Marketing

Begriffe und Hintergründe

Begriffe und Hintergründe


P. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingstrategien und -instrumente auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Marktforschung, CRM, Preispolitik, Produktlebenszyklus und internationale Strategien ab, wobei Beispiele und Modelle wie SWOT-Analyse, BCG-Matrix und die 7 Ps des Marketings integriert sind. Ideal für Studierende und Marketingfachleute, die ihre Kenntnisse in strategischer Planung, Marktsegmentierung und Kundenbeziehungsmanagement vertiefen möchten.
Flashcards
48
Students
3
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
20.03.2017 / 05.01.2025

Flashcards

Preisunelastische Güter

Artikel für den täglichen Bedarf (kein Verzicht bei Preissteigerung)

Preiselastische Güter

Luxusartikel nicht zwingend für den täglichen Bedarf (Mengenrückgang bei Preissteigerung)

Analyse/Diagnose: Marktsystem

  • Mögliche Konzeptbestandteile in strukturierter Form

Analyse:

  • Marktanalyse und -diagnosen, Marktforschung, Marketingziele

Strategien:

  • Wachstumsstrategien, Segmentierung und strategisches CRM, Positionierung und Markenstrategie, Lebenszyklusstrategie, Konkurrenzstrategie nach Kühn, Strategiemix

Instrumente:

  • Marktleistung, Kommunikation, Internetkommunikation, Preis, Distribution, Marketingmix

Budget:

  • Marketingbudget

Kontrolle:

  • Marketingkontrolle

 

Analyse/Diagnose: Markt-Analyse/-Diagnose

  • Marktdefinition und Marktabgrenzung

Grobmarktwahl:

  • Unterteilung in strategische Geschäftsfelder (SGF) Bsp. Banken: Retail, Private Banking und Firmenkunden

Strategisches Geschäftsfeld (SGF):

  • Markt im Markt unterscheidet sich durch unterschiedliche Kunden, Konkurrenten, Angebote und Marken

Sementierung:

  • Innovatives Segment: Bsp. Banken mit elektronischem Zahlungsverkehr
  • Konservatives Segment: Bsp. Banken mit Schalter Zahlungsverkehr

Teilmarkt:

  • Bsp. Automarkt Unterteilung des SGF in: Sportwagen, Limousinen, Off-Roader und Vans
  • (Lernhilfe: Angebot - TeilmArkt)

Marktsegment:

  • Bsp. Feriendestination: Kongress- und Seminarteilnehmer, Familie mit Kindern, Senioren und jungen Erwachsenen
  • (Lernhilfe: Nachfrage - SegmeNt)

Strategische Geschäftseinheit (SGE):

  • Bestimmte strategische Geschftsfelder Bsp. Versicherungsgesellschaft Reisezusatzversicherungen

Analyse/Diagnose: Markt-Analyse/-Diagnose

  • Marktgrössen und Kennzahlen

  1. Marktkapazität: Maximale Menge
  2. Marktpotential: Gesamter Umsatz der Benchmarkteilnehmer
  3. Marktvolumen: Gesamt von allen Anbietern realisierter Umsatz in Übereinstimmung des Marktsättigungsgrad
  4. Marktanteil: Prozentualer Marktanteil des Anbieter X am Marktvolumen

Analyse/Diagnose:

  • Produktlebenszyklus (PLZ)

  1. Entwicklung
  2. Einführung
  3. Wachstum (bei Gewinn: Break-even)
  4. Reife
  5. Sättigung
  6. Rückgang

Analyse/Diagnose:

  • Distributionsanalyse

Der numerische Distributionsgrad

Der gewichtete Distributionsgrad

Numerisch: Anzahl der Handelsbetriebe, die das jeweilige Produkt führen : Gesamtzahl der Handelsbetriebe, die die ensprechnede Warengruppe führen x 100 = z

Gewichtet: Umsatz der Handelsbetriebe, die das jeweilige Produkt führen : Gesamtumsatz der Handelsbetriebe, die die enstsprechende Warengruppe führen können x 100 = z%

Analyse/Diagnose:

  • Interne Beeinflussende
  • Externe Beeinflussende

Interne: 

  • Personen in Unternehmen und privaten Haushalten, die einen Kaufentscheid beeinflussen: Abteilungsleiter Produktion, Finanzchef...., Kinder.

