Chronischer Sz und Depression aus psychiatrischer Sicht
Praxisbezogene Wissensvermittlung bzw. Wiederauffrischung Erkennen der Symptomatik/Problematik Kennen grundlegender Therapieprinzipien Umgang mit den Betroffenen
Praxisbezogene Wissensvermittlung bzw. Wiederauffrischung Erkennen der Symptomatik/Problematik Kennen grundlegender Therapieprinzipien Umgang mit den Betroffenen
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Cartes-fiches
Def. chron Sz
besteht seit min 3 - 6 Monate
beeinträchtigung der betroffenen Person:
- physisch
- psychisch und kognitiv
- sozial
Nenne die häufigsten chron Schmerzsiuationen (8)
-LBP
Kopfsz
Rheuma Sz
neuropathischer Sz
Fibro
degenerative Sz (Arthrose)
Tumor Sz
Phantom Sz
Was versteht man unter MUS, MUPS?
Diverse Klassifikationen und Bezeichnungen (je nach Fachgebiet)
Medically unexplained (physical) symptoms
Nicht-spezifische Beschwerden
Funktionelle Beschwerden bzw. Syndrome (z.B. chronisches Müdigkeitssyndrom, Fibromyalgiesyndrom, Reizdarmsyndrom)
Somatoforme Störungen (ICD-10 und DSM V)
Beschreibe das Entstehungsmodel von somatischen erkrakunen Model 2 :
Alexithymie = enennt die Unfähigkeit ihrer Patienten mit somatisierten Beschwerden, die eigenen Gefühle adäquat wahrzunehmen und sie in Worten zu beschreiben.
was ist eine Depression?
schwerwiegende Erkrankung, die mit Symptomen wie Schwermut, Verlust der Freude und Interesse, mangelnder Energie, Konzentrationsstörungen und Suizidgedanken verbunden ist und die Lebensführung, das Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl deutlich beeinflusst
Hauptsymptome nach der ICD-10
• depressive, gedrückte Stimmung
• Interessenverlust und Freudlosigkeit
• Verminderung des Antriebs mit erhöhter Ermüdbarkeit (oft selbst nach kleinen Anstrengungen) und Aktivitätseinschränkung.
Siehe auch zusatzsymptome Folie 23 Skript Jordan
Definiere dei 3 schweregrade der Depression:
•Leichte Depression: zwei Hauptsymptome und zwei Zusatzsymptome
•Mittelschwere Depression: zwei Hauptsymptome und drei bis vier Zusatzsymptome
•Schwere Depression: drei Hauptsymptome und fünf oder mehr Zusatzsymptome
Zeichen Shematische die verscheidenen Foren der Depression (7):
Wie ist die prävalenz bei der depression?
Lebenszeitprävalenz: um 20% (Weltbevölkerung) = jeder 5 te
Frauen häufiger als Männer (doppelt so hoch)
Mit welchen "Mitteln" wir eine Diagnose ( Depression) gestellt?
-Gespräch/psychiatrische Untersuchung/Exploration
-Fragebögen (Screening und oder Verlauf)
BDI = Beck Depression Inventar
HADS = Hospital Anxiety and Depression Scale
Nenne Risken ür Komorbiditäten bei unipolarer Depression:
Erhöhte Mortalität, Morbidität, höhere Kosten
•höhere Symptomschwere
•höheres Chronifizierungsrisiko
•höhere funktionelle Beeinträchtigung
•erhöhtes Suizidrisiko
•geringeres Ansprechen auf medikamentöse Therapie
Für was steht SAD PERSONS (bezug Depression) ?
Sex
Age
Depression
Previouse Attemt
Ethanol abuse (Alk abusus)
Ratioal thinking los
Social support lacking
Organizzed plan (suizid plan)
No spouse (kein lebenspartner)
Sickness ( somatische Erkr.)
Wa sind die Behandlungsmöglichkeiten bei Suzidalität?
Medikamentöse Behandlungsverfahren
•Phytopharmaka (u.a. Johanniskraut)
•Antidepressiva
•Stimmungsstabilisatoren (einige Neuroleptika, Antiepileptika und Lithium)
•(Benzodiazepine/Anxiolytika)
Auswahl weiterer nicht-medikamentöser Behandlungsverfahren
•Psychotherapie
•Sport und Bewegung
•Ernährung
•Lichttherapie (10 000 Lux) v.a. bei saisonaler Depression
•Elektrokrampftherapie (EKT), Magnetstimulation, Ketamininfusion
was sit eine Phytopharmaka?
werden Arzneimittel pflanzlichen Ursprungs bezeichnet.
Am bekanntesten Johanniskraut bei leichter bis mittelschwerer Depression und oder Schlafproblemen
Hohes Interaktionspotential!
u.a. Immunsupressiva, Antikoagulantien, HIV-Medikamente, Antikonsvulsiva , orale Antikonzeptiva
Auch Nebenwirkungen!
Für Physiotherapeuten zu beachten: Müdigkeit, Unruhe, Phototoxizität
Katja-