Schlafen und Ruhen

BK-1:LEK Kompetenz 3.8

BK-1:LEK Kompetenz 3.8


S. MV.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Schlaf, Bewusstseinsstörungen und deren Diagnostik im medizinischen Kontext der Berufslehre. Sie behandeln Fachbegriffe wie Tiefschlafphasen, REM-Zyklen, Schlafmedikamente (Hypnotika) sowie qualitative und quantitative Bewusstseinsstörungen mit ihren Stadien und Kriterien. Auch Schlafhygiene, Dyssomnien und Einflussfaktoren auf den Schlaf werden erklärt. Ideal für Auszubildende in Gesundheitsberufen, die fundiertes Wissen für Patientenbetreuung und Schlafstörungen benötigen.
Karten
20
Lernende
23
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
10.05.2017 / 19.09.2026

Lernkarten

Anhand welcher Kriterien kann Schlaf beurteilt oder beobachtet werden?

Der Schlaf kann anhand der Kriterien Schlafphasen, Schlaftyp, Dauer und Rhythmus beobachtet werden.

Nenne die 5 Schlafphasen

Einschlafphase, leichter Schlaf, beginnender Tiefschlaf, Tiefschlaf und REM-Phase

Nennen Sie bei bei jedem Einflussfaktor zwei Beispiele, die sich auf das Schlafen auswirken.

Beispiele:

Biologisch: Alter, Schmerz, Ernährung, Krankheiten Bsp. restless legs oder Schlafapnoe, Übergewicht

Psychisch:Sorgen,  Stress, Trauer, Langeweile, Überreizheit

Umgebungsfaktoren:Temperatur, Gewitter, Mehrbettzimmer

Soziokulturelle Faktoren: Gewohnheiten (Einschlafrituale), Arbeitslosigkeit, Schlafbekleidung

Was bedeutet die Abkürzung "REM" bei der REM-Schlafphase?

Rapid Eye Movement (Schnelle Augenbewegungen), da der Schlafende in diese Phase unter den Augenlidern die Augen schnell bewegt.

Was ist ein Schlafzyklus?

Der Ablauf von der Einschlafphase, des leichten Schlafes, dem beginnendem Tiefschlaf, dem Tiefschlaf und dann der REM-Phase ist ein Zyklus.

Wieviele Zyklen durchläuft der Schlafende pro Nacht?

4-6 Zyklen

Was ist der Nachteil von Schlafmedikamenten bezüglich Schlafphasen?

Schlafmedikamente unterdrücken die REM-Phase.

Notieren Sie in Stunden den Schlafbedarf im Verlaufe eines Menschenlebens: Säugling, Schulkind, Jugendlicher, Erwachsener und älterer Mensch

Säugling:9 Stunden

Schulkind. 11 Stunden

Jugendlicher. 9 Stunden

Erwachsener. 8 Stunden

älterer Mensch. 7 Stunden

Regeln und Verhaltensweisen, die einen erholsamen Schlaf ermöglichen, nennt man mit Fachbegriff:

Schlafhygiene

Erklären Sie den Fachbegriff: Dyssommnie

Störung oder Beeinträchtigung des Schlafes

Übersetzen Sie den Fachbegriff "Parasomnie".

Störungen, die im Schlaf oder beim Aufwachen auftreten.

Nennen Sie die vier verschiedenen Formen von Dysomnien.

Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Frühes Erwachen und Schlafumkehr

Beschreiben Sie, was bei  einer Schlafumkehr passiert.

Die Personen sind nachts aktiv und schlafen tagsüber.

Nennen Sie vier Symptome einer Dysomnie.

Müdigkeit am Tag, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit oder Traurigkeit bis zu depressiven Verstimmungen, Kopfschmerzen

Wie wird eine Dyssomnie diagnostiziert?

Anamnese, Schlafprotokoll oder Schlaflabor

Nennen Sie den Fachbegriff für Schlafmedikamente.

Hypnotika

Nennen Sie die 5 Bewusstseinsstadien.

  1. Ansprechbar
  2. Benommen
  3. Sommnolent
  4. Soprös
  5. Komatös

Was ist eine qualitative Bewusstseinsstörung?

Bei einer qualitativen Bewusstseinsstörung sinde alle Bewusstseinsleistungen (Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen ect. ) gleichzeitig eingeschränkt. Es sind Störungen der Wachheit.

Was ist eine qualitative Bewusstseinsstörung?

Bei einer qualitativen Bewusstseinsstörung sind nur einzelne Bewusstseinsfunktionen eingeschränkt, andere können unauffällig sein. Beispielsweise kann der Patient verstehen, aber nicht mehr handeln.

Welche Kriterien werden beobachtet, um das Bewusstseinsstadium eines Patienten abzuschätzen?

Sprache: spricht er? Spricht er, jedoch unzusammenhängend, keine spontanen Worte mehr

Sensibilität: volle Sensibilität, spürt Kneifen, spürt nur noch stechen, spürt nicht bzw. kann nicht mehr äussern, dass er           es spürt.

Motorik: bewegt spontan und seitengleich, bewegt nicht gezielt auf Anweisung, Abwehrbewegungen, keine Reaktionen erkennbar

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