Erfolgskontrolle
Erfolgskontrolle und Reputation
Erfolgskontrolle und Reputation
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Lernkarten
Reputation
Feedback, das ich auf dem Markt erhalte. Nicht steuerbar, nicht beeinflussbar. Summe aller Images
Reputationsmanagement
Absatzmarkt: Kunden, Lieferanten, Konkurrenz
Arbeitsmarkt (=Ressourcenmarkt): Mitarbeiter, Alumnis, Potenzielle Mitarbeiter, Gewerkschaften
Kapitalmarkt: Investoren, Banken, Analysten, Versicherungen, Trading Agenturen
Öffentlichkeit (=Akzeptanzmarkt): Medien, Gesetzgeber, NGO (Greenpeace, WWF, Medicin sans frontière), NPO (Krebsliga, Stiftungen), Gesellschaft
Vom Share- zum Stakeholder Value
Es gibt vier Felder. Unterschieden wird zwischen:
Ökonomie
Legitimität
Strategisches Management
Operatives Management
Wenn man nur auf die Shareholder schaut, dann sieht man nur auf die linke Seite. Aber es gibt viel mehr Stakeholder. Darum ist die rechte Seite, also die Legitimitätsseite viel wichtiger. Wichtig ist, dass man seine Glaubwürdigkeit steigert. Durch die Instrumente Lobbying und Sponsoring kann man seine Legitimität „verkaufen“. Ziel der rechten Seite ist: „Sicherung der licence to operate“. Diese Lizenz zum Handeln erhält man von der Gesellschaft. Gesellschaft entscheidet also, ob man akzeptiert ist. Entscheidet sie sich dagegen, erhält man keine „Lizenz“ und kann folglich keine Produkte verkaufen. Fraglich, ob man das so krass ausdrücken kann. Aber es hat sicherlich seine Richtigkeit. Auf der linken Seite kommt die Erfolgskontrolle zum Vorschein, denn es geht um die Ökonomie. Auf der rechten Seite kommt das Reporting zum Vorschein.
Erfolgskontrolle:
Planung Kommunikation
Investieren in Kommunikation (Unterschied Aufwand und Investition: Bei einer Investition kommt etwas zurück. Aufwand nicht. Darum in der Kommunikation besser von Investition sprechen).
Umsetzung
Wirkung
Kommunikations-Controlling
Erkenntnis (wird intern geregelt). Vor allem die Erkenntnis-Interpretation wird intern gemacht. Aber meistens basierend auf den Ergebnissen der Externen.
Erfolgsmessung (wird extern gegeben). Man gibt es oft extern, weil es oft nach dem Motto „save my ass“ geht. Würde ein CFO das selbst machen, dann hätte er grosse Angriffsfläche. So kann er sagen: Ich habe diese Messung nicht selbst vorgenommen. So kann man sich schützen. Denn schlussendlich hat man „keine Fehler“ gemacht und nur Interpretation und Schlussfolgerungen gezogen. Man kann dann quasi nichts dafür.
Was gehört alles zum IP?
Patent
Marke
Design
Software
Daten
Welche Marken sind aus Ihrer Sicht wertvoll?
Brand power ist qualitativer Wert (was denkt man bei „Valser“)
+ Brand Value ist der quantitativ Wert (% zu wie viel % der Kaufentscheid durch Marke beeinflusst ist)
= Brand Equity
Marken werden von Jahr zu Jahr wertvoller weil
Die Marke bekannter wird
Weil die Immateriellen Werte
Aufgrund von IP können sich Unternehmen differenzieren
Differenzierung geschieht über Brand
Wie überzeugt man den CFO?
Bilanz anschauen und aufzeigen, dass Bildanz nicht korrekt ist da IP fehlen
Shareholder-Value (Wichtigste für CFO) (Maximierung der Gewinne erzielen für Aktionäre)
Unternehmenswert = Barwert zukünftiger Cash Flow ( Liquidität)
Markenwert = Barwert zukünftiger markenspezifischer Cash Flows ( Was ist im Moment des Kaufentscheids der Wert des Produktes?)
Markenwert und Unternehmenswert
Je stärker die Marke desto höher der Unternehmenswert
Starke Marken haben eine signifikante Wirkung auf den Unternehmenswert
Starke Marken erhöhen und antizipieren die Cash Flows und reduzieren das damit verbundene Risiko
Wie gross ist der Einfluss einer Marke auf den Unternehmenswert? In anderen Worten: Wie gross ist der Anteil der Cash Flows in %, die nur Dank der Marke erwirtschaftet werden?
