GPM 2

Geschäftsprozessmanagement 2, HSLU Wirtschaftsinformatik

Geschäftsprozessmanagement 2, HSLU Wirtschaftsinformatik


M. W.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen des Geschäftsprozessmanagements (BPM) auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Prozessmodellierung, Simulation, Analyse und Optimierung, wobei Begriffe wie Geschäftsobjekte, Zustände und Schnittstellen zentral sind. Die Karteikarten behandeln auch die Rolle der IT, verschiedene Ansätze der Prozessanalyse und die Vor- und Nachteile der Prozessstandardisierung. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit der Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen beschäftigen.
Cartes-fiches
40
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
15.06.2017 / 25.01.2020

Cartes-fiches

Was ist "Business Rules Managment System"?

Mit einem Geschäftsregel-Managementsystem können Geschäftsrpozess (also die Business Rules) abgelbildet und in weiteren Schritt sogar mit Computerprogrammen/ anderem automatisiert werden.

Zeichne ein Diagramm, das das operative und strategische Geschäftsprozessmanagement, die IT, die Prozessmanagement Organisation und die Unternehmensstrategie beinhaltet. Beschreibe zusätzlich die Aufgaben der einzelnen Bereiche und die Zusammenhänge.

Nenne 5 Vorteile und 4 Nachteile der Prozessstandardisierung.

+ Einheitlich

+ Vielfalt und damit Unübersichtlichkeit verringert

+ Kompexität geringer

+ Effizeinter

 

- Flexibilität wird eingeschränkt

- Kundenorientierung leidet eventuell

- Berücksichtig lokale Gegebenheiten zu wenig

- Können dadurch leichter kopiert werden (Wettbewerbsvorteile gehen verloren)

 

Was sollte man nicht standardisiern?

Wissenensintensive, kreative Prozesse, sowie Prozesse wo Wettbewerbsvorteile geschaffen werden, sollten nicht standardisiert werden.

Prozessmodelle werden gebraucht, um die standardisierten Prozess zu beschrieben. Welche drei Arten von Prozessmodellen gibt es?

  • Betriebswirtschaftliche Referenzmodelle

Beschreiben idealtypische Geschäftsprozesse, um

Einarbeitung neue MA einfacher, GP-Modellierung beschleunigen, Redundanzen aufdecken

  • Software Referenzmodelle

Beschreiben auch Soll-Zustand und werden von Softwarehersteller bereitgestellt

  • Unternehmensmodelle: (z.B. bei Siemens eigenes). Dieses wir eingesetzt für Anwendungssystemgestaltung (z.B. Auswahl ERP) oder für Organisationsgestaltung (Zertifizierung)

Wie ist die Rolle der IT im GPM?

Nenne Beispiele für die drei Ebenen der Prozessmodellierung. Die drei Ebenen sind: Struktur-Ebene, Detailpprozess-Ebe, Pool-Ebene.

In welche 4 Quadranten können Geschäftsprozesse eingeteilt werden? Wie heissen die x- und y Achsen?

x: Wiederholungsgrad und Strukturierbarkeit

y: Komplexität

 

 

Nenne zwei Vor- und Nachteile von BPMN.

+ Herstellerunabhängig

+ Gibt Exception Handling

 

- komplexe Modellierungspalette

- Nur Modellierungsplalette für GP aber nicht für Aufbauorganisation

Stelle die folgenden Symbole in der EPK und der BPM-Notation dar. Ereignis, Funktion, Organisationsheinheit, Informationsobjekt, Gateway, Sequenzfluss, Datenfluss.

Nenne drei Differenzen zwischen EPK und BPMN.

- keine Unterscheidung zwischen daten- und ereignisgesteuerten Gateways

- kein anheften von Ereignisen möglich > keine Fehlerbehandlung > darum auch nicht geeignet für technische Prozessmodelle und daher auch Automatisierung

- keine Unterscheidung von Start, Zwischen- und Endereignissen

Was haben

  • Geschäftslogiken und Regeln
  • Masken resp. Maskenflüsse
  • Datentransformationen

gemeinsam?

Sie können in der Regel nicht mit der Process Engine umgesetzt werden.

Was ist ein BMRS? Warum braucht es das? Wie wird es im technischen Modell dargestellt?

BRMS ist ein Business Rules Management System. Wenn Geschäftslogik im Code ist, ist das nicht gut, weil Logik laufend ändert. Sie sollten darum mit einem BRMS konfigurierbar sein. 

 

Zeichne den Zusammenhang zwischen Process Engine (Pool) und Rule Engine (Pool)

Welches sind die 4 Kernelemente einer Unternehmung? Wie hängen sie zusammen?

Produkte/DL

Geschäftsprozesse

Aufbauorganisation

IT

Diagramm siehe Liecha S. 33

Analysieren heisst .

... den Ist-Zustand kennen und verstehen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Klassischer Ansatz vs. Integrativer Ansatz der GP-Analyse und Optimierung?

Der klassische Ansatz ist nur ein Teil des Integrativen. Beim integrativen Ansatz wird zuerst bei der Potentialanalyse neben den Prozess auch die Kunden, Wettbewerber, Compliance und Geschäftstätigkeit analysiert. 

Was ist und wozu dient Simulation?

