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H. W.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der Informatik, insbesondere die Integration und Nutzung von IT-Systemen und -Diensten. Sie decken Bereiche wie Prozessmanagement, Service-Oriented Architecture (SOA), Web Services, Enterprise Service Bus (ESB) und die Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für IT-Profis, die sich mit der Integration von Anwendungen, der Entwicklung verteilter Systeme und der Optimierung von Geschäftsprozessen befassen. Sie bieten wertvolle Einblicke in Standards, Methoden und Techniken, die für die moderne IT-Infrastruktur und -Kommunikation entscheidend sind.
Flashcards
59
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
Other
Created / Updated
07.07.2017 / 07.07.2017

Flashcards

Beschreibe den Kommunikationsverlauf zur Nutzung eines Web Services.

  1. Dienstanbieter veröffentlich Service bei Verzeichnisdienst
  2. Dienstnutzer sucht Service bei Verzeichnisdienst
  3. Verzeichnisdienst verweist auf Dienstanbieter
  4. Dienstnutzer fragt bei Dienstanbieter die Service-Beschreibung an
  5. Dienstnutzer nutzt Service bei Dienstanbieter

 

Beschreibe den Web Service Stack.

Finden (UDDI)

Beschreibung (WSDL)

Protokoll (SOAP)

XML (Namespaces)

Transport (HTTP, SMTP, FTP)

Was ist die Bottom-Up-Vorgehensweise und wann nutzt man sie?

Bottum-Up, Nutzung bei der Schemaintegration.

Vorgehensweise:

  • Vorbereitung
    • Bestimmung der zu integrierenden Schemata
    • Sichtung der Doku
  • Schemavergleich
    • Identifikation der semantischen Korrespondenzen
    • Ermittlung von Schemakonflikten
  • Schemaangleichung:
    • Aufhebung von Homonym/Synonym Problemen durch Umbenennungen
    • Umstrukturierungen
  • Schemafusion:
    • Zusammenfassen lokaler Schemata zu globalem Schema (paarweise oder mehrere)
    • Auflösung aller Konflikte

 

Nutzung, wenn

  • föderiertes Schema offen sein soll für zukünftige, noch unbekannte Anforderungen
  • zuliefernde Datenschemata stabil sind und keine Änderungen zu erwarten sind
  • alle Daten der Ausgangssysteme verfügbar sein sollen

Was ist die Top-Down-Vorgehensweise und wann nutzt man sie?

Top-Down, Nutzung bei Schemaintegration.

Vorgehensweise:

  • Manuelle Erstellung des globalen Schemas
  • Schemavergleich:
    • Identifikation der semantischen Korrespondenzen
    • Ermittlung von Schemakonflikten
  • Mapping-Generierung: Abbildung der lokalen Datenschemata in das globale Schema

 

Nutzung, wenn:

  • Zielschema schon vorhanden (zB Aufgrund der Anforderungen)
  • nur die genau benötigten Daten im Zielsystem zugänglich sein sollen
  • damit zu rechnen ist, dass zuliefernde Anwendungen sich ändern oder abgelöst werden

Wie geht man bei der Schemaintegration vor?

  • Vorbereitung
    • Bestimmung der zu integrierenden Schemata
    • Sichtung der Dokumentation
  • Schemavergleich
    • Identifikation der semantischen Korrespondenzen
  • Schemaangleichung
    • Beseitigung von Homonym/Synonym-Problemen durch Umbenennungen
    • Umstrukturierungen
  • Schemafusion
    • Zusammenfassung lokaler Schemata zu einem globalen Schema
    • Auflösung aller Konflikte

Aus welchen Komponenten besteht das BPMS SAP PO?

Process Engine, Rules Engine, Integration Engine, Business Adapter Engine, ESB

Beschreiben Sie kurz, wie in einem Prozess ein SOAP Web Service aufgerufen wird

  • Durch Events / Ereignisse
  • Eingehende Nachrichten (Jemand drückt eine Taste oder Serviceaufruf als Startereignis)
  • Aus Administrationsoberfläche den Prozess starten
  • => Verwendung von Input-Output Mapping Input Output Interfaces

Bewerten Sie die Tauglichkeit von SAP PO für ein kleines Unternehmen, das BPM umsetzen will.

Kosten und Lizenzen sind teuer

SAP PO ist zu komplex

Habe ich schon einen modellierten BPMN-Zyklus vorhanden?

