2.Semester Patho


J. A.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pathologie und Toxikologie, insbesondere im Kontext der Medizininformatik auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Vergiftungen, Antibiotika, Asthma und die Wirkung von Substanzen auf den Körper, wobei auch spezifische Therapien und ihre Nachteile diskutiert werden. Besonders relevant sind die Auswirkungen auf Lunge, Knochen und Blut sowie die Untersuchung und Behandlung von Vergiftungen. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachleute, die ihr Verständnis von Toxikologie und Pathologie vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.03.2017 / 18.04.2017

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Allergie

"Fremdreaktion"; šberschiessende Abwehrreaktion des Immunsystems auf an sich harmlos Umweltstoffe (Allergene); h„ufig saisonales Auftreten, Z.B: Katzen, Hausstaubmilben, Pollen, Nsse, Nickel, Bienen, Pflanzenexrakt

Antidot

Substanz, die Gift inaktivieren od. Dessen Wirkung herabsetzen/aufheben kann

Antidot: Beispiele

Kohlenmonoxid ? Sauerstoff; Opiate ? Naloxon; Benzodiazepine ? Flumanezil; Methanol ? Ethanol; Schwermetalle ? DMPS

Apnoe

Atemstillstand

Asthma: Diagnostik

Spirometrie

Asthma: Symptome

Atemnot, Sekretion von Schleim, Verkrampfung Bronchialmuskulatur, Bildung von Ödemen in Bronchialschleimhaut, Empfindlichkeit Atemwege

Asthma: Therapie

akut: Sauerstoffzufuhr; Dauertherapie (Glukokortikoiden) je nach Stufe; Allergen meiden, Hyposensibilis.; Bei Bedarf kurzwirksame -Sympathomimetika inhaliert

Asthma: Typen

allergisches/extrinisches (von aussen kommend) Asthma, nicht-allerg./intrinisches (von innen kommend) Asthma; oft Mischform

ATC-Code

Anatomisch-therapeutisch-chem. Klassifikationssyst. fr Arzneistoffe (herausgeg. WHO)

Auftreten

Schleimh„ute. (Heuschnupfen, Bindehautentzndung); Atemwege (Asthma bronchiale); Haut (Dermatitis (Neurodermitis), Kontaktekzem), im Gastrointestinaltrakt; anaphylaktischer Schock

Blut

Arterielle Blutgasanalyse

Blutentnahme

Ven”s oder kapill„r; Wahl der R”hrchen je nach Zweck

Blutgerinnung

Gef„ss zieht sich zusammen, Thrombotyten aggregieren, Gerinnungskaskade wird angestossen

Blutplasma

Gerinnung; Quick-Test; Fibrinogen

Blutzellen

H„moglobin, H…matokrit, Zellz„hlung (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten), Zelldifferenzierung

Bronchitis, chronisch

Husten+Auswurf an meisten Tagen w„hrend min 3 M in 2 aufeinanderfolgenden J

Bronchoskopie

starre (nur noch selten, Fremdkörperentfernung) oder flexible

COPD + Therapie 

Chr. obsturktive Lungenerkrankung, Symptome: Auswurf, Husten, Atemnot (AHA), Auskulation: trockene Rasselgeräusche, pfeifen; Ursache: 90% Rauchen

Therapie: Inhal.mit Bronchodilatatoren,Glucocorticoiden,(Antibiotika),O2-Therapie,Beatmung

CT

Vorteil: Knochen, schnell, Kontrastm; Nachteil: Strahlenbel. (R * 1000), Weichteile

D: Cannabis

Tetrahydrocannabinol; Benommenheit Euphorie Ged„chtnisst”rungen Depersonalisierung; verst„rkte Konjunktivaldurchblutung, Mydriasis; Hypotonie; Koordinationsst”rungen Lethargie verlangsamte Sprache Kr„mpfe; Ther.: Benzos

