Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Lernkarten für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
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Lernkarten
Dosierung Notfallmedikamente bei der Kinderreanimation
Adrenalin 10µg/kgKG
Amiodaron 5mg/kgKG
Kinderreanimation CPR
Zunächst 5 Atemhübe, dann CPR 15:2. Defibrillatin mit 4J/kgKG. Beamtung nach ROSC mit Frequenz 12-24/min
Dosierungen Medikamente Kinder (Adrenalin/Atropin/Amiodaron)
Adrenalin 10µg/kgKG bei Anaphylaxie (<15kg), Reanimationsdosierung
Atropin 0,01 mg/kgKG zur Intubation
Amiodaron 5 mg/kgKG
I
Doesierungen Notfallmedikamente Kinder (Ibuprofen/Paracetamol/Fentanyl)
Ibuprofen 10 mg/kgKG
Paracetamol 50 mg/kgKG Tagesmaximaldosis auf 3 Gaben
Fentanyl 1ug/kgKG
Dosierungen Notfallmedikamete Kinder (Ketanest,Dormicum,Propofol/Diazepam)
Esketamin Analgesie: 0,25 mg/kgKG i.v., nasal 1,5 mg/kgKg, 0,5 mg/kgKG i.m.
Narkose:i.v. 0,5-1 mg/kgKG, i.m. 2 mg/kgKG
Midazolam Analgesie/Narkose 0,1mg/kgKG i.v., 0,2 mg/kgKG i.n.,rektal 0,5 mg/kgKg
Propofol 1M-8J 3mg/kgKG,>8Jahre 2,5 mg/kgKG, Erwachsene 1,5-2mg/kgKG
Diazepam bis 3 Jahre:5 mg rektal,ab 3 Jahre 5-10 mg rektal
Ketanest Dosierungen Erwachsene
Esketamin Analgesie 0,125-0,25 mg/kgKG i.v.
Narkose 0,5-1 mg/kgKG i.v
Ketamin Analgesie 0,25-0,5 mg/kgKG i.v.
Narkose 1-2 mg/kgKG i.v.
Vergiftungen und Antidot
Benzodiazepine=>Flumazenil 0,2 mg i.v (bis 0,4 g)
Opiate=>Naloxon 0,4 mg-2 mg i.v.
b-Blocker=> Calciumgluconat 10% 30ml
Trizyclische Antidepressiva: NaBic 8,45 50-100ml
Alkylphosphate=>Atropin 500mg steigern bis Hypersalivation beendet
Zyanide=>4-DMAP 3-4mg/kgKG (CAVE nicht bei Kombination mit CO-Vergiftung)+Natriumthiosulfat (50-100mg/kgKG)
=>Hydroxycobalamin 5g i.v. (Kinder 2,5g i.v.)
Methämoglobinbildner=>Toulindinblau 2-3 mg/kgKG
Carbo mediacinalis 1g/kgKG
Ertrinken
Immersion: Ein Körperteil unter Wasser
Submersion: ganzer Körper unter Wasser
Salzwasserertinken: Hämokonzentration und Hypernatriämie
Süsswasserertrinken: Hämolyse mit Hyperkaliämie, Hämodilution und Hyponatriämie
Primär aber Hypoxie im Vordergrund=> zunächst 5 mal beatmen, dann weiter CPR.
CAVE: häufig unterkühlte Pat=>prolongierte Reanimation, Afterdrop.
Unterkühlung Stadien
I) Mild: 32-35°C: Pat zittert, pH erniedrigt, Glukose erhöht
II) Moderat: 28-32°C: Somnolenz/Teilnahmslosigkeit, pH erniedrigt, Glukose erhöht oder erniedrigt.
III) Schwer: 24-28°C: Bewußtlosigkeit, hypotensiv
IV) <24°C:Scheintod
V) Tod
Unterkühkung (Therapie)
Th:
passive und aktive Wiedererwärmung (Stammnah)
ggf .40°C warme Infusionslösung (1l erhöht Körperkerntemperatur nur um 0,3°C)
bei schwerer Unterkühlung ggf. va-ECMO
CAVE: Afterdop (abnahme der KKT unter laufenden Wiedererwärmungsmassnahmen bei Mediatorfreisetzung und vermischung von peripher kaltem mit zentral wärmeren Blut).
