WK 1

Obst und Gewürze

Obst und Gewürze


J. G.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Welt der Gewürze und ihre Herstellung. Sie behandeln die Eigenschaften und Verarbeitung von Gewürzen wie Pfeffer, Muskat, Safran und Nelken, sowie die Herstellung von Würzsoßen und Essigen. Ideal für Grundschüler, die sich für die Vielfalt der Gewürze und ihre Verwendung in der Küche interessieren.
Flashcards
135
Students
2
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
19.06.2017 / 21.11.2024

Flashcards

Obst Definition

Unter Obst versteht man im rohen Zustand genießbare Früchte und Samen
verschiedener kultivierter oder wild wachsender Pflanzen;

Es handelt sich um:

Es handelt sich um:
fleischig-saftige
Zucker
organischen Säuren (Apfel-, Zitronen-, Weinsäure)
Pektin-reiche Früchte
oder um die öl- und stärkereichen Samen des Schalenobstes

Reifezustand

Reifezustand: zwischen Pflückreife und Genussreife unterschieden
-> dürfen zeitlich nicht zusammenfallen

Obst früher

Vor Millionen Jahren gehörten wild wachsende Früchte vermutlich zur Nahrung der
Menschen
Steinzeit: Himbeeren, Heidelbeeren, Schlehen, etc. tragen zur Ernährung bei
Erste Kultivierung: erst um 8000 v Chr. (obwohl erste Funde schon
viel früher datieren)
Früh bekannte Baumfrüchte: Apfel
-> Obstanbau hat sich nach und nach in unterschiedlichen Gebieten der Erde
ausgebreitet
-> immer mehr Obstsorten kultiviert

Abgrenzung von Obst zu Gemüse

Klare Abgrenzung von Obst zu Gemüse nicht möglich

Kürbis, Paprika, Tomate, Zucchini, Gurke

-> aus botanischer Sicht Früchte
-> wegen fehlender Süße zu Fruchtgemüse gezählt (auch weil aus einjähriger
Pflanze)

Rhabarber:

Rhabarber: handelt sich hier um Pflanzenstängel
-> zählt eigentlich zu Gemüse
-> oft aber auch als Obst verwendet

Einteilung der Obstsorten:

Einteilung der Obstsorten: mehrere Kriterien -> Größe, Farbe,
Schalenoberfläche

Avocado

gehört zur Familie der Lorbeergewächse
-> unter diesen ist der Avocadobaum der einzige,
der Früchte trägt (Beerenfrucht).
Auch als Butterbirne bezeichnet; Fettgehalt bis zu 30 %

Obstarten

Steinobst Kernobst
andere Früchte Bsp Weintrauben
Schalenobst
Zitrusfrüchte,
Südfrüchte
Exoten
Beeren- und
Kleinobst
Wildfrüchte

Steinobst:

nur äußere Schichten der Fruchthülle fleischig und saftig, die innere härtere Schicht umschließt den Samen z.B.: Kirsche, Pflaume, Marille

Kernobst

2.2. Kernobst: geht aus einem unterständigen Fruchtknoten hervorà mächtiges Fruchtfleisch                    z.B.:  Apfel, Birne, Quitte

Exoten

2.3. Exoten: z.B.: Kiwi, Papaya, Avocado, Goji

Beeren und Kleinobst

2.4. Beeren- und Kleinobst: z.B.: Himbeere, Brombeere, Erdbeereà Gattung Rosengewächse

2.5. Zitrusfrüchte:

Familie: Rautengewächse, Sonderform der Beeren, ursprünglich aus Südostasien, Kultivierung ca. 2000 Jahre. Geschätzt wegen medizinischer Wirkung und der ätherischen Öle. Alle Zitrusfrüchte sind wahrscheinlich aus 3 Grundformen entstanden (Pampelmuse, Zitronatzitrone und Mandarine à alle anderen Sorten Kreuzungen) z.B.:  Orange, Zitrone, Grapefruit

Schalenobst/Nüsse

2.6. Schalenobst/ Nüsse: z.B.:  Maroni, Mandel, Haselnuss, Kokosnuss

2.7. Wildfrüchte

2.7. Wildfrüchte: z.B.: Heidelbeere, Sanddornbeere, Preiselbeere

Zwetschke-Pflaume

Pflaume: Frucht eines Baumes, der vermutlich aus China stammt
 

Pflaumenbaum

wächst in warmen und gemäßigtem Klima; ovale Blätter
Fruchtfleisch: rot, orange, gelb, grünlich gelb
Wichtigsten Pflaumensorten:

Pflaume:

europäische Pflaume vermutlich aus Schlehe und
Kirschpflaume entstanden
Trennlinie zwischen den einzelnen Pflaumensorten -> schwer zu
ziehen
-> Übergänge fließend, maximal aufgrund des Aussehens

Pflaume vs Zwetschke

Pflaume: runder
Zwetschke: länglicher, Fruchtfleisch löst sich besser vom Stein

3. Obsterzeugnisse:

Sind alle verarbeiteten und mit bestimmten Methoden haltbar gemachten Produkte aus Früchten oder Teilen von Früchten. Haltbargemachte Obsterzeugnisse bez. Man auch als Obstdauerware.

