Lernkarten

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Lernende 85 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 17.08.2017 / 29.08.2019
Lizenzierung Keine Angabe
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Was trifft zum Wissenserwerb der aktiven Informationsverarbeitung nach Renkl (2009) zu?


 

Die lernrelevante Informationsverarbeitung wird im Arbeitsgedächtnis (auch Arbeitsspeicher genannt) vollzogen. Dieser Speicher enthält das, was uns gerade bewusst ist.

Generieren: neue Infos schaffen indem sich Lernende Beispiele für einen abstrakten Lerninhalt überlegen

Interpretieren heißt, dass den einströmenden Informationen Bedeutung mithilfe des Langzeitgedächtnisses gegeben wird.

Organisieren heißt, dass aus vielen einströmenden Reizen die wichtigsten für die Verarbeitung im AG auswählen

durch Stärken kann langfristig das Arbeitsgedächtnis entlastet werden

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Lernen mit Texten – was ist korrekt?

Mit Textoberfläche wird die optische Gestaltung des Textes bezeichnet.

Die lokale Kohärenzbildung findet auf der Ebene der Textbasis statt.

Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung.

Die globale Kohärenzbildung geschieht typischerweise durch die Konstruktion von Einzelpropositionen.

Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen.

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Welche Aussagen zum Wissenserwerb sind zutreffend?

Personen, die in die epistemologische Kategorie "Multiplicity" fallen, vertreten die Ansicht, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt.

Chunking ist für Experten aufgrund ihres hohen Vorwissens überflüssig.

Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung des Vorwissens im Laufe der Schulzeit relativ zur Bedeutung der Intelligenz ab.

Bei der ACT*-Theorie geht es um den Aufbau prozeduralen Wissens.

Der Aufbauprozess umfasst vier Stufen: 1. deklarative Stufe, 2. Kompilierung, 3. Automatisierung, 4. Tuning

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Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschrieben?

Konzeptuelles Wissen: Frau Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.

Strategisches Wissen: Frau Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht ihres Unternehmens im Kopf.

Situationales Wissen: Frau Schmidt. weiß genau, welche Arten von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen, und erkennt die Anzeichen für eine drohende Störung frühzeitig.

Prozedurales Wissen: Frau Bauer kriegt bei Problemen die Druckpresse schnell wieder ans Laufen

Deklaratives Wissen: Rechtsanwältin Frau Lindner weiß genau, wie sie ihre Schlussplädoyers aufbaut, um die Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen

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3 Kommentare

  • 19.08.2017  | 100%
    Es gibt zwar 3 Intelligenzarten, aber diese sind nicht von Ackerman, sondern von Sternberg und beschreibt die Erfolgsintelligenz
  • 19.08.2017
    Kommentar gelöscht
  • 18.08.2017  | 100%
    Es gibt 3 Intelligenzarten: analytische, kreative und praktische ----> m. E. ist diese Aussage korrekt :)
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Welche Aussagen zu Ackermans Theorie sind zutreffend?

Der Einfluss der Intelligenz auf den Kompetenzwettbewerb wird mit steigendem Leistungsniveau immer größer

Es gibt drei Phasen des Kompetenzerwerbs

In der autonomen Phase ist die Belastung des Arbeitsgedächtnisses am größten

Anlagebedingte Faktoren sind in der kognitiven Phase am einflussreichsten

Es gibt drei Intelligenzarten: analytische, kreative und praktische

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Welche Aussagen zum Thema Üben sind korrekt?

Studien zeigen, dass die Effekte von Übung erst gering ausfallen und mit steigender Anzahl an Übungseinheiten größer werden

Massierte Übung zeigt bei gleicher Übungszeit geringere Erfolge als verteilte Übung

Überlernen ist ungünstig für den Lernerfolg

Teilkompetenzen sollten möglichst kleinschrittig und dekontextualisiert eingeübt werden

Übung soll das Arbeitsgedächtnis von Routineaufgaben entlasten

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Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffen?

Eine Selbstregulation umfasst in den meisten Definitionen drei Komponenten: eine kognitive, eine motivationale und eine metakognitive.

In der mittleren Schicht des Modells von Boerkarts (1999) stehen kognitive Lernstrategien im Vordergrund.

Die äußere Schicht des Modells von Boerkarts (1999) beschreibt die Regulation des Selbst, in der Ziele formuliert und Ressourcen überprüft werden.

Im Modell von Schmitz und Kollegen (2007) werden 3 Phasen unterschieden. Volitionale Strategien kommen zum Einsatz in der postaktionalen Phase.

Die innerste Schicht im Modell Boerkarts ist weitessgehend deckungsgleich mit der 1. Phase im Modell von Schmitz

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Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die zu LIST erfasst werden?

Ich beantworte die Übungsfragen am Ende der Kapitel im Lehrbuch von Wild und Möller, um meinen aktuellen Lernfortschritte festzustellen. - Überwachungsstrategie

Ich suche nach Analogien zwischen dem Lehrstoff und meinen beruflichen Erfahrungen. - Bereitstellen externer Ressourcen

Ich lerne an einem ruhigen Ort - Organisationsstrategie

Ich lerne zu Zeiten, in denen ich wenig gestört werde. - Planungsstrategie

Ich erstelle eine mind-map. - Elaborationsstrategie