Kommunikation Führung Selbstmanagement
Kommunikationsmodelle usw
Kommunikationsmodelle usw
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Flashcards
78. Bitte stellen Sie die Begriffe Selbstkontrolle dem Begriff Selbstmanagement gegenüber.
Selbstmanagement: bezeichnet ein strategisches Vorgehen, bei dem es
darum geht, das eigene Verhalten durch den Einsatz systematischer Strategien zu steuern und zu verändern.
Selbstkontrolle: ist ein wichtiger Faktor für ein gutes Selbstmanagement, denn nur wer sich selbst „unter Kontrolle hat“, der wird auch erfolgreich damit sein, sich selbst zu managen
– Selbstkontrolle ist eine Selbstmanagement Fertigkeit
– Selbstkontrolle notwendig für gutes Selbstmanagement
– Selbstmanagement bewusste Steuerung
79. Was verstehen Sie unter Sprechhandlung?
Äußerungen sind nicht nur Akte des Sagens und Meinens – eine Person spricht -, sondern zugleich
auch Handlungen.
Solche Sprechhandlungen nennt man Sprechakte.
Wenn man spricht, tut man etwas.
Taten durch Sprechen nennt man Sprechhandlungen (oder Sprechakte).
Bei der inhaltlichen Analyse von Texten ist es außerordentlich wichtig,
die Sprechhandlungen zu erkennen, weil damit die Absicht des Verfassers deutlich wird.
Sprechhandlungen sind z.B. Antworten, Fragen, Befehlen, Erinnern, Entschuldigen, Begrüßen
80. Woraus wird erkennbar, in welcher Verfassung ein Gegenüber ist?
Unter nonverbaler Kommunikation versteht man jede Form der Kommunikation, die nicht durch
Worte erfolgt.
Nur etwa 10% der Botschaft werden über den Inhalt des gesprochenen Wortes vermittelt. Die
restlichen 90 % teilen sich auf in (Stimme und Tonfall) und Mimik, Gestik, Körperhaltung
Verstehen, Interpretieren und Einsetzen der nonverbalen Kommunikation sind daher grundlegende
Fähigkeiten.
Zur nonverbalen Kommunikation zählen zum Beispiel Handlungen und Verhaltensweisen
wie Schweigen, Nicht- oder langsames Reagieren auf eine Botschaft und Zuspätkommen zu einem Meeting
Körpersprache ist ebenfalls ein wichtiger Teil der nonverbalen Kommunikation.
Nonverbale Elemente der Kommunikation können eine verbale Nachricht verstärken oder ihr widersprechen.
1. Was sind die Erfolgsfaktoren gelungener Kommunikation?
Kommunikation findet auf verbaler und non-verbaler Ebene statt, daraus ergeben sich die Erfolgsfaktoren nach von Thuns Kommunikationsquadrat auf:
1. Sachebene, die über etwas spricht und Informationen als Sachverhalt wiedergibt mit:
- Verständlichkeit der Informationen
- Sachlichkeit um Missverständnisse vorzubeugen
- Fakten benennen
- Beispiele anführen
2. Beziehungsebene, wie Person zur anderen steht (abwertend, bewundern, ängstlich, überheblich)
- Kontakt herstellen
- Fragen ob eine Äußerung gewünscht wird
- Wertschätzung und Respekt geben
3. Selbstoffenbarungsebene, welche über einen selbst etwas mitteilt
- Ehrliche Äußerung
- Authentisch sein
- persönliche Ziele erklären
- offene Darstellung der eigenen Meinung
4. Appelebene, welche ausdrückt, was erreicht werden soll
- Fragen stellen
- Überzeugend argumentieren
- Wünsche äußern
- Begründungen liefern
2. Worauf beruhen Wahrnehmungsmuster?
Wahrnehmungsmuster beruhen darauf, dass wir als Menschen die Komplexität unserer Welt und die große Anzahl von Menschen, denen wir begegnen zu managen haben.
Laut Ian Brooks (2006) sind folgende Faktoren zu beachten:
1. Situation: formell, informell, örtlich und/oder zeitlich bedingt
2. die wahrzunehmende Person: seine Persönlichkeit deren Ansichten, Wertevorstellung, dessen Selbstkonzept, dessen Erfahrungen und seine Stimmlage
3. die wahrgenommene Person: deren Auftreten, dessen Verhalten, seine verbale Kommunikation, dessen non-verbale Kommunikation, die Ereignisse, welche die Kommunikation auslösen