Ausserdem: ernorm erhöhtes Potentail für Kammerflimmern (häufig Schockrefraktär).
CPR: "no one is dead untill he is warm and dead=> Fortsetzung der CPR bis KKT 35°C
Dosierung Midazolam bei Kindern
i.v. 0,1 mg/kgKG
i.n. 0,2 mg/kgKG
rektal 0,5 mg/kgKG
intranasale Analgosedierung bei Kidnern (Ketanest und Dromicum)
S-Ketamin 1,5 mg/kgKG intranasal
Dormicum 0,2 mg/kgKG intranasal
Verlegung der Atemwege (Fremdkörperaspiration)
Suffizienter Hustenstoss?
ja: Zum Husten Auffordern/Beruhigen
nein: Pat wach?
ja: 5 Schläge auf den Rücken und 5 Oberbauchkomressionen (nicht bei Kindern <1Jahr=>hier thoraxkompressionen
nein: CPR!
Reanimation bei Kindern: HDM bei Neugeborenen/Säuglingen und Kindern
Neugeborene:
CPR im Verhältniss 3:1 (nach 5 iniitalen Beatmungen)
Kompression mit Daumen, Frequenz 120/min, Mitte Sternum, Eindrücktiefe ca 1/3 des Thorax
Säuglinge:
2-Finger, Mitte Sternum, Frequenz 100/min, Eindrücktiefe 1/3 des Thorax, CPR 15:2
Kleinkinder:
1 Handballen, Mitte-Uneres Sternum, Frequenz 100/min, 1/3 des Throrax, CPR 15:2
BLS bei Kindern
Atemwege freimachen=>wenn keine Atmung=>5 BEatmungshübe=>wenn keine Atmung/Kreislauf=>CPR 15:2
Asthma bronchiale bei Kindern
Leicht/mittelschwer:
Af<30/min, Hf<120/min und unmöglichkeit Satz zu Sprechen
Th: Salbutamol DA 2 Hub, 02-Gabe, Prednisolon 1mg/kgKG
Schwer:
Af>30/min,Hf>120min (KInder <5Jahre Af>40/min, hf<130/min),trink und iss nicht
Th:Salbutamol DA 2Hub, O2-Gabe, Prednisolon 2mg/kgKG
Bei beiden zusätzlich Ipratropiumbromid (Vernebler 250ug oder 2Hub)
Ashtma bronchiale (lebensbedrohlich)
Kl:
HRST, BRadykardie, "silent lung",SpO2<90%,Zyanose,Hypotonie
Th:
O2,Salbutamol DA 2 Hub, Ipratropium (Atrovent) Vernebler oder DA
Terbutalin 0,25-0,5 mg s.c oder Reproterol 0,09mg i.v. (innerklinsich Perfusor (5A auf 50ml=>2-10ml/h)
Prednisolon 100 mg i.v.
Theophyllin 5 mg/kgKG,Magnesium 2g i.v.
Asthma bronchiale leicht/mittelschwer und schwer bei Erwachsenen
Leicht/mittelschwer:
Sprechen möglich, Af<25/min, Hf<110/min
Th:
O2-Gabe, Salbutamol DA 2-4 Hub,Prednisolon 50 mg i.v./oral
Schwer:
Sprechen nciht möglich, Af>25/min, Hf>110/min
Salbutamol 2-4 Hub DA, Atrovent
Terbutalin 0,25-0,5 mg s.c. oder Reproterol 0,09mg i.v.,Prednisolon 100 mg i.v.
