Embryologie

Embryologie für Physiotherapie

Embryologie für Physiotherapie


C. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Embryologie auf universitärem Niveau. Sie behandeln die Entwicklung des Mesoderms, die Bildung der Chorda dorsalis sowie die Entstehung der Fruchthöhle und des Dottersacks. Wichtige Begriffe wie Zelle, Woche, und Plazenta werden detailliert erklärt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der embryonalen Entwicklung erlangen möchten.
Flashcards
50
Students
2
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
07.08.2017 / 22.12.2019

Flashcards

Totipotenz (Ominipotenz)

ist die Fähigkeit einer Zelle, einen ganzen Organismus aus sich hervorzubringen --> Alles zu können 

Pluripotenz 

Fähigkeit: sich in eine bestimmte Anzahl an Richtungen (z.B. Gewebe) entwickeln zu können 

Differenzierung 

beschreibt die Spezialisierung einer Zelle mit bestimmten biomechanischen und strukturellen Merkmalen (auf der Oberfläche)

Zelle entwickelt sich in eine ganz bestimmte Richtung, braucht aber einen Instrukreur 

Induktion 

ist die Auflösung eines Differenzierungsvorganges in einer Zellgruppe über Beeinflussung durch eine benachbarte Zellgruppe 

Induktor

...Organisator 

werden die zellen genannt die die Signalmoleküle (Morphogene) abgeben, die in den Zielzellen schlussendlich die Differenzierung ausösen 

Musterbildung

nennt man die Anordnung gleichartiger Zellen in einem bestimmten räumlichen Muster --> verschiedenen Zellen zusammen (neuronale Zellen vermehren sich und bilden einen Haufen, welch sic dann in verschiedene Richtungen entwickeln)

Morphogense 

ist die Formentwicklung des Organismus und seine Bestandteile 
--> wie sehen wir aus!?

Segregation 

ist die Absonderung von gleichartigen Zellen aus einem Zellverband --> gleichartige Zellen  welche sich dann separieren und unterschiedlich von ursprunglich Gleichartigen werden 

Wachstum 

beschreibt die Größenzunahme durch

  • Zellvermehrung (Proliferation) in die Höhe wachsen (mehr Zellen häufen sich an)
  • Zellvergrößerung --> zunehmen (z.B. Fetttzellen werden mehr)
  • Zunahme von Interzellularsubstanz (Raum zwischen den Zellen vergrößert sich (Qualitativ am schlechtesten))

Migration 

ist die Wanderung von Zellen aus ihren Proliferationszonen in ihre Zielgebiete --> Zellen wandern aus -> alles was vom selben Niveau vom RM kommt und auswandert, hat noch eine Verbindung 

Apoptose

geplanter Zelltot 

Ontogenese 

= Verlauf der Entwicklung eines Organismus --> welche Schritte kommen wann?

 

Phylogenese

beschreibt die Stammesentwicklung (die E. der verschiednen Arten während der Evolution) --> verschiedene Bevölkerungsgruppen entwickeln sich unterschiedlich 

Metamerie 

oder auch segmentale Gliederung nennt man den Aufbau aus gleichartigen aufeinanderfolgenden Bauelementen --> ähnliche Bauelemente welche sich aufeinander bauen (z.B. Finger, Wirbelsäule) 

Derivat

Abkömmlinge --> Organe die sich aus bestiimmten Zellgruppen entwickeln, sind Derivate dieser Zellgruppe

Klonierung

100% identisch

Histogenese / Organogenese

bedeutet die Entstehung der Gewebe / Organe

Histo: Zelle

Männliche Genitalien:

Hoden
Nebenhoden
 

Hoden: Testikel
Nebenh.: Epididymis 

Spermatogenese

Männliche Urkeimzelle --> Spermatogonien (Vorläufer der Spermien) --> Spermatid --> Spermium

 

2n (Spermatogoniu) --> Mitose --> 2x 2n --> Meiose I --> (1x 2n): 2x 1n --> Meiose 2 --> 4x 1n (Spermatid) --> Differenzierung --> 4 Spermien (1n)

--> 4 Spermien aus 1 Keimzelle 

Weibliche Genitalien 
 

Eierstöcke
Gebärmutter
Gebärmutterschleimhaut
 

Hormone

Eierstöcke:1 Ovar
Gebärmutter: Uterus
G.schleimhaut: Endometrium

 

Hormoen: Östrogen + Gestagen 

Oogenese

vor der Geburt:
weibliche Urkeimzellen --> Oogenien (2n) --> Mitose --> Primärer Oozyt (2n) (1. Reifeteilung vor Eisprung)

 

nach der Geburt:
--> Meiose --> sekundärer Oozyt (1n) + Pollörperchen (1n) --> Ovulation (Spermium) Meiose (2. Reifeteilung) -->  Befruchtetes Ei (2n) + Polkörperchen (1n) 

Hormonelle Regelung 
(LH und FSH)

LH: Luteinisierendes Hormon:

  • beim Mann: Reifung und Produktion der Spermien 
    bei Frau: Eisprung & Bdung des Corpus luteum 

