Branchenkunde S&G

Kapitel 1 -3

Kapitel 1 -3


C. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Struktur und Abläufe im Gesundheitswesen, insbesondere in Spitälern. Sie decken Themen wie Patientenversorgung, medizinische Bereiche, rechtliche Aspekte und administrative Prozesse ab. Die Karteikarten sind ideal für Fachpersonen im Gesundheitswesen, die sich über die verschiedenen Aufgaben, Bereiche und gesetzlichen Rahmenbedingungen informieren möchten, um ihre Kenntnisse zu vertiefen und ihre Arbeit effizienter zu gestalten.
Flashcards
113
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
26.08.2017 / 11.07.2022

Flashcards

In welchen Bereich gehört das schw. Gesundheitswesen?

Service public

 

Gesundheitswesen ist ein Teil des öffentlichen Lebens, ein Teil des Service public

Wer/was gehört ebenfalls in den Bereich des schw. Gesundheitswesen, bzw. Service public? Nenne 3

  1. Bildung
  2. Verkehr
  3. Finanzen

In wie viele politische Ebenen gliedert sich der staatliche Aufbau der Schweiz und wie heissen sie?

3

  1. Bund
  2. Kanton
  3. Gemeinden

es gibt Gewaltentrennung. Welche?

3

  1. gesetzgebende LEGISLATIVE
  2. ausführende EXECUIVE
  3. richterliche JUDIKATIVE

Legislative und Exekutive haben unmittelbaren einfluss auf die Gestaltung des Gesundheitswesens

CH ausgeschrieben

merke: Bund ist der schweizerische Begriff für Staat

Confoederatio Helvetica

Nenne 3 Bundesgesetze, die das Gesundheitswesen betreffen

Merke:

Erlässt der Bund Gesetze, liegt der Vollzug bei den Kantonen

Erlässt der Kanton Gesetze, liegt der Vollzug bei den Gemeinden

  1. KVG Bundesgesetz über die Krankenversicherung
  2. UVG Unfallversicherungsgesetz
  3. Betäubungsmittelgesetz

3 Beispiele von kantonalen Gesetzen:

  1. Bildung
  2. Schulzahnpflege
  3. Sozialfürsorge

Was bedeutet Föderalismus

wir kennen auch das Wort Kantönligeist

Eigenständigkeit der Kantone

wieviele eigenständige Gesundheitswesen haben wir in der Schweiz

26 (jeder Kanton)

3 Aufgaben des Bundes

  1. Ausbildung der Gesundheitsberufe
  2. Ausbildung der akademischen Medizinalberufe
  3. Gesetzgebung betreffend Stahlenschutz

3 Aufgaben des Kantons

  1. Organisation des Gesundheitswesens
  2. Gesundheitsvorsorge
  3. Gesundheitsversorgung

3 Aufgaben der Gemeinde

  1. Drittes Alter (Altersheime, Pflegeheime, etc.)
  2. Spitex (Spitalexterne Pflege und Betreuung)
  3. Sozialfürsorge

wer finanziert unser Gesundheitswesen und wie?

WIR

  • Franchisen
  • Versicherungsprämien
  • Selbstbehaltanteile
  • Steuern

Wie können wir auf die Kosten des Gesundheitswesens Einfluss nehmen

Persönliche Lebensweise

  • nicht für Kleinigkeiten sofort zum Arzt rennen
  • Ernährung, Hygiene, Sport -> gesund leben
  • Symtome mit Umfeld besprechen, Tips einholen

Persönliche einstellung zum Gesundheitswesen

  • Ansprüche und Erwartungen

persönlich mitmachen

  • helfen
  • mitgestalten
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Erkläre das grundlegende Prizip von Angebot und Nachfrage

Wie sieht es in der Gesundheitsleistung mit Angebot und Nachfrage aus?

Normal, im Laden: Nachfrage steuert das Angebot

Gesundheitswesen: Angebot steuert die Nachfrage

GDK

Gesundheitsdirektoren-Konferenz

aus 26 Regierungsräten, vertritt die Interessen der Kantone

z.B.

  • Spitalfinanzierung, macht Anpassungen
  • Koordiniert die Spitzenmedizin, wo anbieten, was macht Sinn, kein Überangebot
  • Bildungssysteme der Gesundheitsberufe
  • neue Gesetze
  • Gesetzes-Revisionen

KSD

Koordinierten Sanitätsdienst

für ausserordentliche Situationen und katastrophenfälle (Flugzeugabsturz, Epidemien, Seuchen..)

koordieniert die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Careteam...

BAG

Bundesamt für Gesundheit

Sitz in Bern: Gesundheit aller in der Schweiz lebenden Menschen zu schützen, zu erhalten und zu fördern

-> soll für alle gleich sein

 

Swissmedic

Schweiz. Heilmittelinstitut

Zulassungs- und Aufsichtsbehörde

jedes Medi wird geprüft vor Verkauf in CH, damit qualitativ einwandfreie, sichere und wirksam zum Schutz von Mensch und Tier

SRK

Schw. rotes Kreuz

SCHWEIZ

Humanitäre Aufgaben im Inland, Prävention (Nothelfer, Blutspendedienste...)

z.B. Erdrutsch, Erdbeben, Unterstützt das KSD

IKRK

Internationales Komitee vom Roten Kreuz AUSLAND

humanitäre Hilfe im Ausland bei Erdbeben, Überschwemmungen....

FMH

Verbindung schweizer Ärzte

Foederatio Medicorum Helveticorum

Voraussetzung: eidgen. Arztdiplom

Vertritt Interessen der angeschlossenen Ärzte gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit, reglementiert und überwacht ärztliche Weiterbildung, etc

H+

Spitäler der Schweiz

Interessensgemeinschaft der Schw. Spitäler

Spitex

Spitalexterne Pflege und Betreuung (durch Arzt verordnet)

Gesundheits- und Krankenpflege

Betreuung und Begleitung

Haushalt, Fahrdienst

Santésuisse

Verband der schw. Krankenversicherer

nimmt Einfluss auf die Gesundheitspolitik:

Leistungskatalog, Spezialitätenliste, Arzt-Spitaltarif, Prämien....

Curafutura

die innovativen krankenversicherer

in Eigeninteresse gegründet von Helsana, Sanitas, KPT und CSS, wegen z.B. unterschiedlicher Auffassung von Risikoausgleich zw. Versicherern

EDI

Eidg. Dep. des Innern, Bern

WHO

Welt Gesundheitsorganisation, Genf

BSV

Bundesamt f. Soz.Vers.

KVG

Krankenversicherungsgesetz

VVG

Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag

BVG

Berufliches Vorsorgegesetz

ALV

Arbeitslosenversicherungsgesetz

UVG

Unfallversicherungsgesetz

BU

NBu

Berufs- und Nichtberufsunfall

AHV

Alters- und Hinterlassenenversicherung

IV

Invalidenversicherung

SUVA

Schw. Unfallversicherungsanstalt 

Spitalbetrieb

ist ein Dienstleistungsbetrieb

Wer ist Leistungsbringer, wer Leistungsempfänger?

Spital Leistungsbringer

Patient Leistungsempfänger

Spitalbetrieb

Besonderheiten als Leistungsbringer

  • 24 Stunden, das ganze Jahr
  • Menschen in allen Lebensphasen, von Geburt bis Tod
  • Menschen mit unterschiedlichem Lebensstand
  • verschiedenes Alter, Herkunft, Geschlecht

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