ( Fett in der Milch)

Endotherapeutisches Produkt : Systemisch wirkendes Produkt

Entomolie: Insektenkunde

Fadenwürmer: Nematoden , Älchen

Felderversuch: Versuch im kleinen Parzellen , um zu prüfen ob ein bestimmtes Präparat unter  den gegebenen Bedingungen wirksam ist

Fensterfrass:  Von Rauben verursachten Schäden an Blättern, die nur noch Kutikula an der Oberfläche ( Epidermis ) bleibt.

 

Frassgift: Produkt,das durch den Parasiten gefressen wird und über die Verdauungsorgane wirkt.

Fruchtwechsel : Gezielter Wechsel i Anbau verschiedener Pflanzenarten auf demselben Grundstück .

Fundatrix: Im Frühjahr aus einem Eischlüpfende Stammmutter bei Blattläusen.

Fungistatisch : Das Wachstum der Pilze hemmend

Fungizide: Produkte die auf  Pilze wirken.

Gasphase: Gasförmiger Zustand von bestimmten Substanzen oder Produkten, die dann im Boden oder an der Pflanze auf verschiedene Erreger wirken.

 

Giftklassen: Einteilung der Pflanzenschutzmittel , Dünger und anderer Produkte nach ihrer Gesamtgefährlichkeit in sechs Klassen gemäss Giftgesetzgebung von 1970 in der Schweiz bis 2005 gültig

1. Nennen  je 5 Krankheiten und Schädlinge , die an Rosen besonders häufig sind ?

Schädlinge :                                             Krankheiten:

- Blattläuse                                              - Rosenmosaikvirus

- Rosengallwespe                                    - Sternrusstau

- Aufwärtsbohrender Rosentrieber          - Echter/Falscher Mehltau

- Rosenblattwespe                                  - Ringfleckenkrankheit

 

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