GIBM Metallbau F03 Umformen Basiswissen
Fragen zum Basiswissen zum Umformen von Metallen
Fragen zum Basiswissen zum Umformen von Metallen
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Cartes-fiches
Kaltumformen bietet viele Vorteile.
Zählen sie möglichst viele Vorteile auf.
- hohe Wiederholgenauigkeit
- keine Veränderung der Oberfläche
- Erhöhung der Festigkeit im Biegebereich
- kein Wärmeverzug
Welches sind die Voraussetzungen zum Umformen von Metallen?
Zählen sie möglichst viele Voraussetzungen auf.
- Material muss plastisch verformbar sein (duktil)
- Umformkraft muss über der Streckgrenze liegen
Beim Kaltumformen federn die allermeisten Metalle zurück.
Weshalb ist das so?
Weil umformbare Metalle über einen elastischen Bereich verfügen und erst über diesem Bereich umgeformt werden.
Zählen sie möglichst viele im Metallbau gebräuchliche Umformverfahren auf.
- Biegen von Profilen und Rohren
- Abkanten von Blechen
- Runden von Profilen und Rohren
- Rundwalzen von Blechen
- Richten (Warm- und Kaltrichten)
- Schmieden (Freiform- und Gesenkschmieden)
Wie kann die Rückfederung von Metallen beim Umformen aufgenommen, verringert oder ganz aufgehoben werden?
Geben sie mehrere Antworten.
- Durch Stauchen während des Umformvorgangs (Gesenkpressen)
- Durch Warmumformen
- Durch Überbiegen
Vergleiche sie die spanende mit der spanlosen Formgebung.
Zählen sie möglichst viele Vorteile der spanlosen Formgebung auf.
- Geringer Materialaufwand
- höhere Festigkeit durch Kaltverfestigung
- kein Unterbruch des Faserverlaufs im Materialinnern
- Möglichkeit bereits beschichtete Materialien zu biegen
Die Dehnbarkeit von Metallen sind beim Biegen von grosser Bedeutung.
Was passiert, wenn ein Metall mit geringer Dehnbarkeit gebogen wird?
Es kann brechen wenn mit zu geringem Biegeradius gebogen wird.
Weshalb lassen sich spröde Metalle nicht umformen?
Weil ihre Dehnbarkeit zu gering ist.
Beim Umformen von Metallen werden die Begriffe Streckgrenze Re und Zugfestigkeit Rm verwendet.
In welchem Bereich werden Metalle umgeformt?
Zwischen der Streckgrenze und der Zugfestigkeit.
Weshalb wird beim Warmumformen weniger Kraft als beim Kaltumformen benötigt?
Beschreiben sie den Zusammenhang zwischen Biegeradius und Materialdicke.
Nennen sie zudem die Faustregel für den Biegeradius beim Biegen von "normalem" Baustahl (S235JR).
Je dicker das Material, desto grösser wird der Biegeradius.
Faustregel: minimaler Biegeradius = Materialdicke