Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Lernkarten für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
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Flashcards
Anapylaxie Therapie
<15kg:
10ug/kgKG Adrenalin i.m., Adrenalin Vernebler, Fenistil (Dimetiden) 1mg (1ml), Prednisolon 50 mg, Volumen 20ml/kgKG i.v.
>15kg-30kg:
150ug Adrenalin i.m., Adrenalin Vernebler, Fenistil 2 mg (2ml), Prednisolon 150mg, Volumen 20ml/kgKG i.v.
30-60kg:
Adrenalin 300ug i.m., Adrenalin Vernebler, Fenistil 4 mg, Prednisolon 250 mg ,Volumen 10-20ml/kgKG
>60kg:
Adrenalin 500ug i.m., Adrenalin Vernebler, Fenistil 4-8mg, Prednislon 500-1000mg,Volumen 10mlkgKG
Clemastin Dosierung
1 Amp= 2mg auf 5 ml.
Dosierung 2-4 mg i.v. bei allergischem Schock.
Epiglottitis
Ät: Bakterielle Infektion meist mit Haemophilus influenzae B. Durch grosse Durchimpfung Relevanz rückläufig.
Kl: Pat. krank, hohes Fieber, Kinder ruhig/nach vorne gebeugt. klosige Sprache und Speichelfluss
Th: "don´t touch"-beruhigen des Kindes und der Mutter, evtl vorhalten von Sauerstoff. Zügiger Transport in pädiatrische Klnik
Krupp-Syndrom
Ät: meist virale Infektionen der oberen Atemwege
Kl: selten hohes Fieber, Kinder sind unruhig, In- und ggf. Expiratorischer Stridor,schnelle Atmung, bellender Husten
Stadien:
I) bellender Husten, leiser Stridor
II) Ruhestridor,beginnende Dyspnoe
III) Ruhedyspnoe, Tachykardie Hf>160/min
IV) Ateminsuffizienz, Zynaose, Bradykardie,Somnolenz
Th:
Std I+II Beruhigen, feuchte Luft
Std.III+IV Adrenalin 2-5mg über Vernebler,Kortikoide (rektal 100mg Prednisolon).
CRB65-Score bei Pneumonie
evtlerweitert als CRBU65-Score.
C:Confusion
R:Respiratory-Rate >30/min
B:Blood-Pressure RRsyst<90,RRdiast <60
65:Alter
Je 1 Punkt.0Punkte:ambulantes Procedere, 1-2 Punkte stationär, darüber:Intensiv
Bronchiolitis
Ät: Entzündung der unter kleinen Atemwege mit einer relativen Obstruktion.Meist RS-Virus
Kl:Obstruktion der untern Atemwege, Überbläung der Lnge bis zur "silent lung".Verlängertes Expirium
Th: O2/Flüssigkeit, Fiebersenkung. Ggf. Adrenalin Verneblung. GLukokortikoide ohne Effekt.Ggf NIV/Beatmung
Clinicial severity-Index/Forrester-Klassifikation bei Herzinsuffizienz
I) Pat trocken und warm=> keine Herzinsuffizienz
II) Patient warm und feucht=> Lungenödem
III) Patient kalt und feucht=>kardiogener Schock mit Lungenödem
IV) Pat kalt und trocken=>Schock
Lysetherapie
Lungenembolie:
Bolus 10mg+ 1,5mg/kgKG (max 90mg) über 2 h;Acceleriert: 0,6mg/kgKG über 15 Minuten.
