Dermatologie - Phase II
Hr. Dr. Beat Schmitt
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G. F.
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Lernkarten
Hautmykosen
Pilze: Eukaryonten mit Zellwand
- leben von organischen Substanzen
- medizinisch relevante Pilze: D-H-S-System
- Pilze sind (meistens) fakultativ pathogen
- nur bei gestörter Hautbarriere oder Immunschwäche pathogen
- Dermatophyten befallen ausschliesslich Haut, Haare und Nägel
- Hefen können neben der Haut auch Schleimhäute und innere Organe befallen
Erklären Sie den Begriff Tinea
- Dermatomykose = Dermatophyteninfektion
Nahrungsgrundlage der Dermatophyten
- Keratin
Übertragungsweg von Dermatophyten
- Übertragung vom Erdboden, Tieren oder Menschen
- Lange Überlebenszeit auf Gegenständen
Tineaformen (allgemein)
- Tinea superficialis
- Tinea profunda
Tineaformen (klinisch)
- Tinea pedis (Fusspilz): häufigste Dermatophyteninfektion. Superinfekte möglich
- Tinea unguium (Nagelpilz)
- Tinea corporis
- Tinea palmoplantaris
- Tinea capitis
Nennen Sie Tinea-Therapie-Ansätze
- Lokale Antimykotika
- Systemische Antimykotika
Tinea unguium-Therapie
- Tinea unguium ist schwer behandelbar
- kombinierte lokale/systemische Antimykose während mehrerer Monaten -> Heilungsrate ca 70%
Kandidose-Diagnostik in Mundhöhle
- semiquantitative Keimzahlbestimmung im Mundspülwasser
Erklären Sie den Begriff "Epithelioma"
gutartiger im Epithel anzutreffender Tumor
Nennen Sie die Inkubationszeit von Molluscum contagiosum
- 2-7 Wochen
Definition Zoster
- Zweiterkrankung (Rezidiv)
- durch Varizellen-Zoster-Virus
- Effloreszenzen folgen den Hautnervensegmenten (lassen Nervenzellen in Ruhe)
- ein- oder beidseitig
Herpes simplex
- = Fieberbläschen oder Gletscherbrand
- Sekundärinfektion durch HSV (endogene Reinfektion, Viren persitieren in Nervenzellen)
- Juckreiz/Spannungsgefühl meistens perioral (Herpes simplex labialis)
- Bläschenbildung, Eruption