Embryologie
Embryologie für Physiotherapie
Embryologie für Physiotherapie
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Flashcards
Totipotenz (Ominipotenz)
ist die Fähigkeit einer Zelle, einen ganzen Organismus aus sich hervorzubringen --> Alles zu können
Pluripotenz
Fähigkeit: sich in eine bestimmte Anzahl an Richtungen (z.B. Gewebe) entwickeln zu können
Differenzierung
beschreibt die Spezialisierung einer Zelle mit bestimmten biomechanischen und strukturellen Merkmalen (auf der Oberfläche)
Zelle entwickelt sich in eine ganz bestimmte Richtung, braucht aber einen Instrukreur
Induktion
ist die Auflösung eines Differenzierungsvorganges in einer Zellgruppe über Beeinflussung durch eine benachbarte Zellgruppe
Induktor
...Organisator
werden die zellen genannt die die Signalmoleküle (Morphogene) abgeben, die in den Zielzellen schlussendlich die Differenzierung ausösen
Musterbildung
nennt man die Anordnung gleichartiger Zellen in einem bestimmten räumlichen Muster --> verschiedenen Zellen zusammen (neuronale Zellen vermehren sich und bilden einen Haufen, welch sic dann in verschiedene Richtungen entwickeln)
Morphogense
ist die Formentwicklung des Organismus und seine Bestandteile
--> wie sehen wir aus!?
Segregation
ist die Absonderung von gleichartigen Zellen aus einem Zellverband --> gleichartige Zellen welche sich dann separieren und unterschiedlich von ursprunglich Gleichartigen werden
Wachstum
beschreibt die Größenzunahme durch
- Zellvermehrung (Proliferation) in die Höhe wachsen (mehr Zellen häufen sich an)
- Zellvergrößerung --> zunehmen (z.B. Fetttzellen werden mehr)
- Zunahme von Interzellularsubstanz (Raum zwischen den Zellen vergrößert sich (Qualitativ am schlechtesten))
Migration
ist die Wanderung von Zellen aus ihren Proliferationszonen in ihre Zielgebiete --> Zellen wandern aus -> alles was vom selben Niveau vom RM kommt und auswandert, hat noch eine Verbindung
Apoptose
geplanter Zelltot
Ontogenese
= Verlauf der Entwicklung eines Organismus --> welche Schritte kommen wann?
Phylogenese
beschreibt die Stammesentwicklung (die E. der verschiednen Arten während der Evolution) --> verschiedene Bevölkerungsgruppen entwickeln sich unterschiedlich
Metamerie
oder auch segmentale Gliederung nennt man den Aufbau aus gleichartigen aufeinanderfolgenden Bauelementen --> ähnliche Bauelemente welche sich aufeinander bauen (z.B. Finger, Wirbelsäule)
Derivat
Abkömmlinge --> Organe die sich aus bestiimmten Zellgruppen entwickeln, sind Derivate dieser Zellgruppe
Klonierung
100% identisch
Histogenese / Organogenese
bedeutet die Entstehung der Gewebe / Organe
Histo: Zelle
Männliche Genitalien:
Hoden
Nebenhoden
Hoden: Testikel
Nebenh.: Epididymis
Spermatogenese
Männliche Urkeimzelle --> Spermatogonien (Vorläufer der Spermien) --> Spermatid --> Spermium
2n (Spermatogoniu) --> Mitose --> 2x 2n --> Meiose I --> (1x 2n): 2x 1n --> Meiose 2 --> 4x 1n (Spermatid) --> Differenzierung --> 4 Spermien (1n)
--> 4 Spermien aus 1 Keimzelle
Weibliche Genitalien
Eierstöcke
Gebärmutter
Gebärmutterschleimhaut
Hormone
Eierstöcke:1 Ovar
Gebärmutter: Uterus
G.schleimhaut: Endometrium
Hormoen: Östrogen + Gestagen
Oogenese
vor der Geburt:
weibliche Urkeimzellen --> Oogenien (2n) --> Mitose --> Primärer Oozyt (2n) (1. Reifeteilung vor Eisprung)
nach der Geburt:
--> Meiose --> sekundärer Oozyt (1n) + Pollörperchen (1n) --> Ovulation (Spermium) Meiose (2. Reifeteilung) --> Befruchtetes Ei (2n) + Polkörperchen (1n)
Hormonelle Regelung
(LH und FSH)
LH: Luteinisierendes Hormon:
- beim Mann: Reifung und Produktion der Spermien
bei Frau: Eisprung & Bdung des Corpus luteum
FSH: Follikel-stimulieredes Hormon:
- beim Mann: Spermienbildung
- bei Frau: Eizellenwachstum & -Reifung (Follikel)
Östrogen:
- aus den Follikeln fördertn Proliferation (Aufbau) der Uterusschleimhaut
Progesteron
- gebildet im Corus lureum
- benötigen wir um Schwanger zu werden (ab 4. Monat übernimm die Plazenta die aufgbe des Gelbkörpers)
- Inhaltsstoff der Pille
HCG: humanes Chorion-Gonadotropin
- stimuliert Wachstum des C.L. zum C.L graviditatis bei Schwangerschaft
- hält C.L am leben
- wird nur in der Schwangerschaft produziert!