FSH: Follikel-stimulieredes Hormon:

  • beim Mann: Spermienbildung
  • bei Frau: Eizellenwachstum & -Reifung  (Follikel) 

 

Östrogen: 

  • aus den Follikeln fördertn Proliferation (Aufbau) der Uterusschleimhaut

Progesteron 

  • gebildet im Corus lureum 
    • benötigen wir um Schwanger zu werden (ab 4. Monat übernimm die Plazenta die aufgbe des Gelbkörpers) 
    • Inhaltsstoff der Pille

HCG: humanes Chorion-Gonadotropin

  • stimuliert Wachstum des C.L. zum C.L graviditatis bei Schwangerschaft 
    • hält C.L am leben 
      • wird nur in der Schwangerschaft produziert! 
      •  

Weiblicher Zyklus

was passiert + Hormone

28 Tage 

das Endometrium besteht aus:

  • Stratum basale und
  • Straum funktionale 
    • --> Plazenta (für Ernährung des Kindes)
    • wird bei der Menstuation abgestoßen und baut sich wieder auf (4-14 Tag)
      Tag 15-18: Weiterentwicklung in Richtung Plazenta-Vorläuferzellen

 

 

Ovar: Oozyten (Eizellen) sind von Follikelepithelzellen umgeben --> Follikel etwickeln sich bis zur Ovulation (Eisprung) 
          mehrere Follikel reifen gleichzeitig aber nur das Graf- Follikel setzt sich durch 

14. Tag: Eisprung: fruchtbare Ei aus em Follikel (F. + Blut: Corpus Luteum --> Produziert: Östrogen + Progestoron 


Östrogen:

  • gesteurt durch Genadotropine aus der Hypophyse 
  • bereitet Körper auf Mögliche Schwangerschaft vor 
  • Reifung der befruchtungsfähigen Eizelle 
  • steigert die Druchblutung des Endomeriums 
  • Cervicassekrät wird duchlässig 

 

Progesteron:

  • wird erst nach dem Eisprung gebildet (gebildet von C.L. später Plazenta)
  • stimmuliert Schwangerschaft: daher in Pill
  • fördert den wachstum der Gebährmutterschleimhaut (Endometrium) +
  • bereitet die befruchtete Zelle auf das Einnisten vor

 

 

 

Reaktion der Eizelle + Prä/Implantationsphase

  1. Verschmelzung von Spermium und Eizelle
    1. Aktivierung der 2. Reifeteilung (Meiose 2)
  2. beide Kerne verdoppeln ihre DNA und verschmelzen 
    1. Zygote tritt in die Prophase 1 ein 
      1. kann sich dann Teilen 

 

  • 1. teilung (nachh wenigen Stunden) --> 2 Blastomere
  • 4- und 8-Zellstadium, 16 Zellstadium
    • --> Morula (Morula ist nicht größer als die ovuluierte Eizelle 
  • 4. Tag: Ei im Uterus
  • 5. Tag:
    • Blastozyst:
      • äußere Schicht: Trophoblast (Eiweis)
      • innere Schicht: Embryoblast (Eigelb)
      • Hülle (Zona pellucida) 
    • Implantation duch Fusion mit dem Endometriusepithel 
  • 6. Tag: 
    • einnisten im endometrium  
    • gräbt sich ein Loch, Endometrum schüttet das ganze wieder zu 

 

 

ACHTUNG: Immunabwehr muss supprimentiert werden! Ei ist nun Fremdkörper 

Wichtig:

  • keine Menstruation 
  • HCG achtet auf den Corpus luteum 
  • Progesteron  sorgt dafür, dass das Stratum funktionale nicht abbaut 

Überblick 2. - 4. Woche 

Blastozyste differenziert sich --> Embryoanlage

  • zweiblätrige Keimschicht 
  • Amnionhöhle 
  • prmärer Dottersack 

 

Embryonalkörper und Anlage des ZNS entwickelt sich 

W2 - zweiblättrige Keimschicht 

wie nennt man die Zellen
....welche zur Blastozystenhöhle liegen?
... die an den Trophoblasten grenzen 
 

zur Blastozystenhöhle: Hypoblast (primitives Endoderm)
an den Trophoblasten: Epiblast (primitives Ektoderm) 

Bildung des Dottersacks 

Vom Hypoblast wandern Zellen aus, legen sich an die Innenfläche der Blastozystenhöhle an --> primärer Dottersack (später dann der Darm) 

Entstehung des extraembryonalem Mesoderm 

  • Trophoblasten breiten sich schnell aus
  • Am 12. Tag aus dem Hypoblasten ensteht das extraembryonale Mesoderm 

Was bildet das extraembryonale Mesoderm in der 3. Woche?

das extraembryonale Mesoderm bildet das parietale (äußere Schicht) und das viszerale (innere Schicht) Blatt um Amnionhöhle und Dottersack 

die Verbindung zwischen den zwei Blättern nennt man Haftstil (bildet später die Nabelschnur) 

 

 

entstehung der Fruchblase

  • parietales Blatt des extraembryonalen Mesoderms und anliegender Trophoblast bilden --> Chorion 
  • vom Chorion umschlossene Hühle --> Chorionhöhle 
  • die Chorionhöhle verschließt ende 3. Monat und degeneriert 
  • aus dem parietalem Blatt entstehen Chorionzotten --> Plazenta-Entwicklung 
  • Lakunen enstehen im Trophoblast 

 

Amnionhöhle: gebildet von Amnionblasten
Hypoblast: Dottersack 
Chorionhöhle: Exraembryonales Mesoderm --> derivat aus Hypoblasten 

Entstehung des dreiblättrigen Keimscheibe?

