Kommunikation Führung Selbstmanagement
Kommunikationsmodelle usw
Kommunikationsmodelle usw
-
- 1 / 92
-
Flashcards
40. Was ist besser aktivisch oder passivisch zu arhumentieren?
1. Erklärung Aktiv / Passiv
2. Worum gehts bei der Argumentationsform?
3. Was ist besser?
1. Erklärung Aktiv Passiv
Aktiv: Subjekt Hauptbestandteil der Aussage (handelnde Person wichtig, zentral)
Passiv: Objekt Hauptbestandteil der Aussage (unwichtig ist die handelnde Person, nicht zentral)
2. Worum gehts in der Argumentationsform?
Präzisierung der Aussage auf zentralen Punkt ob Objekt oder Subjekt (Person) in der Aussage wichtig ist
3. Was ist besser?
Das ist dem Argumentationsgrund bedingt.
Es sollte also so argumentiert werden, dass der Zweck der Argumentation herausgehoben wird (Person oder das was geschehen ist).
Passiv dort, wo die Handlung/Dinge wichtiger sind, als die Person selbst, die es veranlasst hat
zb: Der Baum wurde gefällt,(von Micha.)
Aktiv da, wo die Person für die Argumentation wichtiger ist als das Objekt.
zb.Micha hat (den Baum) gefällt
41. Was sind Selbstunterbrechungen und wozu dienen sie?
Selbstunterbrechnungen dienen dazu einzuschätzen oder allgemein zu erkennen dass der Gesprächspartner :
1. verunsichert oder aufgeregt ist
2. nochmal nachdenken muss, bevor er weiterspricht
3. einen anderen Gedanken einschieben will
4. den begonnenen Satz so nicht weiterführen will und
5. merkt, dass er gerade etwas ungeschicktes gesagt hat.
42. Was sind Selbstkorrekturen und wann werden sie benötigt?
Selbstkorrekturen treten meist nach Selbstunterbrechungen auf.
Der Sprecher will dabei:
1. einen inhaltlichen oder sprachlichen Versprecher korrigieren
2. ein anderes Wort verwenden (Bedeutung, Stil, ...)
3. verkürzen, einschränken oder ergänzen
4. sich kritisieren
5. einem erwarteten Einwand vorbeugend ausweichen
43. Worauf beziehen sich die 4 Seiten einer Nachricht?
Vier Seiten einer Nachricht: "Vier-Schnäbel-Vier Ohren"-Model, Friedemann Schulz von Thun.
Thun hat sowohl die Aspekte des Bühlerschen Organon-Modells, als auch vieles von dem was Watzlawick herausgearbeitet hat in dieses Modell mit aufgenommen.
Das Modell als Kommunikationsquadrat umfasst: - eine Sachinformation, eine Selbstkundgabe, einen Beziehungshinweis und einen Apell als jeweilige Ebenen
44. Was meint: die vier Seiten einer Botschaft
Vier Seiten einer Nachricht: "Vier-Schnäbel-Vier Ohren"-Model, Friedemann Schulz von Thun
1.Sachebene,
eine Sachinformation, die über etwas spricht (bei Bühlers Organon die Darstellung)
2. Beziehungsebene,
einen Beziehungshinweis, wie der Sender zum Empfänger steht (fehlt bei Bühler)
3.Selbstoffenbarungsebene,
eine Selbstkundgabe, die etwas über den Sender mitteilt (bei Bühler der Ausdruck)
4. Apellebene,
einen Apell, der Ausdrückt, was beim Empfänger erreicht werden soll (bei Bühler gleichfalls Apell)
