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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 17.08.2017 / 01.11.2020
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Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffend?

Das selbstregulierte Lernen lässt sich anhand kognitiver, motivationaler und metakognitiver Komponenten beschreiben

Im Prozessmodell von Schmitz & Kollengen werden 3 Phasen unterschieden: Volitionale Strategien kommen in der aktionelen Phase zum Einsatz

Das Modell von Pintrich unterscheidet neben den 4 Phasen auch 4 Bereiche der Selbstregulation

Die äußerste Schicht des Modells von Boekarts beschreibt die Regulation des Selbst, in der Ziele formuliert und Ressourcen überprüft werden

Selbstregulationsmodelle werden typischerweise in Prozess- und Produktmodelle unterteilt.

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Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die mit dem Fragebogen "Lernstrategien im Studium" (Wild&Schiefele) erasst werden?
 

"Ich lernen den Lernstoff anhand von Skripten auswendig" Wiederholungsstrategie

"Ich suche nach Analogien zwischen dem Lernstoff und meinen beruflichen Erfahrungen" Elaborationsstrategie

"Vor dem Lernen setze ich mir klare Lernziele" Metakognitive Strategie

"Ich lerne zu Zeiten, an denen ich möglichst wenig von meiner Familie abgelenkt werde" Organisationsstrategie

"Ich schreibe mir die wichtigsten Definitionen auf Karteikarten" Elaborationsstrategie

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Welche Aussagen zu Intervention zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?


 

am effektivsten wenn nur selbstregulatorische Strategien vermittelt werden

Durch den Einsatz von Lerntagebüchern kann der Monitoring-Effekt der Selbstregulation hervorgerufen werden

Methoden der direkten und indirekten Föderung können in Trainings miteinander kombiniert werden

Indem Lehrkräfte immer wieder selbst als Modell für Selbstregulation auftreten, können sie die Selbstregulationsfähigkeit ihrer Schüler fördern

Durch eine günstige Gestaltung von Lernbedingungen können Eltern die Selbstregulationsfähigkeit ihrer Kinder unterstützen

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Welche Aussagen zu den Instructional-Design-Modellen sind zutreffend?


 

Nach Bloom sind eine schrittweise Darbietung des Lernstoffs, eine Rückmeldung bezüglich der Erfüllung der Leistungsansprüche und ein aktives Lernverhalten Hauptkomponenten eines effektiven Unterrichts

Das Konzept des zielerreichenden Lernens von Bloom (1971, 1976) hat sich insbesondere für leistungsstarke Schüler bewährt

Bei Ausubel und Aebli spielen Übungs- und Wiederholungsphasen eine große Rolle

Anchored Instruction ist ein Beispiel für einen konstruktivistischen Lehr-Lern-Ansatz, der komplexe Geschichten als Ausgangspunkt für Lernprozesse verwendet

Zu den Strategien des Cognitive-Apprenticeship-Ansatzes gehören das Modeling, das Scaffolding und die Articulation.

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Welche Vorgehensweisen/Gestaltungen von Unterrichten haben sich empirisch als sinnvoll erwiesen?


 

Fr. XY nimmt im Unterricht Zellen durch. Dafür hat sie Mikroskop, Dias und Bücher zur Einführung der verschiedenen Begriffe aufgebaut. Um die Motivation der Schüler nicht zu stören hält sie sich ganz zurück und lässt die Schüler den Stoff frei explorieren

Herr YZ will der Klasse ein Thema näherbringen. In der dritten Stunde wendet er daher die direkte Instruktion an, stellt das Thema schrittweise vor, gibt entsprechendes Feedback… Er ist sich sicher, dass er das Thema damit gut vermittelt bekommt.

Aber YZ weiß auch, dass diese Vorgehensweise die Motivation der Schüler sinken lässt. Deshalb beschließt er, in der nächsten Stunde wieder die indirekte Instruktion anzuwenden.

Fr. ZX gibt ihren Schülern kein Feedback zur Aufgabenstellung/bearbeitung, sondern statt dessen persönliches, wie „Du bist ein echtes Sprachtalent!“. Sie ist überzeugt, dass sie die Schüler damit besser motiviert.