- hält C.L am leben
Weiblicher Zyklus
was passiert + Hormone
28 Tage
das Endometrium besteht aus:
- Stratum basale und
- Straum funktionale
- --> Plazenta (für Ernährung des Kindes)
- wird bei der Menstuation abgestoßen und baut sich wieder auf (4-14 Tag)
Tag 15-18: Weiterentwicklung in Richtung Plazenta-Vorläuferzellen
Ovar: Oozyten (Eizellen) sind von Follikelepithelzellen umgeben --> Follikel etwickeln sich bis zur Ovulation (Eisprung)
mehrere Follikel reifen gleichzeitig aber nur das Graf- Follikel setzt sich durch
14. Tag: Eisprung: fruchtbare Ei aus em Follikel (F. + Blut: Corpus Luteum --> Produziert: Östrogen + Progestoron
Östrogen:
- gesteurt durch Genadotropine aus der Hypophyse
- bereitet Körper auf Mögliche Schwangerschaft vor
- Reifung der befruchtungsfähigen Eizelle
- steigert die Druchblutung des Endomeriums
- Cervicassekrät wird duchlässig
Progesteron:
- wird erst nach dem Eisprung gebildet (gebildet von C.L. später Plazenta)
- stimmuliert Schwangerschaft: daher in Pill
- fördert den wachstum der Gebährmutterschleimhaut (Endometrium) +
- bereitet die befruchtete Zelle auf das Einnisten vor
Reaktion der Eizelle + Prä/Implantationsphase
- Verschmelzung von Spermium und Eizelle
- Aktivierung der 2. Reifeteilung (Meiose 2)
- beide Kerne verdoppeln ihre DNA und verschmelzen
- Zygote tritt in die Prophase 1 ein
- kann sich dann Teilen
- Zygote tritt in die Prophase 1 ein
- 1. teilung (nachh wenigen Stunden) --> 2 Blastomere
- 4- und 8-Zellstadium, 16 Zellstadium
- --> Morula (Morula ist nicht größer als die ovuluierte Eizelle
- 4. Tag: Ei im Uterus
- 5. Tag:
- Blastozyst:
- äußere Schicht: Trophoblast (Eiweis)
- innere Schicht: Embryoblast (Eigelb)
- Hülle (Zona pellucida)
- Implantation duch Fusion mit dem Endometriusepithel
- Blastozyst:
- 6. Tag:
- einnisten im endometrium
- gräbt sich ein Loch, Endometrum schüttet das ganze wieder zu
ACHTUNG: Immunabwehr muss supprimentiert werden! Ei ist nun Fremdkörper
Wichtig:
- keine Menstruation
- HCG achtet auf den Corpus luteum
- Progesteron sorgt dafür, dass das Stratum funktionale nicht abbaut
Überblick 2. - 4. Woche
Blastozyste differenziert sich --> Embryoanlage
- zweiblätrige Keimschicht
- Amnionhöhle
- prmärer Dottersack
Embryonalkörper und Anlage des ZNS entwickelt sich
W2 - zweiblättrige Keimschicht
wie nennt man die Zellen
....welche zur Blastozystenhöhle liegen?
... die an den Trophoblasten grenzen
zur Blastozystenhöhle: Hypoblast (primitives Endoderm)
an den Trophoblasten: Epiblast (primitives Ektoderm)
Bildung des Dottersacks
Vom Hypoblast wandern Zellen aus, legen sich an die Innenfläche der Blastozystenhöhle an --> primärer Dottersack (später dann der Darm)
Entstehung des extraembryonalem Mesoderm
- Trophoblasten breiten sich schnell aus
- Am 12. Tag aus dem Hypoblasten ensteht das extraembryonale Mesoderm
Was bildet das extraembryonale Mesoderm in der 3. Woche?
das extraembryonale Mesoderm bildet das parietale (äußere Schicht) und das viszerale (innere Schicht) Blatt um Amnionhöhle und Dottersack
die Verbindung zwischen den zwei Blättern nennt man Haftstil (bildet später die Nabelschnur)
entstehung der Fruchblase
- parietales Blatt des extraembryonalen Mesoderms und anliegender Trophoblast bilden --> Chorion
- vom Chorion umschlossene Hühle --> Chorionhöhle
- die Chorionhöhle verschließt ende 3. Monat und degeneriert
- aus dem parietalem Blatt entstehen Chorionzotten --> Plazenta-Entwicklung
- Lakunen enstehen im Trophoblast
Amnionhöhle: gebildet von Amnionblasten
Hypoblast: Dottersack
Chorionhöhle: Exraembryonales Mesoderm --> derivat aus Hypoblasten
Entstehung des dreiblättrigen Keimscheibe?