45. Was bedeutet es, wenn nur oder vorwiegend aus einem Ich Zustand heraus mit anderen Menschen kommuniziert wird?
Wenn vorwiegend aus dem Ich-Zustand heraus kommuniziert wird, kann es zu:
- Über-Kreuz-Transaktionen (Transaktionsanalyse, Persönlichkeitsmodell S.88) kommen
- Gefahr besteht, dass das Gespräche stocken, unerwartete Richtung einschlagen oder
unangenehm empfunden werden
Mögliche Folgen: Apathie und Verständigungsschwierigkeiten
46. Was sind die Nutzen oder Lasten von Ich Zuständen?
- Das Wissen, wie die eigene Persönlichkeit mit der Umwelt kommuniziert ist wichtige Grundlage bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung
- Ursachen der eigenen Entscheidungen können erkannt werden und damit werden Zusammenhänge der Entscheidungen aufgrund von eigenen Erfahrungen sichtbar. Bessere Selbstreflektion wird möglich
- Motive anderer Menschen in Bezug zu deren Handeln kann besser erkannt, verstanden werden, was zu leichterer Konfliktlösung beiträgt und deshalb auch zu einem besseren Miteinander führen kann.
47. Was gehört zu einer Präsentation?
kommt später...
48. Was verstehen Sie unter Schlüsselqualifikationen?
Schlüsselqualifikationen sind Instrumente zum problemlosen Umgang mit Spezialwissen.
1. Einstellung
- Sorgfalt
- Ordnungssinn
- Leistungsbereitschaft
2. Verhaltensweisen
- Zuverlässigkeit
- Ausdauer
- Eigeninitiative
3. Fähigkeiten
- Kommunikation
- Kooperation
- Teamfähigkeit
49. Unterscheiden Sie verschiedene Wissensarten
1.Weltwissen "Wie funktioniert die Welt"
- Im Winter ist es kalt, im Sommer heiß
2. Erfahrungswissen: "Das habe ich durch eigenes Erleben und Handeln gelernt"
- Wenn ich mir einen Pulli überziehe, wird mir wärmer
3. Situationswissen: Dies weiß ich zu einem bestimmten Zeitpunkt über eine bestimmte Situation.
- Es wird dunkel. Das liegt im Augenblick daran, dass: Die Sonne untergeht / eine Wolke vor die Sonne zieht
4. Fachwissen: Ich habe das durch Gespräche und Bücher theoretisch gelernt
- Menschen sind eine Milliarde von Lebensformen...
5. Methodenwissen: Dies habe ich auf Grundlage von Fachwissen durch eigenes Erleben und Handeln gelernt
- Mit Segelschiff kann ich sicher über die offene See navigieren, indem ich einen Sextanten benutze oder GPS-Gerät ablese
50. Welche Persönlichkeitstypen werden bei Riemann genannt?
Riemann definiert 4 verschiedene Persönlichkeitstypen, die man auf der Mitarbeiterebene vorfindet:
1. Dauermitarbeiter:
- legt Wert auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Sparsamkeit, Wille, Verantwortung, Planung, Vorsicht, Kontrolle, Ziele uvm
2. Nähe-Mitarbeiter:
- legen Wert auf Nähe zu anderen Menschen, Bindung, Zuneigung, Vertrauen, Sympathie, Mitmenschlichkeit...
3. Wechsel-Mitarbeiter:
- legen Wert auf Genuss, Charme, Kreativität, Temperament, Suggestion, Spontaneität, Risiko, Ideenreichtum, Dramatik
4. Distanz-Mitarbeiter:
legen Wert auf Abgrenzung, Unverwechselbarkeit, Freiheit, Individualität, Eigenständigkeit, rationales Denken und Handeln
51. Was ist der Fokus bei den Riemannschen Personaltypen?
4 Fakten?
Anzahl der Grundausrichtung?
Welche menschlichen Grundausrichtungen leiten sich dabei ab?