Zeitlimits für Reperfusion bei STEMI
Reperfusion:
wenn innerhab von 2 h PCI möglich=> keine präklinische Lyse
Door-to-balon-time: 60min
Hypertensive Krise/Notfall
Hypertensive Krise: erhöhte RR-Werte ohne Hinweis für eien Endorganschaden,RRsyst >160mmHg,RRdiast>100mmHg
Hypertensiver Notfall: Erhöhte RR-Werte mit Endorganschädigung (AP-BEschwerden, Schwindel/Sehstörungen),RRsyst>180mmHg,RRdiast>120mmHg
Cushing-Reflex bei erhöhtem inrakraniellen Druck
Hypertensive RR-Werte, dann auch Bradykardie
"Reservekapazität" intrakranielle akut ca 50-60 ml, bei chronsichen Prozess/Alter erhöht
Notfalltherapie bei Hypertensiver Krise
Ziel nicht Normalisierung des RR,sondern Senkung um ca 20-30% des Ausgangswertes innerhalb von 30min-2h
Medikamente: Urapidil 15-25 mg ,Nitrospray
Aortendissektion (Therapie)
KOmbination aus b-Blockern und Urapidl
b-Blocker Medikamente der Wahl, da sie neg inotrop sind und die Aortae Wandspannung reduzieren(!)
Phäochromozytom (Klinik)
Kl:
häufig Blasse,Gewichtsverlust,Palpitationen
Flush-symptomatik, Schwitzen, rez. erhöhte RR-Werte
Th:a1-Blocker, Phenoxybenzamin 2x10 mg, operative Resektion nach medikamentöser Vorbereitung.
Präeklampsie/Eklampsie
Präeklampsie (EPH-Gestose): Ödeme,Proteinurie und Hypertension
-Senkung des Blutdruckes unter CTG-Überwachung, Urapidil 6,25 mg langsam i.v. oer Adalat 5 mg p.o.
Eklampsie (zusätzlich Krampfanfall):
Diazepam 5-10 mg i.v., Mg 4-6g über 15-20 min
Narkoseeinleitung Medikamentendosierungen
Esketamin 0,5-1 mg/kgKG i.v.
Dormicum 0,1 mg/kgKG i.v.
Propofol 1,5-2 mg /kgKG
Thiopental 5mg/kgKG
Fentanyl 1-2ug/kgKG
Succinylcholin 1 mg /kgKG
Rocouronium 1 mg/kgKG
Negative Effekte der Hyperventilation
Alkalose
Hypokalzämie
zentrale Vasokonstriktion
Verschlechterung der O2-Abgabe ins Gewebe
Reversible Ursache des Herz-Kreislauf-Stillstandes
4Hs
Hypoxie
Hyper-/Hypokaliämie
Hypo-/Hyperthermie
Hypovolämie
HITS:
Herzbeuteltamponade
Intoxikationen
Thrombembolisch
Spannungspneumothorax
Bradykardie=>Therapie
Atropin 0,5 mg i.v. bis max 3g (nicht bei Herztransplantation und Mobitz/AVIII°),ggf. Wiederholung
Orciprenalin 0,25-0,5 mg i.v.
Adrenalin 2-10ug i.v.
Externes pacing
Tachykardien (instabil):Therapie
synchronisierte Kardioverion 120-150J (Breitkomplextachykardien und VHF) bzw. 70-120J (Schmalkomplextachykardien) unter Analgosedierung (bis 3x)
ggf. Amiodaron 300mg langsam i.v. (10-20min)
wenn erfolgreich Amiodaron Aufsättigung 900mg über 24h
Tachykardie (stabil):Therapie
unregelmäßige/regelmäßige Tachykardie?Breitkomplex?Schmalkomplex?
1)unregelmäßig und Schmalkomplex: TAA bei VHF=>b-Blocker (Metorpolol i.v.),ggf. Amiodaron oder Digitalis.
2)regelmäßige Schmalkomplextachykardie: Sinustachykardy?AVNRT?Vorhofflattern mit regelmäßiger Überleitung?
-Vagusreiz, Pusten in Spritze. Adenosin 6,12 mg Bolus.
3)Breitkomplextachykardie mit unregelmäßigem Rythmus?VHF mit Blockbild?VHF mit Präexzitationssyndrom (FBI-EKG)?Torsade de Pointes tachykardie?
-bei VHF und Blockbild: b-Blocker, ggf. Digitalis
-bei Präexzitationssyndrom: erwäge Amiodaron 300mg über 10-20 Minuten.Ajmalin (Gilurythmal) 50mg über 5 min.ggf Wdh nach 30 min.