Beschreiben Sie kurz das Szenario welches Sie in der SAP PO Übung bearbeitet haben und erklären Sie welche Integrationsarten/-techniken Sie hier eingesetzt haben.

Bestellung anlegen, freigeben, ablegen in der Datenbank, Sendeablauf (bestellung wurde versendet und als xml datei in dem ordner abgelegt)

Integrationstechniken und -arten: Web Services; Dateiaustausch; Datentransformation

Beschreibe den Aufbau einer WSDL.

Abstrakter Teil:

  • types: Definition komplexer Datentypen, die dann in den Nachrichten verwendet werden
  • interface: Definition der Schnittstelle

Implementierungsteil:

  • binding: Protokollauswahl, Detailinformation zu Transport und Kodierung der Nachrichten von Operationen
  • service: Definition der Zugriffspunkte (endpoints) für die Schnittstelle

Beschreibe den Aufbau einer SOAP Nachricht.

  • SOAP Envelope
    • Header enthält Meta-Informationen (zB zu Sicherheit oder Transaktion)
    • Body enthält Nutzdaten (playload) einer Nachricht (Name der aufzurufenden Methode+Argumente, oder XML Dokument)

Was versteht man unter SOA (Fachlich / Technisch)?

Fachlich:

  • Menge von nutzbringenden Diensten, die in Anbieter seinen Kunden zur Verfügung stellt

Technisch:

  • Paradigma für Entwicklung verteiltert Anwendungen auf Basis lose gekoppelter Services
  • Anwendungsarchitektur für verteilte Systeme
  • Basis für flexible Implementierung von Geschätsprozessen durch Komposition von Diensten

Was sind die erwarteten Vorteile mit SOA?

  • Mehr Flexibilität und Agilität
  • Mehr Wiederverwendung
  • Anbieter-Vielfalt durch Verwendung externer Services
  • Outsourcing von Services
  • Kostensenkung in der Zusammenarbeit von Unternehmen

Wie lauten die 8 Grundprinzipien für Services?

  • Standardized Contracts
  • Discoverability: Beschreibung über die sie gefunden werden können
  • Autonomy
  • Abstaction: abstrahieren zugrundeliegender Logik, Information Hiding
  • Statelessness: zustandslos
  • Loose Coupling
  • Reusability
  • Composability

Wie lautet der erweiterte Web Service Stack?

Was sind die Funktionen / Eigenschaften eines ESB?

  • Kommunikationsinfrastruktur für Services (Middleware)
  • Routing von Serviceanfragen (Nachrichten)
    • Content Based, Publish-Subscribe
  • Mediation / Transformation
    • Transportprotokolle, Datenformate, Daten
  • Bereitstellung von Adaptern und Konnektoren
  • Verarbeitung von Ereignissen (Event Processing)
  • Transaktionsmanagement und Sicherheit
  • Management
    • Monitoring und Logging
    • Administration und Konfiguration
  • Skalierbarkeit (Lastverteilung)

Was sind Entwurfsmuster und was sind die Bestandteile? Nenne auch Beispiele für Entwurfsmuster.

beschreibt einen bewährten Lösungsweg und dokumentiert damit das Wissen von Experten zur Wiederverwendung. Bsp.: Publish-Subscribe, Observer-Pattern, Message, Messag Channel, Pipes and Filters

 

Bestandteile:

  • Name zur Identifikation und Kommunikation
  • Problembeschreibung
  • Lösungsentwurf/Design
  • Diskussion von Konsequenzen

Was machen Standards?

  • Erleichtern Handel und helfen neue Märkte zu erschließen
    • zB Verkauf von genormten Teilen auf dem chinesischen/amerikanischen Markt
  • Verbessern Verbraucherschutz und Verbrauchervertrauen
    • Vergleichbare Qualitätsmaßstäbe, zB bezüglich Gefahren oder Inhaltsstoffen
  • Bieten Rahmen für Einsparungen, Effizienzsteigerung und Interoperabilität
    • zB Normung von Ladesteckern für Elektroautos
  • Erleichtern die Realisierung von Software-Anwendungen über Systeme und Unternehmen hinweg

Welche WS-* Standards gibt es?

Beschreibung von Eigenschaften:

  • WS-Policy

Sicherheit:

  • WS-Security
    • XML-Encyption
    • XML-Signature
    • SAML

Kommunikation:

  • WS-Adressing
  • WS-Reliable Messaging

Transaktionen:

  • WS-Coordination
  • WS-Atomic Transaction

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