Typen: Eigenschaften, Stärken, Schwächen, Vermdeiung, Kampfmittel
- Riehmannsche Persönlichkeitstypen sollen dabei helfen menschliches Verhalten besser verstehen zu können
- Angst bereits ab der Kindheit ist dabei wesentlicher Faktor für die Ausprägung der Persönlichkeitstypen
- Angst wird von Menschen als wesentliches prägendes Gefühl wargenommen
- Jeder Mensch ist in seiner Ausprägung in Ordnung
Anzahl der Grundausrichtung:
4 verschiedene menschliche Grundausrichtungen, die sich im Koordinatenkreuz gegenüberliegen,
Raumachse: Nähe und Distanz
Zeitachse: Dauer und Wechsel
Grundausrichtungen:
1 Dauermitarbeiter: indendifiziert sich mit Unternehmen, kein Problem mit Hierarchie, Kritik sachbezogen, nach längerem Abwägren, initiiert ruhiges Arbeitsklima, wenn vorsichtige und genaue Art akzeptiert wird
-Stärken: Genauigkeit, Stabilität, Ausdauer, Pflichtgefühl
-Schwächen: Übervorsicht, Uneinsichtigkeit, autoritäres Verhalten
-Vermeidung: Veränderung, Chaos, Risiko
-Kampf: Formalismus, Macht
2 Wechselmitarbeiter: reagiert sensibel auf ausgespielte Macht, freie Kritik, Rolle: Innovator, Veränderungsmanager,
braucht Anerkennung
-Stärken: Risikofreude, Spontan.,Kontaktfreude
-Schwächen: Selbstbezogenh., Unzuverläss., wenig Ausdauer
-Vermeidung: Ordnung, Dauer, Bindung, Verpflichtung
-Kampfmittel: Szenen machen
3 Nähe-Mitarbeiter: will persönlichen Umgang, gutes Arbeitsklima, wird gern wahrgenommen, kritisiert nicht gern
-Stärken: Einfühlsam, Verständnis, Pflichtg., Geduld
-Schwächen: konfliktscheu, wenig selbstständigkeit
-Vermeidung: Trennung, Eigenständigkeit
Kampf: emotionale Erpressung, moralische Überlegenheit
4 Distanz-Mitarbeiter: ordnet sich nicht gern in Hierarchie ein, Kritik sofort,verbal oder nonverb.oder Rückzug
leistet hervorragendes, wenn kritische Art toleriert
-Stärken: Sachlichkeit, Logik, Vernunftgebrauch, Beobachtungsgabe, Kritikfähig
-Schwächen: Misstrauen, Kontaktarmut, wenig emotional
-Vermeidung: Nähe, Gefühl, Hingabe
-Kampf: Zynismus, Distanz
52. Was ist der Nutzen von Persönlichkeitstypologien?
- man kann Verhalten aufgrund von Kategorisierung einordnen
- in kurzer Zeit kann man Menschen in ihren Hauptmerkmalen bestimmen und ihre Starken bzw. Schwächen ableiten
Personalbereich: Anforderungen an Stelle genauer formulieren und anhand der Typologie in kurzer Zeit erkennen ob Bewerber für diese geeignet ist.
Kundenmanagment/Kaufprozess: Kunden anhand von Typologie Bedürfnisse, Motive für Kaufprozess oder Kaufverhalten ableiten. Kaufanreize schaffen
Für sich selbst: eigene Stärken und Schwächen erkennen, mit dem Bewusstsein darüber, mehr Selbstbewusstsein entwickeln und Selbstsicherheit im eigenen Auftreten gewinnen
53. Was wird bei den BIG FIVE untersucht?
Wie heißt das Modell auch?
Was gibt das Modell wieder?
Wie setzt es sich zusammen?
Englisch / Deutsch
Die BigFive werden als OCEAN-Modell oder Fünf-Faktoren-Modell bezeichnet und geben fünf Charakteristika wieder.
Typologien werden in 5 Faktoren mit je einer Charakterisik zusammengefasst.
-Studien belegen, dass sich jeder Mensch wirklich mit 5 Faktoren beschreiben lässt. und ist damit Standartmodell der Persönlichkeitspsychologie
O für Openness to experience = Offenheit für Erfahrungen
C für Conscientousness = Gewissenhaftigkeit
E für Extraversion = Extraversion ( außen gewandte Haltung ->gesprächig, bestimmt, aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig.)
