Sachznterricht Bio B3 Modul
TU Dortmund Einführug in de Biologie B3 Sachunterrichtsprüfung
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Lernkarten
Woraus bestehen Fette und welche Arten gibt es?
Fette sind Produkte aus Glycerin und mehreren Fettsäuren.
Triglyceride= Fette min einem Molekül Glycerin und drei Molekülen Fettsäure
Phospholipide= Fette mit zwei Molekülen Fettsäure und einer Phosphatguppe am Glycerin
gesättigte Fettsäuren= keine Doppelbindung
ungesättigte Fettsäuren = mind. eine Doppelbindung
Nenne die 4 Ebenen der Proteinstruktur und erläutere diese.
1. Primärstruktur: unverwechselbare Aminosäureabfolge (AS-Sequenz)
2. Sekundärstruktur: erste Drehen und Falten der Aminosäureketten
3. Tertiärstruktur unregelmäßiges Winden der Sekundärstruktur aufgrung von Wechselwirkungen
4. Quartärstruktur: Gesamtstruktur eines Proteins, die sich aus der Zusammenlagerung seiner Untereinheiten ergibt
Welche Bedeutung hat die Zelle?
-kleinste Funktionseinheit des Lebens
-notwendige Kompartimentierung gegen über Umweltmedium
-dennoch Ermöglichung von Stoff und Energieströmen
-Zellplasma mit den lebenswichtigen Inhalten
Alle Lebnsvorgänge eines Organismus spielen sich letzendlich auf der zellulären Ebene ab.
Nenne die Stufen zum Leben nach dem 5-Reiche- System.
-Nichtlebewesen
-Lebewesen
-Prokaryoten
-Eukaryoten
-Protisten
Definiere das Cytoplasma und nenn seine Bestandsteile.
= der gesamte Bereich zwischen Zellkern und der Plasmamembran
besteht aus Cytosol, Cytoskelett und den Organellen
Woraus besteht der Zellmembran?
= Phospholipid- Doppelschichten mit ein- und angelagerten Proteinen
Nenne die Bestandsteile des Zellkerns.
-Kernhülle (porendurchseztter Membran)
Kernkörperchen= Syntheseort der ribosomalen RNA (rRNA)
Chromatin= perlschnurartig aufgebauter DNA-Faden mit Eiweißkomplexen
Beschreibe den ATP-Zyklus.
An ein ADP (Adenosindiphosphat) wird unter Energiezufuhr ein Phosphatteilchen angefügt.
Dadurch entsteht ein Adenosintriphosphat (der Zwischenspeicher).
Wenn das Phosphatteilchen wieder abgespaltet wird (durch Wasser), wird auch die gespeicherte Energie wieder frei.
Nenne den 1. und 2. Hauptsatz der Thermodynamik.
1. Hauptsatz: Energie kann nur umgewandelt, aber nicht erzeugt oder zerstört werden.
2. Haputsatz: Obwohl Ordnung lokal begrenzt zunehmen kann, herrscht im gesamten Universum ein Trend zu maximaler Entropie (zu maximaler Unordnung).
Wo findet Photosynthese statt und was wird dazu benötigt?
findet in den Chloroplasten statt
CO2, Wasser und Lichternergie verbinden sich zu Glukose und Rest.
Nenne die drei Stoffwechselwege der Zellatmung.
1. Glykolyse (1 Glukose wird zu 2x Pyruvat) -2 ATP werden gebildet.
2. Citratzyklus - 2 ATP werden gebildet
-Atmungskette und oxidative Phosphorylierung 34 ATP werden gebildet
Erkläre die Thermoregulation wechselwarmer und gleichwarmer Lebewesen.
Wechselwarme: - unterschedliche Temperaturen, je nach Aktivität, die sie gerade ausführen
- Vor dem Käte- oder Hitzetod, gibt es Temperaturbereiche, in denen sie in die Hitze- oder Kältestarre fallen.
Gleichwarme: - immer die nahe zu gleiche Temperatur, egal welche Aktivität sie gerade ausführen
- bvor sie den Hitze- oder Kältetod erleiden, verklammen sie oder erleiden einen Hitzekkollaps.
Reihe die Organe im menschlichen nach Sauerstoffbedarf auf (absteigend).
-Herz
-Hirnrinde
-Nieren
-Leber
-Gehirn
-Skelettmuskel
-Blut
Nenne die Bindegewebstypen.
Knochen
Blut
Fettgewebe
Knorpel
straffes Bindegewebe
lockeres Bindegewebe
Nenne die wichtigesten Lokomotionsarten bei Tieren.
in einem Umweltmedium: 1) Schwimmen 2) Graben 3) Fliegen
an der Grenzfläche zwischen zwei Umweltmedien:
Kriechen / Laufen / Paddeln / Springen / Klettern
Welchen biologischen Sinn hat die Fortpflanzung?
Sie garantiert die Kontinuität des Leben über den Tod des Individuums hinaus.
Nenne die Charakteristika der asexuelen Fortpflanzung.
- Die sich vom Elternorganismus ablösenden Teile entwickeln sich unmittelbar zu neuen Organismen.
- Nur ein Elternorganismus beteiligt
-Chromosomensatzzahl bleibt gleich
-Erbanlagen des Tochterorganismus sind (fast immer) völlig identlisch mit dem Mutterorganismus - Klon
Beispiel: Süßwasserpolyp, Amöbe, Brutblatt
Nenne die Charakteristika der geschlechtlichen Fortpflanzung.
- Die sich vom Elternorgnismus ablösenden Keimzellen müssen sich zunächst paarweise miteinander vereinen und können sich danach zu einem neuen Organismus entwickeln.
