Lernkarten

Karten 33 Karten
Lernende 124 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 22.05.2017 / 07.02.2022
Lizenzierung Keine Angabe     (VSEI Kalkulation 2. Auflage, Branchen-Kennzahlen VSEI)
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 33 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Nennen Sie die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemäss GAV.

Arbeitgeber GAV Art. 20;
- Information und Kommunikation gegenüber dem Arbeitnehmer unter berücksichtigung von dessen Anstellung und Persönlichkeit
- Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung, stellt notwendige Mittel zur Verfügung, stellt eine Arbeitsablauf sicher, welcher Krankheiten und Überanspruchung verhindern, EKAS Richtlinien (Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit)
- Abgabe von Material und Werkzug für Auftragserfüllung
- Erstellen eines Arbeitszeugnisses
- Verzicht auf Schwarzarbeit

Arbeitnehmer GAV Art. 21:
- Sorgfalts-, Treue- und Einsatzpflicht
- Ausführung der Arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen
- Einhaltung der Arbeitszeiten
- Nutzung und Pfelge fachmännisch von Werkzug und Material
- Unverzügliche Schadensmeldung
- Nutzt Schutzausrüstung, hält diese Instand und hält sich an die Regelungen der SUVA und Fachverbänden
- Verbot auf Schwarzarbeit
- Herausgabepflicht von Material, Werkzug, Informationen und Dokumentationen nach Abschluss von Arbeiten
- Leistung von Überstunden und Pikett dienst nach Möglichkeiten und betrieblicher Notwendigkeit
- Befolgung von Anweisungen nach bestem Wissen und Gewissen

Fenster schliessen

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pauschalangebot und einem Globalangebot?

Pauschalpreis

  • Ablieferung eines genau (mittels Leistungsbeschriebs) umschriebenen (Teil-)Werkes
  • Vereinbarung fixierten bzw. unveränderlichen Geldsumme (Pauschalpreis) als Werklohn
  • Beweislast für Bestellungsänderungen: Unternehmer

Globalpreis

  • wie Pauschalpreis
  • Unterschied: Teuerungsausgleich (Berechtigung oder Verpflichtung die zwischen Vertragsschluss Werkvollendung eingetretenen Veränderungen der Kalkulationsgrundlagen zG oder zL des Bauherrn weiterzugeben)
Fenster schliessen

Welche Abrechungsarten gibt es?

Abrechnungsarten nach SIA 118

- Einheitspreisabrechnung (Leistungspositionen, Installationsteile)
- Regieabrechnung (nach effektivem Material und Zeitaufwand)
- Pauschalabrechnung
- Globalabrechnung

Fenster schliessen

Was machen Sie, wenn der Bauherr nicht die Rechnung begleicht?

Rückfragen ob der Kunde die Rechnung erhalten hat und ob er grundsätzlich zufrieden ist mit der Dienstleistung. Gegebenfalls Unterlagen noch einmal zusenden (der Fehler liegt teilweise doch im eigenen Sekretariat).

Nötigenfalls Zahlungserinnerung oder gar Manung schicken.

Sollte diese Massnahmen nicht greifen, eine Betreibung in betracht ziehen (vorgängige Abklärungen treffen, ob eien Betreibung überhaupt sinnvoll ist).

Bei grösseren Installationen vom Bauhanderwerkerpfandrecht gebrauch machen.

Fenster schliessen

Beschreiben Sie den genauen Ablauf einer Betreibung. Welche Gebühren entstehen?

Lizenzierung: Keine Angabe

Es müssen keine besonderen Voraussetzungen für eine Betreibung erfüllt sein. In der Schweiz kann eine Betreibung völlig grundlos erfolgen. Dass heisst, in der Schweiz kann jeder jeden jederzeit betreiben.

Ein Gläubiger kann einen Schuldner auch ohne vorgängige Mahnung betreiben.

Eine Betreibung beginnt immer mit einem sog. Betreibungsbegehren, dass dem zuständigen Betreibungsamt zuzustellen ist.

Gegen eine Betreibung kann man sich mit Rechtsvorschlag und/ oder Beschwerde wehren.
Vorsicht: Die Beschwerde stoppt die Betreibung nicht automatisch, Art. 36 SchKG.

Forderung CHFGebühr CHF
bis 100                                     20.30
über 100 bis 500                      33.30
über 500 bis 1'000                    53.30
über 1'000 bis 10'000               73.30
über 10'000 bis 100'000         103.30
über 100'000 bis 1'000'000     203.30
über 1'000'000                        413.30

Fenster schliessen

Wie stellen sich die Selbstkosten eines Mitarbeiters zusammen?

Durschnittlicher Stundenlohn in CHF
+ Peronalzusatzkosten PzK in % von Stundenlohn
+ übrige Gemeinkosten üGK in CHF

= Herstellkosten HK in CHF
+ Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten VVGK in % von HK
+ Sonderkosten SOKO in % von HK

=Selbskosten SK

Fenster schliessen
1

1 Kommentare

  • 27.04.2018
    Gem. BKZ 2017: Erfahrungswert Stunden pro MA -> 1'700 / Regieansatz EI -> 85.82 CHF
1

Wieviel Umsatz erwirtschaftet ein Mitarbeiter pro Jahr? Begründen Sie Ihre Antwort.

Regieansatz von 82.90 CHF für einen Elektroinstallateur mit Regieansatz bei ca. 1'700 produktiven Stunden pro Jahr ergibt die 140'930.-- CHF, + Material

 

Fenster schliessen

Erklären Sie die Komponentenliste (KoLi).

In der VSEI Kalkulation besteht für jede Leistungsposition sowohl für den Material-, wie auch fü den Arbeitsaufwand eine übersichtliche Komponentenliste. Die Kosten der betriebsfertigen Installationsposition ergeben sich aus der Addition der Kosten für das Material und für den Arbeitsaufwand.