Lehrerin will in den ersten zwei Wochen Regeln einführen und besprechen und in diesem Rahmen an der Beziehungsqualität mit den Schülern arbeiten.

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Welches sind die Merkmale kooperativen Lernens?


 

Positive Interdependenz zwischen den Lerngruppen

Individualisierung der Lernziele

Soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten

Austausch zwischen den Lerngruppen

gemeinsame Arbeitsplanung und reflexive Tätigkeiten

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Welche Aussagen zum Angebots-Nutzungs-Modell und zu empirischen Befunden, die sich darauf beziehen, sind zutreffend?

Im Angebots-Nutzungs-Modell wird Unterricht als Angebot verstanden, das von den Lernenden wahrgenommen und genutzt werden kann.

Schulerfolg umfasst im Angebots-Nutzungs-Modell u.a. die Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden

Die Verantwortung der Lehrkräfte liegt in der Gestaltung eines qualitätsvollen Unterrichts und der Maximierung der Lernzeit (gutgeschrieben)

Eine hohe durchschnittliche Leistungsfähigkeit der Klasse trägt zur Verbesserung der individuellen Leistungen der leistungsstarken Lernenden bei

Merkmale der Schule haben laut Befunden der Schuleffektivitätsforschung den größten Einfluss auf den Schulerfolg

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Was gehört nach Lipowsky zu den Basisdimensionen von Unterrichtsqualität?


 

kognitive Aktivierung der Lernenden

Elaboriertes Feedback der Lernenden (gutgeschrieben)

Verteilte Übungen

Strukturierung des Unterrichts

Unterstützendes Unterrichtsklima

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Welche Aussage zur professionellen Kompetenz trifft zu?

Es gibt individuelle Differenzen bzgl professioneller Kompetenz von Lehrkräften, da diese vorwiegend anlagenbedingt sind.

Lehrerüberzeugungen sind von professionelle Kompetenz weitestgehend unabhängig.

Fachdidaktisches Wissen wird nicht zur professionellen Kompetenz gezählt, da es sich auf fachbezogene Schülerkognitionen bezieht.

aktuelle Arbeiten zu professionellen Kompetenzen integrieren ältere kognitive Ansätze (Experten-Novizen-Paradigma) und emotionale Untersuchungsansätze.

Bedeutung von Professionswissen für den Unterrichtserfolg wurde in zahlreichen Studien dokumentiert.

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Welche Praxisbeispieel können zutreffend die unten genannten Phänomenen der Unterrichtsforschung beschreiben?


 

Luisa hat in Mathe schlecht abgeschnitten. Da ihre Lehrerin weiß, dass sie sonst recht gut in Mathe ist und diesmal wahrscheinlich keine Zeit zum Üben gefunden hatte, gibt sie ihr dennoch eine gute Note. Dies ist typisches Beispiel für einen Filtereffekt

Herr Müller denkt 'Die Klasse kriege ich nie zur Ruhe'. Beispiel für geringe epistemologische Überzeugung

Herr M hat Klasse übernommen, diese hat Ruf leistungsschwach zu sein. Er setzt va Texte ein, die auf dem Niveau der 6. Klasse liegen, um die Kinder nicht zu überfordern. Die Schüler machen nur kleine Lernfortschritte. Pygmalioneffekt

Herr Bauer graut es vor dem nächsten Tag, da zwei Fachkollegen seinen Unterricht besuchen. Er glaubt, diese lassen kein gutes Haar an ihm. Bewältigungszielorientierung

Frau S. ist eine engagierte Lehrerin. Nach der Schule vergißt sie jedoch die Probleme, die sie während des Tages im Unterricht hatte und denkt auch nicht über gemachte Fehler nach. Beispiel für Schontyp

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8 Schritte der Instruktionsoptimierung

Konkretisierung der Lernziele

Diagnose relevanter Lernvoraussetzungen

Motivierung der Schüler

Steuerung und Unterstützung der Lernprozesse

Diagnose der Lernergebnisse

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Welche Aussagen zum Angebots-Nutzungs-Modell sind zutreffend?