A für Agreeableness = Verträglichkeit
N für Neuroticism = Neurotizismus (Neurotizismus, emotionale Labilitä)
54. Was wird beim Enneagramm untersucht?
- Mit einem Enneagramm werden Persönlichkeitsstrukturen beschrieben und untersucht.
- Ein Enneagramm stellt dabei Typen innerhalb der Typenlehre dar
- Menschliche Typen werden, statt mit 5 (OCEAN-Modell= mit 9 Faktoren beschrieben, was nicht heißt dass dies genauer geschieht.
Nachteil: Menschen werden nicht im Gesamtbild betrachtet, was Fehleinschätzung hervorrufen könnte.
NEUN Typen, nach Ziffern:
Perfektionist, Geber, Dynamiker, tragischer Romantiker, Beobachter, Advokat des Teufels, Epikuree, Boss, Vermittler
54. Einteilung des Enneagramms
Anzahl der Bereiche der Intelligenzzentren (nicht Typen!)+Benennen?
Enneagramm in der Gesamtbetrachtung?
-drei Intelligenzzentren:
1. Verstand, 2. Rato/Herz, 3. Emotion und Bauch bzw. Instinkt
- eine Triade sollte beim Menschen überwiegen
- Mensch in seiner Art ist zentrumsorientiert
Gesamtbetrachtung:
- Typologiern werden anhand der Ausprägung auf Skala angeordnet
-unteres Ende: unreife Persönlichkeit
-oberes Ende: gereifte Persönlichkeit
Mensch kann in Gewichtung von Typologien drei Bereiche erreichen:
1. dysfunktionaler Bereich
2. durchschnittlicher Bereich
3. gesunder Bereich
Mittels Enwticklungslinien lässt sich Entwicklungsstufe von Menschen festhalten:
Beispiel pflichtbewusst (6) zu angepasst (9) und statusbewusst und rollenorientiert (9)
54. Typologie prägt sich nach Instinktvarianten aus.
Nach welchen?
1. sozialen Untertyp
2. sexuellen Untertyp
3. den selbsterhaltenden Untertyp
Mithilfe der Untertypen können feinere Bestimmungen von Typen getroffen werden
55. Wie entwickelt ein Mensch ein Lebensskript?
Woraus entstehen SKripte?
Was bewirken Skripte?
Wieviel+welche Faktoren?
- Menschen ordnen Erlebnisse einander zu und schaffen damit Einordnung des Erlebten
- Erelbnisse stehen zueinander: Zeit in Relation /drehbuchartig -> Script
- Scripte sind unbewusste Entscheidungshilfen hinsichtlich: Lebensthemen, Abläufen, Beziehungsdinge und schaffen gewisse Automation.
schlechte Erfahrung -> Umstände die diese Erfahrung erzeugt haben vermeiden
Ursachen zur Entstehung von Lebensscripten sind heute 3 Faktoren:
1. in der Beziehung mit wichtigen Bezugspersonen
2. durch eigene Erlebnisse als Kind
3. als entstandenes differenziertes Muster aus: Botschaften von Bezugspersonen und eigenen früheren Entscheidungen
56. Wie entsteht Identtät?
- Was hat Einfluss?
- Durch was entsteht die Indentität
- durch Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen
- durch eigene Entwicklung
Um eigene Wahrnehmung und Entwicklung abzuleiten ist Reflexion gesellschafftlicher Normen in Form von Fremdbildern Vorraussetzung. Fremdbild ist dabei nicht gleich Eigenbild , sondern beeinflusst, je nach Kontrast und Verarbeitung die Einzigartigkeit des Betreffenden und den Umgang mit der Gruppe oder anderen Menschen.
