Blut

Vetsuisse ZH 2. Semester

Vetsuisse ZH 2. Semester


M. V.
Diese Lernkarten behandeln auf universitärem Niveau die Zusammensetzung und Funktion des Blutes, einschließlich der Gerinnung, Zellbildung und Transportprozesse. Sie vertiefen sich in die Rolle von Leber, Endothel und Granulozyten, sowie die Bedeutung von Eisen und Hämoglobin für den Sauerstofftransport. Medizinstudenten profitieren davon, um die komplexen Mechanismen der Blutgerinnung, Zellaktivierung und Verletzungsreaktionen zu verstehen.
Flashcards
95
Students
2
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
27.02.2017 / 12.01.2019

Lernkarten

Funktion des Blutes 

1. Transport von Atemngase zwischen Lunge und Gewebe

2. Transport von Nährstoffen 

3. Transport von Metabolien zum Zielorgan

 4. Weitertransport von Stoffwechselprodukten zu den Ausscheidenden Organen 

5. Wärmetransport 

6. Abwehrfunktion

7. Transport von Hormonen

8. Koagulation

9. Aufrechterhalung der Homöostase

Bestandteile des Blutes 

  • Blutkörperchen (42%)
    • Erytrhozyten (grösster Anteil)
    • Leukozyten
    • Thrombozyten
  • Plasma (58%)
    • Wasser
    • Protein
    • Ionen

Plasma

Blut und Antikoagulatien werden Zentrufiergt --> Plasma

  • Keine Koagulation, weil die Bestrandteile ausgeschalten werden

Serum

Das Blut gerinnen lassen und dan Zentrifugieren --> Serum

  • Serum = Plasma - Fibrinogen

Elektrolyte

  • Ca und K sind essentielle für die Funktion des Blutes 
    • im Blut hoch und in der Zelle tief
  • Na+ hots extrazellulär
  • K+ hpts intrazellulär 

Elektropherogramm des Serum

  • ermöglicht die Aufteilung der Bestandteile des Plasmas 
  • die Bestandteile wandern
  • Wanderung wird bestimmt durch die Grösse und die Ladung 

Funktion der Plasmaproteine 

  • Transport (z.B von Bilirubin, Fettsäuren, Lipide)
  • Pufferung 
  • Nährfunktion
  • Enzymfunktion
  • Regulation von
    • Blutviskosität (bestimmt durch die EC)
    • Blutgerinnung 
    • kolloidosmotischer Druck

Arten von Plasmaproteine 

  • Albumin (Antikörper)
  • Hämoglobin
  • Globulin
  • Lipoprotein (Fettbindend)

Globulin

  • speichermedium im pflanzlichen Organismus
  • in der Leber gebildet
  • Abbau durch enzymatische Hydrolyse

 

Kolloidosmotischer Druck

  • ungleichverteilung der Proteine zwischen Intra- und Extraversalraum
    • wenn mehr Proteine im Blut vorhanden sind als in der Zelle, diffundiert das Wasser in das Blutgefäss
  • Gegenkraft zum hydrostatischen Druck 
  • zur Regulation des Flüssigkeitsaustsausches 

Hydrostatischer Druck

  • Druck der durch das Herz erzeugt
  • das Wasser diffundiert aus dem Blut in das Gewebe 

Druckverhältnisse im Kapillargebiet 

Anfang

  • hydrostatischer Druck ist grösser 
    • Flüssigkeit gelangt in das Gewebe

Ende

  • kolloidosmotischer Druck ist grösser
    • Flüssigkeit diffundiert in die Kapillare 

NPN

Stickstoffhaltige Nichtprotein Verbindungen

  • harnpflichtig

Arten

  • Harnstoff
  • Hippursäure
  • Kreatinin
  • Harnsäure

Harnstoff

  • Endprodukt Protein/ AS Stoffwechsel
  • Endsteht im Harnstoffzyklus in der LEber bei der Entgiftung von Ammoniak

Hippursäure

 

  • Entgiftungsprodukt der Benzosäure aus dem Magen- Darm Trakt 
  • Bei den Wiederkäuern

Kreatinin

  • Muskelstoffwechsel
  • wird ständig ins Blut abgegeben

Harnsäure

  • Bei Primaten und Dalmatiner: Harnsäure Endprodukte
    • kaum Allantoin Umwandlung 
    • Gendefekt
  • bei Reptilien un Vögel physiologisches Endprodukt
  • Auskristallisation führt zur Gicht

