Lernkarten

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Lernende 88 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 17.08.2017 / 18.08.2021
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Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zum Fragebogen LIST (Lernstrategien im Studium)?
 

"Ich lerne den Lernstoff anhand von Skripten auswendig." - Wiederholungsstrategie

"Ich suche nach Analogien zwischen dem Lernstoff und meinen beruflichen Erfahrungen." - Regulationsstrategie

"Vor dem Lernen setze ich mir klare Lernziele." - metakognitive Strategie

"Ich lerne zu Zeiten, in denen ich nicht von meiner Familie abgelenkt werde." - Organisationsstrategie

"Ich schreibe mir die wichtigsten Definitionen auf Karteikarten." - Elaborationsstragtegie

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Welche Aussagen zu Interventionen zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?
 

fächerübergreifend

Lerntagebücher födern Monitoringstrategien

direkte und indirekte Strategien können kombiniert werden

Lehrkräfte sollen Modell der Selbstregulation vorleben

Eltern sollen günstige Lernbedingungn schaffen, um ihre Kinder zu unterstüzen

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Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?

Professionelle Kompetenzen beschreiben die persönlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben

Die professionellen Kompetenzen von Lehrkräften sind vorwiegend anlagebedingt und durch die Umwelt kaum veränderbar.

Zu professionellen Kompetenzen gehört nach Kunter u.a. Wissen, Überzeugung und Motivation

Ein wichtiger Wissensbereich ist Fachwissen. Im Fach Englisch wäre z.B. Fachwissen, Wissen darüber, welche Zeitformen Schülerinnen und Schüler besonders häufig verwechseln.

Die große Bedeutung des Professionswissens für den Unterrichtserfolg wurde bereits in zahlreichen Studien dokumentiert.

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Praxisbeispiel zu professionellen Kompetenzen von Lehrkräften. Was ist richtig zugeordnet?

Filtereffekt: Julia, bisher immer gut in Mathe, jetzt schlechte Leistung, Lehrerin denkt: sie hatte bestimmt keine Zeit zum Üben

Selbstwirksamkeitserwartung: Lehrer soll neue Klasse übernehmen. Die Klasse gilt als laut und nicht zu bändigen. Er denkt: "Ach, die bekomme ich schon zur Ruhe!"

Erwartungseffekt: Herr K. hat erwartet, dass er als Lehrer viel Freizeit und wenig Arbeit haben wird. Tatsächlich hat er aber sehr viel Arbeit und ist frustriert/enttäuscht.

Lernzielorientierung: "Hinterher werden sie sicher kein gutes Haar an mir lassen, aber davon kann ich wenigstens viel lernen."

Schontyp: Frau S. ist eine engagierte Lehrerin. Nach der Schule vergisst sie jedoch die Probleme, die sie während des Tages im Unterricht hatte und denkt auch nicht über gemachte Fehler nach.

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Welche Aussagen zur Pädagogischen Psychologie sind richtig?


 

Sie beschäftigt sich mit der Lebensspanne.

Sie zeichnet sich durch Interdiszipliniertheit aus

Sie ist eine Grundlagenwissenschaft

Sozialisationsprozesse werden in der PP nicht erforscht

Zu ihren typischen Aufgaben gehören Diagnose, Prognose, Beratung, Intervention und Evaluation.

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Geschichte der Pädagogischen Psychologie, welche Aussagen sind richtig?


 

In den Gründerjahren bis 1920 spielten Experimente keine Rolle.

Zwischen den beiden Weltkriegen zog die PP in die Lehrerbildung ein.

In der behavioristischen Forschung nahm Deutschland um 1950 eine Vorreiterrolle ein.

Im Prozess-Produkt-Paradigma wurde eine stabile Beziehung zwischen Unterricht und den zu beobachtenden Lerneffekten postuliert.

Im Rahmen der kognitiven Wende wurde das Prozess-Produkt-Paradigma vom Experten-Novizen-Modell abgelöst.

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Welche Aussagen über Wissensarten im Bereich Schreiben im Deutschunterricht sind nach Renkl (2009) zutreffend?


 


 

Korrektes Schreiben von Sätzen ist prozedural.

Nutzen von Planungsstrategien beim Schreiben ist prozedural

Argumentieren im Text ist domänenspezifisch

Wissen über argumentative Strukturen ist deklarativ.

Schreiben als Mittel der Alltagsbewältigung erkennen und einsetzen ist deklarativ

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Was trifft zum Wissenserwerb nach Renkl (2009) zu?

aktives Tun: klassische Konditionierung

Offene Aktivität, wie z. B. in Schülerexperimenten, ist eine wichtige Voraussetzung für mentale Aktivität.

Lernförderliche Wirkung: stabiler Befund, dass Lehrende mehr lernen als Lernende.

Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung wird angenommen, dass Lernende aktiv Informationen interpretieren und Wissen aufbauen.

Die fokussierte Infomationsverarbeitung betont, dass mentale Aktivität, die die zentralen Konzepte und Prinzipien in einem Lernbereich fokussiert, zum Wissenserwerb führt