-meist zwei Elternorganismen beteiligt
- Chromosomensatzzahk muss vor Fusion halbiert werden - Meiose
- Erbanlagen des Tochterorganismus sind neu kombiniert - bedeutsam für die stammesgeschichtliche Entwicklung
Beispiel: Mensch, bedecktsamige Pflanzen (Kirsche)
Nenne die verschiedenen Ausbreitungen von Samenpflanzen
-Selbstausbreitung (Autochorie)
-Wasserausbreitung (Hydrochorie)
-Windausbreitung (Anemochorie)
-Tierausbreitung (Zoochorie)
-Meschausbreitung (Hemrochorie)
Nenne die Charakteristika der Fotpflanzung beim homo sapiens.
- rein geschlechtliche Fortpflanzung
-Gamogonie
- innere Befruchtung
- Kopulation
ist abhängig von geeigneten Fortpflanzungsapparaten sowie von kooperativem Verhalten bei der Kopulation
Nenne die drei Phasen der Geburt.
1) Eröffnungsphase: Dehnung des Gebärmutterhalses
2) Austreibungsphase: Geburt des Kindes
3) Nachgeburtsphase: Austreibung des Mutterkuchens (=Plazenta)
Erläutere die Lebenserwartung des homo sapiens.
- die durchschnittliche Lebnserwarung hat sich im Laufe der Zeit ständig erhöht
- bei Frauen durchschnittlich höher ale bei Männern und liegt momentan in Deutschland bei etwas 78 Jahren
in Sierra Lone nur bei 34 J
in Japan bei 81 J
Was bedeutet Selektion)
Selektion ist die Auslese der angepassten Idividuen.
Definiere Modifikation.
-bei gleichem Genotyp stark unterschiedliche Phänotypen aufgrund unterschiedlicher Umwelteinflüsse während Wachstums und Differenzierung
- Unterschiede, bei Wesen, die sich normalerweise gleich enrwicklen würden, auftreten
Definiere Mutation.
- seltene spontane oder durch Mutagene induzierte Veränderung des Erbgutes
Beispiele: Albinismus, Hypertrichose
Was ist eine Taxonomie?
Ein hierarchisch gegliedertes System, in dem alle dem Menschen bekannten Organismen, in abgestufter Ähnlichkeit geordnet sind, die als mehr oder weniger nahe natürliche Verwandtschaft gedeutet werden kann.
beschäftigt sich mit Ordnungsprinzipien zur Einteilung der Lebewesen in Kategorien.
Nenne die einfache Artdefintition.
alle Individuen, die sich untereinander in wesentlichen, erbkonstanten Merkmalen gleichen und die miteinander fruchtbare Nachkommen zeugen können.
nenne die versschiedenen Tierstämme.
- Gliederfüßer (Insekten, Spinnentiere, Krebstiere, Hundert- & Tausendfüßler)
- Chordatiere (Manteltiere, Schädellose, Wirbeltiere)
- Wirbeltiere (Fische, Säugetiere, Vögel, Kriechtiere, Lurche)
Welchen biologischen Sinn hat die Erregbarkeit?
Sie befähigt das Lebewesen, die ständig erfolgenden Umweltveränderungen zu erfassen und gerichet darauf zu reagieren.
Definition Reiz
=physikalische oder chemische Zustände in der Umwelt eines Organismus, die zur Erregungsauslösung in Sinneszellen führen
Definition Sinneszelle
= "Empfangspforten" für die ankommenden Reize, deren Energieformen in eine Membranpotentialänderung an der Sinneszellen-Membran umgewandelt wird
Erkläre den chemischen Reiz
Durch Atome bzw. Moleküle ausgelöst als adäquarter Reiz, die sich an Rezeptorstrukturen binden.
- Dadurch öffnen Na plus under Ca2 plus Kanäle,
-danach Einstrom von Ionen in Sinneszelle und Änderung des elektrischen Potentials an Zellmembran
was bedeutet Spontaneität?
Aktivität von sich aus
Was bedeutet Biosphäre?
= gesamte belebte Umwelt auf dem Planeten
Hierarchisch:
-Ökosystem
-ein einzelnes Ökosystem
-Lebensgemeinschaften in Biotopen
- Einzelne Populationen in Biotopen
Was ist das Konkurrenzausschlussprinzip?
2 Arten mit weitgehend gleichen Ansprüchen an die Umwelt, können nicht dauerhaft nebeneinander im gleicehn Territorium koexistieren.
Die besser angepasste Art wird sich auf Dauer, gegenüber der schlechter angepassten Art durchsetzten.
Konkurrenz wird ausgeschlossen.
Was ist Prädation?
= Verzehr von Organismen oder Teile davon
Verschieden Populationen entwickeln sich oft in gegnseitiger Abhängigkeit. beispielsweise fressen Luchse Hasen. Wenn es mehr Hasen gibt, wächst auch die population der Luchse. Sinkt die population der Hasen, werden auch die Luchse weniger.
Was ist Tarnung?
Die Verschmelzung der Körpersilhouette und -färbung mit dem Untergrund
Was ist die Maskierung?
Es ist die Tarnung durch Überdecken eines Organisusses mit Substrat
(Dekorier- Spinnenkrabbe)
Was ist Mimese?
Die Nachah,umg unbelebter oder belebter Objekte durch Frabe, Form und/oder Bewegung
(Laubheuschrecke)
Welche Arten von Schutz gibt es in der Natur?
- giftige Inhaltsstoffe (ungenießbar)
- Wehrhaftigkeit
- Warntracht
-Scheinwarntracht