Methoden Haltbarmachung

Tiefgefrieren, Pasteurisieren, Kühlen, Konzentrieren durch Wasserentzug, Trocknen, Kandieren, Einlegen in Alkohol, Zusatz von Konservierungsstoffen.

Zitrusfrüchte - Orangen

Mehr als 400 Sorten
Folgende Kategorien:
• gewöhnliche Orange
• Navelorange (kernlos) -> charakteristischen „Nabel“ am Blütenansatz
• Blutorange
• Zuckerorange

Zitrusfrüchte - Mandarinen

Mandarinenstrauch aus China oder Südostasien
Im 19.Jhd nach Europa -> hauptsächlich in Spanien angebaut
 

Mandarine

zartes Fruchtfleisch; weniger Säure als andere Zitrusfrüchte;

Klementine

Kreuzung aus Mandarine und Bitterorange; jüngste Form;

Satsuma:

kommt aus Japan; klein, kernlos -> häufig zu Konserven
verabeitet

Tangerine

ebenfalls Kreuzung aus Mandarine und Bitterorange; nach
marokkanischen Hafenstadt Tanger benannt; heute erfolgt der Anbau
hauptsächlich in USA; Schale meist dunkler und hat einen rötlichen
Schimmer

Tangor:

Kreuzung aus Tangerine und Orange; süßsäuerlich

Tangelo:

Kreuzung aus Grapefruit und Mandarine; etwas größer als
Orange; säuerlich; auch bekannt als: Minneola, Seminole, Orlando

Ugli:

wurde in Jamaika entdeckt; der Ursprung ist nicht vollkommen klar ->
Kreuzung aus Tangerine und Grapefruit oder Mandarine und Bitterorange

Grapefruit

Die Grapefruit stammt aus Jamaika und ist eine Kreuzung zwischen einer
Pampelmuse und einer Orange oder Bitterorange.
Bezeichnung „Grapefruit“ bezieht sich vermutlich darauf, dass die
Früchte so eng wie Trauben wachsen (grapefruit = Traubenfrucht)
Das Fruchtfleisch ist gelblich, rosa oder rötlich und schmeckt mehr oder
weniger sauer.
Die Ernte erfolgt vor der Vollreife, da sie im reifen Zustand ihr säuerliches
Aroma verlieren.

Grapefruit <-> Pampelmuse

Ist nicht immer einfach zu unterscheiden;
werden oft synonym verwendet
Die ursprünglichere dieser Zitrusfrüchte ist die
Pampelmuse (bis zu 25 kg schwer), erst dann
durch Kreuzung die Grapefruit entstanden.
Für den Handel bedeutender ist die Grapefruit.
Die Schale der Pampelmuse ist dicker, geschmacklich auch
Unterschiede.
Die Kreuzung aus Grapefruit und Pampelmuse wird als Pomelo
bezeichnet.

Obsterzeugnisse

Nach der Ernte

frische, gesunde Obst maschinell sortiert
(nach Qualität ud Größe), gewaschen, gereinigt, geputzt und zerkleinert

weichen, hellfleischigen Früchten

Um bei weichen, hellfleischigen Früchten eine enzymatisch bedingte
Verfärbung zu vermeiden -> blanchiert
Alternativ dazu Einlegen in Zitronensäure (E 330) oder NaCl,
Zugabe von Zucker oder Ascorbinsäure (E 300)
 

4. Obstkonserven:

Früchte werden mit Ascorbinsäurelösung oder Zitronensäure vorbehandelt. Luft wird durch Dampfinjektion entfernt. Nach dem Verschließen der Behälter folgt Wärmebehandlung. Die Früchte befinden sich in einem Aufguss aus Zuckerlösung und müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Geeignet für Konserven sind Kernobst, Steinobst, Beeren, exotisches Obst und Obstmischungen.

Obstkonserven Kennzeichnung

sehr leicht gezuckert (9-14 %)
leicht gezuckert (14-17 %)
gezuckert (17-20 %)
stark gezuckert (> 20 %)

4.1. Tiefkühlen:

-          schonend (Nährstoffe, Vitamine, Aroma bleiben erhalten)

-          Vorbehandlung ummitelbar nach der Ernte: zeitnahes Schockfrosten (bei -35 bis -45 °C)

-          Vor dem Gefrieren: Behandlung mit Zucker oder Zuckerarten, um vor Aromaverlust oder Austrocknung zu schützen oder Braunfärbung

-          Lagerung bei -23°C

4.2. Trockenobst:

-          Wassergehalt wird auf 15%-25% gesenkt (zur verlängerung der Haltbarkeit)

-          Trocknung durch Sonnenlicht oder Dörrapparate

-          Schutz vor mikrobiellen Verderb

-          Konzentration des Fruchtaromas (stark süßlicher Geschmack)

-          Oft Zusatz von Schwefeldioxid (E220) oder Sorbinsäure(=Konservierungsstoff) (E200) --> Schutz vor Schädlingsbefall oder Farbveränderung

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