  • auf der Epiblastenoberfläche entsteht eine längliche Verdickung --> Primitivstreifen
  • dieser wächst bis zur mitte der Keimschicht mit einer rundlichen Verdickung am Ende --> Primitivknoten 
  • Entlang des Prmitivstreifens entsteht eine längliche Vertiefung --> Primitivrinne
  • Im Primitivknoten entsteht eine rundliche Einsekung --> Primitivgrube (Wirbelsäule)

 

--> Körperachsen sind festgelegt

Ausrichtung: 
   zur Amnionhöhle gerichtete Epiblastenschicht --> ventral
   zum Dottersack gerichtete Hypoblastenschicht --> dorsal 

Zellproliferation der Epiblasten 
-> Wanderung in die Primitivrinne und zwischen Epi- und Hypoblast --> Invagination 
-> neue Zelllage --> (intraembryonales) mesoderm 

 Embryoblast --> Epiblast --> Ektoderm (Oberflächlich)
Hypoblast --> Endoderm (Magen, Darm)
Mesoderm (Rippen und Kifer) 
 

Chorda dorsalis (Achsenstab)

  • Epitheliale Zellen wandern am Primitivknoten us 
  • Bildung eines nach kranial wachsenden Strangs --> Chordalfortsatz 

danach 

  • Rinnenbildung und Verschmelzung der Ränder --> Chorda doesalis 
  • primitiver Achsenstab des Embryonlkörper in der Mitte
  • induziert benachbarte Strukturen 
  • Überbleibsel --> Nucleus pulposus (Gelartiger Kern der Bandscheibe)

das Mesoderm differenziert sich zu 3 verschiedenen Arten!

  1. Epitheliale Zellen --> Myocel (Muskeln)
  2. Somiten werden ventral medial zu --> Sklerorom (Knochen)
    • 42-44 Somitenpaare --> Wirbelsäule
  3. Somiten dorsalateral --> Dermatomyotom (Haut) 

Der Grund weshab Knochen, Haut und Muskeln welche aus dem selben Segment stammen von denselben Nerven innerviert werden! 

weiter Entwicklung des Mesoderms 

  • Sklerotomzellen nach medial zur Chorda dorsalis --> Wirbelsäule
  • Dermatomzellen in richtung Oberfächenektoderm --> Bindegewebe der Haut
  • Myotom 
    • lokal: (Epimer-dorsal) autochtone Rückenmuskulatu
    • wandert aus (Hypomer-ventral/lateral): ventrale und laterale Rumpfwand + Muskeln der Extremitäten

 

 

 

 

Intermediäres Mesoderm 

Somitenstiel zwischen praxialem Mesoderm und Seitenplattenmesoderm 

--> Harnorgane 

Seitenplattenmesoderm 

unsegmentiert

bildet großen Hohlraum --> intraembryonales Zolöm = Leibshöhle 

parietales Blatt (angrenzend an Ektoderm) und viszerales Blatt (angrenzend an Endoderm) 

parietales Mesoderm: Bindegewebe der vorderen und seitlichen Rumpfwand, Brustbein 
viszerales Mesoderm: Bindegewebe und glatte Muskulatur des Magen-Darm-Traktes, Endothel und Blutzellen 

Fetalperiode - 3. Monat

  • Kopf: 50% der Scheitellänge
  • Größe: ca. 1,6 cm
  • Gewicht: ca. 1g

 

erste sichtbare Ultraschallbilder ab Woche 9

Fetalperiode - 4. Monat (W. 13)

  • äußere Genitalien erkennbar
  • Größe: 7,4cm (6fache)
  • Gewicht: 23g

 

Zehen werden ausgebildet 

Fetalperiode - 5. Monat (17. Woche)

  • erste Bewegungen 
  • Größe: 13cm
  • Gewicht: 140g

 

 

 

Fetalperiode - 6. Monat (21. Woche)

  • Haut runzlig
    • subcutanes Fettgewebe fehlt noch
  • kräftige Lanugobehaarung 
    • Schutz vor Fruchtwasser, so dass die Haut nicht aufweicht 
  • Größe: ca. 26,7 cm
  • Gewicht: 360g

 

ACHTUNG: Baby immer noch nicht lebensfähig!

  • erst ab der 22. Woche
    • 5% überleben 
    • 1% haben keine bleibenden Schäden
  • ab 24. Woche
    • Überlebnschangen. 60% (ab einem Gewicht von 1,5kg sehr gute) 

 

 

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