Exerne:

  • Marktteilnehmer, die eine Kaufempfehlung abgeben, ohne selbst bei der Transaktion teilzunehmen: Architekt, Filmkritiker, Werbeagentur.

Analyse/Diagnose:

  • Konkurrenzstruktur

  • Potentielle neue Konkurrenten
  • Lieferanten
  • Abnehmer
  • Esatzprodukte

Analyse/Diagnose:

  • Unternehmensanalyse Stärken und Schwächen

Nach BCG-Matrix (Boston Consulting Group):

Stars, Question Marks, Cash Cows, Poor Dogs

Analyse/Diagnose:

  • P E S T E L E D

  • P olitical
  • E conomical
  • S ocial
  • T echnology
  • E cological
  • L egal
  • E thnical
  • D emographical

Analyse/Diagnose:

  • Marktforschung

Sekundär:

  • Interne Quellen: ERP
  • Externe Quellen: Ämter, Wissenschaft

Primär:

  • Qualtative Marktforschung: Enzel- und Gruppendiskussionen
  • Quantitative Marktforschung: Datamining, Tests, Befragungen

Analyse/Diagnose:

  • S W O T

Intern:

  • S Stärken
  • W Schwächen

Extern:

  • O Chancen
  • T Gefahren

Analyse/Diagnose:

  • SWOT Kombinationsmöglichkeiten

SO-Strategie: Stärke trifft auf Chance. Konstellation ausnutzen und multiplizieren.

WO-Strategie: Interne Schwäche abbauen oder fehlende Stärke aufbauen; grösstes Verbesserungspotential

ST-Strategie: Stärke trifft auf eine Gefahr. «Versicherung» oder Fehlallokation der Ressourcen, weil Stärke nicht in Erfolg umwandelbar.

WT-Strategie: Schwäche trifft auf Gefahr. Eventuell Rückzug erwägen.

Analyse/Diagnose:

  • MAFO

Stichprobenauswahlverfahren:

  • Random (Zufalls-Auswahl)
  • Quota (Bewusste Auswahl)

Ziele/Strategien:

  • 6 W-Fragen

  • Was?
  • Wie viel?
  • Wem?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wie?

Ziele/Strategien:

  • Quantitative Ziele

  • Können durch Kennzahlen gemessen werden. Bsp. Steigerung um 5% während den nächsten 12 Monaten.

Ziele/Strategien:

  • Qualitative Ziele

  • Verbesserung der Kundenzufriedenheit
  • Einhaltung von Terminen
  • Häufigkeit von Rücksprachen

Ziele/Strategien:

  • Wachstumsstrategie nach Ansoff

Marktpenetration:

  • Einsatz der 6 Ps

Podukt-/Sortimentsentwicklung:

  • Produktmodifikationen
  • Tatsächliche Innovationen
  • Imitationen

Marktentwicklung:

  • Neue geographische Märkte
  • Neue Distributionskanäle
  • Neue Käufergruppen
  • Neue Verwendungszwecke

DIversifikation:

  • Horizontale Diversifikation (Bezug zu bestehenden Produkten)
  • Vertikale Divesifikation (vorgelagerte oder nachgelagerte Produkte)
  • Laterale Diversifikation (kein Bezug zu bisherigen Aktivitäten/Produkten, höchstes Risiko)

Ziele/Strategien:

  • Formen der Diversifikation

Horizontal:

  • Neue Produkte aus ähnlichem Bereich

Vertikal:

  • Vorwärsintegration: Bsp. Eigene Verkaufsstätten für das produzierende Unternehmen
  • Rückwärtsintegration: Bsp. Eindringung Coop eigener Lieferanten mit Bierproduktion 

Lateral:

  • Bsp. Lebensmittel Industrie in Fahrradindustrie vordrängt

 

Ziele/Strategien:

  • Internationale Strategien

  • Export
  • Lizenz
  • Franchising
  • Joint Venture
  • Tochter Gesellschaft

Ziele/Strategien:

  • Internationale Strategien

  • Globale Märkte
  • Marktsegmentierung
  • Produktdifferenzierung
  • Spezialitäten

Ziele/Strategien:

  • Segementierung zwischen Massen- und Individualmarketing

  1. Massenmarketing
  2. Sementierung: Geographisch, demographisch, psychographisch, kaufverhaltensbezogen
  3. Individualmarketing