 

 

 

Unterricht wird als Angebot verstanden, das von den Schülern genutzt werden kann

Schulerfolg wird in diesem Modell als Ergebnis des Zusammenspiels von Lern- und Leistungsentwicklung, sowie affektiv-motivationaler und persönlichkeitsbezogener Entwicklung der Lernenden gesehen

Empirisch zeigt sich, dass von den Komponenten des Angebots-Nutzungs-Modells die Qualität des Unterrichts den größten Einfluss auf die Lernergebnisse der Schüler hat.

Merkmale der Schule haben einen geringeren Einfluss auf den Lernerfolg als Merkamle des Unterrichts (oder der Klasse)

Es handelt sich um ein eher heuristisches Metamodell.

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Welche Aussagen zur Geschichte der Pädagogischen Psychologie sind zutreffend?

Am Anfang der 1920er Jahre war Forschung nicht experimentell.

Erst mit der kognitiven Wende zog die Pädagogische Psychologie in die Lehrerausbildung ein.

In den 1980/90er Jahren kamen situiertes Lernen und konstruktivistische Ansätze auf

Das Novizen-Experten-Modell hat als Ziel, das handlungsleitende Wissen von Experten empirisch zu untersuchen und theoretisch zu rekonstruieren.

Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Produkt-Prozess-Paradigma von Novizen-Experten-Modellen abgelöst

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Welche Aussagen zur kognitiven Wende sind zutreffend?

Die kognitive Wende nahm in den 1980er Jahren ihren Anfang.

Im Zuge der kognitiven Wende hielt die Pädagogische Psychologie auch Einzug in die Lehrerausbildung

Mit der kognitiven Wende fand eine Abkehr von behavioristischen Lerntheorien und Hinwendung zur Gedächtnis- und Wissenspsychologie statt.

Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Novizen-Experten-Paradigma durch das Prozess-Produkt-Paradigma abgelöst.

Das Erwartungs-Wert-Modell der Leistungsmotivation ist ein Beispiel dafür, dass auch in der Motivationspsychologie kognitive Modellvorstellungen Einzug hielten.

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Welche Metaphern für den Lerner wurden/werden in der Pädagogischen Psychologie bemüht?


 

Zögling

Forscher

Baumeister

Computer

Manager

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Was trifft zum Wissenserwerb der aktiven Informationsverarbeitung nach Renkl (2009) zu?


 

Die lernrelevante Informationsverarbeitung wird im Arbeitsgedächtnis (auch Arbeitsspeicher genannt) vollzogen. Dieser Speicher enthält das, was uns gerade bewusst ist.

Generieren: neue Infos schaffen indem sich Lernende Beispiele für einen abstrakten Lerninhalt überlegen

Interpretieren heißt, dass den einströmenden Informationen Bedeutung mithilfe des Langzeitgedächtnisses gegeben wird.

Organisieren heißt, dass aus vielen einströmenden Reizen die wichtigsten für die Verarbeitung im AG auswählen

durch Stärken kann langfristig das Arbeitsgedächtnis entlastet werden

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Lernen mit Texten – was ist korrekt?

Mit Textoberfläche wird die optische Gestaltung des Textes bezeichnet.

Die lokale Kohärenzbildung findet auf der Ebene der Textbasis statt.

Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung.

Die globale Kohärenzbildung geschieht typischerweise durch die Konstruktion von Einzelpropositionen.

Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen.

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Welche Aussagen zum Wissenserwerb sind zutreffend?

Personen, die in die epistemologische Kategorie "Multiplicity" fallen, vertreten die Ansicht, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt.

Chunking ist für Experten aufgrund ihres hohen Vorwissens überflüssig.

Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung des Vorwissens im Laufe der Schulzeit relativ zur Bedeutung der Intelligenz ab.

Bei der ACT*-Theorie geht es um den Aufbau prozeduralen Wissens.

Der Aufbauprozess umfasst vier Stufen: 1. deklarative Stufe, 2. Kompilierung, 3. Automatisierung, 4. Tuning

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Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschrieben?

Konzeptuelles Wissen: Frau Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.

Strategisches Wissen: Frau Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht ihres Unternehmens im Kopf.

Situationales Wissen: Frau Schmidt. weiß genau, welche Arten von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen, und erkennt die Anzeichen für eine drohende Störung frühzeitig.