Die Simulation eines Systems ist die Arbeit mit einem Modell, welches das reale System in Bezug auf die
gerade in Betracht kommenden Eigenschaften genügend genau abbildet.


Das Ziel sind Nachbildung, Studium und Analyse des Verhaltens eines komplexen, dynamischen
Systems

Bei einer Simulation ist der erste Schritt "Zielsetzungsphase". Was ist das Ergebnis dieser Phase?

Identifikationvon Rahmenbedingungen

Identifikationvon Restriktionenfür Entscheidungsgrößen

Warum bildet eine Simulation die Realität in der Regel besser ab, als einfach mathematische Berechnungen?

Der Bearbeiter kann nicht mit der Ausführung einer anderen Aufgabe beginnen, weil er noch mit einer vorhergehenden Aufgabe beschäftigt ist. 

Wie wird diese Zeit genannt?

Wartezeit

Welche Zeit kommt häufig vor der Transportzeit?

Liegezeit. Der Bearbeiter hat Aufgabe erledigt aber noch nicht weitergeleitet.

ego-notiz: random forest verfahren für simulation

prozesse werden x-Mal nach zufallsprinzip durchlaufen

Welche Daten werden für Simulation benötigt?

Kurzantwort: Kosten und Zeit & Wahrscheinlichkeit der Prozesspfade

Prozessmenge: Anzahl und Verteilung des Prozessauftritts
Aktivitätszeiten:Zumindest Bearbeitungszeiten; Liege-& Transportzeiten für DLZ relevant!
Aktivitätskosten:Direkt AktitätsabhängigeKosten ohne Personalkosten
Fixe Prozesskosten:Leistungsmengenneutrale Kosten
Personalkosten:Direkt zurordenbarePersonalkosten
Übergangs-wahrscheinlichkeiten:pro Pfad und Gateway

Was sind Referenzprozesse? Wie unterscheiden sie sich von quantitativen und qualitativen Umfragen?

Referenzprozesse können eingekauft und an das Unternehmen angepasst werden. Bei diesem der drei Erhebungsverfahren wird die Mitarbeitenden nicht miteinbezogen. EIn Nachteil dieser Methode ist darum auch die "Tendenz zur ungenügenden Untersuchung"

In welchem Zusammenhang mit Simulation stehen die drei Verfahren "evolutionäre Verfahren", "transformative Verfahren" und "Umbruchsverfahren"? Wohin gehört Kaizen, wohin "Six Sigma"?

Die Verfahren werden für die Prozessoptimierung genutzt. Kaizen ist evelutionäres Verfahren, Six Sigma ein Transformatives.

Welche Aussagen sind korrekt:

Prozesse verändern Geschäftsobejkte. Welche Fragen kann man sich zu den Geschäftsobejten im Rahmen von Prozessmanagement stellen? 

Welche Geschäftsobjekte gibt es?

Wer bearbeitet diese Geschäftsobjekte?

Welche Zustände können die Geschäftsobjekte annehmen?

In welchem Zustand löst ein Geschäftsobjekt einen Prozess aus?


 

Just a note: Eine Geschäftsobjekt kann auch in Fehlerzustände geraten. Diese werden dann mit Geschäftsregeln gelöst

-

Prozessmodellierung auf 3 Ebenen: 

Wie viele Objekte gibt es auf den drei Ebenen

  • End-End-Prozess
  • Workflow
  • Aktivitäten?

End-End-Prozess: mehre Objekte

Workflow: Lebenzyklus eines Objekts

Aktivitäten: Zustandsübergänge eines Objekts

Warum sind viele verschiedene Applikationen oft ein Problem? 3 Punkte

Benutzer müssen zwischen verschiedenen Applikationen wechseln (Medienbrüche)

Daten in den System sind teilweise nicht konsistent

Arbeitlsfluss ist nicht Transparent

Abgeleitet aus Folie 18

Was haben SOA und MCV (Model View Controller Konzept aus Programmierunterricht) gemeinsam? 

Daten, Business Logik, GUI werden auch unterteilt. Bei SOA steht unterteilung in Services (repeatable business tasks) im Vordergrund.

Wie soll eine interne IT "Services" anbieten?

Diese können Standardisiert und wiederverwendet werden. 

Welchen Herausforderungen begegnen Sie beim Umsetzen von Prozessen in der IT?

Guess: Ungenügende Datenqualität, komplexe Schnittstellen, Widerstand Mitarbeitende?

Wie können Sie Prozesse für die Umsetzung modellieren?

Guess: Technische Prozessmodelle mit BPMN?

Welche grundlegenden Einsatzszenarien kennen Sie?

?

Warum ist eine Service-orientierte Architektur eine wichtige Grundlage für erfolgreiches BPM?

Guess: Standardisierte Schnittstellen, höhere (Daten)-Qualität?

Wie ist eine BPM Suite grundlegend aufgebaut und welche wesentlichen Komponenten/Funktionalitäten beinhaltet sie?

?

Wie können Sie bei der Auswahl einer BPM Suite vorgehen?

Guess: Nutzwertanalyse?

Nennen Sie Beispiele für Massnahmen, die bei der erfolgreichen Durchführung eines BPM Projektes helfen.

Guess: Sorgfältige Analyse der Schnittstellen, Miteinbezug Mitarbeitende?

Étudier