Lernkarten

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Lernende 88 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 17.08.2017 / 18.08.2021
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Welche Aussagen sind nach Spiel und Reimann (2007) zutreffend?
 

Die Bildungskarriere wird im Strukturmodell in 3 Abschnitte unterteilt: Vorschule, Schule, Beruf

Man unterscheidet drei Handlungsebenen

Eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen für die Entscheidungsfreiheit der Eltern beim Übergang nach der Grundschule ist eine Intervention auf der Makroebene.

Die Einführung eines schulweiten Anti-Bullying-Programms ist eine Intervention auf der Mesoebene

Die Durchführung eines Aufmerksamkeitstrainings mit einem ADHS-Kind ist eine Intervention auf der Mikroebene.

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Welche Aussagen über Wissensarten im Bereich Schreiben im Deutschunterricht sind nach Renkl (2009) zutreffend?



 

Kenntnis der Kommaregeln ist domänenspezifisches Wissen.

Wissen über argumentative Strukturen ist deklaratives Wissen

Überwachung der Rechtschreibung und Grammatik ist metakognitives Wissen

Wissen über den Nutzen von Planungsstrategien beim Schreiben: Schema

Fähigkeit zum Argumentieren: prozedurales Wissen

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Welche Aussagen über Wissen & Wissenserwerb sind nach Renkl (2015) zutreffend?
 

Ein Beispiel für die Perspektive des aktiven Tuns beim Wissenserwerb ist die klassische Konditionierung

Offene Aktivität, wie z.B. beim Schülerexperimentieren beobachtbar, ist eine Voraussetzung für mentale Aktivität

Die lernförderliche Wirkung offener Aktivität wird durch den stabilen Befund gestützt, dass beim Lernen durch Lehren die Lehrenden mehr lernen als die Lernenden.

Die Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung widerspricht nach Renkl einer konstuktivistischen Lernauffassung

Die Perspektive der fokussierten Informationsverarbeitung betont, dass mentale Aktivität, die die zentralen Konzepte und Prinzipien in einem Lernbereich fokussiert, zum Wissenserwerb führt.

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3 Kommentare

  • 21.08.2017
    Kommentar gelöscht
  • 19.08.2017  | 100%
    Beim Generieren werden neune Infos geschaffen ist richtig...Generieren.

    Lernende „schaffen“ neue Information bzw. Wissen.

    Beim entdeckenden oder erforschenden („inquiry“) Lernen (z. B. Loyens & Rikers, 2011) steht diese Funktion im Vordergrund.


  • 18.08.2017
    Beim Generieren werden neue Infos geschaffen.. müsste doch falsch sein? Werden nicht neue Schemata gebildet?
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Welche Aussagen zu den Funktionen des Informationsverarbeitungsprozess des Wissenserwerbs sind richtig (Renkl)?
 

Bewusste Informationsverarbeitung beim Lernen im AG

Selegieren: bei vielen einströmenden Reizen werden die wichtigsten für die Verarbeitung im AG ausgewählt

Organisieren: Einströmenden Reizen wird Bedeutung verliehen. Dafür sind Prozesse im LZG wichtig.

Elaborieren durch Wiederholung und Üben

Beim Generieren werden neue Infos geschaffen, z.B. wenn ein Lerner aus mehreren Lösungsbeispiel ein allgemeines Lösungsbeispiel ableitet und so ein neues Schema konstruiert

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Lernen mit Texten. Was ist korrekt?

Ein Schauspieler aus Goethe-Stück muss Textoberfläche memorieren.

Lokale Kohärenzbildung findet auf Ebene der Textbasis statt

Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung

Globale Kohärenzbildung geschieht über den Aufbau von Makropropositionen.

Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen

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Welche Aussagen zum Thema Üben sind zutreffend?
 

Studien zeigen typischerweise, dass die Effekte von Übung zunächst gering ausfallen und mit steigender Zahl von Übungseinheiten immer größer werden

Massierte Übung führt bei gleicher Gesamtübungszeit zu größeren Lernerfolgen als verteilte Übung

Teilkompetenzen sollten möglichst kleinschrittig und dekontextualisiert geübt werden

Überlernen hat sich als schädlich für den langfristigen Lernerfolg erwiesen

Durch Übung soll das Arbeitsgedächtnis von Routineaufgaben entlastet werden

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Welche Aussagen zu Wissen und Wissenserwerb sind zutreffend?
 

Auf der höchsten Entwicklungsebene epistemologischer Kategorien nach Perry wird anerkannt, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt

Durch Chunking können Novizen mehr Informationen zeitgleich im Arbeitsgedächtnis verarbeiten. Für Experten ist Chunking auf Grund ihres hohen Vorwissen unnötig

Bei der ACT* Theorie geht es um den Prozess deklarativen Wissens. Sie umfasst drei Stufen: prozedurale Stufe, Kompilation und die Stufe des Tunings

Prozedurales Wissen ist in der ACT* Theorie in Form von Wenn-Dann-Regeln gespeichert

Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung von Vorwissen im Verlauf der Schulzeit relativ zur Bedeutung von Intelligenz zu

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Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffend?
 

Selbstregulation umfasst in den meisten Definitionen drei Komponenten: kognitive, motivationale und metakognitive

Selbstregulationsmodelle werden typischerweise in Prozess- und Produktmodelle unterschieden

Im Prozessmodell von Schmitz & Kollegen (2007) werden drei Phasen unterschieden: Volitionale Strategien kommen in der aktionalen Phase zum Einsatz

Das Modell von Pintrich (2000) unterscheidet neben vier Phasen auch vier Bereiche der Selbstregulation

Das Modell von Boekaerts (1999) umfasst drei Schichten. In der äußersten geht es um die Regulation des Selbst