Prozedurales Wissen: Frau Bauer kriegt bei Problemen die Druckpresse schnell wieder ans Laufen

Deklaratives Wissen: Rechtsanwältin Frau Lindner weiß genau, wie sie ihre Schlussplädoyers aufbaut, um die Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen

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3 Kommentare

  • 19.08.2017  | 100%
    Es gibt zwar 3 Intelligenzarten, aber diese sind nicht von Ackerman, sondern von Sternberg und beschreibt die Erfolgsintelligenz
  • 19.08.2017
    Kommentar gelöscht
  • 18.08.2017  | 100%
    Es gibt 3 Intelligenzarten: analytische, kreative und praktische ----> m. E. ist diese Aussage korrekt :)
3

Welche Aussagen zu Ackermans Theorie sind zutreffend?

Der Einfluss der Intelligenz auf den Kompetenzwettbewerb wird mit steigendem Leistungsniveau immer größer

Es gibt drei Phasen des Kompetenzerwerbs

In der autonomen Phase ist die Belastung des Arbeitsgedächtnisses am größten

Anlagebedingte Faktoren sind in der kognitiven Phase am einflussreichsten

Es gibt drei Intelligenzarten: analytische, kreative und praktische

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Welche Aussagen zum Thema Üben sind korrekt?

Studien zeigen, dass die Effekte von Übung erst gering ausfallen und mit steigender Anzahl an Übungseinheiten größer werden

Massierte Übung zeigt bei gleicher Übungszeit geringere Erfolge als verteilte Übung

Überlernen ist ungünstig für den Lernerfolg

Teilkompetenzen sollten möglichst kleinschrittig und dekontextualisiert eingeübt werden

Übung soll das Arbeitsgedächtnis von Routineaufgaben entlasten

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Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffen?

Eine Selbstregulation umfasst in den meisten Definitionen drei Komponenten: eine kognitive, eine motivationale und eine metakognitive.

In der mittleren Schicht des Modells von Boerkarts (1999) stehen kognitive Lernstrategien im Vordergrund.

Die äußere Schicht des Modells von Boerkarts (1999) beschreibt die Regulation des Selbst, in der Ziele formuliert und Ressourcen überprüft werden.

Im Modell von Schmitz und Kollegen (2007) werden 3 Phasen unterschieden. Volitionale Strategien kommen zum Einsatz in der postaktionalen Phase.

Die innerste Schicht im Modell Boerkarts ist weitessgehend deckungsgleich mit der 1. Phase im Modell von Schmitz

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Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die zu LIST erfasst werden?

Ich beantworte die Übungsfragen am Ende der Kapitel im Lehrbuch von Wild und Möller, um meinen aktuellen Lernfortschritte festzustellen. - Überwachungsstrategie

Ich suche nach Analogien zwischen dem Lehrstoff und meinen beruflichen Erfahrungen. - Bereitstellen externer Ressourcen

Ich lerne an einem ruhigen Ort - Organisationsstrategie

Ich lerne zu Zeiten, in denen ich wenig gestört werde. - Planungsstrategie

Ich erstelle eine mind-map. - Elaborationsstrategie

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Welche Aussagen zu Interventionen zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?

Selbstregulationstrainings sind am effektivsten, wenn sie nur solche Strukturen vermitteln, die in möglichst vielen Fächern anwendbar sind.

Selbstregulationstrainings sind am effektivsten, wenn sie von Lehrkräften statt von externen Trainer durchgeführt werden, da die Lehrkräfte die Bedürfnisse der Schüler besser einschätzen können.

Durch den Einsatz von Lerntagebüchern können Monitoring-Effekte der Selbstregulation hervorgerufen werden.

Die Lehrkraft kann als Modell auftreten und so die Selbstregulation der Schüler fördern.

Durch Gestaltung günstiger Lernbedingungen können Eltern ihre Kinder im Erwerb von Selbstregulation fördern.

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Welche Aussagen zum Instructional Design Modell sind zutreffend?

In Carrolls Modell wird der Lernerfolg durch das Verhältnis von aktiver Lernzeit zu benötigter Lernzeit vorhergesagt.