Zur beeinflussenden Gruppe oder Faktoren zählen: Familie, Volk, Nation, Religion, Freunde und informelle Gruppen
57. Woraus setzt sich Identtät zusammen?
1. Ich als Objekt (geprägt in der Auseinandersetzung mit einer Fremdwahrnehmung)
2. Ich als Subjekt, welches sich selbst als Objekt erkennen kann
3. Durch eigene Wahrnehmung und Reflexion und Zusammenfügen des Erlebten in das eigene Wertesystem
Durch eigenes Wertesystem und eigene Wahrnehmung entsteht eine Einzigartigkeit, also eigene Identität.
Denn kein Mensch hat zum Zeitpunkt die gleiche Wahrnehmung und Wertesystem
58. Welche Qualifkatonen gehören zum sozialen Rollenhandeln?
- alle im sozialen Bereich als Qualifikation anerkannten Eigenschaften und Verhaltensweisen
Beispiel:
- Frustationstoleranz
- kontrollierte Selbstdarstellung
- Selbstreflexion
- soziales Rollenhandeln ist wichtig: eigene Identität wahren
- Frustationstoleranz: Fähigkeit Nicht-Übereinstimmung von Normerfüllung und der eigenen Bedürfniserfüllung zu verarbeiten. Dabei Identität zu wahren
- kontrollierte Selbsdarstellung: Fähigkeit Mehrdeutigkeit zwischen Rollenübernahme und Rollenentwurf ausgleichen zu können
59. Was meint der Begrif persönliche Arbeitsorganisaton?
persönliche Arbeitsorganisation ist die persönliche Arbeitseinteilung und das eigene Zeit- und Terminmanagement.
60. Wie lässt sich eine Fremdbildanalyse herstellen?
später...
61. Welche Grundsätze sollten für Feedback angewendet werden?
Feedback sollte zielorientiert sein und nur gegeben werden, wenn es hilfreich sein kann.
Grundsätze:
- konstruktiv sein, Perspektiven für die Zukunft bieten
- beschreibend sein, Bewertung und Interpretationen weglassen, sachlich Kritik äußern
- konkret sein, Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen sind nicht zielführend zur Problembeseitigung
- subjektiv formulieren. Eigene Beobachtungen und Eindrücke helfen dem anderen das Feedback anzunehmen
- nicht nur negativ bewerten, es ist schwer für andere Kritik anzunehmen, Verbesserungsvorschläge werden so besser akzeptiert
62. Was verstehen wir unter Konstruktivismus?
Konstruktivismus bedeutet ungefähr "die Welt zu konstruieren". Jeder Mensch nimmt seine Umwelt anders wahr. Aus diesem Grund sieht jeder die Welt aus einem anderen Blickwinkel und folglich "konstruiert" er sie so wie sie seinen Wahrnehmungen entspricht.
63. Wie entsteht Wissens- und Wirklichkeitskonstruktion?
Wirklichkeit ist ein Produkt aus Wahrnehmung, Wahrnehmungsverarbeitung, Interpretation und Übereinkunft auf eine "gültige" Interpretation innerhalb sozialer Systeme. Laut Humberto Maturana und Heinz von Förster ist "die Wirklichkeit" ein Konstrukt, welches sich jeder selbst mithilfe des eigenen Sinnessystem erschafft. Demnach gibt es laut ihrer These nicht eine sondern viele koexistierende parallele Wirklichkeiten.
Die fünf grundsätzlichen Arten sind Weltwissen, Erfahrungswissen, Fachwissen, Methodenwissen und Situationswissen
64. Was wird unter Identität verstanden?
Jeder bringt neben dem Sozialverhalten, welches unseren Normen entspricht, seine Individuellen Eigenarten, Fähigkeiten und Vorlieben mit ein.
Diese "persönliche Identität" erst macht ihn zusammen mit seiner sozialen Identität zum eigenständigen Menschen.
Sowohl soziale, als auch persönliche Identität sind somit in jeder Interaktion vorhanden.
Das Zusammenspiel von beiden bildet die Ich-Identität, also das was sie im Moment des Handelns sind.
