Lernkarten

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Lernende 87 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 17.08.2017 / 01.11.2020
Lizenzierung Keine Angabe
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Welche Aussage zu aktiven Informationsverarbeitunsprozessen beim Wissenserwerb nach Renkl trifft zu?


 

laut konstruktivistischer Grundauffassung wird Information in Abhängigkeit von Vorwissen erzeugt.

Selegieren bedeutet, dass aus einströmenden Reizen die wichtigsten für die Verarbeitung im AG ausgwählt werden

Interpretation bedeutet, dass einstömenden Reizen Bedeutung verliehen wird. Dafür sind Inhalte des LZG bedeutsam

Durch Wiederholung und Übung werden Informationen elaboriert.

Beim Elaborieren wird neue Information geschaffen. z.B. wenn ein Text dahingehend interpretiert wird, in welcher Stimmung der Ich-Erzähler ist

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Welche Aussagen zum Lernen aus Texten sind korrekt?


 

Lernen von Texten: Textoberfläche memorieren

Lokale Kohärenzbildung findet auf der Ebene der Textbasis statt

Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung

Globale Kohärenzbildung geschieht über den Aufbau von Makropropositionen

Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen

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Welche Aussagen zum Wissenserwerb sind zutreffend?

Begriffe "Wissen" und "Intelligenz" sind methodisch und auch inhaltlich voneinander zu trennen, da sie auf unterschiedliche Forschungstraditionen zurück gehen

Beim Erinnern spielt chuncking für Experten aufgrund hohem Vorwisssen keine große Rolle

Bei der ACT*-Theorie geht es um den Aufbau prozeduralen Wissens. Der Aufbauprozess umfasst drei Stufen: 1. Deklaratives Wissen, 2. Kompilation und 3. Tuning

De Jong & Fergusson klassifizierten 20 Wissensformen entlang zweier Dimensionen. Danach ist prozedurales Wissen der Dimension "Wissensart" und der Automatisierungsgrad von Wissen der Dimension "Wissensmerkmal" zuzuordnen

Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung des Vorwissens im Laufe der Schulzeit relativ zur Bedeutung der Intelleigenz ab.

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Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffend?

Das selbstregulierte Lernen lässt sich anhand kognitiver, motivationaler und metakognitiver Komponenten beschreiben

Im Prozessmodell von Schmitz & Kollengen werden 3 Phasen unterschieden: Volitionale Strategien kommen in der aktionelen Phase zum Einsatz

Das Modell von Pintrich unterscheidet neben den 4 Phasen auch 4 Bereiche der Selbstregulation

Die äußerste Schicht des Modells von Boekarts beschreibt die Regulation des Selbst, in der Ziele formuliert und Ressourcen überprüft werden

Selbstregulationsmodelle werden typischerweise in Prozess- und Produktmodelle unterteilt.

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Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die mit dem Fragebogen "Lernstrategien im Studium" (Wild&Schiefele) erasst werden?
 

"Ich lernen den Lernstoff anhand von Skripten auswendig" Wiederholungsstrategie

"Ich suche nach Analogien zwischen dem Lernstoff und meinen beruflichen Erfahrungen" Elaborationsstrategie

"Vor dem Lernen setze ich mir klare Lernziele" Metakognitive Strategie

"Ich lerne zu Zeiten, an denen ich möglichst wenig von meiner Familie abgelenkt werde" Organisationsstrategie

"Ich schreibe mir die wichtigsten Definitionen auf Karteikarten" Elaborationsstrategie

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Welche Aussagen zu Intervention zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?


 

am effektivsten wenn nur selbstregulatorische Strategien vermittelt werden

Durch den Einsatz von Lerntagebüchern kann der Monitoring-Effekt der Selbstregulation hervorgerufen werden

Methoden der direkten und indirekten Föderung können in Trainings miteinander kombiniert werden

Indem Lehrkräfte immer wieder selbst als Modell für Selbstregulation auftreten, können sie die Selbstregulationsfähigkeit ihrer Schüler fördern

Durch eine günstige Gestaltung von Lernbedingungen können Eltern die Selbstregulationsfähigkeit ihrer Kinder unterstützen

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Welche Aussagen zu den Instructional-Design-Modellen sind zutreffend?


 

Nach Bloom sind eine schrittweise Darbietung des Lernstoffs, eine Rückmeldung bezüglich der Erfüllung der Leistungsansprüche und ein aktives Lernverhalten Hauptkomponenten eines effektiven Unterrichts

Das Konzept des zielerreichenden Lernens von Bloom (1971, 1976) hat sich insbesondere für leistungsstarke Schüler bewährt

Bei Ausubel und Aebli spielen Übungs- und Wiederholungsphasen eine große Rolle

Anchored Instruction ist ein Beispiel für einen konstruktivistischen Lehr-Lern-Ansatz, der komplexe Geschichten als Ausgangspunkt für Lernprozesse verwendet

Zu den Strategien des Cognitive-Apprenticeship-Ansatzes gehören das Modeling, das Scaffolding und die Articulation.

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Welche Vorgehensweisen/Gestaltungen von Unterrichten haben sich empirisch als sinnvoll erwiesen?


 

Fr. XY nimmt im Unterricht Zellen durch. Dafür hat sie Mikroskop, Dias und Bücher zur Einführung der verschiedenen Begriffe aufgebaut. Um die Motivation der Schüler nicht zu stören hält sie sich ganz zurück und lässt die Schüler den Stoff frei explorieren

Herr YZ will der Klasse ein Thema näherbringen. In der dritten Stunde wendet er daher die direkte Instruktion an, stellt das Thema schrittweise vor, gibt entsprechendes Feedback… Er ist sich sicher, dass er das Thema damit gut vermittelt bekommt.

Aber YZ weiß auch, dass diese Vorgehensweise die Motivation der Schüler sinken lässt. Deshalb beschließt er, in der nächsten Stunde wieder die indirekte Instruktion anzuwenden.

Fr. ZX gibt ihren Schülern kein Feedback zur Aufgabenstellung/bearbeitung, sondern statt dessen persönliches, wie „Du bist ein echtes Sprachtalent!“. Sie ist überzeugt, dass sie die Schüler damit besser motiviert.

Lehrerin will in den ersten zwei Wochen Regeln einführen und besprechen und in diesem Rahmen an der Beziehungsqualität mit den Schülern arbeiten.