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Für den persönlichen Gebrauch...

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D. R.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Anforderungen und Systemmodellierung im Bereich der Informatik. Sie decken Themen wie Systemkontext, Qualitätsanforderungen, Randbedingungen, und verschiedene Modellelemente wie Use Case Diagramme und Datenflussdiagramme ab. Die Karteikarten sind ideal für Anfänger und Fortgeschrittene, die sich mit der Dokumentation, Prüfung und Verwaltung von Anforderungen vertraut machen möchten, sowie für Projektmanager und Entwickler, die ihre Fähigkeiten in der Systemanalyse und -modellierung verbessern wollen.
Flashcards
26
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
Other
Created / Updated
04.05.2017 / 25.08.2018

Flashcards

4 Gründe für die Dokumentation von Anforderungen

  1. A sind Basis für Systementwicklung
  2. A sind Rechtlich relevant (können eingefordert werden)
  3. A sind Komplex
  4. A sollten allen zugägnlich sein (rasche Einarbeitung)

Regeln für ein Glossar (7)

  1. Zentral verwaltet (nur 1 Version!)
  2. Verantwortliche für Edit (Konsistenz!)
  3. Allgemein zugänglich
  4. Verbindlich verwenden
  5. Herkunft eines Begriffes (für Rückfragen)
  6. Abgestimmt mit Stakeholder + Freigabe
  7. Einträge mit einheitlicher Struktur

3 Perspektiven von Anforderungen

 

  1. Strukturperspektive (Struktur von In / Out Daten + Nutzung unsd Abhängigkeit zu Systemen)
  2. Funktionsperspektive (ggf Systematik zur Manipulation der In-Daten)
  3. Verhaltensperspektive (Zustandsorientiert dokumentieren)

Konzeptuelle Modellierungssprachen:

Syntax vs Semantik

Syntax: Verwendete Modellelemente + Gültige Kombinationen

Semantik: Bedeutung der Modellelemente -> Basis für Interpretation 

Ermittlungstechniken (5 + Beispiele)

 

  1. Befragungstechnik (Interview, Fragebogen)
  2. Kreativitätstechniken (Brainstorming, Perspektivenwechsel, Analogietechnik)
  3. Doku-Zentrierte Techniken(Systemarchäologie, Perspektivenbasiertes Lesen, Wiederverwendung)
  4. Beobactungstechniken (Feldbeobachtung, Apprenticing)
  5. Unterstützende Techniken (Mindmapping, Workshops, CRC-Karten, Audio-/Videorecordings, UseCase-Modellierung, Prototypen

3 weitverbreitete Standardgliederungen

 

  1. RUP
    1. Auftraggeber -> Business Model
    2. Auftragnehmer -> Spezifiziert tiefer
  2. ISO 29148:2011
    1. Einführung
    2. Ref Dokumente
    3. A
    4. Verifikation
    5. Anhänge (Annahmen...)
  3. V-Modell
    1. Auftraggeber -> Lastenheft (Was + Wofür)
    2. Auftragnehmer -> Pflichtenheft (Wie

3 Eigenschaften von Modellen

  1. Abbild der Realität
  2. Verkürzung der Realität -> Selektiv oder Verdichtung (Zusammenfassung)
  3. Pragmatische Eigneschaft ->Redukion auf nötiges für die Aufgabe

Q-Kriterien für A-Dokumente (5)

  1. Eindeutig + Konsistent
    1. -> Alle einzelnen Anforderungen eindeutig und konsistent + Identifizierbar
  2. Klare Struktur
    1. -> Lesbar für jeden Stakeholder (auch Dinge überspringen können)
  3. Modifizierbar + Erweiterbar
    1. A-Dokus sind Teil der Projekt-Versionsverwaltung
  4. Vollständigkeit
    1. Alle relevanten A
    2. Formale: Tabellen beschriftet, konsistene Quelleangaben / Abkverzeichniss, Definitionen, Normenreferenz...
  5. Verfolgbarkeit

Konzeptuelle Modelle zur A dokumentation (4)

 

  1. Use Case -> Systemübersicht
  2. Klassendiagramm -> Begriffssyteme und Datenmodellierung 
  3. Aktivitätsdiagramm
  4. Zustandsdiagramm

Vorteile von Standardgliederungen (5)

  1. Schnelle Einarbeitung neue MA
  2. Schnelles erfassen von A
  3. Selektives Lesen
  4. Automatische Prüfung (Vollständigkeit)
  5. Einfache Wiederverwendung von A

Q-Kriterien für A (9)

  1. Abgestimmt
  2. Eindeutig
  3. Notwendig (Systemkontext!)
  4. Konsistent (widerspruchsfrei)
  5. Prüfbar (durch Tester)
  6. Realisierbar (durch Entwickler)
  7. Verfolgbar (ID)
  8. Vollständig
  9. Verständlich (für alle Stakeholder!)

