Chemieprobe, 6.3.17
Kapitel 4.2.1 - 5.2.3
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Flashcards
Was genau ist eine Säure? Definiere.
Was ist das Gefährliche beim Verdünnen einer starken Säure?
Es entseht immer eine Wärme. (exotherme Reaktion)
Nenne die 6 Eigenschaften von Säuren:
* sind aggressiv und ätzend
* lösen Kalk unter der Bildung von Kohlendioxid (CO2)
* reagieren mit Metallen unter der Bildung einer Salzlösung
* haben einen sauren Geschmack
* leiten den elektrschen Strom
* färben Lackmus rot
Wie lautet der Merkspruch zum Umgang mit Säuren?
Zuerst das Wasser, dann die Säure, sonst passiert das Ungeheure.
Beispiel für eine Säure: Salzsäure 10%
Nenne; 1. lateinischer Name 2. volkstümlicher Name 3. Beschreibung 4. Eigenschaften 5. Verwendung 6. weitere Beispiele
1. Acidum hydrochloricum 10%
2. verdünnte Salzsäure
3. klar, farblos, flüssig
4. mischbar mit Wasser, stechender Geruch
5. bei Magensäure-Mangel als Ansäurungsmittel 10-30 Gtt auf 1 Glas Wasser
6. Salpetersäure, Schwefelsäure
Was genau ist eine Base? Definiere.
Welche Gruppe haben die Basen?
Basen haben die Gruppe OH-
Nenne den Aufbau (Zusammensetzung) einer Base in wässriger Lösung.
mind 1 oder mehrere OH- Gruppe(n) + 1 Metall-Ion
Nenne die 7 Eigenschaften von Basen:
* meistens in Wasser löslich
* schmecken bitter und fühlen sich glitschig oder seifig an
* färben Lackmus blau
* reagieren mit Säuren unter Salzbildung (säure + Base= NaCl)
* leiten den elektrischen Strom
* reagieren mit Ölen und Fetten und bilden mit Glyzerin Seifen
* reagieren alkalisch
Beispiel für eine Base: Ammoniaklösung 10%
Nenne; 1. lateinischer Name 2. volkstümlicher Name 3. Beschreibung 4. Eigenschaften 5. Verwendung 6. Sicherheitsratschläge 7. Besonderes
1. Ammonii hydroxidi solutio 10%
2. Salmiakgeist 10%
3. klar, farblos, flüssig, stechender Geruch nach Ammoniak
4. mischbar mit Wasser und Alkohol
5. Fleckenentfernung, Ablaugen von Farbe, gegen Instektenstiche
6. Behälter dicht verschlossen halten, Schutzausrüstung tragen, bei Kontakt mit Haut sofort Arzt konsultieren
7. wurde früher als Riechmittel bei Ohnmacht verwendet
Beispiel für eine Base: Natriumhydroxid
Nenne; 1. lateinischer Name 2. volkstümlicher Name 3. Beschreibung 4. Eigenschaften 5. Verwendung 6. Sicherheitsratschläge 7. weitere Besipiele
1. Natrii hydroxidum
2. Natronlauge, Ätznatron
3. weisse Plättchen, geruchlos
4. hygroskopisch; in Wasser leicht löslich unter starker Erwärmung
5. Herstellung von Natronlauge (Laugenbrötli), Seifenproduktion, Ablaugen, Abbeizen
6. Schutzkleidung tragen, bei Kontakt mit der Haut sofort einen Arzt konsultieren
7. Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid
Vorgang einer Neutralisationsreaktion:
Äquivalente Mengen einer Säure und einer Lauge werden miteinander gemischt. Daraus entsteht eine neutrale Lösung. Der pH-Wert ist = 7
Lauge + Säure --> Salz + Wasser
4 Säuren die durch die Neutralisationsreaktion zu Salzen werden + jeweils 1 Beispiel:
1. Salzsäure --> Chloride / Natriumchlorid
2. Schwefelsäure --> Sulfate / Eisensulfat
3. Salpetersäure --> Nitrate / Silbernitrat
4. Kohlensäure --> Karbonate / Ammoniumkarbonat
1. Definition
2. Verwendung
3. Beispiele
von Indikatoren:
1. Sind Farbstoffe, die durch Zugabe von Säuren bzw. Laugen ihre Farbe ändern. Damit misst man die Stärke des Wassertstoffs. p= potenzia H= Wasserstoff
2. entweder eine wässrige Lösung oder ein Universalindikatorpapier
3. MERCK Universalindikatorpapier, Lackmus
pH-Werte von Körperflüssigkeiten;
1. Magensaft 2. Blut 3. Speichel 4. Haut 5. Dünndarmsaft
1. Magensaft = 1
2. Blut = 7.4
3. Speichel = 6.5
4. Haut = 5.5
5. Dünndarmsaft = 8-9
Besonderheit einer Pufferlösung
Halten einen gewissen pH-Wert stabil, selbst wenn kleine Mengen an Säuren oder Basen dazukommen. -> AT
1. Definition
2. Beispiele (3 Stoffklassen)
3. weitere Elemente organischer Verbindungen
organischer Chemie
1. Das wichtigste Element ist der Kohlenstoff (C), Wasserstoff ist aber auch immer vertreten (H) -> ich kann es anzünden und es wird schwarz
2. Alkohole, organische Säuren, Kohlenwasserstoffe
3. Schwefel, Phosphor, Stickstoff, Sauerstoff
Das Besondere der organischen Chemie:
Kohlenstoff kann mit sich selber und anderen Nichtmetallen Bindungen eingehen und lange Ketten mit Einfach-, Doppel-, oder Dreifachbidungen bilden.
