Wetter und Klima Begriffe ISME
Wetter und Klima Memory der Passerelle ISME St. Gallen
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Lernkarten
Atmosphäre
Lufthülle der Erde, besteht zu 78% aus N2, zu 21% aus O2, lässt sich vertikal in Stockwerke unterteilen
Troposhäre
unterste Schicht der Atmosphäre, 8-12 km mächtig, in ihr spielt sich das Wetter ab, T sinkt mit der Höhe
Stratosphäre
zweitunterste Schicht der Atmosphäre mit Ozonschicht, in 10-50 km Höhe, T steigt mit der Höhe
Mesosphäre
zweitoberste Schicht der Atmosphäre, in 50 bis 80 km Höhe, T sinkt mit der Höhe
Thermoshäre
oberste Schicht der Atmosphäre, ab 80 bis 600 km Höhe, T steigt mit der Höhe
Ionoshäre
Teil der Thermosphäre, in dem Polarlichter entstehen
Ozonschicht
Schicht in der Stratosphäre, die viel Ozon enthält, das für Menschen schädliches UV-Licht abfängt
Tropopause
Grenze zwischen Tropo- und Stratosphäre, Ort einer Temperaturumkehr (T steigt ab hier mit der Höhe)
Exoshäre
Übergangszone ins Weltall am oberen Ende Der Erdatmosphäre
Klima
Mittlerer Zustand der Atmosphäre in Gebieten mit ähnlichem Wetter über längere Zeit -> 30 Jahre
Witterung
kurzzeitiger, allgemeiner Wetterablauf über einem Ort; Zeitraum Stunden bis Tage
Klimatologie
Lehre vom Klima der Erde, die versucht, den mittleren Zustand der Atmoshäre zu beschreiben
Wetter
momentaner Zustand der Atmoshäre über einem Ort (Klimaelemente im Zusammenspiel)
Klimaelement
Eigenschaft der Atmoshäre, die klimawirksam ist; Strahlung, Temperatur, Luftdruck, Wind, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag
Sonnenstrahlung
Klimaelement, Energiequelle für sämtliche Wettervorgänge
kurzwellige Strahlung
aus dem All eintreffende, energiereiche Sonnenstrahlung mit kurzer Wellenlänge (UV/sichtbar)
langwellige Strahlung
Wärmestrahlung, die von der Erde nach Absorption der kurzwelligen Strahlung abgegeben wird
Temperatur
Klimaelement, misst Bewegungsenergie von Teilchen, °C, steigt mit Absorption von Sonnenstrahlung
Jahreszeiten
T-Schwankung im Jahresverlauf in gemässigten Breiten; wegen 23.5°-Neigung der Erdachse
Wendekreis
23.5° N/S nördlichster bzw. südlichster Zenitstand der Sonne -> am 21. Juni und 21. Dezember
Polarkreis
66.5° N/S, ab hier treten nach N/S Polartag und -nacht auf -> Polartag = Sonne immer sichtbar
Zenitstand
Sonne steht über einem Ort senkrecht
Luftdruck
Klimaelement, Druck, den die Atmosphäre wegen ihrer Schwerkraft auf Flächen am Boden ausübt
Tief (-druckgebiet)
Gebiet mit zum Zentrum hin sinkendem Luftdruck, auf der NHK Wind im Gegenuhrzeigersinn
Hoch (-druckgebiet)
Gebiet mit zum Zenrum hin zunehmendem Luftdruck, auf der NHK Wind im Uhrzeigersinn
Isobare
Linie, entlang welcher der gleiche Luftdruck herrscht
Barometer
Gerät zu Messung des Luftdrucks
Hektopascal
heute gültige Masseinheit für Luftdruck in der Meteorologie, Abkürzung hPa
Normaldruck
Luftdruck auf Meereshöhe, 1013.25 hPa
reduzierter Druck
Luftdruckangabe, die auf Meereshöhe hochgerechnet ist, macht die Werte vergleichbar
barometrische Höhenstufe
Höhendifferenz, über die der Luftdruck um 1 hPa abnimmt (10 m in der unteren Troposhäre)
adiabatische / dynamische Temperaturänderung
Temperaturänderung nur aufgrund der Luftdruckänderung bei vertikaler Bewegung con Luft
diabatische / thermische Temperaturänderung
Temperaturänderung unter Zu- oder Abführen von Wärme
Wind
Klimaelement, in Bewegung geratene Luft, die immer vom hohen zum tiefen Druck fliesst
Beaufort-Skala
12-teilige, nicht lineare Skala der Windstärke, nach Auswirkung abgestuft von Windstille bis Orkan
Windrichtung
gibt dem Wind den Namen der Richtung, aus der er kommt; z.B. NW, SE, SSW, ENE
thermische Windentstehung
Entstehung von Wind wegen verschiedener Erwärmung der Erdoberfläche -> Hitzetief entsteht
Hitzetief
bodennahes Tief, das über stark erwärmtem Boden entsteht, weil die warme Luft aufsteigt
Bergwind
weht bei ruhiger Wetterlage abends ins Tal, wo die Luft warm ist, während sie am Berg abkühlt
Talwind
weht bei ruhiger Wetterlage morgens vom kühlen Tal zum Berg, wo warme Luft steigt