Herzinfarkt:
Bolus 15mg
dann 50 mg über 1/2 h
dann 35 mg über 2h
Myasthenia gravis (therapie)
Myasthenia gravis: Ach-Mangel
Pyridostygmin (1-3mg i.v.),ggf Atropin
Hypoglykämie (Therapie)
Glukose i.v. 10ml G40%=4g Glukose
Iniital Gabe von 10-100ml i.v. (entspricht 4-40g Glukose)
CAVE: als Infusionszusatz oder mit Infusion laufen lassen wegen Venenreizung
SHT fokal/diffus
fokal: diffus:
SDH,EDH SAB,axonaler Schaden
Hirnkontusion Hirnödem
GCS-Score
Galsgow-Come-Scale
Augen öffnen (max4 Pkt):
4 spontan/3 auf Aufforderung/2 auf Schemrzreiz/ 1 kein Augenöffnen
Beste motorische Reaktion (max 6 Pkt)
6 Spontan/ 5 auf Schemrzreiz gerichtet/ 4 auf Schemrzreiz ungerichtet/ 3 Beugesynergismen/2 Strcksynergismen/ 1keine
Beste verbale Reaktion (max 5 Punkte):
5 Sprache unauffällig 4 desorientiert 3 Wortsalat 2 unverständliche Laute 1 keine
kranieller Perfusionsdruck (Berechnung)
Mittlerer arterieller Druck (berechnung)
CPP=MAP-ICP (ICP normalerweise<20mmHg)
CPP ideal >60 und <70mmHg
MAP= RRdiast+(RRsyst-RRdiast)/3
Behandlungsstrategie SHT
Prophylaktisch:
Vermeidung Hypoxie,Noroxie (Sp=2 >90%)
Normokapnie
Normothermie
Normogylkämie
Analgosedierung
Therapeutisch:
"Haed-blocks" (Vermeidung der Red des venösen Rückstromes durch Sriff-neck)
Oberkörperhochlagerung (30°)=>ggf. ganze Liege kippen)
Tiefe Narkose (z.B. Barbiturate)
Osmotherapeutika (NaCl 7,5% 4ml/kgKG oder Mannitol 20% 5ml/kgKG) und leichte Hyperventilation bei Herniationszeichen ("kann" Empfehlung Leitlinie)
Neurogener Schock
Spinaler Schock
Neurogener Schock:
Durch Schädigung des ZNS ausgelöster Schock mit Störung der Makro- undkonsekutiv der Mikrozirkulation (periphere Vasoplegie)=>Symptome: Bradykardie, Hypotension
Spinaler Schock:
Durch Schädigung des Rückemarkes ausgelöst. Dabei Querschittssymptoamtik mit Ausfall der vegetativen (autonomen) Funktionen.
-Blasen-/Mastdarmstörungen
-Ileus.
-Anhidrose
-perphere Vasoplegie
Dermatome
C6 Daumen
Th4 Mamillenhöhe
Th10 Bauchnabel
L3 Innenseite des Kniegelenks
L5 Zwischen I. und II. Zehe
Berechnung Körpergewischt Kinder
Gewicht= (Alter+4)*2
Infsionsmenge initial 20ml/kgKG
oder 4-2-1-Regel:
40 ml für erst 10kg
20ml für die nächsten 10 kg
1ml für jedes weitere kgKG
Stufentherapie des Status epilepticus
1.) Benzodiazepine (Diazepam 5-10mg ggf. Wdh)
2.) Phenytoin 750mg über 30 Minuten ggf. Wdh.
3.) Phenobarbital (500-1000mg)
4.) Narkose mit Thiopental oder Propofol (Thiopental 5 mg/kgKG oder Propofol 1,5mg/kgKG)
Hunt-Hess-Klassifikation bei SAB
I) Aneurysma ohne Blutung,Kopfschmerzen
II) Meningismus, keine neurologischen Auffäligkeiten bis auf Hirnnervenausfälle
III)Schläfrigkeit, Verwirrtheit, ggf. leicht Anfälle
IV)Stupor, Mäßige bis schwere Hemiparese,
V) Koma
Kinderdosierungen Naloxon und Flumazenil
Naloxon 0,01-0,1 mg/kgKG (1A=1ml=0,4mg=> 0,25ml=0,1mg)
Flumazenil 0,01mg/kgKG (1A=5ml=0,5mg=> 1ml=0,1mg)
Kohlenmonoxidvergiftung
Kompetetive Bindung des CO an Hämoglobin, jedoch CO mit deutlich höherer Affinität.
Normal <10%COHb
>10% Kopfschmerzen/Schwindel
>20% Übelkeit/Erbrechen
>30% Benommenheit,Erschöpfung/Atemnot
>40% Kollaps
>50% Koma/Krampfanfall
>60% Tod in 10min-1h
>70% Tod ind wenigen Min.
Therapie:
Sauerstoffgabe(!). Bei niedrigen CO-Werten Maske, sonst Intubation und Beatmung mit FiO2 100%. Hyperbare Oxygenierung (HBO) (RS mit Zentrum).