Wann ist eine Verbindung gesättigt, wann nicht?
Verbindungen mit Einfachbindungen sind gesättigt, solche mit Mehrfachbindungen sind ungesättigt.
Die 4 Bindungen von Kohlenwasserstoffen:
1. Methan C1H4
2. Ethan C2H6
3. Propan C3H8
4. Butan C4H10
3 Beispiele organischer Stoffe
1. Eiweiss
2. Fett
3. Kohlenhydrat
1. Definition
2. Eigenschaften
der Kohlenwasserstoffe
1. Moleküle, die nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff gebaut sind. Sie werden aus Erdöl gewonnen.
2. unlöslich in Wasser, je länger die Ketten desto viskoser die Substanz
5 Beispiele für Kohlenwasserstoffe:
1. Medizinalbenzin
2. Petrol
3. weisse Vaseline$
4. Paraffin
5. Paraffinöl
Was ist eine funktionelle Gruppe?
Wenn an den Kohlenwasserstoffen zusätzliche Elemente wie z.B. Sauerstoff oder Stickstoff angehängt sind.
Sie beeinflussen die Eigenschaft einer organischen Verbindung.
1. Enstehung
2. Gruppe kennen
3. Namengebung
4. Eigenschaften
von Alkohol
1. Alkohole entstehen aus Kohlenwasserstoffen durch Oxidation
2. Alkohole enthalten eine oder mehrere Hydroxilgruppen --> R-OH Gruppe
3. Die Namen enden auf -ol
4. Durch die Hydroxylgruppe werden die Alkohole wasserlöslich. Mit steigender Anzahl C-Atomenverschlechtert sich die Löslichkeit in Wasser
Beispiel für ein Alkohol; Alkohol 70% cum camphora
1. lateinischer Name 2. volkstümlicher Name 3. Beschreibung 4. Eigenschaften 5. Verwendung 6. Besonderes 7. weitere Beispiele
1. Ethanolum
2. Alkohol, Spiritus, Weingeist
3. klar, farblose Flüssigkeit
4. Umschläge, Herstellung pharmazeutischer Präparate, Desinfektion
5. tödliche Dosis ist 60-200ml reiner Ethanol
6. Methanol, Isopropanol
Glyzerin = ...
... dreiwertiger Alkohol
1. Gruppe kennen
2. Namengebung
1. Ketone enthalten eine Carbonylgruppe (CO-Gruppe)
2. Die Namen enden auf -on
Beispiel für ein Keton: Azeton
1. lateinischer Name 2. Beschreibung 3. Eigenschaften 4. Verwendung
1. Acetonum
2. klar, farblose und flüchtige Flüssigkeit, starker Geruch
3. mischbar mit Wasser und organischen Lösungsmitteln
4. Nagellackentfrner, Lösungsmittel für Lacke
1. Definition
2. Gruppe
3. Eigenschaften
von organischen Säuren
1. auch Karbonsäuen genannt
2. enthalten als funktionelle Gruppe eine Carboxylgruppe (COOH-Gruppe)
3. Carboxylgruppe verleiht den Säuren den sauren Charakter. Sie sind weniger aggressiv als Mineralsäuren! Bilden mit Basen ebenfalls Salze.
Beispiel für eine organische Säure: Askorbinsäure
1. lateinischer Name 2. volkstümlicher Name 3. Beschreibung 4. Eigenschaften 5. Verwendung
1. Acidum ascorbinum
2. Vitamin C
3. weisses Pulver in Kristallform
4. Luft- und feuchtigkeitsempfindlich, sauer, wasserlöslich, hitzeempfindlich
5. bei Vitamin C-Bedarf, als Antioxidans in Lebensmitteln, fördert die Eisenaufnahme im Blut
Beispiel für eine organische Säure: Zitronensäure
1. lateinischer Name 2. volkstümlicher Name 3. Beschreibung 4. Eigenschaften 5. Verwendung 6. weitere Beispiele
1. Acidum citricum monohydricum crist
2. Zitronensäure
3. weisse Kristalle oder weisses Pulver, geruchlos
4. sehr leicht in Wasser löslich, löslich in ethanol, saurer Geschmack
5. Entkalkung von Geräten, Konservierung von Blutpräparaten, zur Ansäuerung von Lebensmitteln. Dosierung 10-40g pro Litter oder pro Kilogramm
6. Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäue, Salizylsäue, Fettsäuren