Ziele/Strategien:

  • Customer-Relationship-Mamagement (CRM)

  • Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege

Ziele/Strategien:

  • Me-Too

  • Imitation am Markt bereits vorhandener Produkte

Ziele/Strategien:

  • Marketingziel

  1. Differenzierung muss einem Kunden-Bedürfnis entsprechen
  2. Differenzierung muss positiv bewertet werden
  3. Positionierung muss unterscheidbar sein
  4. Positionierung sollte unnachahmbar sein
  5. Kundschaft sollte bereit sein, für das Produkt/DL mehr zu bezahlen (oder häufiger zu kaufen-bei Tiefpreispolitik)

Ziele/Strategien:

  • Markenstrategie

  • Erleichterte Identifikation
  • Orientierungshilfe
  • Bekanntheit
  • Gleichbleibende Qualität
  • Marke erfüllt Image

Ziele/Strategien:

  • Marken

Herstellermarken:

  • Markenartikel
  • Dienstleistungsmarken

Handelsmarken:

  • Klassische Handelsmarken
  • Discounter-Handelsmarken
  • No-Names

Ziele/Strategien:

  • Markenarchitektur

  • Dachmarke: Bsp. Beiersdorf
  • Familienmarke: Bsp. NIVEA
  • Einzelmarke (Produkt- oder Monomarke): Bsp. Silk

Ziele/Strategien:

  • Markenhirachie

  1. Vision
  2. Mission
  3. Leitbild

Ziele/Strategien:

  • USP/UAP

USP: Unique Selling Proposition

  • Einzigartiges Verkaufsargument/Wettbewerbsvorteil

UAP: Unique Advertising Proposition

  • Psychologische Produktvorteil resp. einzigartiges Werbeversprechen den andere auch haben, aber in der Werbung nicht hervorheben. Der UAP schafft eine emotionale Alleinstellung, keine reale.

 

MK-Instrumente (Realisation/Controlling)

  • Marketingziele und Marketingmix sind dynamisch und müssen deshalb angepasst werden.

  1. Entwicklung
  2. Einführung
  3. Wachstum (Break-even)
  4. Reife
  5. Sättigung
  6. Rückgang

MK-Instrumente (Realisation/Controlling)

  • 7 P's

  1. Product: Design, Technology, Branding
  2. Place: Retail, Wholesale, Internet, Multi Channel
  3. Price: Strategies, Penetration, Cost-Plus
  4. Promotion: Special Offers, Direct mailing, Free gifts
  5. People: Empoyees, Management, Culture, Customer Services
  6. Process: How are services consumed
  7. Physical Environment: Smart, Comfort, Facilities

KEF's (Faktoren von aussen)

Aussen nach innen:

  • Preise
  • Standort
  • Sortiment
  • Labels
  • Frische

SEP's (innen) = Kernkompetenz:

  • 7 P's

  1. Product
  2. Place 
  3. Price
  4. Promotion
  5. Process
  6. People
  7. Physical Tangibles

 

Formen der Marktleistung:

  • Produkt
  • Dienstleistung

  1. Kernprodukt: Bsp. Reinigung; Fonds
  2. Formales Produkt: Bsp. Verpackung; Aktien und Obligationen
  3. Erweitertes Produkt: Bsp. Materialverträglichkeit; Portfolioverwaltung

Formen der Marktleistung

Nach Kaufzweck:

  • Konsumgüter
  • Industriegüter

Nach Lebensdauer:

  • Kurzlebige Güter
  • Langlebige Güter

Nach Kaufgewohnheit:

  • Convenience-Güter
  • Shopping-Güter
  • Spezialgüter

 

 

Mitarbeiter als Marketinginstrument

  1. Mitarbeiter rekrutieren
  2. Mitarbeiter entwickeln
  3. Mitarbeiter unterstützen
  4. Mitarbeiter halten

Kommunikationsformen

Push:

  • Verkaufsförderung
  • Persönlicher Verkauf
  • Operatives CRM und Direktmarketing
  • Internetkommunikation

Pull:

  • Werbung
  • Public Relations
  • Sponsoring
  • Internetkommunikation

 

Werbeplanung

  1. Ausganslage
  2. Werbeziele
  3. Werbeinhalt
  4. Werbeträger/-mittel
  5. Budget
  6. Kontrolle

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