Indikationen für hyperbare Oxygenierung:
• Bewusstseinsstörung
• Neurologische / neuropsychiatrische Symptome
• kardiale Ischämie
• alle Schwangeren
• Asymptomatische Patienten spätestens ab COHb 25 %
Indikationen für Schockraumalarmierung
-RRsyst <90mmhg
-Penetrierende Verletzungen/Schussveretzungen Hals-Rumpf-Kopf-Bereich
-Amputationen proximal Hände/Füsse
-Ateminsuff mit notwendigkeit der Intubation
-Vebrennungen >20%KOF >IIb
-SHT mit GCS<8
-Frakturen von mind 2 proximalen Knochen,instabiler Thorax,Beckenfrakturen
-Querschnittsverletzungen
Ausserdem:
PKW-Unfall mit Intrusion vn 50-75cm
Geschwindigkeits-Delta >30km/h
Sturz aus >3m
Ejektion aus dem Fahrzeug,Tod eines Insassen
Füssgänger/Fahrradunfall
INjur severity score
6 Regionen:
Kopf-Hals/Gesicht/Abdomen/Thorax/Extremitäten und Becken/Haut und Weichteile
Einschätzung nach Verletzungsschwere:
Harmlos 1Punkt=>Tödlich 6 Punkte
3 am schwersten betroffenen Körperpartien werden jewils quadriert und dann addiert=>max Punktzahl 75!
Wenn eine Verletzung tödlich=>automatisch 75Punkte
Mainz emergency evaluation score (MEES)
Score zur Sicherung der Behandlungsqualität.
Besteht aus Vitalparametern (RR/Herzfrequenz/Atemfrequenz,GCS,SpO2,Schmerz,Herzrythmus)
Beruteilt jeweils mit Punkten (4Punkte:physiologisch, 1Punkt lebensbedrohlich)
Jewils bestimmung bei Eintreffen des NA und bei Übernahme im KH=> Delta des Scores als Hinweis Hinweis für behanldungsqualität
Kardioversion bei VHF
elektrische Kardioversion:
-R-Zacken Synchronisation, Kardioversion mit 150-200J unter Analgoseiderung,ggf steigern
medikamentöse Kardioversion:
z.B. Amiodaron 300mg
Ind.: Nur, wenn intrakardialer Thrombus ausgeschlossen (TEE!) ODER, wenn der Beginn sicher in den letzten 48h oder sicher in dern letzten 3 Wochen eine adäquate Antikoagulation bestand
Indikationen zur Notfallintubation
-Respiratorische Insuffizienz
-Koma/SHT mit GCS<9
-Reanimation/Apnoe
-Schweres Thoraxthrauma mit instabilem Thorax
-SpO2<90% nach Ausschluss eines Spannungspneumothorax
-Schock mit RR<90mmHg
-Ausgedehnte Verbrennungen
-Therapierefraktärer status epilepticus
Intrössäre Zugänge
Anlage mit unterschiedlichen System (Bine-injetion-gun/EZIO)
Orte:
proximaler Humerus, proximale mediale Tibia, oberhalb malleolus medialis, bei Kindern lateraler Femurkondylus
Gefahr der Osteomyelitis ca 0,6%
sPESI-Score
Bei Lugnenembolie:
-Alter
-Krebs
-Z.n. Herzversagen
-Tachykardie >110/min
-SpO2<90%
-Hypotonie <100mmHg
Dobutamin
1A=250mg/50ml
Perfusor: 5mg/ml=>Laufrate 2-10ml/h (entspricht 2,5-10ug/kgKG)
MANV-Vorgehen bei Eintreffen
1.) Eigenschutz beachten=> Hinweis für ABC-Unfall?Wenn ja Rückmeldung an die Leitstelle!
2.) Absprache mit dem Leiter Feuerwehr/Polizei
3.) Kurzerkundung der Einsatzlage:
-Rückmeldung an die Leitstelle (Wie viele Pat ca., wie schwer verletzt?Bedarf an RTW/KTW/NA,LNA/OrgL?)