D: Ecstasy

3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin; Agitation Hypertonie Tachykardie Mydriasis Schwitzen; Muskelkr„mpfe; Exsikkose Hyponatr„mie Herzrythmusst”rungen Krampfanf„lle; šberhitzung m”glich; Therapie: Aktivkohle, Hydrierung, Benzos

D: Heroin

Bewusstseinstrbung bis Bewusstlosigkeit, Miosis, šbelkeit, verl. Atmung bis Ponoe, bl„uliche Farbe (Haut), Kreislaufversagen; Therapie: Antidot (Naloxon), wichtig bei Neugeborenen opiatabh„ngiger Mtter (verl. Atmung)

D: Kokain

Žngstlichkeit, Aggressivit„t, Halluzinationen, Mydriasis, Kr„mpfe, Koordinationsst., erh. K”rpertemp, Tachykardie, Erh”h. Blutdruck, Tachypnoe;Ther:Sauerstoffgabe, evtl. Valium

D: Liquid Ecstasy

Gammahydroxybutyrat; Somnolenz Delir Koma Krampfanf„lle; Atemdepression bis Apnoe, Bradykardie, Erbrechen, Hypothermie; Therpie: symptomatisch

D: LSD

optische/akustische Halluzinationen, Verhaltens„nderungen, ver„nderte Farbwahrn., opt. Verzerrungen, Mydriasis, Tachykardie, Flashbacks; Ther. symptomatisch

Allergie Diagnostik

Labor: IgE-Spiegel messen; Hauttest (Prick Test)

Dosisanpassung

Alte: verminderte Nierenfunktion/Leberfunktion

Dosisanpassung

Kleinkinder: verlangsamte Magenentleerung (h”herer pH-Wert), andere Darmflora, unreifer Lebermetabolismus, vermind. renale Exkretion, unreife Blut-Hirn-Schranke

DosisWirkungskurve bei Pseudoallergie

typisch bei Pseudoallergien: mit steigender Menge nehmen Symptome zu

Etagenwechsel

Wenn sich z.b. aus Heuschnupfen zus„tzl. Asthma entwickelt

Form: fest

Puder, Pulver, Granulat, Tablette, Dragee, Kapsel, Brausetablette

Form: flssig

L”sung, Sirup, Saft, Tinktur, Tee, Injektions- und Unfusionsl”sung, Drogenextrakt

Form: halbfest

Suspension, Emulsion, Paste, Creme, Salbe, Gel, Lotion, Suppositorium (Z„pfchen)

Form: weitere

Pflaster, Spray, Inhalat, Implantat

Ganzkörperplethysmographie

mit abgschl. Luftvol. Dehnung/Kompression des Brustkorbs bestimmen, Messung des vom Pat. auf Brustkorb ausgeübten Drucks, Messung Atemwiderstand

Habersche Regel

vereinfacht gilt fr meiste Stoffe: Produkt aus Konzentration (c) und Einwirkzeit (t) ist konstant; gilt fr Rauchen -> Lungenkrebs oder UV-Strahlung -> Hautkrebs

Immuntherapie

Hyposensibilisierung (anst. Dosierung des Allergens, K”rper wird hoher Dosis ausgesetzt, bis er nicht mehr reagiert): subkutane Therapie (alle 4-6W), sublinguale Therapie (Tropfen,t„glich); Allergie-Immun-Tabletten (nur Pollen); Dauer bis 5 Jahre

Immuntherapie: Risiken

lok. Reaktion, Atemnot, Asthma, allerg. Schock (deswegen Patient immer 30 min. in Praxis

Kontraindikation

Umstand, der Anwendung eines Medikamentes in jedem Fall verbietet, z.B. bei Allergie (absolute Kontraindikation) oder rel. Kontraindikation (Einzelfall zugelassen, falls Nutzen h”her als Schaden (Aspirin trotz frherem Magengeschwr))

Kontrastmittel

Darstellung spezif. Strukturen, Applikation: Schlucken, Einlauf, i.v.

Étudier