65. Was sind Rollenmuster?
Rollenmuster sind die Art und Weise, wie wir uns in unserer persönlichen Rolle verhalten und wie es von anderen Leuten erwartet wird. So wird man sich z.B. in der „typischen Rolle der Frau“ anders verhalten, als in der „typischen Rolle des Mannes“.
66. Wodurch drückt sich nonverbale Kommunikation aus?
Nonverbale Kommunikation drückt sich durch die Körpersprache aus, die mit unseren sprachlichen Nachrichten einhergehen. Nur etwa 10% der Botschaft werden über den Inhalt des gesprochenen Wortes vermittelt. Die restlichen 90 % teilen sich auf in (Geschwindigkeit der Stimme und Tonfall) und Mimik, Gestik und Körperhaltung.
67. Wie werden Rollen zugewiesen?
- Jede Kommunikation ist Handeln in sozialen Rollen.
- Sobald man nicht allein ist, ist man in einer sozialen Situation und unterliegt der sozialen Rollenanforderung
- Je nach Situation "schlüpft" man in eine bestimmte Rolle, zb Beruf Arbeitsrolle, Schule "Schulrolle", die sich von der privaten Persönlichkeit unterscheidet
- obwohl alle Menschen denselben Rollenanforderungen unterliegen, benehmen sich doch alle unterschiedlich je nach personaler Identität
68. Welche Rollen gehören zum Aktiven zuhören?
Dazu gehören mindestens ein Empfänger, also die Person die zuhört, und mindestens ein Sender, derjenige der spricht.
(übernommen)
69. Was meint „Sprache der Annahme“?
Die Sprache der Annahme bedeutet nicht nur nicken, wenn man jemandem zuhört. Es ist das Verstehen von Worten, Gedanken und Gefühlen. Man sollte einen Menschen nehmen wie er ist und sollte ihm offen sagen, was einem gefällt oder nicht gefällt. Dies kann sowohl verbal als auch nonverbal mit Worten geschehen.
70. Welche Regel für aktives Zuhören kennen Sie?
- Ehrliches und offenes Interesse
- Aufmerksamkeit zeigen
- Zuhören ohne zu werten
- Zuhören ohne Lösungsvorschläge
- Positive Körpersprache
- Nicht unterbrechen
- Störfaktoren ausblenden
- Eigene Gedanken abschalten
71. Was verstehen wir unter Glaubenssätzen?
Anthony Robbins: „Ein Glaubenssatz ist eine Annahme mit einem Gefühl der Sicherheit!“
– Glaubenssätze sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen
– entwickeln sich aus den Beziehungsbotschaften der Eltern, naher Bezugspersonen und der
Umwelt
– ursprünglich halfen sie dem Kind die Frage nach der eigenen Identität zu klären
– sind Lebensregeln, die Menschen für wahr halten
Beispielsätze:
• Du bist aber hübsch.
• Du bist ungeschickt.
– diese Sätze vervollständigen mit der Zeit Selbstbild , Idee bleibt: „So bin ich.“
– werden im Unterbewusstsein gespeichert und in entsprechenden Situationen, in denen der
Glaube an uns selbst gefordert ist, tauchen diese Sätze wieder auf
72. Wie wirken sich Glaubenssätze aus?
– Glaubenssätze wirken verborgen im Unterbewusstsein und melden sich dann, wenn wir sie am wenigsten brauchen: beim Vorstellungsgespräch, bei einer Prüfung, bei einer Präsentation oder beim ersten Date.
– negative Sätze behindern uns daran selbstbewusst aufzutreten und ein positives Selbstbild zu
entwickeln
– wir bleiben in alten Vorstellungen, die vielleicht gar nicht mehr der Realität entsprechenden
– das sind Prozesse, nicht unbedingt nachvollzogen werden können
– bewusst machen der Sätze, die uns als Glaubenssätze begleiten, sie kennen lernen und
umformulieren, so dass sie uns unterstützen und nicht behindern
73. Was verstehen sie unter Rollen?
1. Definition: Die Summe von Erwartungen an das soziale Verhalten eines Menschen, der eine
bestimmte soziale Position innehat.