-Anfahrt und Aufstellung der nachrückenden Fahrzege organisieren (Bereitstellungsraum)
-Verletztenablage festlegen/Verletztensammelstelle für Leicht- und Schwerverletzte
-Med Sichtung der Patienten (max45Sec/Pat) bzw. Rückmeldung der Triage (mStart)
-Einsatz von nachrückenden Kräften für die Versorgung Schwerstverletzter
-Nach Eintreffen LNA=>Übergabe des Einsatzes und detaillierte Informationsüergabe.
mSTART-Triage
Erkundung der Lage:
Pat gehfähig: wenn ja zuweisen zur Patientensammelstelle=>baldmöglichst erneute Triage (Kategorie III)
Nicht gehfähig:
C: Starke äussere Blutung? ja=>Kategorie I
A:Nein: Atemwege verlegt?ja=>Überstrecken des Kopfes=>Atmung? nein=>Kategorie IV ja=>Stabile Seitenlage=>Kat I
B:Atemfrequenz >30 oder <10?=>Kategorie I
C: Puls tastbar udn hf<120/min=>nein:Kat I
D: Kein einfache Aufforderungen nicht befolgen?=>Kat I
Sonst II
APGAR-Score
Erhebung nach 1/5 und 10 Minuten je 1-3 Pkt
Atmung kein, unregelmäßig, regelmäßig
Puls kein, <100, >100
Grundtonus schlaff, träge, normale Bewegungen
Aussehen blaue oder weisse Asphyxie, Stamm rosig/Extrmitäten zyanotisch, rosig
Reflexe keine, grimmasieren, schreien
Neugeborenenversorgung
Abnabelung erst nach ca 1 Minuten (bzw., wenn Pulsationen der Nabelschnur aufhören)
Wärmemanagment (Neugeborene kühlen extrem schnell aus)
Erhebung des APGAR-Score nach 1, 5 und 10 Minuten.
Absaugen nur, wenn Kind nicht schreit/suffizient atmet (erst Mund-Rach und dann vorsichtig nasal)
Neugeborenenreanimation
Ind: schlaffes Kind, Bradykardei <60/min, Asphyxie,insuffizienter Atmung oder Apnoe
Vorgehen:
Geburt=>Wärmemanagment und Erhebung des APGAR=> Kind Atmet nicht?
=> Atemwege öffnen/Absaugen. 5 initiale Beatmungen mit Raumluft (kein Sauerstoff!!)
=> Erneute Beurteilung: Anstieg der Hf? Thoraxbewegungen?
=> Wenn nciht: optiemierung der Kopfposition, 2Helfer Beatmung, Esmarch-Handgriff, Wiederholung der Beatmungen.
Erneute Beurteilung=>Thoraxbewegungen?Anstieg der Hf?
Wenn nicht: CPR 3:1, Ggf. Erhöhung des FiO2! Beurteilung der Hf alle 30 sec.(!). Venöse Zugang (ggf. Nabelschnurkatheter!) und medikamentöse Therapie (Adrenalin).
TUBUSgrössen und SAD bei Neugeborenen
Tubus ID 3-3,5, Einführteife ca 8,5 cm
Laryngxmaske 1
Laryngstubus 0
Gynäkologische Blutungen in der Schwangerschaft
-Ursachen
Ursachen:
-Plazenta praevia totalis
-Plazentalösung
-Fehlgeburt
-Ektope Schwangerschaft
-Uterusruptur
Plazenta praevia totalis vs. Plazentalösung
Plazenta praevia totalis:
-Starke Blutung nach Aussen (hellrot),
-klinischer Zustand der Mutter korreliert gut mit der Menge des Blutes (Schock),
-meist protrahierter Verlauf
-meist keine Wehentätigkeit/Schmerzen
Plazentalösung:
-meist nur geringe Menge dunkles Blut
-Diskrepanz zwischen klinsichem Zustand der Mutter und der Blutungsintensität
-Abdominelle schemrzen, Uterus Bretthart.
-Wehentätigkeit
Uterusruptur (Symptomatik)
Ät:
-Trauma
-Z.n. Sectio
-Groses kind
Symptome:
Bretthartes, schmerzhaftes Abdomen
Vorzeitige Plazentalösung durch Ruptur
-Intraabdominelle Bltung mit Schock
Atone postpartale Blutung (Therapie)
Crede-Handgriff
-Kühlugn transabdominell
-Hormonelle Stimmulaton durch Anlegen des Kindes
Medikamentös:
Oxytocin 10IE als KI (100NaCl)
Tokolyse
Magnesium 4-6g i.v. über 15-30 Minuten
Fenoterol (Partusisten) i.v. (1A=0,5mg/1ml)=>0,5mg auf 10ml G5%=>Fraktioniert 1-2 ml über 1-2 Minuten, ggf Wdh nach 3-5 Min.
Nifedipin 10 mg (ggf Wdh.) ("off-label-use")