-Torsade de Pointes: 2 g Magnsium über 10 Minuten.
4) Breitkomplextachykardien mit regelmäßigem Rythmus:
VT oder SVT mit Schenkelblock
VT:Amiodaron 300mg und Aufsättigung
Stadien Anaphylaxie
I Nur Hauterscheinungen: Juckreiz/Exanthem/Quaddeln/Angioödem
II Hauterscheiungen (s.o.)/ Nausea, abd.Krämpfe,Erbrechen/ Hypotonie und Tachykardie/ Rhinorrhoe,Dyspnoe
III Hautersch s.o./ Durchfall und Erbrechen/ Kreislaufschock/ Laryngxödem,Spastik
IV Hautersch.s.o./Erbrechen und Druchfall/Kreislauf und Atemstillstand
Tubusgrössen Kinder
Einschätzen des Gewichtes: (Alter+4)*2
ID= (Alter/4)+4
Tubisgrösse: (Alter+16)/4
Einführtiefe:(Alter/2)+12
Volumengabe bei Verbrennung:
6ml*kgKG*Verbrannte KOF.Davon 50% innerhalb der ersten 8h
Volumenbedarf insgesamt (4-2-1-Regel):
40ml für die ersten 10 kg, 20 ml für die nächsten 10 kg, 1ml pro kg>20kg
ALS bei Kindern
Bei Bradykardie <60/min bereits Sauerstoffgabe ohne bei ausbleibendem Hf-Anstieg CPR!
CPR 15:2 (Neugeborene 3:1)
Adrenalin 10 ug/kgKG
Amiodaron 5 mg/kgKG
Defibrillation:
ab 8 Jahre normale Pads. 4J/kgKG
<8Jahre (PediPads, wenn nciht vorhanden normale Erwachenen-Defi-Pads)
Atropin (Dosierungen)
Erwachsene: 0,5 mg repetetiv bis max 3g (Alkyphosphatvergifung höhere Dosierungen möglich)
Kinder: 0,01mg/kgKG (z.b. vor Intubation) max 1g
Volumenbedarf bei Verbrennungen
Volumen= 3-6ml*kgKG*Verbrannte KOF (davon 50% in den ersten 8h)
Berechnung der Verbrannten KOF
9er-regel:
Torso vorne und hinten je 18%
Arm 9%
Bein vorne und hinten je 18%
Kopf 9%
Anogenitalregion 1%
Oder 1% entspricht einer Handfläche
Bei Kindern: Zunahme der Oberfläche des Kopfes bei Abnahme der KOF der Beine (Säugling Kopf 18% 1Bein 14%)
Indikation zur Behandlugn im Schwerstbrandverletztenzentrum
-Verbrennungen im Gesicht/Hals,Hände/Füsse, Genitalregion oder Achseln
-Alter<8 und >60Jahre
-Rauchgasintoxiation
-Begleitende Frakturen
->15% II° Verbrennung
->10% III° Verbrennung
-Stromunfälle
Dekompressionserkrankung,Taucherkrankheit
Dekompressonskrankheit:
Nach dem Tacuhen mit Gasflasche auftretende Symptomatik bestehend aus Juckreiz ("Taucherflöhe"), neurologischer Symptoamtik (Seh- oder Sprachstörungen), Mukselschwäche, Muskel-Gliederschemrzen, Schwindel.
Entstehung von intravasalen Gasbläschen (Stickstoff) durch zu rasches Auftauchen bzw. nciht einhalten der Dekompressionszeiten.
Arterielles Empolie-Syndrom:
Durch rasches Auftauchen gegen geschlossene Stimmbänder erhöhter Intraalveolärer Druck=>Ruptur Alveolarbläschen oder Luftembolie
Th:
100%FiO" üer Maske oder Beatmung
Volumengabe (Taucehrpolydypsie!)=>Bedarf ca 1-2l.
Dekompressionskammer.
Bei Rettung mittels RTH: niderigste möglcieh Flughöhe!
Dosierung Aktivkohle
1g/kgKG oral
KI:Säuren/Laugen,Schwermetalle,Elektrolyte