Und / Oder Dekomposition: Notationseigenschaften für UND und ODER

UND: Waagerecht -> Alle müssen vorhanden sein

ODER: Direkte Linie

Entity Realtionship Diagramm (ERD): Modelelemente

  1. EntityTYP
  2. BeziehungsTYP + Kardinalität
  3. Attribute

4 Modellelemente Datenflussdiagramm DeMarco

  1. Prozess
  2. Datenspeicher (persistent)
  3. Terminator (ausserhalb des Entwicklungssystems)
  4. Datenfluss (Welche Daten)

Prinzipien der Prüfung von A (6)

  1. Richtige Stakeholder
  2. Trennen Fehlersuche und Fehlerkorrektur
  3. Unterschiedliche Sichten
  4. Wechsel der Dokumentationsform
  5. Konstruktion Entwicklungsartefakte (> Testfälle, Bedieungsanleitung,..)
  6. Wiederholte Prüfung

Perspektivenbasiertes Prüfen

  • 3 Adressaten
  • 3 Qualitätsaspekte für die Prüfung

Adressaten:

  1.  Kunde / Nutzer
  2. Softwarearchitekt
  3. Tester

Qualität:

  1. "Inhalt" -> inhaltliche Qualität (Vollständig, Korrekt, Konsistent, Notwendig,...)
  2. "Dokumentation" -> Dokumentationsrichtlinien, keine Mehrdeutigkeiten
  3. "Abgestimmtheit" -> Abgestimmt und Konflikte aufgelöst

6 Arten von Konflikten

  1. Sachkonflikt 
  2. Interessenkonflikt -> Hohe Qualiät vs Preis
  3. Wertekonflikt -> z.B -> Open Source vs Closed Source
  4. Beziehungskonflikt -> Profilieren
  5. Strukturkonflikt -> MA vs Vorgesetzter
  6. Vermischtekonflikte...

Konfliktlösung (8)

  1. Einigung
  2. Kompromiss
  3. Abstimmung -> Mehrheit gewinnt
  4. Variantenbildung -> Parametrierung -> Fisch und Vogel
  5. Ober-sticht-Unter
  6. Consider all Facts
  7. Plus-Minus-Interestin
  8. Entscheidmatrix

Verfolgbarkeit (3)

  1. Pre-RS -> Quelle für Anforderung
  2. Post-RS -> getestet durch, implementiert in,...
  3. Tracability zwischen A ->  welche A sind abhängig

Satzschablone: 3 Typen

  1. Selbständiges: <Wann / Bedigung> das System muss/sollte/wird/kann <Objekt> <Prozesswort>
  2. Benutzerinteraktion: <Wann / Bedigung> das System muss/sollte/wird/kann <wem> die Möglichkeit bieten <Objekt><Prozesswort>
  3. Schnittstelle: <Wann / Bedigung> das System muss/sollte/wird/kann fähig sein <Objekt> <Prozesswort>

Definition "Anforderung"

  1. Bedingung oder Fähigkeit die von einem Benutzer (Person oder System) zur Lösung eines Problems oder zur Erreichung eines Ziels benötigt wird
  2. Bedingung oder Fähigkeit, die ein System erfüllen oder besitzen muss um einen Vertrag, eine Norm eine Spezifikation zu erfüllen
  3. 1 oder 2 in dokumentierter Form

4 Haupttätigkeiten des RE

  1. Ermitteln
  2. Dokumentieren
  3. Prüfen und Abstimmen
  4. Verwalten

7 Eigenschaften eines RE

  1. Analytisches Denken
  2. Empathie
  3. Kommunikationsfähigkeit
  4. Konfliktlösungs
  5. Moderationsfähigkeit
  6. Selbstbewusstsein
  7. Überzeugungsfähigkeit (Anwalt der A)

Randbedingung

Eine R. wird nicht umgesetzt, sondern schränken den Lösungsraum ein

(z.B. Das System muss bis 2020 eingführt sein; Das System muss mit Webservices realisiert werden)

Qualtiätsanforderungen (6)

  1. Performanz
  2. Sicherheit
  3. Zuverlässigkeit (Verfügbarkeit, Fehlertoleranz, Wiederherstellbarkeit)
  4. Benutzbarkeit
  5. Änderbarkeit / Wartbarkeit
  6. Übertragbarkeit (Anpassbarkeit, Installierbarkeit, Austauschbarkeit)

Systemkontext dokumentieren

  1. Use Case Diagramme
  2. Datenflussdiagramme (deMarco)

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