Funktion der Pfortader

Sammelt:

  • Nährstoffe aus dem Darm
  • Hormone aus dem Pancreas
  • Abbaustoffe aus der Milz

Führt sie zu der Leber

Blutzuckerwerte 

Monogastrier 4-7mmol/l

Wiederkäuer 2-4mmol/l

Vögel ca 10mmol/l

Lipide

  • Konzentration im Blut ist nahrungsabhängig
  • Nahrungsfette gelangen aus dem Darm in die Lymphe 
    • in Form von Chylomokronen
  • Aus der Lymphe gelangen die Chylomokronen ins Blut
  • Insulin ermöglicht die Aufnahem der Chylomokronenin das Gewebe 

Chylomikronen bestehen aus:

 

  • Triglycerin (90%)
  • Phospholipiden (4%)
  • Cholesterin (5%)

 

Lipoproteine

Lipide werden meistens an Lipide gebunden

Arten: Geordnet nach Dichte

  • VLDL
  • LDL
  • HDL

VLDL

Lipidproteine mit sehr geringer Dichte 

  • werden vom Endothel in LDL verdaut

LDL

Lipidprotein mit geringer Dichte 

  • sind Cholesterinreich
  • Fals ihr Spiegel hoch ist, kommte es zur Arterosklerose

HDL

Lipidproteine mit hoher Dichte 

Hämatopoesie

Bildung der verschiedenen Blutzellen

Bildungsorte

  • embryonal: Leber und Milz
  • postembryonal: im roten Knochenmark, hpts in flachen Knochen

Hämatopoietisches System

  • Teilung saktivste Gewebe im Körper
  • EC leben in der Regel länger als LC 
  • Stammen alle von hämatopoietischen Stammzellen ab (CFU)
  • Effiziente Regulation 

CFU

Colony Forming Unit

  • hämatopoitische Stammzellen 

Aussehen der EC

Runde bikonkave Scheiben

  • grosses Oberflächen/ Volumen Verhältnis
  • effizienter Gesamtaustausch durch Erytrhocytenmembran

Bei Säugern Kernlos

Durchschnit der EC etwa 5 -7um

Lebensdauer der EC

ca 100d

  • Mensch 120d
  • Maus 48d

EC der Kamelartige

  • ovale EC
  • resistenter gegen Hämolyse

Grösse des EC

Normalverteilung: Grössenunterschiede in der Erythrocytenpopulation

  • Normocyten
  • Mikro- bzw Makrocytose
    • Pathologische Vorgänge
  • Anisocytose
    • bei grossen intraindividuellen Unterschieden
    • Pathologisch

Das Gesamtvolumen des EC bleibt gleich gross

Hämatokrit

Anteil aller Blutzellen zum Gesamtvolumen des Blutes

  • EC macht 99,9% der Blutzellen aus. deshalb ein Mass für EC Volumen

Hämatokrit wird durch die EC Anzahl und Grösse und die Verteilung der Körperflüssigkeiten bestimmt 

 

Speichermilz

Pferde und Hunde

  • Hämatokrit steigt bei der Arbeitsbelastung stark an --> Arbeitserythrocytose
  • Entleerung des Depots über den Sympathikus

Gründe für einen Hohen Hämatokryt

  • starker langandauernde Flüssigkeitsverluste
  • Aufenthalt im Hochgebierge
  • Epo doping

Gründe für einen Tiefen Hämatokrit

  • Blutverlust
  • Anämie

Gesamtwiederstand der Arteriole wird bestimmt durch:

  • Gefässradius (r hoch 4)
  • Gliesseigenschaften (Viskosität)

Viskosität

  • Deformierbarkeit und Aggregation der EC 
  • Plasmaprotien- Konzentration/ Zusammensetzung 
  • Ist abhängig von der Fliessgeschwindigkeit--> scheinbare Viskosität

scheinbare Viskosität

  • je schneller das Blut fliesst, desto kleiner wird die scheinbare Viskosität
  • Aufgrund der Aggregation und Deformierbarkeit der EC
  • Blutviskosität ist tief bei Anämie
  • Blutviskosität ist hoch bei Erytrhocytose

Häufigste Ursachen für eine Anämie

  • Blutverlust
  • Verminderte Erythropoese durch
    • Eisenmangel 
    • Eisenverwertungsstörung 
  • Gesteigerte Hämolyse 

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