- auf der Epiblastenoberfläche entsteht eine längliche Verdickung --> Primitivstreifen
- dieser wächst bis zur mitte der Keimschicht mit einer rundlichen Verdickung am Ende --> Primitivknoten
- Entlang des Prmitivstreifens entsteht eine längliche Vertiefung --> Primitivrinne
- Im Primitivknoten entsteht eine rundliche Einsekung --> Primitivgrube (Wirbelsäule)
--> Körperachsen sind festgelegt
Ausrichtung:
zur Amnionhöhle gerichtete Epiblastenschicht --> ventral
zum Dottersack gerichtete Hypoblastenschicht --> dorsal
Zellproliferation der Epiblasten
-> Wanderung in die Primitivrinne und zwischen Epi- und Hypoblast --> Invagination
-> neue Zelllage --> (intraembryonales) mesoderm
Embryoblast --> Epiblast --> Ektoderm (Oberflächlich)
Hypoblast --> Endoderm (Magen, Darm)
Mesoderm (Rippen und Kifer)
Chorda dorsalis (Achsenstab)
- Epitheliale Zellen wandern am Primitivknoten us
- Bildung eines nach kranial wachsenden Strangs --> Chordalfortsatz
danach
- Rinnenbildung und Verschmelzung der Ränder --> Chorda doesalis
- primitiver Achsenstab des Embryonlkörper in der Mitte
- induziert benachbarte Strukturen
- Überbleibsel --> Nucleus pulposus (Gelartiger Kern der Bandscheibe)
das Mesoderm differenziert sich zu 3 verschiedenen Arten!
- Epitheliale Zellen --> Myocel (Muskeln)
- Somiten werden ventral medial zu --> Sklerorom (Knochen)
- 42-44 Somitenpaare --> Wirbelsäule
- Somiten dorsalateral --> Dermatomyotom (Haut)
Der Grund weshab Knochen, Haut und Muskeln welche aus dem selben Segment stammen von denselben Nerven innerviert werden!
weiter Entwicklung des Mesoderms
- Sklerotomzellen nach medial zur Chorda dorsalis --> Wirbelsäule
- Dermatomzellen in richtung Oberfächenektoderm --> Bindegewebe der Haut
- Myotom
- lokal: (Epimer-dorsal) autochtone Rückenmuskulatu
- wandert aus (Hypomer-ventral/lateral): ventrale und laterale Rumpfwand + Muskeln der Extremitäten
Intermediäres Mesoderm
Somitenstiel zwischen praxialem Mesoderm und Seitenplattenmesoderm
--> Harnorgane
Seitenplattenmesoderm
unsegmentiert
bildet großen Hohlraum --> intraembryonales Zolöm = Leibshöhle
parietales Blatt (angrenzend an Ektoderm) und viszerales Blatt (angrenzend an Endoderm)
parietales Mesoderm: Bindegewebe der vorderen und seitlichen Rumpfwand, Brustbein
viszerales Mesoderm: Bindegewebe und glatte Muskulatur des Magen-Darm-Traktes, Endothel und Blutzellen
Fetalperiode - 3. Monat
- Kopf: 50% der Scheitellänge
- Größe: ca. 1,6 cm
- Gewicht: ca. 1g
erste sichtbare Ultraschallbilder ab Woche 9
Fetalperiode - 4. Monat (W. 13)
- äußere Genitalien erkennbar
- Größe: 7,4cm (6fache)
- Gewicht: 23g
Zehen werden ausgebildet
Fetalperiode - 5. Monat (17. Woche)
- erste Bewegungen
- Größe: 13cm
- Gewicht: 140g
Fetalperiode - 6. Monat (21. Woche)
- Haut runzlig
- subcutanes Fettgewebe fehlt noch
- kräftige Lanugobehaarung
- Schutz vor Fruchtwasser, so dass die Haut nicht aufweicht
- Größe: ca. 26,7 cm
- Gewicht: 360g
ACHTUNG: Baby immer noch nicht lebensfähig!
- erst ab der 22. Woche
- 5% überleben
- 1% haben keine bleibenden Schäden
- ab 24. Woche
- Überlebnschangen. 60% (ab einem Gewicht von 1,5kg sehr gute)