Brand Value Ratio (BVR) , wird immer in % gemessen
Wie wird BVR bewertet?
Primärmarktforschung (Daten werden selber erhoben) (z.B. Conjoint Analyse= Markenwert zu Unternehmenswert von verschiedenen Dingen (Faktoren gegeneinander ausspielen))
Daraus erhält man einen Prozentsatz
DIN- Normen
Basierend auf diesen Grundsätzen, muss bei einer zuverlässigen und transparenten Bewertung von Marken eine ganzheitliche Perspektive eingenommen werden
So muss ein solches Verfahren die finanzwirtschaftlichen, die verhaltenswissenschaftlichen sowie die rechtlichen Aspekte einer Marke miteinbeziehen
Marke kann bei folgendem Hilfreich sein
1. Finanzierungshilfe
2. Steueroptimierung
3. IP Reporting
4. Shareholder- value Prinzip
5. Analysten überzeugen zum Kurs- Buchverhältnis
Warum gibt es Markenbewertung und warum betrifft das Kommunikatoren?
Marke gehört zum Geistigen Eigentum
Kommunikatoren zuständig für die ganze IP (u. a.: Marke und Reputation)
Markenwert:
Barwert zukünftiger markenspezifischer Cash Flows --> Gründe warum man ein Produkt kauft (Verpackung, Erscheinungsbild, Name, Firmenname)
Starker Brand hat positiven Einfluss auf:
Höhe Cash Flows, da Konsument dann mehr für Produkt bezahlt, Skaleneffekt: man benutzt immer den gleichen Brand
Timing Cash Flow: Man geht immer wieder zurück und kauft das gleiche Produkt (Kaufhäufigkeit)
Risiko der Cash Flow: Andere Unternehmen müssen sehr viel investieren, um Konkurrenz aufzubauen (Bsp. Uber, Air Bnb). Da die Marke auch regelmässig gekauft wird, werden die Schwankungen gesenkt und somit auch die Risiken
DIN-Normen:
Verwenden für Markenwertmessung
Basierend auf diesen Grundsätzen, muss bei einer zuverlässigen und transparenten Bewertung von Marken eine ganzheitliche Perspektive eingenommen werden
So muss ein solches Verfahren die finanzwirtschaftlichen, die verhaltenswissenschaftlichen sowie die rechtlichen Aspekte einer Marke miteinbeziehen.
Anlässe für Markenbewertung:
Wertorientiertes Management: Man möchte Treiber der Marke kennen, wo Hebel ansetzen, wo Budget ansetzen, Brand Reporting [Symbol] was in Bilanz fehlt
Verträge: M&A, in 70% alles Transaktionen spielen IP und Marke eine grosse Rolle
Bilanzielle Aspekte
Elementare Social Media Aktivitäten
Listening (Was schreiben Leute über das Unternehmen von sich aus?)
Supporting (Kundendienst: Likes als Messgrösse)
Tought Leadership (Aufbau einer Themenführerschaft)
Talking , Sharing & Sales (Like als Messgrösse)
nur sinnvolle KPI (Key Performance Indicator = Set quantifizierbare Kennzahl) wenn daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können
Social Media ist eine Investition und Bedarf einer Erfolgskontrolle -> richtige Analyse wichtig
Herausforderungen Social Media
Mehr als ein zusätzliches Web-Analytics Element
Viele Werkzeuge
Viele Datenquelle ( FB Report, Google Analytics)
Begrentze Konfigurationsmöglichkeiten
Pur International
Miteinbezug von Branche und Mitbewerbern
Wichtig: Dashboard erstellen, Resultate gewichten und Handlungsempfehlungen ableiten
Social Media Manager denkt langfristig
Verbesserung von Systemen / Prozessen
Langfristige Entwicklung
Community Manager betreut täglich die Community
Kommen die Posts an und wie wollen es die leute (Video, Bilder, Texte)
Entwickelt Content
Was kann ich verbessern aus den Erkenntnissen der Daten
Datengrundlage
Einfaches Ablesen
Monitoring und Analytics
Kombinierte Verfahren
Reifegrad
Explorer
Optimizer
Enabler/ Champion
Unique Clients / Eindeutige Besucher/ Nutzer:
Zahl der einzelnen, eigenständigen Besucher, die ein Web-Angebot aufsuchen. Diese Zahl kann im Internet nicht direkt erfasst werden, da aus dem Logfile nur nach (dynamisch vergebenen) IP-Adressen der Besucher unterschieden wird.