- Ein gesellschaftlich bereitgestelltes Verhaltensmuster, das
erlernt und von einer Person in einer bestimmten Situation gewählt und ausgeführt werden kann
bzw. werden muss
– Jede Kommunikation ist Handeln in sozialen Rollen.
– Sobald man nicht allein ist, ist man in einer sozialen Situation un damit in einer Rolle, meist einer der Situation angemessenen sozialen Rolle
– Rollen müssen ständig überprüft werden, das bedingungslose, nicht reflektierende
Annehmen einer Rolle führt zu Scheinobjektivität und Überanpassung an bestehende
Verhältnisse.
– neben normierten Sozialverhalten bringt jeder die eigenen individuellen, biografisch
gewachsenen Eigenarten, Fähigkeiten und Vorlieben mit ein : personale Identität
74. Was sind Inter-Rollenkonflikte?
– jeder Mensch ist nicht nur Träger einer einzigen Rolle, sondern hat eine ganze Anzahl
verschiedener Rollen nebeneinander
– Konflikt, der aufgrund widersprüchlicher Erwartungen an verschiedene Rollen entsteht,
wird als Inter-Rollenkonflikt bezeichnet (inter= zwischen)
– widersprüchliche Erwartungen zwischen den verschiedenen Rollen einer Person
Beispiel: Die Verkäuferin leistet, um die Geschäftsleitung zufriedenzustellen, einige Überstunden
in der Woche. Ihre Kinder beschweren sich, dass ihre Mutter zu wenig Zeit für sie hat.
75. Was sind Intra Rollenkonflikte?
– Intra – Rollenkonflikt (intra = innerhalb) handelt es sich um einen Konflikt, der aufgrund
einer einzigen Rolle entstehen kann
– bei Intra – Rollenkonflikten sind Erwartungen, die an jemanden in ein und der
derselben sozialen Rolle gestellt werden, nicht miteinander vereinbar
Beispiel:
Rolle als Pflegekraft
Heimleitung erwartet von Pflegekraft: rationelle, zeitsparende und kostengünstige Pflege
Bewohner erwarten von Pflegekraft: Zeit für Pflege und Gespräche, beide Anforderungen können nicht gleichzeitig erfüllt werden
76. Wofür ist Selbstmanagement notwendig?
– Selbstmanagement wird als persönliche Kompetenz verstanden, die verschiedene Methoden
und Fähigkeiten integriert
– z.B. Arbeitsorganisation, effektive Zusammenarbeit mit Teamkollegen, Zeiteinteilung,
zielgerichtete Kommunikation, die Aufnahme / Archivierung, Verarbeitung und Weitergabe
von Wissen, emotionale Intelligenz, intensive Nutzung aller Sinne, etc.
– kann zu einem zufriedeneren Leben beitragen
– verhilft zu Erfolgserlebnissen bei erreichten Zielen, mehr Anerkennung, selbstbewusstem
und selbstsicherem Auftreten durch eine große innere Ruhe und dem Bewusstsein authentisch aufzutreten, integer und übereinstimmend mit den eigenen Wertvorstellungen zu sein
– Selbstmanagement-Fertigkeiten sind z. B. Selbstbeobachtung, Selbstinstruktionen,
Zielklärung und -setzung, Selbstverstärkung, Selbstkontrolle.
77. Was verstehen Sie unter Selbstkontrolle?
Selbstkontrolle ist die Fähigkeit, dominante Reaktionen zu überwinden und stattdessen ein
anderes bevorzugtes Verhalten zu zeigen
– positive Seiten von Selbstkontrolle sind wissenschaftlich nachgewiesen
– Lebensglück scheint zu großen Teilen davon abzuhängen
– akademischer und beruflicher Erfolg, Gesundheit oder Beziehungen profitieren von guter
Selbstkontrolle