BP-PL Kalkulation Kapitel 3

Fragen zu Kapitel 3 zur Vorbereitung VSEI Prüfung

Fragen zu Kapitel 3 zur Vorbereitung VSEI Prüfung


R. R.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Kalkulation in der Elektrotechnik auf Berufslehrniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Kostenarten, Erfolgsrechnung, Eigen- und Fremdkapital sowie die Struktur der Buchhaltung. Besonders nützlich sind sie für Auszubildende und Berufstätige in der Elektrotechnik, die ein tiefes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen benötigen, um betriebliche Prozesse effizient zu steuern und finanzielle Zusammenhänge zu verstehen.
Karten
20
Lernende
52
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
21.03.2017 / 22.11.2025

Lernkarten

Welche Firmen sind verpflichtet eine Buchhaltung zu führen?

Jede im Handelsregister eingetragene Firma

Was ist das Ziel der Buchhaltung und mit welchen Mitteln wird dies aufgezeigt?

Die wirtschaftliche Darstellung des Unternehmens, durch die Bilanz, die Erfolgsrechnung und das Inventar.

Wie ist die Bilanz aufgebaut?

Durch die Aktiven (Umlaufvermögen & Anlagevermögen) und durch die Passiven (Fremdkapital & Eigenkapital)

Was umfasst das Umlaufvermögen?

Teile des Vermögens, welche schnell flüssig gemacht werden können. z.B. Kasse, Bank, Debitoren, Warenvorräte

Was umfasst das Anlagevermögen?

Vermögen, welches dem Betrieb langfristig für die Erstellung der Betrieblichen Leistungen zur Verfügung steht. z.B. Mobilien, Fahrzeuge, Liegenschaften.

Was umfasst das Fremdkapital?

 

Kreditoren, Debitoren-Anzahlungen, Bankschulden Darlehen und Hypotheken nennt man Fremdkapital.

Was umfasst das Eigenkapital?

 

 

Mittel, welche der Eigentümer dem Unternehmen zur Verfügung stellt, sowie die Reserven bilden das Eigenkapital.

Welche Grundelemente enthält die Erfolgsrechnung?

 

Aufwand & Ertrag

Was umfasst der Materialaufwand?

Das Installations-, Klein- und Werkstattmaterial sowie die Handelsware

Was umfasst der Personalaufwand?

Löhne und Provisionen der Mitarbeiter inkl. temp. Personal sowie alle Sozialaufwendungen, Personalversicherungen und Personalspesen.

Was umfasst den Betriebsaufwand?

 

Alle Aufwendungen welche für die betriebliche Leistung notwendig sind. z.B. Raumaufwand, unterhalt und Reparaturen, Fahrzeuge, Energiekosten.

Was umfasst den Betreibsfremden und ausserordentlichen Aufwand und Ertrag?

 

- Separate Liegenschaftsrechnung und ausserbetriebliche Finanzerfolge.

- Ausserordentlicher und periodenfremder Aufwand und Ertrag.

- Steuern

Welche beiden Darstellungsformen der Betriebsrechnung gibt es?

- Struktur der Erfolgsrechnung in der Finanzbuchhaltung

- Stufendarstellung der Erfolgsrechnung

Was ist eine Deckungsbeitragsrechnung?

Sie beginnt beim Erlös und zeigt stufenweise die noch zur Verfügung stehenden Deckungsbeiträge für die Kostendeckung. Wesentlich ist die Aufteilung in variable und fixe Kosten.

 

Wann kann Gewinn erzielt werden?

 

Sobald die Fixkosten und die variablen Kosten gedeckt sind.

Wie ist der VSEI-Einheitskontenplan aufgestellt?

1: Aktiven

2: Passiven

3: Betriebsertrag

4: Waren-, Material- und Dienstleistungsaufwand

5: Personalaufwand

6: Sonstiger Betriebsaufwand

7: Betriebliche Nebenerfolge

8: Ausserordentlicher und betriebsfremder Erfolg, Steuern

9: Abschluss

Für was ist der VSEI-Einheitskontenplan?

 

Die Struktur des Einheitskontenplans entspricht den gesetzlichen Anforderungen, dem Aktienrecht sowei den Vorschriften des MWST-Gesetzes.

Was ist der Unterschied der Finanzbuchhaltung und der Betriebsbuchhaltung?

 

 

FIBU zeigt die effektive Vermögenssituation.

BEBU zeigt den Ursprung der Aufwände und Erträge.

 

Nenne die Punkte für die Erstellung der Betriebsbuchhaltung?

 

- Kostenarten (KA) / welche Kosten sind entstanden

- Kostenstellen (KST) / wo im Betrieb sind die Kosten angefallen

- Kostenträger (KTR) / wöfür sind sie angefallen (Kundenauftrag/interne Leistung)

 

Was zeigen die Kostenarten?

- den Materialeinsatz

- den Arbeitseinsatz des eigenen und fremden Personal

- die Abnutzung von Maschinen, Fahrzeugen und anderen Investitionsgütern

- übrige in- und externe Kosten (z.B. Versicherungen, Informatik und Fahrzeuge)

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