Visits / Besuche/ Sitzungen
Diese Messgrösse definiert die Anzahl der Besuche einer Website. Sie gibt einen Absolutwert für die Anzahl der Kontakte an, wobei Neu und Mehrfachkontakte nicht unterschieden werden können.
Page Impressions/ Seitenaufrufe:
Hiermit wird angegeben, wie viele komplette Seitenaufrufe stattgefunden haben. Eine komplett geladene Webpage generiert also einen Seitenaufruf, unabhängig von der Anzahl der enthaltenen Elemente beziehungsweise aufgerufenen Dateien.
Wichtig Webseiten KPIs im Zusammenhang mit Social Media
Überleitung auf Webseite: Anzahl der Besucher einer Webseite, welche von Social Media Plattformen weitergeleitet wurden.
Bounce Rate 1: Neue, bisher unbekannte Besucher einer Webseite, welche die Webseite nach Ansicht der ersten Seite wieder verlassen.
Bounce Rate 2: Bekannte, wiederkehrende Besucher einer Webseite, welche die Webseite nach Ansicht der ersten Seite wieder verlassen
Kampagne: Einzelne Social Media Kampagne auf ihre Wirksamkeit analysieren
Social Media Funnel
1. Reichweite aufbauen
2. Engagement steigern (Social Media agiert z.B. Like, Kommentieren)
3. Aktionen hervorrufen (ausserhalb von SM agiert, z.B. auf Website geht)
4. Conversion steigern (Umsatz generieren)
5. Führsprecherschaft erhöhen (Weiterempfehlung)
Social Media Funnel Stufe: Aktivitäten
Anzahl der Typen pro Plattform
Überprüfung des Mediaplans
Auswertung der SM Aktivitäten
Umfrage bei der Zielgruppe
Mit welchem Medientyp (Bild, GIFS, Video)
Über welche Themen haben wir geschrieben
Social Media Funnel Stufe: Reichweite
Grösse Community
Wie viele wurden erreicht ( organisch oder mit pay)
Wie wichtig sind wir? Influencer Scre
Zuwachs der Follower
SM Reichweite z.B. FB Reichweichte,
Social Buzz (Anzahl Mentions)
Share of Buzz ( Anzahl eigener Mentions im Vergleich zu Gesamtanzahl /Wettbewerb)
Anzahl Views /Impressions
Social Media Funnel Stufe: Engagement
Anzahl Posts / Comments / Likes (Gesamt/ pro Post)
Shares
Retweets/ Replies (Gesamt/ pro Tweet)
Stimmungsbild -> positive / negative Kommentare
Social Media Funnel Stufe: Aktionen
Wechsel auf Website / Link Clicks
Wechselt auf Youtube Channel
Video Views- wie lange wurde geschaut?
Verweildauer auf Website (absolut und pro Plattform)
Bounce rate
Video Views
Social Media Funnel Stufe: Conversion
Kauf eines Produktes
Woher kommen die Käufer (Kanal)
Anmeldung Newsletter
Profil erstellen
Anmeldung zum Event
Offertenanfrage
Kosten Conversion
Social Media Funnel Stufe: Botschafter
Weiterempfehlung an Freunde
Empfehlung durch Blogs
Wie viele Mitarbeiter sind Botschafter des Unternehmens? (MA Score)
Earned Media
Mentions
Umfrage: Würden Sie uns Weiterempfehlen?
Stimmungsbild
Kennzahlenmodel Web Excellence Forum
Input: Ressourcen - Personal, Systeme, Einkauf
Output: Qualität - Inhalte, Kreation, Prozesse, Medien - Reichweite, Paid Media, Earned und owned media
Outcome: Diect - Web Auction, Kontaktdauer, Recall, Indirekt - Markenimage, Präferenz, Empfehlung, Kaufbereitschaft
Outflow: Finanz. Wert - Aktionswert, Markenwert, Kosteneinsparung, Strategische Ziele
Aus Input und Output wird Outcome (Markenimage Verbesserung oder Besuch der Website) und beeinflusst den Outflow (finanzieller Wert).
Welcher Einfluss hat SM auf Outflow? / ROI ( Umsatzrendite x Kapitalumschlag)
Mögliche Kriterien (können nicht direkt umgesetzt werden):
Fans/ Followers
Steigerung des Website Traffics
Nennungen im Social Web
Generierte Leads
Sales
ROI durch Social Media kann
Umsatz steigern
Kostensenken
Handlungsautonomie sichern ( dass das Unternehmen ruhig arbeiten kann – keine Krisen)