3. Welche Wahrnehmungsverzerrung kennen Sie und erklären Sie diese?
Durch erworbene und meist unbewusst abgelegten Wahrnehmungsmuster entstehen bei der Wahrnehmung von Menschen, Kollegen.. Wahrnehmungsverzerrungen die dann Wahrnehmungsfehler sind:
1. Similiar-to Me-Effekt:
- wir mögen Menschen die uns ähnlich sind
- Menschen die uns gleich sind bewerten wir positiver, egal was der andere wirklich leistet
- mehr Verständnis für Menschen die uns gleich sind, Fehler werden mehr toleriert
2. der Primacy-Effekt - erster Eindruck
- erste Sekunden oder Minuten entscheiden über Umgang durch Erfahrung mit ähnlichen Personen
- Angenehmes oder Unangenehmes Gefühl beeinflusst Beurteilung und lässt und Eigenschaften ohne Kennen festlegen
3. Projektion: uns im Anderen sehen
- Erinnerung an Personen aus der Vergangenheit positiv/negativ + gleichsetzen
- ubewusste Erinnerungen aus der Kindheit positiv/negativ
- sich selbst wiedererkennen und negative Eigenschaften von sich selbst projezieren = negative Kleinigkeiten stören uns
4. Vorurteile mit Verzicht auf eigene Erfahrungen
- Eigenschaften anderer werden Schubladen zugeordnet: -Penner (dummer Mensch, faul,...), fauler Italiener(keine Lust zu arbeiten, Lust auf Sonne), diebischer Pole (lebt vom Diebstahl),...
5. Halo-Effekt (Heiligenschein-Effekt)
- Ein besonderes, zu würdigendes Merkmal, überstrahlt andere Merkmale und macht kompetend.
- andere Merkmale werden, durch den einen Effekt, nicht auf Bestand überprüft
Beispiel: gutes, gepfelktes Aussehen lässt und Intelligenz und Leistungsfähigkeit vermuten
6. Sympathie/Antipathie-Effekt
- bedingt Zu- oder Abneigung zu der jeweiligen Person
- Antipathie: Widerstand, Nervosität, Selbstunsicherheit, Dominanz, Angespanntheit
- Sympathie: Anpassung, Gelassenheit, Selbstsicherheit, Gleichberechtigung...
7. Selbsterfüllende Prophezeiung
- bestätigt Erwartungen an eine andere Person, die durch beeinflussendes Verhalten eingetroffen ist
- -> Pygmalion (positiv)- und Golemeffekt (negativ)
4. Welche Aspekte monilisieren Sympathie und Antipathie?
- Entscheidung kann im ersten Moment nicht kontrolliert werden.
- erster Eindruck entscheidet, also unmittelbare Empfindung
- Erfahrungen mit (scheinaber) ähnlichen Menschen
- Spiegelung unserer Selbst
Wahrnehmungsmuster/ Wahrnehmungsverzerrung haben entscheidend Einfluss auf Sympathi /Antipathie
5. Was gehört zur Selfulfilling Prophecy?
- Pygmalion-Effekt: positive Variante, hohe Erwartungshaltung ind hohe Leistungssteigerung in andere
- Golem-Effekt: negative Variante durch niedrige Erwartungshaltung an andere Person, erfolgt Demotivation und dadurch niedrigere Leistungsbereitschaft und auch Leistung dieser
6. Wie lassen sich Wahrnehmungsfehler reduzieren?
- durch professionelles Verhalten
- Beurteilung von Verhalten verstärkt störende Einzelheiten beobachten
- besser mit anderen Personen vergleichen und dadurch neu und anderes interpretieren
- nicht erstbestes Muster nutzen
- gesunde Skepsis bei deutlicher Sympathie oder Antipathie
- Trennung zwischen Wahrnehmung und Interpretation
7. Wodurch wird Selbstsicherheit herbeigeführt?
- Selbstsicherheit wird durch Selbstaufmerksamkeit herbeigeführt
- Wissen um das Fremdbild und eigenen Selbstwertes
- durch erkennen des eigenen Selbstwertes, auch aus Sicht anderer kann sich gesundes Selbstbewusstsein entwickeln
- gesundes Selbstbewusstsein führt meist zu mehr Selbstsicherheit und Authentizität, was Annerkennung schafft
- Aus Anerkennung durch sicheres Auftreten entsteht wiederum Selbstsicherheit
8. Was verrät unsere Stimme?
- Stimme sagt viel über die Persönlichkeit aus.
- Fröhlichkeit, Traurigkeit,
- Souveränität, Kompetenz durch Lautstärke, Betonung, Tragweite und Tiefe
- Nervosität, Aufgeregtheit, Anspannung und Ängstlichkeit , wenn zu hoch, zu schnell zu laut
usw (undeutliche Aussprache-> Unsicherheit / deutliche Aussprache -> Selbstbewusstsein)
9. Bitte benennen Sie die 5 Stufen authentischer Kommunikation
(authentisch)->
1. "über mich und was mich emotional berührt, sprechen übers hier und jetzt"
2. "über meine eigene Erfahrung sprechen, über die Vergangenheit"
3. "über andere Leute sprechen, mit Bezug zu mir (was andere Leute mir antun)"
4. "über andere Leute sprechen - ohne Bezug"
5. "über irgendetwas sprechen"
->(nicht authentisch)