Pflanzen VL2

Pflanzen VL2

Pflanzen VL2


J. G.
Diese Lernkarten decken die Biologie von Pflanzen auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Blüten, Blätter, Wurzeln und Sprossachsen. Sie behandeln Themen wie Blütenformeln, Blütenstände, Symmetrieebenen, Kronblätter, Fruchtknoten, Blattnervaturen und Wurzelsysteme. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen über die Morphologie und Funktion von Pflanzen vertiefen möchten.
Karten
27
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.03.2017 / 28.03.2019

Lernkarten

Bau der Blütenpflanze 

3 Grundorgane:

Wurzel (trägt nie ein Blatt), Achse (hier entspringen die Blätter, alles sind Blätter, auch die Blüten), Blatt

Dort wo das Blatt entspringt: Nodium
Das zwischen zwei Blätter: Internodium
Ersten Blätter die gebildet werden, sind die Keimblätter, die fallen jedoch bald ab

Wurzelsystem, Funktion? Bestandteile?  

Funktion:

Wasseraufnahme
Aufnahme gelöster Nährstoffe
Verankerung
Speicherung von Wasser und Reservestoffe
 

Bestandteile:

von aussen nach innen: Wurzelhaar, Rhizodermis (Abschlussgewebe), Rinde (Grundgewebe), Zentralzylinder (Grundgewebe mit leitbündel aus Gefässen und Siebröhhren)

Ende der Wurzel: Bestandteile 

.

2 primäre Wurzelsysteme

1. Allorhizie (Hauptwurzel mit Seitenwurzeln) Bsp. Bäume, Sträucher, viele Krautpflanzen 

a.) Tiefenwurzler: z.B. Buche, Tanne, Eiche, Waldföhre 

b.) Flachwurzler: z.B. Fichte, Bergföhre 

2. Homorhizie (die Hauptwurzel stirbt ab, nur die Seitenwurzeln bleiben) Bsp: Gräser 

deshalb ist es schwierig beim Jätten Gras herauszuziehen, bei Rausreissen kommt nicht alles mit, wachsen sehr schnell wieder nach 

Eine Wurzelmetamorphosen (abgewandelte Wurzeln) 

Eine andere Wurzelmetamorphosen (abgewandelte Wurzeln) 

Sprossachse (Funktion, 2 Arten (unterschied?)

Funktion:

- Transport von Wasser, Mineralsalze (Xylem) und Produkte der Photosynthese (Phloem) 

- Gerüstfunktion: an der Sprossachse befinden sich Blätter und Blüten, die Sprossachse bringt sie in die richtige Stellung. (dass sie der Sonne entgegegestreckt werden oder Bestäuber anlocken.
Die Sprossachse kann krautig (löwenzahn) oder verholzt (rotbuche) sein. 

1. Dikotyl. Leitbündel (Phloem und Xylem) im Kreis angeordnet --> können Dickenwachsum wachsen --> Bäume werden (im Kambium ring findet Wachstum statt)

2. Monokotyl: Leitbündel verteilt angeordnet

Was unterschiedet man bei den Verholzten?

Jahrringe sieht man nur bei Dikotylen 

Unterirdische Sprossachsen (Sprossmetamorphosen) 

Rhizom (z.B. Huflattich, Buschwindröschen, Iris) (unterirdischer Stengel, da können Blätter wachsen, so kann man sie von den Wurzeln unterscheiden)

Sprossknolle (z.B. Gladiolen, Kartoffeln)


Zwiebel (z.B. Tulpen, Bärlauch) (in der Mitte verdickt die Achse)

Knollen: Wurzeln oder Sprossachse?

Wenn Blätter entspringen können ist es Sprossachse

Selleri: untersteteil ist Wurzel, dann Hypokotyl und dann Spross (Speicherfunktion) 

Blatt: Funktion? Aufbau?

Funktion: Fotosynthese 

--> Primär Produzenten

Aufbau: Betiolus: Blattstil 

Nebenblätt gehen vom Blattgrundaus (können auch fehlen, gehören jedoch zum Blatt) 

Uunter Blatt = Blattgrund mit Nebenblätter

Formen der Lamina = Blattspreiten (nicht alle lernen) 

häufig sind sie symmetrisch

Formen der Lamina bei zusammengesetzten Blättern 

Bei zusammengesetzten Blätter findet man keine Knospen unten

Formen der Blattränder

Blatt-Nervaturen 

Parallelnervig: entspringen unten und gehen parallel nach oben

Blattstellung am Stengel

Blüte

Entweder

- Einteilung in Kelchblatt und Kronbaltt

oder

Perigon (keine Unterscheidung möglich) 

Staubblätter aus 
Anthere (Staubbeutel): produzieren 

alle Staubblätter bezeichnet man als Andreoceum (gesamtheit der Männlichen Teile)

Innen: Fruchknoten mit Fruchblätter

Gynoeceum (Gesamtheit der weiblichen Teile) 
Blütenboden: Abschluss, da entspringen alle Blütenblätter
Fruchtknoten kann in den Blütenboden versenkt sein

Bestäubung

Entwicklungszyklus Angiospermen

Verwachsung der Kronblätter

Freie Kronblätter: Test, wenn man leicht am Kronblatt zieht, löst sich nur das einzelne Kronblatt 

Verwachsene Kronblätter: Test, wenn man am Kronblatt zieht, löst sich die ganze Blütenhülle. 

Symmetrieebenen der Kronen

Hängen davon ab, viele Symmetrieebenen man durch die Blütenlängsachse legen kann. 

Kaum asymmetrische Blüten

Blütenstand

Körbchen: Sonnenblume, Löwenzahn, Geissenblümchen (nicht eine Blume sondern Blumenstand) 

Stelleung des Fruchtknotens

Wenn sich der Fruchtknoten oberhalb der Anwachsstelle der Blütenhülle befindet, nennt man den Fruchtknoten oberständig. Ist der Fruchtknoten unterhalb der Anwachsstelle der Blütenhülle nennt man ihn unterständig. Manchmal liegt die Fruchtknotenstellung dazwischen, man spricht dann von mittelständig oder halbunterständig. 

Geschlechterverteilung in der Blüte 

In einer zwittrigen Blüte sind beide Geschlechter (Staubblätter und Fruchtknoten) vorhanden, eingeschlechtliche Blüten enthalten nur ein Geschlecht. 

Zwittrige Blüte, männliche und weibliche Organe in derselben Blüte

  1. 2a.  Einhäusig, an derselben Pflanzen befinden sich rein weibliche und rein männliche Blüten (können sich aber nicht immer selber bestäuben, gibt Barrieren, wie Zeit des Blütens oder genetisch...)

  2. 2b.  Zweihäusig, männliche und weibliche Blüten befinden sich nicht auf derselben Pflanze. (rein männliche oder weibliche Pflanze) 

Bsp. Einhäusigkeit: Haselstrauch 

Bei der weiblichen Blüte bildet sich die Haselnuss

Beispiel zwitterige Blüte: Tulpe

Blütenhülle, Krone

keine Windbestäubung, sondern Insekten anlocken mit den roten Kronblättern

Blütendiagramme und Blütenformel 

Aussen: vier Kelchblätter

Dann 4 Kronenblätter (Corolla) 
dann 6 Staubblättern (Andrözenum) 
dann 2 Fruchtblätter (Gynezeum)

Lernen