Marketing

Marketing

Marketing


N. B.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des Marketings auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln zentrale Themen wie Produktpolitik, Preisfestsetzung, Vertriebsstrategien und Marketing-Mix, wobei auch spezifische Modelle wie SWOT-Analyse und PESTEL-Rahmenwerke berücksichtigt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Marketingfachleute, die ihr Verständnis von Marktsegmentierung, Positionierung und strategischen Entscheidungen vertiefen möchten, um effektive Marketingpläne zu entwickeln und umzusetzen.
Karten
63
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.06.2017 / 29.06.2017

Lernkarten

Marktkennzahlen

- Marktsättigungsgrad: Marktvolumen / Marktpotenzial

- Marktanteil: Absatz / Marktvolumen x 100

- relativer Marktanteil: MA Unternehmen X / MA Konkurrent x 100

Was gibt es für Marketingziele?

Ökonomische (Marktanteil, Deckunsbeitrag, Neukundengewinnung etc.)

Psychographische Marketingziele: Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Erzielung von Wissenswirkungen, Verstärkung der Kaufabsicht

Ziel Operationalisierung:

1. Objektbezug

2. Zielinhalt

3. Festlegung des Zielausmasses

4. Bestimmung des zeitlichen Bezugs

5. Bestimmung des Marktsegmentbezugs

STP-Modell nach Kotler

1. Segmentierung (des Marktes)

2. Zielmarktfestlegung (Auswahl der Zielsegmente)

3. Positionierung (Auswahl der Positionierungen)

Systematik von Marketingstrategien und strategischen Optionen:

- Marktfeldstrategie (Welche Segmente möchte ich bearbeiten?)

- Marktarealstrategie (Wo möchte ich präsent sein?)

- Marktsegmentierungsstrategie (Auswahl der Segmente, wie viele und welche?)

Marktfeldstrategie nach Ansoff:

Marktarealstrategie:

1. Breite der internationalen Marktätigkeit

2. Zeitplanung des internationalen Markteintritts (--> mittels Sprinklerstrategie/Wasserfallstrategie)

Marktbearbeitungsstrategie:

- undifferenziertes Marketing: Bearbeitung des Gesamtmarktes

- differenziertes Marketing: durch unterschiedlichen Einsatz des Marketinginstrumentariums werden alle attraktiven Marktsegmente eines relevanten Angebotmarktes mit segmentspezifischen Marktleistungen versorgt.

- konzentriertes Marketing: Aufbau einer starken Marktstellung auf einem Teilmarkt bzw. in einer Marktnische

Systematik von Marktteilnehmerstrategien:

 

- Abnehmergerichtete Strategie (Festlegung der Marktbearbeitung gegenüber den Abnehmern)

- Absatzmittlerstrategie (Bestimmung der Verhaltensweisen gegenüber Absatzmittler (Händler))

- Konkurrenzgerichtete Strategie (Bestimmung der Verhaltensweisen gegenüber Konkurrenten)

- Anspruchsgruppengerichtete Strategie (Festlegung der Verhaltensweisen gegenüber indirekt marktbeeinflussenden gesellschaftlichen Anspruchsgruppen)

"Stuck in the middle"

als Konsequenz einer fehlenden Wettbewerbsstrategie

Definition und Anforderungen an eine Positionierung

Definition: Die Produkt-Positionierung ist die Position, die ein Produkt in der Vorstellung der Verbraucher relativ zu anderen Produkten am Markt besetzt.

Anforderungen: relevant, glaubwürdig, differenziert, nachhaltig

Positionierung

Erfolgt in zwei Schritten:

1. Grobpositionierung --> Positionierungskreuz entwickeln

2. Feinpositionierung --> Positionierung für Segment wählen

Leistungsdifferenzierung

= Unique Selling Proposition (USP)

Sachliche Profilierung anhand echter Leistungsdifferenzen, die den Kaufentscheid positiv beeinflussen, insb. Produktfunktionen, Serviceleistungen etc.

 

Kommunikative Differenz

= Unique Advertising Proposition (UAP)

eine durch Kommunikation geschaffene oder verstärkte "psychologische Eigenschaft" eines Angebots, die den Kaufentscheid positiv beeinflusst

Produktpolitik:

Definition

Die Produktpolitik beinhaltet alle Entscheidungstatbestände, die sich auf die Gestaltung der vom Unternehmen im Absatzmarkt anzubietenden Leistungen stützen.

Aus was besteht der Produktnutzen?

Grundnutzen + Zusatznutzen + Erbauungsnutzen + Geltungsnutzen

Strategisches Produktmanagement

- strategische Programmplanung (betrifft Entscheidungen bezüglich der Produktlinien)

- operative Programmplanung (betrifft Entscheidungen innerhalb der Produktlinie)

Strategische Programmplanung

Entscheidung über die Breite und Tiefe sowie die grundsätzliche Ausrichtung und Strukturierung des Programms.

- Programmbreite = Anzahl Produktlinien

- Programmtiefe = Anzahl Produkte innerhalb einer Produktlinie

Operative Programmplanung

- Produktpflege

- Produktmodifikation

- Produktdifferenzierung

- Produktelimination

- Innovationsmanagement (Produktinnovation, Prozessinnovation)

Phasenprozess der Innovation

Ideengewinnung --> Ideenprüfung --> Ideenrealisation --> Markteinführung

Quelle der Suche nach Produktideen

Unternehmensinterne Quellen:

- Kundendienstberichte

- Kundenbeschwerden

Unternehmensexterne Quellen:

- Kunden

- Experten

- Konkurrenz

Klassifizierung von Innovationen

- Betriebsneuheit

- Realtive Angebotsentwicklung

- Angebotsmodifikation

- eingeschränkte Marktneuheit

- Angebotsentwicklung

- Relative Angebotsmodifikation

- Weltneuheit

- eingeschränkte Betriebsneuheit

- Relative Marktneuheit

Herausforderungen des Innovationsmanagements

- grosse Misserfolgswahrscheinlichkeit

- hoher Ressourcenaufwand

- Widerstand in Organisation und Management

- Marktrisiken

Lernen