Aebli und Ausubel: Aspekt Übung und Wiederholung wird grosse Aufmerksamkeit geschenkt.

Mastery Learning Bloom: Förderung von Spitzenleistung begabter Schüler.

Cognitive Apprenticeship ist ein Beispiel für einen behavioristischen Lehr-Lern-Ansatz

Offene Lernumgebungen für junge Schüler, da diese über geringe Selbstregulationskonzepte verfügen und daher durch Frontalunterricht schnell überfordert sind.

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Welche der folgenden Vorgehensweisen und Einschätzungen zur Gestaltung von Unterricht haben sich empirisch als sinnvoll erwiesen?

Frau W. achtet darauf, dass die Gruppen bei Gruppenaufgaben leistungsheterogen zusammengesetzt sind, damit zur Not die Stärkeren die Aufgaben der Schwächeren übernehmen und alle Gruppen ein gutes Gruppenergebnis erzielen können.

Herr H. unterrichtet in seiner Hauptschulklasse das Thema "Klimawandel". In der dritten Stunde verwendet er das Verfahren der direkten Instruktion und nimmt damit Motivationsverluste in kauf

Frau I. verwendet in ihrem Unterricht keine Advance Organizer, da diese den Spannungsbogen des Unterrichts zerstören, was Aufmerksamkeits- und damit Lerneinbußen nach sich zieht.

Herr M. hat klare Verhaltensregeln in seinem Klassenzimmer, da bei vielen Unterrichtsstörungen das Autonomie- und Kompetenzerleben der Schülerinnen und Schüler leidet.

Frau W. nutzt beim Geben von Feedback den Selbstreferenzeffekt. Da personenbezogene Rückmeldungen wie "Du bist ein echtes Sprachtalent" oder "Du bist vielleicht nicht sprachlich begabt, aber dafür hast du andere Stärken!" besser im Gedächtnis bleiben,

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Was gehört nach Lipowsky zu den Basisdimensionen der Unterrichtsqualität?

Verwendung offener Unterrichtsformen

Kognitive Aktivierung und metakognitive Förderung der Lernenden

Regelmäßiger Einsatz kooperativer Lernformen

Klassenführung, Strukturiertheit

unterstützendes Unterrichtsklima

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Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?


 

Professionelle Kompetenzen sind Vorrausetzungen für die erfolgreiche Bewältigung von beruflichen Aufgaben

Professionelle Kompetenzen sind nicht Teil der Lehrerausbildung, aber enstehen durch Berufserfahrung

Lerntheoretische Überzeugungen gehören nicht zu den professionellen Kompetenzen, da sie subjektive Auffassungen sind

Zum pädagogische Wissen gehören die Zeitformen im Englischen

Fachwissen ist unbedeutend für die Qualität des Unterrichtes

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Welche empirischen Praxisbeispiele zu professionellen Kompetenzen haben sich bewährt?

Luisa hat in Mathe schlecht abgeschnitten. Da ihre Lehrerin weiß, dass Luisa eigentlich recht gut in Mathe ist und diesmal wahrscheinlich keine Zeit zum Üben gefunden hatte, gibt sie ihr dennoch eine gute Note. Typisches Beispiel für einen Filtereffekt

Selbstwirksamkeit: Herr Meier, 7B Schwierige Klasse, kriege ich schon zur Ruhe

Erwartungseffekt: Herr Schmitz dachte Lehrer sein ist wenig Arbeit, jetzt ist es aber doch viel Arbeit

Leistungsziel: Lehrer bereitet den Unterricht vor und sorgt sich vor Beobachtung durch Kollegen

Typ A: Frau Huber ist engagiert und denkt nach Feierabend nicht viel über den Job nach

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Welche Aussagen zur Pädagogischen Psychologie sind zutreffend?

Sie beschäftigt sich mit der gesamten Lebensspanne.

Sie ist durch Interdisziplinarität gekennzeichnet.

Pädagogisch-psychologische Forschung ist typischerweise grundlagenorientiert.

Sozialisationsprozesse sind nicht Gegenstand der Pädagogischen Psychologie.

Typische Aufgabenfelder der Pädagogischen Psychologie sind Diagnose, Prognose, Beratung, Intervention und Evaluation.