Proteine


F. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Biochemie von Proteinen auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Proteinen, einschließlich ihrer Rolle als Enzyme, Hormone und Baustoffe im Körper. Die Karteikarten erklären auch die Verdauung von Proteinen, die Bedeutung von Aminosäuren und die Reaktionen, die Proteine durchlaufen. Ideal für Studierende der Biologie oder Biochemie, die ihr Verständnis der Proteinbiochemie vertiefen möchten.
Karten
12
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.06.2017 / 12.07.2017

Lernkarten

liebster Spruch von Siegmann-Thoss

Alles was wir sind, sind wir aufgrund von Proteinen

 

Woraus bestehen Proteine?

 

Proteine bestehen aus einer langen Kette Aminosäuren

Namen der AS (nur Namen wissen, dass es sich um AS handelt)

Glycin

Alanin

Valin

Cystein

Methionin

Leucin

Isoleucin

Phenylalanin

Prolin

Tryptophan

Serin 

Threonin

Tyrosin

Asparat

Glutamat

Aspargin

Glutamin

Histidin

Lysin

Arginin


wie viele AS sind esentiell, bedingt essentiell bzw semiessentiell? + Bedutung

8 AS essentiell -> müssen über Nahrung aufgenommen werden

2 bedingt essentiell -> bei Schwangerschaft oder Wachstum

2 semiessentiell-> werden aus anderen AS hergestlellt (wenn Grundbausteine fehlen, müssen diese über Nahrung Aufgenommen werden)

Reaktionen der Aminosäuren

 

Transaminierung : Übertragen einer AS (essentiell um AS aus anderen AS herzustellen)

Desaminierung : alpha-Ketosäure entsteht; Aminogruppe freigesetzt -> Ammoniak (ZELLGIFT) entsteht -> wird in Leber zu Harnstoff (ausscheidbares Gift)abgebaut 

Decarboxylierung : CO2 wird aus AS abgespalten

Ablauf Peptidbindung

Grundgerüst zweierAS reagieren : - OH  H2N -  -> -ON- + H2O

Räumliche Anordnung von Proteinen (nur 1, 3 wichtig)

 

Primärstruktur : Kette der AS

Tertiärstruktur : Reste können wechselwirken und sich somit gegenseitg anziehen -> Kette faltet sich (@ Helix oder Beta Faltblatt) ERST AB DIESER FORM FUNKTIONSFÄHIG

Denaturierung von Proteinen

Zerstören der Tert. Struktur zb durch Hitze oder extreme pH-Werte, da dadurch u.a. Wasserstoffbrückenbindungen kapputt gehen -> entfalten des Proteins -> Funktionsverlust 

WIRD ABER NICHT KOMPLETT ZERSTÖRT!

Funktion der Proteine im Körper

Biokatalysator/Enzym : Raktionsbeschleuniger und -ermöglicher

Kommunikation : Hormone (zB. Insulin)

Transport : Hämoglobin (O2)

aktive Bewegung : Aktin und Myosin im Skelletmuskel zur Kontraktion

Blutgerinnung : wichtiger Faktor im Prozess

Was ist das aktive Zentrum von Enzymen?

Bereich, an dem Edukte der zu katalysierenden Reaktion (=Substrate) in Wechselwirkung treten können.

Schlüssel-Schloss-Prinzip

oder Induced-Fit.Modell : erst Verbindung von Substrat mit aktivem Zentrum ruft Struktuirveränderung in beiden Molekülen hervor

was ist ein Cofaktor?

 

viele Enzyme benötigen Hilfe zur Entfaltung ihrer vollständigen enzymatischen AKtivität -> Metallionen (Mineralstoffe) oder kleine organische Nicht-Protein-Moleküle = Coenzyme

 

Wenn Enzym mit Helfer verbunden ist nennt man es Holoenzym, sonst Apoenzym

"Verdauung" von Kohlenhydraten , Fett , Protein und Mineralen/Vitamine, die wir über die Nahrung aufnehmen

Kohlenhydrate -> Glukose -> schnelle Energie

Fette -> Fettsäuren -> langfristige Energie

Proteine -> Baustoff für den Körper

Minerale/Vitamine -> helfen Körper chem. Reaktionen durchzuführen (COFAKTOREN)

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